Beiträge von tausendfeuer

    Ja die Dortmunder Mädels haben gestern wohl deutlich unter ihren Möglichkeiten gespielt. Ist zwar ärgerlich, aber vielleicht gar nicht unverständlich, denn nach drei Spielen am oberen Limit kann man einen Einbruch gegen einen weit überlegenen Gegner durchaus nachvollziehen.
    Da ist es sicher auch sinnvoll, die ersten sechs weniger zu belasten, und wenn man dann durchwechselt hagelt es halt Tore...ging ja lange mit einem Vier-Tore-Abstand relativ gut.
    @ Rubens...würdest Du denn behaupten das der Ersatz für Dagmara besser gespielt hat ? Der Spielverlauf legt genau das nicht nahe.

    Bericht:

    Leipzigs spielt BVB mit Powerhandball schwindelig

    Meister rächt sich für die 18:23-Niederlage im März fürchterlich

    Dortmund, 30.09.2009, Christian Menn

    Am 18. März 2009 stand Gustl Wilke ungläubig in der Leipzig Arena und staunte über das, was er auf der Anzeigetafel las. Leipzig 18, Dortmund 23. Gestern Abend stand er wieder dort und konnte erneut nicht glauben, was er sah. Fassungslosigkeit unter umgekehrten Vorzeichen.

    Er hatte zwar damit gerechnet, dass sich der deutsche Meister und Europacupfinalist nicht noch einmal vom BVB überraschen lassen würde, aber dass er sich nun so fürchterlich für die Schmach vom März „rächt”, hatte der Borussen-Trainer allenfalls befürchtet, nicht aber erwartet. Der HCL nahm den BVB nach allen Regeln der Kunst auseinander und gewann am Ende in fast unanständiger Höhe mit 34:22 (16:10).


    „Die Leipziger haben mit einer Power gespielt, dass uns Hören und Sehen verging”, sagte Wilke. Nach kurzer Zeit kehrte seine Ruhe und Gelassenheit zurück, wohl wissend, dass das auf jeder Position zweifach überragend besetzte Team für seine Borussinnen kein Maßstab sein kann. Der HCL baute im Angriff einen solch hohen Druck auf, dass der BVB dem nicht viel entgegensetzen konnten. Weder die 5:1-Abwehr, noch später die 6:0 standen kompakt genug. Außerdem fehlte es schlicht an Aggressivität. Die mit einem Dutzend Nationalspielern aus aller „Frauen Länder” angetretenen Sächsinnen, u.a. mit fünf Skandnavierinnen, die Handballtaktik mit der Muttermilch aufzusaugen scheinen, machten schon in den ersten sieben Minuten klar, dass für den BVB nichts zu holen sein würde (7:2) und sportliche Wunder deshalb so heißen, weil sie sich nicht beliebig wiederholen lassen.

    Erfreulich, dass Dagmara Kowalska erkannt hat, dass ihre Mitspielerinnen weniger ihre Anspiele als ihre Tore benötigen. Sie traf achtmal. Schön für sie – trotzdem fand Wilke das Haar in der Suppe: „Hätte sie so gegen Göppingen und Buxtehude aufgetrumpft, hätten wir vier Punkte auf dem Konto.” Immerhin: ihre Leistung macht Mut. Und irgendwann wird sie auch mal treffen, wenn es Spitz auf Knopf steht und nicht, wenn der BVB hoffnungslos unterlegen ist.


    Was zu ihren Nebenleuten zu sagen ist? Wenig. Verdammt wenig. Der Sportliche Leiter, Jochen Busch, sah die Partie unter dem Gesichtspunkt Hausmannskost. „Wenn man sieht, mit welcher Wucht Leipzig angreift, sollten unsere Spielerinnen vielleicht ein paar Butterbrote mehr essen.” Ja, vielleicht ist das die Lösung...

    BVB: Roelofs, Trodler, Roch; Kowalska (8/2), Glathe (1), Köhler (1), Paulus (2), Schäfer (1), Porvaznikova (6/3), Kramer, Busch, Cocx (2), Kunze (1), Ewert.

    Quelle:
    http://www.derwesten.de/nachrichten/sp…122/detail.html

    Ich bin sicher, bei konsequentem Umdenken auf "klein und effizient" ist der Verzicht auf AKWs zu schaffen.
    DAS GEHT ABER EON, VATTENFALL UND ANVERWANDTEN AN DIE KEHLE

    Mach mal ne Besichtigungstour entlang einiger Mittelgebirgsflüsschen. Du wirst erstaunt und schockiert sein, wie viele Mühlgräben, Wehre und Staustufen für ehemalige Mühlen, Pochwerke, Hammerwerke, Sägemühlen und Pulvermühlen etc. völlig ungenutzt vor sich hindämmern.

    Auch Neukonstruktionen in Anlehnung an die historischen Beispiele dürften durchaus umweltverträglich zu realisieren sein.

    Anmerkungen:

    1. nicht ausgeschöpfte Hauptenergiequelle nr.1: Einsparung des Verbrauchs. Immer noch gewaltige Reserven.

    2. Auch die Wasserkraft ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Da hat noch nicht das Umdenken eingesetzt. Es geht nämlich auch mit kleinsten Einheiten entlang der kleineren Flüsse. Es fehlt teilweise an Technik, ausserdem stehen bürokratischen Hemmnisse an, die beispiellos sind. (wahrscheinlich war es leichter ein AKW genehmigt zu kriegen)

    3. Erdwärme und Latenzenergie.....hast du vergessen, dürfte aber durchaus überlegenswert sein, ich habe den Eindruck, dass hier eine relativ sichere, sehr langfristig ohne Reparaturen und Ersatz funktionierende Technologie (Erdwärme) wegen geringerer Gewinnaussichten in den Hintergrund gerückt ist.

    Und letztlich wiederhole ich mich hier einfach nochmal: hab ich an anderer Stelle schon geschrieben.
    Wenn die Betreiber von AKWs das tatsächlich vorhandene Risiko versichern müssten, gäbe es nicht ein laufendes Atomkraftwerk mehrl

    Denkt darüber nach. Eine Minute nur. Ihr schafft das schon.

    Edith sacht ich sei blöd und hätte wat vergessen:
    Kombination von Wärmeerzeugung und Stromproduktion in kleinen Einheiten vor Ort. Gewaltige Einsparungseffekte durch hohe Wirkungsgrade und Vermeidung von Leitungsverlusten.

    Du kommst aber wieder mit Klamotten, "deutsches Arbeitsrecht", meine Güte.

    Aber die Zumutung kann ich toppen, mein Vorschlag: Vernunft, mal nachdenken.. zwei Minuten, das schafft man auch in Metzingen..

    Wer bezahlt wird, soll auch was dafür tun...

    Schlecht für die Motivation der anderen Spielerinnen ?

    Die sind zufriedener, wenn die, die viel mehr kriegen, gar nichts mehr dafür zu tun brauchen ?

    Da fehlt es wohl nicht nur am Geld...

    Ruhr Nachrichten: Mit Sorgen im Gepäck Richtung Osten

    [29.09.09] In den Osten der Republik reisten die BVB-Handballfrauen in der vergangenen Saison gern. Sie gewannen in Frankfurt/Oder, sie gewannen sensationell im März auch beim HC Leipzig. Am Mittwoch (19.30 Uhr) geht es wieder nach Sachsen. Dort brennt der HCL auf Wiedergutmachung.
    Ein bisschen muss BVB-Trainer Gustl Wilke schmunzeln, wenn er an das Gastspiel vor gut sechs Monaten zurückdenkt. Damals passte vieles: Dortmund beinahe aussichtslos zurück im Kampf um den Klassenerhalt und entsprechend unbeschwert, Leipzig fehlten wichtige Spielerinnen wie die Polin Karolina Kudlacz. „Wir haben“, erinnert sich Wilke, „die Flucht nach vorn ergriffen und sind belohnt worden.“

    Angesichts der Ambitionen der Saschsen und der Zusammenstellung des Kaders wäre eine Dortmunder Wiederholung des Überrasschungssieges ein Desaster. „Der Trainer wird permanent daran erinnern“, ahnt Wilke. Heine Jensen wird auch die bisherigen Resultate des BVB als Warnung dazupacken.

    Leipzig nur mit geringfügen Kader-Änderungen

    Anders als andere Spitzenklubs hat der HCL sein Aufgebot nur geringfügig, dafür aber sehr gezielt verändert. Mit Anja Rösler aus der Konkursmasse des 1. FC Nürnberg wurde der Rückraum noch einmal verstärkt, „von der Torfrau bis zur Linksaußen ist der Kader exzellent besetzt“, sagt Wilke.

    Das seinerzeit erfolgreiche 5:1 in der Deckung, das der BVB auch in ein noch offensiveres 3:2:1 auflöste, gehört im Training wieder zur Spielvorbereitung. „Klar ist“, sagt Wilke, „je offensiver wir decken, desto konzentrierter müssen wir sein.“

    Willke bangt um Linksaußen Kunze

    Den Test gegen die B-Nationalmannschaft möchte er nicht weiter erwähnen – seine Aussagekraft ist auch bescheiden groß. Wilke bangt um Linksaußen Julia Kunze (Grippe), nach ihrer Außenbandverletzung aus dem Testspiel hat auch Annika Busch erst Dienstag wieder erste Gehversuche gemacht. Ihr Ausfall würde ein Problem bedeuten: mit Stella Kramer hätte Dortmunds Trainer dann nur noch eine Linkshänderin im Kader.

    Die Leistungsschwankungen von Dagmara Kowalska betrachtet Wilke durchaus mit Argusaugen. Nach ihrer schwachen Leistung gegen Buxtehude hat er nochmals länger mit ihr gesprochen. „Es ehrt sie“, meint Wilke, „dass sie die Nebenleute einsetzen will, wenn sie sich nicht gut fühlt. Aber wir brauchen ihre Tore.“

    Dirk Krampe (Ruhr Nachrichten)

    Quelle: http://www.bvb-handball.de/?X%1B%E7%F4%9D

    Da können die Schwarzgelben doch einfach mal konzentriert und locker aufspielen. Ein Sieg wird nicht erwartet...haut rein.

    Dritte Beyeröhder Niederlage

    Das war es also, das Duell auf der beschworenen „Augenhöhe“, bei dem es für den TV Beyeröhde gegen die keineswegs starke TSG Ketsch mit 25:31 (10:16) die dritte Niederlage in Folge gab.

    Und als die Gäste dann zur Mitte der zweiten Halbzeit auf 24:13 davon gezogen waren, da hätte es schon einer mittleren Leiter bedurft, um „Augenhöhe“ herzustellen. Zwei Phasen, verteilt auf jede Halbzeit, machten aus dem zeitweise hoffnungsvoll aufspielenden TV Beyeröhde wieder einen deutlichen Verlierer, der einmal von 9:9 auf 9:15 und später dann sogar mit elf Treffern in Rückstand geriet.

    Dass die von Ilka Held geführten Beyeröhderinnen dann zur Mitte der zweiten Halbzeit, als Torhüterin Tina Martin plötzlich etliche spektakuläre Bälle hielt, nach einem imponierenden Zwischenspurt und zwei Treffern der fleißigen Lotta Lorkowski bis auf 24:27 heran kamen, war zwar aller Ehren wert, doch einen derartigen Rückstand aufzuholen und das Spiel eventuelle noch umzubiegen, das war dann doch zu viel verlangt von einem Team, das zwar nie aufsteckte, aber ohne die beiden wurfstarken verletzten Linkshänderinnen Anna Disselhoff und Lisa Nettersheim im Rückraum einfach zu wenig Durchschlagskraft hat. „Ohne zwei Linkshänderinnen haben wir es auch gegen etwa gleichstarke Mannschaften schwer“, meinte auch Ilka Held, die mit unterschiedlichem Erfolg versucht, Struktur ins Beyeröhder Spiel zu bringen.

    „Das muss ich mir erst noch mal auf Video ansehen, ehe ich zu diesen beiden desolaten Viertelstunden Stellung nehmen kann“, so Beyeröhdes inzwischen leidgeprüfter Trainer Rene Baude zu den Phasen, als alles „den Bach herunter ging“.

    Da wurden vorne reihenweise die Bälle regelrecht weg geworfen, gute Chancen vergeben und in der unterschiedlich formierten, aber gleichermaßen erfolglosen Deckung dem Gegner das Tore werfen leicht gemacht. Fast grotesk muteten die drei verworfenen Siebenmeter an, die bei Ketschs Torhüterin Ilka Arndt (sie kam übrigens auch zu einem Torerfolg) zu ungläubigem Schmunzeln führten. Dass sich beide Beyeröhder Torhüterinnen – bis auf Linda Martins starke Phase – dem allgemeinen Niveau anpassten, wundert nicht. Pech für den TVB, dass die Spielgenehmigung für die ungarische Torfrau Lilla Mozga noch nicht vorlag.

    Vielleicht gibt sie ihren Vorderleuten die nötige Sicherheit für zielgerichtete Aktionen wie sie die beiden Neuzugänge Caro Kordt und Laura Magelinskas (sie erzielten allein 15 der 25 TVB-Treffer) als einige der wenigen Lichtblicke boten.

    „Wir trainieren gut, wir haben einen starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und einen ausgezeichneten Trainer. Bei uns stimmt alles bis auf die Ergebnisse“ so Ilka Held, die auf die Rückkehr der Verletzten hofft.

    Friedemann Bräuer (Westdeutsche Zeitung)


    Quelle:

    http://www.beyeroehder-handballgirls.de/index.php?id=29


    Kennt einer Lilla Mozga ? Ausser Frage, dass die Girls sich auf der Position verstärken müssen...

    @ Gottfried... ich bin für die sogenannten "Neidsteuern", bei denen "Leistungsträgern" das "sauer verdiente Geld" aus den Taschen gezogen wird.
    --- wie entlarvend das ganze Neusprech doch ist ----
    ...einfach deshalb, weil seit mehreren Jahrzehnten die Schere zwischen den vielen Armen und den wenigen Reichen immer weiter auseinandergegangen ist...
    ... und was die Familienentlastung angeht: als neunköpfiger Familienvater weiss ich da, wovon ich rede: bisher hat nur das Bundesverfassungsgericht für mehr Geld in meiner Börse gesorgt.

    ...am Rande: bei unserem Prokopfeinkommen von 500 Euro bekommen meine studierenden Kids nicht mal den vollen BaföG -Satz... weil mir vorgerechnet wird, dass man ein Kind mit 290 Euronen ernähren, kleiden und wohnen lassen kann...

    Also warte ich ab jetzt auf die tolle Entlastung für die Familien....

    ..allein mir fehlt der Glaube..

    achso edith sacht ich soll noch sagen: hätt ich ein Bruttoeinkommen von 5 Millionen im Jahr, würde ich mich gern mit 90% besteuern lassen...... :hi:

    Dieses Jahr ist wahr geworden, wovon ich immer geträumt habe:

    Eine Frau Kanzlerin, ein Schwuler Vizekanzler und Aussenminister.

    Das ist gut. Das so etwas möglich ist, spricht für dieses Land. Wir sind weiter als zu Zeiten Adenauers.

    Meine Partei hab bekommen was sie verdient. Eine sozialdemokratische Partei, die nicht mehr sozial handelt wird nicht mehr gebraucht. Da ist wohl ein bisschen Rückbesinnung auf Godesberg angebracht.

    Was es geben wird:
    Steuersenkungen für die Vermögenden (Leistungsträger), am Anfang wird die besonders leistungsbezogene Erbschaftssteuer reduziert :wall:

    Kernkraft: ist halt besonders umweltschonend und billig. (Irgendwo kriegen wir den Abfall schon entsorgt) :wall:

    Weiterer Abbau des Kündigungsschutzes und der Sozialsysteme (irgendeiner muss ja schliesslich den ganzen Summs bezahlen) :baeh:

    Viel Spass zusammen.

    Da sind wir wohl unterschiedlicher Meinung, ...(aber das halten wir locker aus) :D Kein Tor geworfen, aber auch kein Tor verursacht, ist für mich besser als
    2:6)
    Ich hätte Karina Schäfer auch gern gegen die relativ offene Deckung spielen sehen... sie hat in den Vorbereitungsspielen durchaus gefallen.

    NEUES AUS DORTMUND (1440 min sind noch nicht rum, deshalb muss ich hier ergänzen:

    BVB unterliegt der B-Nationalmannschaft von Deutschland
    [22.09.09] Die BVB-Handballerinnen traten in Kaiserau gegen die deutsche B-Nationalmannschaft an, um Selbstvertrauen zu tanken. Zum Saisonstart der Bundesliga setzte es doch drei Niederlagen in Serie. Es kam aber ganz anders: Mit 39:52 (12:19, 10:19, 17:14) unterlag das Team um Trainer Gustl Wilke während der 3 x 30 Minuten.
    Gustl Wilke musste vor dem abschließenden Drittel laut werden. „In den ersten 60 Minuten haben meine Spielerinnen ohne Einsatz, ohne Willen gespielt. Das hatte alles einen Freundschaftsspielcharakter“, sagte Wilke.

    Nach der Ansprache steigerten sich die Dortmunderinnen und gewannen wenigstens die dritten 30 Minuten mit 17:14. Annika Busch war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr auf dem Feld. Die Junioren-Nationalspielerin knickte im zweiten Drittel um. „Da können wir nur hoffen, dass ihre Bänder nicht beschädigt wurden“, sagte Wilke.

    BVB: Trodler, Roch, Porvaznikova (7),Glathe (7), Kramer (7), Kowalska (5), Köhler (4), Cocx (3), Paulus (2), Busch (2), Schäfer (1), Tomlik (1), Ewert

    Thomas Schulzke (Ruhr Nachrichten)
    Quelle: http://www.bvb-handball.de/?Z%1B%E7%F4%9D


    Mit 10-11 Feldspielerinnen 90min spielen ..... das da erst mal Freundschaftsspielcharakter angesagt ist, wundert mich nicht so sehr..... ;)

    Erneut gekämpft, doch weiter ohne Punkte - Dortmund unterliegt Buxtehude 28:29

    Isabell Klein
    Foto: sportseye.de
    Der große Kampf der Dortmunderinnnen wurde am Ende nicht belohnt. Mit 29:28 behielten die favorisierten Gäste aus Buxtehude am Ende die Oberhand. „Glücklich, aber verdient“, befand Buxtehudes Trainer Dirk Leun nach der Partie. Trainer Gustl Wilke trauerte hingegen der vergebenen Chance auf Punkte hinterher. „Die Mannschaft hätte sich heute einen Punkt verdient“, so der Borussen-Trainer, der herausstellte, dass sich das „Team niemals aufgegeben hatte.“

    Buxtehude legte von Beginn an meistens den Spielstand vor. Die verspätete Anreise, die den Anwurf um zehn Minuten verzögerte, schien die Gäste beeindruckt zu haben und ließ Dortmund dank der gut funktionierenden Achse Paulus-Cocx einmal mit 3:2 in Führung gehen. Die Niedersächsinnen fanden dann aber in die Partie und konterten prompt mit vier Toren in Folge und die Partie schien früh den erwarteten Verlauf zu nehmen. Dortmund ließ sich jedoch nicht abschütteln und hielt den Anschluss.

    Debbie Klijn bekam im Gegensatz zu ihrer Landsfrau Inge Roelofs auf der Gegenseite kaum einen Ball zu fassen und wurde bereits in der dreizehnten Minute durch Jana Krause ersetzt. Kurze Zeit später erhielt dann Tessa Cocx schon früh ihre erste Zeitstrafe. Trotz Unterzahl verkürzte Stella Kramer aber per Gegenstoß zum 7:8. Lone Fischer, die Kramer im Gegenstoß zwar gefoult, aber nur mit einer gelben Karte bedacht wurde, erhöhte jedoch schnell zum 9:7.

    Dank der Paraden von Roelofs blieb der BVB jedoch im Spiel und nachdem Gesine Paulus den Spielstand zum 11:11 (22.) egalisieren konnte, sah sich Dirk Leun zu einer Auszeit gezwungen. Die zweite Zeitstrafe gegen Tessa Cocx, eigentlich für Zuzana Porvaznikova nach einem Foul an Kaja Schmäschke bestimmt, nutzte Buxtehude, um sich erneut auf zwei Tore abzusetzen. Doch Sicherheit kehrte beim BSV nicht ein. Stattdesssen kämpfte sich die Borussia vor der Pause wieder zum leistungsgerechten Remis (14:14) heran.

    Auch nach dem Seitenwechsel setzte Dortmund die technischen Glanzpunkte dieser kampfbetonten Partie. Annika Busch wurde glänzend von Steffi Glathe und Julia Kunze auf dem rechten Flügel freigespielt und verwandelte zum 16:16, Gesine Paulus bediente mit einem No-look-Pass Julia Kunze am Kreis, die zum 17:17 (37.) traf.

    Wenig später konnte Buxtehude jedoch zum entscheidenden Schlag ausholen. Nach einer Zeitstrafe gegen Kaja Schmäschke hatte Dortmund alle Trümpfe in der Hand, doch Susanne Henze erschütterte mit einem Gegenstoß die Borussia. Stapelfeldt und Lamein erhöhten gar zum 22:18 und die Partie schien nun entschieden.

    Gustl Wilke zog mit Marieke Köhler noch einen letzten Trumpf aus dem Ärmel. Die Rückraumspielerin ersetzte die dieses mal zu zaghafte Dagmara Kowalska und beendete die Dortmunder Torflaute. Treffer für Treffer kämpfte sich der BVB heran und acht Minuten vor dem Ende kehrte Debbie Klijn beim Stand von 24:25 ins Buxtehuder Tor zurück.

    Die Niederländerin parierte den ersten Wurf auf ihr Tor, der Abpraller landete zwar am Fuß von Isabell Klein, doch die Schiedsrichter entschieden auf ein Offensivfoul der Borussia im Kampf um den Ball. Stapelfeldt konnte den Gegenangriff erfolgreich von der Strafwurflinie zur erneuten zwei Tore Führung abschließen. Es war die Entscheidung in einer eng umkämpften Partie, denn dieses Mal konnte der BVB in den Schlussminuten nicht mehr den Spielstand ausgleichen, mit dem Schlusspfiff erzielte Zuzana Porvaznikova den Endstand von 28:29.

    Torschützen: Glathe (6), Cocx (5), Porvaznikova (4), Kunze (3), Paulus (3), Kramer (2), Köhler (2), Busch (2), Kowalska (1) - Lamein (7), Klein (6), Stapelfeldt (5), Bülau (4), Henze (3), Fischer (2), Hayn (1), Schmäschke (1)
    : 1/2 - 5/7
    Zeitstrafen: 4/4

    Quelle:
    http://www.hbvf.de/news.php?GID=2&auswahl=8196

    Das geschilderte Foul gegen Stella Kramer war ein freundliches Schieben und in den Arm greifen während des Wurfs... hätte auch Rot geben können, aber zwei Minuten sicher. Leider bezeichnend für die Schiedsrichterentscheidungen während des Spiels.

    Marieke Köhler als Trumpf zu bezeichnen oder Geheimwaffe ..(anderer mit Blindheit geschlagener Pressefuzzy)..zeugt von erheblicher Sehbehinderung.
    Zwei Tore bei vier Fehlpässen und drei Fehlwürfen haben die Mannschaft sicher nicht vorangebracht.

    Spielentscheidend war letztlich das eine Überzahlspiel, bei dem man drei Tore und kurz vor Ende der Überzahl auch noch 2 Minuten kassierte. :wall:

    Wenn der Etat knapp ist, muss man halt beten, dass die Siechen genesen und die Lahmen aufstehen aber es gibt halt Faktoren, die da Probleme bereiten: die Spielerinnen werden nicht jünger und wenn der zweite Anzug nicht hinreicht müssen die anderen halt spielen bis zum gehtnichtmehr. Die Verletztenliste überrascht mich nicht sehr..vielleicht etwas früh in der Saison. (und Yukonurlaub wird mir da wohl schwerlich anderer Meinung sein)