Beiträge von tausendfeuer

    Begründung für meine Entscheidung:

    Nehmen wir an, ein Spieler ist zwei Klassen schlechter als der Rest der Mannschaft: an welcher Position ist das nicht durch die Leistung der anderen ausgleichbar ?

    Habe die Situation erlebt, deshalb: Torwart


    Schön, dass in diesem Thread das Abwehrverhalten hervorgehoben wird. In der Presse und auch in Verlautbarungen von Trainern wird fast nur auf Angriffsleistung, im schlimmeren Fall noch nur von geworfenen Toren als Maßstab für Spielerleistung abgehoben.

    12 Tore geworfen, wie toll. 20 Fehlversuche gehabt,freistehende Mitspieler in 10 Prozent der Fälle gesehen, und in in dann noch in 2 von 3 Fällen einen Katastrophenpass gespielt, in der Abwehr eher zweifelhaft, Spiel verloren.... aber wer ist der Spieler des Tages ???


    (Ich übertreibe.... aber nur maßvoll) ;)

    Parteien und staatliche Stellen müssen sich mit der NPD auf der politischen Ebene auseinandersetzen.

    Alle anderen sind aufgerufen den braunen Herrschaften klarzumachen, dass sie nicht erwünscht sind.

    michel b. und snuffmaster: habt ihr das wirklich geschrieben und unterstützt ??? :mad:

    ein unpolitischer Hoteleigner verweigert den Nazis die Aufnahme und ihr
    vergleicht das mit der Nichtaufnahme eines Juden oder eines Angehörigen der Linken.... :wall:

    Bitte noch mal nachdenken....... :pillepalle:

    Schock für den VfL: Kapitän Sigurdsson verlässt Gummersbach

    (pl/13.11.2007-17:55) Gummersbach – Der Jubel über den neu gewonnenen Hauptsponsor ist noch nicht verklungen, da machen sich schon wieder Missklänge im Lager der Profi-Handballer aus Gummersbach breit: Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson verlässt übernächste Saison das VfL-Schiff, um bei den Rhein-Neckar Löwen in Kronau anzuheuern.

    Seit zwei Jahren gehört Sigurdsson zu den absoluten Leistungsträgern beim VfL. Egal ob als pfeilschneller und treffsicherer Linksaußen, als Motivator oder als Führungspersönlichkeit - „Goggi“ hat maßgeblichen Anteil am sportlichen Erfolg der Gummersbacher. Damit ist in eineinhalb Jahren Schluss, der 28-Jährige hat für die Saison 2009/2010 bei den Rhein-Neckar Löwen in Kronau einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

    Löwen-Manager Thorsten Strom wollte den WM-Torschützenkönig bereits kommendes Jahr aus dem VfL-Vertrag rauskaufen, aber „wir werden einer vorzeitigen Freigabe definitiv nicht zustimmen“, betont VfL-Geschäftsführer Stefan Hecker, der seinem Island-Star unbedingt halten wollte und ihm sogar schon ein Angebot mit „erheblich verbesserten Bezügen ab sofort“ unterbreitet hatte – ohne Erfolg.

    "Es ist eine unakzeptable Situation, dass Verträge mit einer derartigen Vorlaufzeit von zwei bis drei Jahren gemacht werden können. Das ist ungesund für den Handball in Deutschland", ärgert sich auch VfL-Aufsichtsratsvorsitzender Claus Horstmann über die Machenschaften der Badener Kollegen.

    Dabei haben laut Sigurdsson nicht ausschließlich finanzielle Aspekte den Ausschlag für den Wechsel gegeben, mit Juri Schewzow trainiert ein alter Weggefährte die Löwen. „Juri hat mich 2001 nach Deutschland geholt und während meiner Zeit in Essen sehr geprägt", so Sigurdsson abschließend.

    Quelle:
    http://www.oberberg-aktuell.de/show-article.p…thov=0711140343

    Zurück zur Frage: läßt es sich legitimieren Hallenbau und Unterhalt in Gummersbach durch öffentliche Mittel zu bezuschussen.

    Meine Antwort: Nein.

    Frage: Ist es vernünftig, dass die Aufwandsentgelte für Übungsleiter bei den Handballminis durchs Land bezuschusst werden ?

    Meine Antwort: Ja.

    Frage: Soll man den Auftritt eines Operntenors der Gage im Wert eines Einfamilienhauses verlangt bezuschussen ?

    Meine Antwort: Nein


    Sollen kommunale Gelder für Lehrkräfte an Musikschulen zur Verfügung stehen?

    Meine Antwort: Ja.
    (Passiert übrigens in den meisten Kommunen nicht mehr, auch Gummersbach hat sich meines Wissens zurückgezogen)

    Zwischen den geschilderten Extremen scheint mir Raum für viele unterschiedliche Meinungen und vernünftige Überlegungen....

    Bitte um die Beachtung der Unterschiede:

    Sport ist auf öffentliche Mittel angewiesen, vom Schwimmbad bis zur Turnhalle, vom Kreisklassespieler bis zum Olympiateilnehmer...das ist absolut in Ordnung und die Subventionen sind legitimierbar.

    Das gleiche gilt für Kultur, von der Musikschule bis zum Opernhaus, vom Feuerwehrorchester bis zu Pina Bauschs Tanztheater.

    Nix bezahlen mit Geld von Staat: Drei Tenöre, Rolling Stones, Schalke 04, Nicola Karabatic.....

    Manchmal ist es schwer die Grenze zu ziehen, Bayreuther Festspiele z.B. halte ich nicht für subventionsfähig....

    PS: Hansels hab ich nicht abfällig in Bezug auf die Studenten gemeint, sondern als Kennzeichnung eines verlorenen Einzelnen in den Weiten einer übergroßen Veranstaltungshalle... ;)

    Ich will meine Meinung noch mal dazu sagen:

    Grundsätzlich dürfte kein öffentlicher Cent in Showsportarten --- wie Profifussball, Profihandball (beides in der von Männern betriebenen Form) Boxen, Tennis, Berufsringen, etc. --- gesteckt werden.

    Zur Gummersbacher Situation: Ich will nicht ausschließen, dass Stadt und Kreis derartig inkompetent geführt werden, dass hier Geld, bzw. Grundstücke, versteckte Zuschüsse anderer Form dem Hallenbau und der Unterhaltung des Ganzen zufließen.

    Die Diskussion ist schon erschreckend:

    - Grundstück in Toplage soll gestellt werden, direkt neben der FH im Innenstadtbereich. Eventuelle Ansiedlung von Unternehmen neben der FH sind dann nicht mehr wichtig....
    - die Händler in der bestehenden Innenstadt sind egal, deren Schutz tritt in den Hintergrund wenn Investoren genügend Verkaufsfläche zugesichert wird bauen die die Halle billig. Folge: Große Leerstände und Verödung der jetzigen Innenstadt.
    - Nutzung in der Woche durch den studentischen Sport. Freizeitsport mit 40 Hansels in einer 5000 Zuschauer fassenden Halle..bei kostendeckender Miete versteht sich...Wer so was nur überlegt muss sich Fragen nach dem gesundheitlichen Zustand seines Großhirns zu Recht gefallen lassen.

    Bitte liebe Kommunalaufsicht, lieber Rechnungshof und lieber Verband der Steuerzahler, haut den Herrn auf die Pfoten.

    Mir wär es ja egal, wenn Gummersbach sich mit so nem Zementbrocken am Hals ins Wasser wirft, aber über den Kreis hängen dann alle anderen Gemeinden auch mit dran...

    Sollte Kienbaum das finanzieren wollen, schlag ich ersatzweise ein unerschlossenes Waldgrundstück in Dieringhausen (Autobahnnähe !) vor.
    Das könnte die Stadt für den Verein durchaus erübrigen. Und den Rest überlasst bitte den Privatinvestoren.

    Schweden-Stars kommen nach Blomberg
    Internationaler Leckerbissen am 25. November

    Zu Gast in Blomberg: Schwedens Frauen-Nationalmannschaft
    Zwei Länderspiele in Alfeld und Hildesheim sind der schwedischen Frauen-Nationalmannschaft nicht genug: Nach den Tests gegen Deutschland schauen EM-Allstar Annika Wiel Freden und ihr Team am 25. November im Lipperland vorbei, um sich ab 18 Uhr in der Sporthalle an der Ulmenallee auch mit Bundesligist HSG Blomberg-Lippe zu messen. „Mit diesem Spiel wollen wir uns bei unseren Zuschauern für die fantastische Unterstützung in diesem Jahr bedanken. Es ist für uns ein Highlight, solch eine Mannschaft in Blomberg zu sehen“, sagt HSG-Manager Harald Wallbaum. Karten sind ab sofort online über die Website www-hsg-blomberg-lippe.de bestellbar.

    Das Team von Trainer Ulf Schefvert, der die griechischen Männer bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen betreute, bringt internationales Flair in die Sporthalle an der Ulmenallee. Schweden sorgte 2006 als Gastgeber der Europameisterschaft für Furore. Nur knapp verpassten die Frauen um Torfrau Madeleine Grundström, wie Welthandballerin Nadine Krause beim FC Kopenhagen beschäftigt, den Einzug ins Halbfinale. In der entscheidenden Phase des Turniers war das Tre-Kronor-Team allerdings vom Pech verfolgt: Gegen Ungarn ging das Spiel um Platz fünf und damit die direkt WM- und EM-Qualifikation verloren. Nahezu parallel erschwischte Schweden mit dem Weltmeisterschafts-Zweiten Rumänien für die WM-Play-offs das härteste Los, unterlag im Sommer klar und muss beim globalen Kräftemessen in Frankreich (2. bis 16. Dezember) zuschauen.

    Der internationale Besuch hat für den Blomberger Trainer André Fuhr und seine Spielerinnen einen angenehmen sportlichen Nebeneffekt: Die WM-Pause kann mit einem erstklassigen Test verkürzt werden. Schweden hilft also, um für das Achtelfinale im DHB-Pokal gegen den Buxtehuder SV (voraussichtlich 19. Dezember) in Schwung zu bleiben.


    Quelle:
    http://www.hsg-blomberg-lippe.de/de/index.php?l…ktuell&newsid=1


    ....das ist wirklich eine sehr gut aussehende Mannschaft... :hi:

    Oberliga weiblich C, eine von zwei gleichstarken (?) Staffeln. Wollte eigendlich bis zum Ende der Hinrunde warten, aber das letzte Spiel des Tabellenführers wurde verschoben. Gegner wäre der Tabellenletzte gewesen.

    1. 6 / 14 6 0 0 222 : 75 147 12 : 0
    2. 7 / 14 5 1 1 149 : 145 4 11 : 3
    3. 6 / 14 4 1 1 135 : 126 9 9 : 3
    4. 7 / 14 4 0 3 158 : 160 -2 8 : 6
    5. 6 / 14 3 0 3 124 : 146 -22 6 : 6
    6. 7 / 14 1 1 5 155 : 182 -27 3 : 11
    7. 7 / 14 1 1 5 164 : 198 -34 3 : 11
    8. 6 / 14 0 0 6 103 : 178 -75 0 : 12

    Frage an den Tabellenführer: Macht so was Spass ? Anwort: Nicht wirklich.
    Ich gehe davon aus, dass es ähnliche Situationen auch in anderen Ligen gibt. Wie geht man dort damit um. Gibt es Lösungsmöglichkeiten, denn wirklich befriedigend ist das nicht.

    ...nu ich könnte die anderen Hallen aufzählen von Hückeswagen bis Waldbröl und dann wäre die Seite voll. .... und bei der Jugendarbeit meinte ich kommunale Jugendarbeit, denn es geht um Geld der Kommunen. Das die Sportvereine zu einem guten Teil hervorragende Jugendarbeit machen, kann ich nur ausdrücklich bestätigen . Aber auch da fehlt es an allen Ecken an Hallenzeiten ......

    Zitat

    Original von meteokoebes

    Da halte ich gegen :D

    ...bin in der Umgebung von Gummersbach sowohl als Trainer, als auch als Funktionsträger im Jugendsport, als auch im politischen Bereich aktiv.
    :hi:

    Gebe allerdings zu, dass meine Aussagen in Teilen nicht zutreffend sind:
    von kommunaler Jugendarbeit kann sowieso nur noch sehr eingeschränkt gesprochen werden, und die Ausstattung der Turnhallen ist in vielen Fällen Sperrmüll. ( Ein Blick unter die Sprungbretter in den Hallen verrät in den meisten Fällen das Datum der letzten Anschaffung: normalerweise in den 70er Jahren)

    Schlage vor, wir schließen alle Schwimmbäder in Gummersbach, verzichten auf jegliche Ausstattung in den Sporthallen, verlangen von den Breitensportvereinen Miete für die Hallennutzung, sparen an der Renovierung von Schulgebäuden, schließen alle kulturellen Einrichtungen, fahren die gesamte noch vorhandene Jugendarbeit auf Null und finanzieren mit dem gesparten Geld eine Halle für hochbezahlte Profisportler...Hurra. :wall: :wall: :wall:


    Im Ernst: jeder der einen Cent aus öffentlichen Haushalten dazugibt, sollte ein Verfahren wegen Amtsmissbrauchs an den Hals bekommen. (das gilt auch für die kostenlose Bereitstellung von Grundstücken aus Stadtbesitz)

    ...das mag so sein, aber bei zwei unberechtigten Hinausstellungen in den entscheidenden letzten Minuten kann auch eine über das gesamte Spiel nicht unbedingt einseitige Schiedsrichterleistung in ihrer Auswirkung als Benachteiligung für eine Mannschaft gewertet werden.

    Letztlich war der Sieg für Ketsch aber wohl verdient.

    Die Ein-Frau-Show der Maike Brückmann

    21:28 – das Ergebnis ist ein schlechter Witz. Bis zum 18:18 in der 46. Minute hatte der TV Beyeröhde meist geführt. Nichts deutete auf eine deutliche Niederlage des Schlusslichts im Kellerderby hin. Und auch nach vielen umstrittenen Entscheidungen der schwachen Schiedsrichter war der TVB nach 53 Minuten und 19:21-Rückstand „im Spiel“. Dann passierte es: Torhüter Inge Roelofs unterband fair einen Gegenstoß, erhielt eine Zweiminutenstrafe, blieb draußen und musste mit ansehen, wie die TSG Ketsch gegen die wieder einmal viel zu früh resignierenden Beyeröhderinnen in der Schlussphase noch sieben Treffer kassierte.

    Maike Brückmann (23), seit einer Woche A-Nationalspielerin, war die entscheidende Spielerin. Die Rückraumspielerin der TSG Ketsch durfte sich 60 Minuten lang austoben, warf elf Tore, durfte die Schwestern Franziska und Elisabeth Garcia Almendaris immer wieder am Kreis anspielen, ohne entscheidend gestört zu werden. Unglaublich, welche Freiheiten Brückmann von der defensiven Beyeröhder Abwehr bekam.
    Erfolgreichste Werferin beim TVB war erneut Birute Stellbrink (8/2), die oft zu egoistisch spielte, viele Fehlwürfe hatte, allerdings auch meist auf sich alleine gestellt war. Ilka Held wurde schon nach 20 Sekunden angeschlagen, spielte dann erst nur in der Deckung, bevor sie in den letzten 20 Minuten im Angriff kämpfte und noch viermal traf.
    Viermal traf auch Bianca Trumpf, die stark begann und in der zweiten Halbzeit stark nachließ. Anna Disselhoff (2), Domi Karger und Steffi Bergmann sorgten für die restlichen Tore für den TVB, der endlich kapieren muss, dass ein Spiel 60 und nicht 53 Minuten dauert. Zugegeben, man wurde in einigen Szenen von den Schiedsrichtern klar benachteiligt. Zugegeben auch, dass gekämpft wurde. Aber soviel Freiheiten wie Maike Brückmann darf man einer gegnerischen Torjägerin nicht lassen.
    Jetzt kommt Frankfurt/Oder am Samstag (18 Uhr Heckinghausen) in der 3. Hauptrunde des DHB-Pokals. Da kann der TVB zeigen, dass er Kondition und Kraft für 60 Minuten hat.

    http://www.beyeroehder-handballgirls.org/Bundesliga/182…05/design1.html

    ...schaun wir mal :hi:


    SPORT in WUPPERTAL
    Handball: Beyeröhde plant Befreiungsschlag
    Am Samstag „Abstiegsgipfel“ beim Drittletzten TSG Ketsch
    Ilka Held ist gespannt, ob die Team-Aussprache fruchtet. (Archivfoto: Fischer)


    Wuppertal. Samstag, 19.30 Uhr, Neurott-Halle in Ketsch: Da ist der Befreiungsschlag geplant. Allerdings sowohl vom Tabellenletzten TVBeyeröhde als auch von der TSGKetsch, die eine Serie von 0:8-Punkten hingelegt hat und mit fünf Pluspunkten vor Sulzbach, das am Mittwoch in Frankfurt/Oder einen Punkt holte, auf dem drittletzten Platz steht. Am Montagabend hatten Kapitän Ilka Held, Anna Disselhoff und Domi Karger, die den Mannschaftsrat bilden, ihre Mitspielerinnen zu einer Aussprache ohne Trainer und Manager gebeten. Auch wenn von den klärenden Worten nichts nach außen gedrungen ist, darf man davon ausgehen, dass die Situation (2:16-Punkte) und vor allem der desolate Auftritt, vornehmlich der Abwehr, bei der Heimschlappe gegen die HSG Blomberg Lippe ausführlich erläutert wurden.

    Das Ergebnis sahen Trainer Dieter Trippen und Co.-Trainer Stephan Bender in dieser Woche, als mit besonderem Elan trainiert wurde. Die Freude des Trainergespanns wurde aber dadurch getrübt, dass mehrfach etliche der Beyeröhderinnen wegen Verletzung oder Krankheit nicht teilnehmen konnten, so dass bei sieben oder acht gesunden Feldspielerinnen kaum wettkampfgerechtes Training möglich war.

    Trotz des neu geweckten Kampfgeistes keine guten Voraussetzungen also für das Schlüsselspiel bei den Ketscher „Bären“, wie sich das junge Team mit einem Altersschnitt von 21,2Jahren nennt. Die finanziellen Voraussetzungen sind in Ketsch ähnlich bescheiden wie beim TVBeyeröhde. Trainiert werden die „Ketscherinnen“ seit 1994 von Karin Euler, die – wie auch Trippen – Platz zehn und damit den ersten Nichtabstiegsplatz als realistisches Saisonziel ausgegeben hat. Mit einem Heimsieg über die Stars von Bayer Leverkusen begann für Ketsch die Saison, und auch sonst boten die „Bären“ in der Neurott-Halle gute Leistungen. Auftrieb gibt sicherlich auch das gelungene Nationalmannschafts-Debüt von Maike Brückmann beim Sechs-Nationen-Turnier in Rotterdam, wo auch Beyeröhdes Torhüterin Inge Roelofs zum holländischen Aufgebot zählte, aber nicht eingesetzt wurde. „Wir müssen versuchen, über den Kampf zum Erfolg zu kommen“, lautet das Rezept von Trippen.

    26.10.2007
    Von Friedemann Bräuer

    Quelle:
    http://www.wz-newsline.de/?redid=181182

    ....tut mir leid, mein link klappt nicht mehr; also das Interview denn im ganzen hier: :hi:

    Wir werden stärker“ - Oldenburgs Hæge Fagerhus im Gespräch

    Hæge Fagerhus: "Oldenburg wird Vierter oder Fünfter"
    Foto: Hermann Jack

    Vier Norwegerinnen spielen in der deutschen Bundesliga, nur eine davon nicht beim HC Leipzig. Hæge Fagerhus wechselte vor dieser Saison vom norwegischen Club Fjellhammer zum ambitionierten VfL Oldenburg und erläutert im folgenden Interview, welche Unterschiede sie zwischen der deutschen und der norwegischen Liga sieht und was sie in ihrer Karriere noch erreichen möchte. In ihrer Heimat war die 28-jährige Linkshänderin bereits Meisterin und Pokalsiegerin, in der laufenden Spielzeit nimmt sie am europäischen Challenge Cup teil.

    Hæge Fagerhus gefällt es in Oldenbutg
    Foto: Hermann Jack

    hbvf.de: Vor dieser Spielzeit bist Du aus Norwegen nach Oldenburg gekommen. Was war ausschlaggebend für diesen Wechsel?

    Hæge Fagerhus: Ich suchte neue Herausforderungen und wollte eine bessere Handballspielerin werden. Daher war es wichtig für mich, bei einem Club mit Professionalität zu spielen und zu trainieren. Als ich nach Oldenburg kam, hatte ich den Eindruck, dass der VfL dies ist, dass die Spielerinnen hart arbeiten und dass sie eine gute Einstellung haben. Das alles zusammen war entscheidend für mich.

    hbvf.de: Wie gefällt es Dir bisher in Oldenburg?

    Hæge Fagerhus: Mir gefällt es richtig gut in Oldenburg. Die Stadt ist freundlich und hübsch. Die Innenstadt ist klein, hat viele schöne Häuser und gute Restaurants.

    hbvf.de: Was vermisst Du am meisten?

    Hæge Fagerhus: Ich vermisse meine Familie – meinen Bruder, meine Schwester, meine Mutter und meinen Vater.

    hbvf.de: Wann hast Du mit dem Handballspielen begonnen?

    Hæge Fagerhus: Ich habe mit sechs Jahren begonnen Handball zu spielen.

    hbvf.de: Nach drei Siegen zu Saisonbeginn lief es zuletzt nicht so erfolgreich für den VfL. Was denkst Du sind die Gründe dafür?

    Hæge Fagerhus: Wir sind richtig gut gestartet, aber dann spielten wir gegen einige richtig gute Mannschaften und wir verloren. In einigen Spielen waren die Gegner einfach besser. Wir waren auch nicht immer so stark, wir müssen noch an einigen Dingen arbeiten. Aber ich denke, es ist normal, dass wir nicht immer gut gespielt haben, denn wir haben viele neue Spieler in der Mannschaft. Unser Team hat eine gute Moral und ich weiß, dass wir stärker und neue Punkte holen werden.

    hbvf.de: Wo landet Oldenburg am Saisonende?

    Hæge Fagerhus: Ich hoffe und glaube, dass wir am Ende der Saison Vierter oder Fünfter werden.

    hbvf.de: In der Bundesliga spielen noch drei weitere Norwegerinnen, und zwar alle in Leipzig. Hast Du Kontakt zu ihnen?

    Hæge Fagerhus: Die drei norwegischen Spielerinnen aus Leipzig kenne ich noch aus der Zeit, als sie in Norwegen spielten. Else Marthe Sørlie Lybekk ist einer meiner besten Freunde, daher habe ich Kontakt zu ihr. In Norwegen spielte ich mit Else Marthe zusammen in der Mannschaft "Nordstrand 2000".

    hbvf.de: Was unterscheidet Deiner Meinung nach die norwegische von der deutschen Frauenliga?

    Hæge Fagerhus: Ich denke, die deutsche Liga ist ein bisschen schneller und körperbetonter. Die Spielerinnen legen hier großen Wert auf den Angriff, worin sie richtig gut sind. In Norwegen wird ein bisschen mehr in der Abwehr gearbeitet.

    hbvf.de: In der deutschen Liga wird der Meister am Ende der Saison in einer Playoff-Runde ermittelt. Wie findest Du dieses System?

    Hæge Fagerhus: Ich denke, die Mannschaft, die am besten über die gesamte Saison spielt, sollte Meister werden. Ich kenne das Playoff-System aus Dänemark und wir hatten es auch für eine Saison in Norwegen – damals wurde ich norwegischer Champion, daher war es für uns natürlich gut. Bei der Playoff-Runde ist es wichtig, wie Du in den letzten Partien der Saison spielst. Das Saisonende ist so natürlich spannender und Mannschaften, die zuvor Spiele unglücklich verloren hatten, haben noch einmal die Chance, dies wieder gut zu machen. Daher denke ich, dass die Playoff-Runde nicht schlecht ist.

    hbvf.de: Welche Ziele möchtest Du im Laufe Deiner Handballkarriere noch erreichen?

    Hæge Fagerhus: Ich arbeite ständig daran ein besserer Handballspieler zu werden. Ich möchte in einem Weltklasse-Team und um den Europapokal spielen. Jetzt zählt aber erst einmal nur diese Saison. Wichtig ist, dass ich Spaß am Handballspielen habe und ich so werde so lange weiter spielen, wie ich Spaß am Handball habe.

    hbvf.de: Hæge Fagerhus, vielen Dank für dieses Interview.