Beiträge von Novice

    Hmm, ich schätze das "Phänomen Handballregion“ liegt wohl darin begründet, dass es in Deutschland so herrlich viele Möglichkeiten gibt hochklassig zu spielen. ;)
    Zählt man die Frauen- und Männerligen zusammen gibt es schon 91 Bundesliga-Mannschaften, dazu kommen 152 in den Regionalligen.

    Tja, ich fürchte Deutschland gibt flächenmäßig einfach nicht so viel her, dass die alle meilenweit auseinander liegen könnten. :lol:

    Nun ja, der Begriff „Spitzenhandball“ wurde ja nicht klar definiert. Wenn damit ausschließlich BL-Mannschaften gemeint waren, dann muss man in Hannover natürlich Abstriche machen. Doch inklusive der Nachbarstädte Celle (ca. 40 km entfernt) und Hildesheim (ca. 30 km) kommen wir immerhin noch auf vier BL-Vereine.

    Solch eine regionale Ballung hat meines Erachtens auch eher Nachteile als Vorteile. Die wenigsten Regionen bieten genügend Ressourcen für mehrere Spitzenclubs – schon gar nicht, wenn noch Konkurrenz aus anderen Sportarten (Fußball, Eishockey etc.) vorhanden ist. So entsteht ein ständiger Kampf um Sponsoren, Zuschauer und Nachwuchs, was nicht unbedingt förderlich für die Entwicklung und das Weiterkommen der Mannschaften ist. Einige bleiben dabei unweigerlich auf der Strecke oder besser gesagt in den unzähligen unteren Ligen.

    Nicht zu vergessen die Handball-Hochburg Hannover :D

    mit:
    - Burgdorf (2. BL)
    - Anderten (2. BL)
    - Barsinghausen (RL)
    - Misburg (RL Frauen)
    - Großenheidorn (OL Männer und Frauen)
    - Großburgwedel (OL)
    - Springe (OL)
    - Altwarmbüchen (OL)
    - Lehrte (OL)
    - Osterwald (OL Frauen)
    - List (OL Frauen)
    - Hannoverscher SC (OL Frauen)
    -->liegen alle in der Stadt Hannover und im Umkreis (ca. 30 km). :P

    Und in direkter Nachbarschaft liegen die Städte Celle und Hildesheim. Wenn man die mit einbezieht, kommen noch ein paar Mannschaften hinzu. ;)

    Ach ja, das war eindeutig ein EM-Ende mit Schrecken. Die Vorjahres-Märchen-Helden sind mit Karacho gegen die schonungslose Medienwand geklatscht und nun liest und hört man nur noch so unschöne Worte wie Debakel, Fiasko und Desaster. Nebenbei steht, zu allem Übel, auch noch unser aller Lieblingstrainer am Pranger. Oh je!

    Ich gebe Heiner Brand Recht - es ist wohl ein Einstellungsproblem.
    Nicht mal 12 Monate ist es her, da haben die Handballer den größten Triumph ihrer Karriere gefeiert – Weltmeister im eigenen Land, mit einer noch nie da gewesenen Euphoriewelle und einer unglaublicher Resonanz. Handballer in fußballparadiesischen Traum-Gefilden.
    Wurden Spieler (und auch der Bundestrainer) anschließend nach ihren weiteren, bedeutsamen Zielen befragt, antworteten alle unisono: Olympia 2008. Einige erwähnten noch erhoffte Vereinserfolge und….. ach ja, dazwischen ist ja auch irgendwie noch so ´ne EM. Irgendwie so… - spielten sie auch.

    Die Bedeutsamkeit dieser EM scheint ein wenig im vergangenen Triumph und in der Erwartung auf das diesjährige olympische Großereignis untergegangen zu sein. Das soll keineswegs heißen, dass ich der Meinung bin, die Mannschaft hätte die Medaille nicht gewollt. Im Gegenteil, ich bin mir sicher, dass sie sogar liebend gern Europameister geworden wären. Doch entscheidend ist nicht der Wille allein, sondern wie weit man dafür zu gehen bereit ist. Geht man bis an die Grenze oder darüber hinaus?
    Und da fehlte es einfach. Der Biss in allerletzter Konsequenz war nicht vorhanden (und zwar bei allen Spielern). Besonders sichtbar wurde dies bei Spielen, wo die Mannschaft deutlich zurücklag (gegen Spanien und gegen Frankreich im „kleinen Finale“). Unbändiger Kampfgeist wich dort zusehends einer aufkeimenden Resignation. Das ist vielleicht nicht besonders schön, aber es ist verdammt menschlich.

    Was ist also zu tun? Die Zuckerbrot-Motivations-Methoden des Chefmotivators Löhr scheinen dort an ihre Schaka-Genzen zu stoßen. Zwar wurden seine Weisheiten gern in Interviews heruntergebetet („wir schaffen das“, „wir sind ein tolles Team“, „wir lassen uns nicht unterkriegen“) aber so recht danach gehandelt wurde nicht. Nun ja, es sieht so aus, als wäre da der Internalisierungsprozess ein wenig fehlgeschlagen.

    Nun tritt also Heiner Brands Motivationsplan B in Kraft: Die Peitsche! Bist du nicht willig, so schmeiß ich dich raus! Das ist nicht sehr nett, aber unter Umständen durchaus effektiv. Denn in Zeiten relativ identischen Niveaus der internationalen Topteams, mag gerade die Einstellung und Kampfbereitschaft der entscheidende Faktor über Sieg und Niederlage sein.
    Bezeichnend dafür ist, dass das Team gewonnen hat, dass am weitesten mit dem Rücken zur Wand stand. Die ewigen Dritten, die chronisch belächelt wurden, wegen ihres permanenten Nervenflatterns, in entscheidenden Situationen. Die Mannschaft, die noch nie ganz oben stand, die unbedingt etwas beweisen wollte und mit gnadenlosem Einsatz für dieses Ziel gekämpft hat. Ganz ähnlich, wie die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2007.

    Tja, aus unseren märchenhaften Handball-Kampfmaschinen sind nun binnen weniger Stunden ganz unheldenhafte Verlierer geworden, die jetzt auch noch von ihrem Trainer dafür abgestraft werden, dass sie nicht in der Lage waren, sich über alle Widrigkeiten hinweg, bis über die Leistungsgrenze hinaus zu motivieren. Im hochleistungssportlichen Sinne, ist so eine Maßnahme sicher nachvollziehbar. Aus menschlicher Sicht, jedoch fragwürdig. Denn erfolgreiche Dauermotivation bei Dauerbelastung erscheint mir äußerst unrealistisch. Vielleicht muss man sich als Zuschauer, als Medienvertreter und eventuell auch als Bundestrainer einfach damit abfinden, dass auch Leistungssportler nur Menschen sind, die eben auch mal resignieren und nicht punktgenau funktionieren! Und - man mag es mir verzeihen - gerade das finde ich bei Top-Sportlern äußerst sympathisch. Aber ich bin mir sicher, Heiner Brand wird die Mannschaft schon wieder auf den richtigen Motivationspfad führen.

    Und nun heißt es abermals beißen. Denn für viele geht es noch um die Meisterschaft, den DHB-Pokal, Champions-League und natürlich in sechs Monaten - um Olympia. Spätestens dann, lässt sich das angeknackste Heldenimage wieder geradebiegen. Und sollte es nicht ganz so hinhauen, gibt es kurz darauf die Chance den Weltmeister-Titel zu verteidigen. Falls auch das nicht klappt, was soll ´s, 2010 ist wieder EM, da geht es um Wiedergutmachung für das aktuelle Debakel. Und danach…..

    Zitat

    Original von Meikel
    Hat er denn noch einen absoluten Abwehrspezialisten in der Hinterhand? Mir fällt da keiner ein....Schwarzer geht ja leider nicht! ;)

    Ja, schade! Wär´ so schön praktisch, wo Schwarzer doch schon vor Ort ist und sich quasi sofort ins Geschehen stürzen könnte. :lol:
    Am besten wäre es natürlich, wenn sich die Verletzungen von Roggisch und Kraus als nicht so gravierend herausstellen würden und beide am Samstag spielen könnten. Andernfalls bin ich echt gespannt was Heiner Brand macht – hmm, ob vielleicht jetzt doch noch Jens Tiedtke nachnominiert wird? ?(

    Nun gut, Tiedke und Schöne sind raus und Rolf Hermann ist dabei.
    Also, ist das der endgültige EM-Kader:

    Tor: Henning Fritz, Johannes Bitter, Carsten Lichtlein;
    Kreis: Oliver Roggisch, Andrej Klimovets, Sebastian Preiß;
    RL: Pascal Hens, Lars Kaufmann, Oleg Velyky;
    RR: Holger Glandorf, Christian Zeitz, Rolf Hermann;
    RM: Markus Baur, Michael Kraus;
    LA: Dominik Klein, Torsten Jansen;
    RA: Florian Kehrmann, Stefan Schröder

    :hi:

    Zitat

    Original von HSG-Michi
    Doch! Aber nur das Sonntagsspiel, das in der Ostseehalle stattfindet.

    Und davon wird wohl auch nur die 2. Halbzeit übertragen. Wenn überhaupt, denn wenn die Biathleten, Nord. Kombinierer, Eisschnellläufer etc. nicht rechtzeitig mit ihren Wettkämpfen fertig werden, befürchte ich, dass es vom Handball wohl nur noch die letzten 5 Minuten zu sehen gibt. :( Na ja, ist halt ein nur Testspiel, was will man mehr erwarten.

    Nee, zu meckern gibt es da eigentlich nichts. Stange ist eindeutig eine 100%ige Verbesserung zu Althaus. Danke Eurosport!
    Diesmal hat das Zuhören echt mehr Spaß gemacht als das Zusehen (zumindest über weite Teile), denn streckenweise war es doch ein ziemliches Gemurkse – aber egal, deutlich gewonnen, was will man mehr!!

    Zitat

    Original von Ronaldo
    Und wenn der NDR meint mit dem DHB-Pokal Pech zu haben, dann weiß ich nicht mehr. Darf inzwischen alle Auslosungen senden, seinen "Reviermannschaften" Heimspiele und die passenden Gegner zu losen und wird wohl 3 von 4 Mannschaften des F4 aus seinem Sendebereich stellen.

    Na, ganz so ist es ja nun nicht. Von den vier Mannschaften aus dem Sendegebiet des NDR haben nur zwei Heimrecht bekommen und außerdem gehört zu den größten Verlierern dieser Auslosung ebenfalls eine NDR-„Reviermannschaft“, nämlich Burgdorf.

    Die armen Burgdorfer dürfen nun nach St. Leon-Rot (wo auch immer das sein mag), um dort wahrscheinlich gehörig von den Rhein-Neckar-Löwen auf die Mütze zu bekommen. Ich fürchte, für einen Burgdorfer Sensationssieg benötigt es schon ein mehr als großes Wunder. Doch wer weiß, es ist ja kurz vor Weihnachten und somit die Zeit für so etwas. Außerdem wäre es so herrlich pathetisch: „Das Wunder von St. Leon“! :D

    Okay, *Zwangs-Optimismus-Modus wieder aus*, denn realistisch gesehen wird da wohl nichts draus. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn die Löwen das Heimrecht getauscht hätten. Wie Wyss schon im NDR sagte, für Hannover wär´ so ein Spiel wirklich eine tolle Sache. Und auch wenn man Hannover immer einen gewissen Provinzcharme nachsagt, aber ganz so provinziell wie St. Leon-Rot ist es nun doch nicht (aber ich will dem mir unbekannten Städtchen oder eher Dörfchen ?(nicht unrecht tun). Nun gut, das Thema generelles Heimrecht für Zweitligisten wurde ja schon diskutiert. :(

    Zitat

    Original von eisbeer
    Wenn schon alle Tippen....

    Hannover-Burgdorf - Friesenheim :D
    Hamburg - Gummersbach
    Nordhorn - Düsseldorf
    Kröten- Kiel

    Jepp, genauso hätte ich das auch gern.
    Und im Final Four stehen dann: Burgdorf, Hamburg, Nordhorn und Kiel. Dann ist ja wohl auch ganz klar, wer dieses Jahr den Pokal holt, eindeutig...........BURGDORF!! :lol:

    Jaaaa! Burgdorf gewinnt gegen Wetzlar – wie genial.....!
    :jump:

    Tja, jetzt fehlt nur noch ein bisschen Losglück (Friesenheim oder evtl. Düsseldorf) und dann beim Spiel noch mal einen super Tag erwischen und schon steht Burgdorf im Final Four!!
    Na ja, man wird ja wohl noch träumen dürfen – obwohl, bei der richtigen Auslosung......! Ich würd´ es ihnen so wünschen.

    Aber auch so ist es schon eine klasse Leistung :respekt:

    Zwei Jahre sind im Hochleistungssport eine verdammt lange Zeit, daher verstehe ich nicht wieso Vereine und Spieler das Risiko einer so frühen Vertragsbindung auf sich nehmen. Welcher Vereinsmanager ist schon in der Lage, die Form eines Spieler über einen solchen Zeitraum explizit vorherzusagen?

    Aber auch für die Spieler kann ein so frühzeitiger Vertragsabschluss deutliche Nachteile haben. Möglicherweise gibt es ein Jahr später wesentlich lukrativere Angebote und man verkauft sich unter Wert oder der jetzige Verein bietet im Nachhinein doch die besseren Perspektiven. Ich wette, wenn Holger Glandorf bereits vor zwei Jahren seinen Vertrag in Nordhorn vorzeitig verlängert hätte, hätte er dieses bestimmt zu schlechteren Konditionen getan als jetzt.

    In meinen Augen werden die Vorteile einer langfristigen Planungssicherheit durch die möglichen Nachteile nahezu egalisiert. Aber eventuell löst sich das Problem ja von ganz allein, nämlich dann, wenn die ersten Vereine oder Spieler ihre frühzeitige Entscheidung bereuen.

    Prinzipiell ist die Haltung des Herrn Lohmeyers sehr zu begrüßen, doch ob so ein derart „öffentliches“ Vorgehen die richtige Methode ist, um die NPD zu schwächen oder gar zu bekämpfen, glaube ich nicht. Denn dazu muss man an ganz anderer Stelle ansetzen, nämlich bei den Wählern. Keine Wähler – keine Partei!

    Ich fürchte, durch solch´ medienwirksame Aktionen gegen...... (es fällt mir zwar schwer dies zu schreiben, aber es ist ja nun mal leider so) „gewählte Volksvertreter“ :kotzen:, erreicht man vermutlich eher das Gegenteil des Beabsichtigten. Denn so etwas könnte durchaus bei einigen – ich nenn´ sie mal vorsichtig „extrem verwirrten Menschen“ – zu falschen Solidaritätsbekundungen führen. Möglicherweise kommt dadurch bei potentiellen NPD-Wählern nun so eine Art „jetzt erst recht“- Stimmung auf. Auch bin ich mir sicher, dass sich die NPD-Führung durch solche „Neckigkeiten“ nicht besonders beeindrucken lässt und sich vermutlich in ihren Ansichten eher noch bestärkt fühlt (ein freiwilliger Rückzug der Partei wird damit bestimmt nicht erreicht). Zudem steht die NPD durch die öffentlich geführte Diskussion wieder schön im Fokus des medialen Interesses. Und dummerweise ist sie bei diesem Sachverhalt ja noch nicht mal der Buhmann, sondern befindet sich tatsächlich eher in der Opferrolle (gibt es bessere Publicity?).

    Noch viel schlimmer als einige von diesen NPD-Spinnern ein paar Tage im Hotel zu bewirten, ist es wohl, ihnen durch solche Maßnahmen auch noch Wählerstimmen zuzuschustern und sie damit auch noch zu unterstützen. Es wäre zumindest wesentlich intelligenter von Herrn Lohmeyer gewesen, bei seinem Handeln die Presse außen vor zu lassen. Manchmal ist stiller Protest durchaus effektiver als die „Ich bin dagegen“- Marktschreier-Methode. Stiller Protest ist aber natürlich nicht so werbewirksam für das Hotel!

    Zitat

    1. Kann Gott/Götter und die Weiterexistenz nachdem Tod nur eine Erfindung sein um

    a) Der Menschheit die Angst vor dem Tod zu nehmen
    b) Mit dem Tod geliebter Menschen leichter umgehen zu können
    c)Extremsituationen wie bspw. Soldat im Krieg physisch und psychisch zu bewältigen können
    d) Unerklärliche Phänomene zu erklären
    e) Zur Machtausübung, Ausbeutung und Unterdrückung Gläubiger Menschen.
    f)dem Leben einen Sinn zu geben

    Gott, respektive Götter, wurden meines Erachtens erschaffen, um Dinge zu erklären, die für den Menschen unbegreiflich waren oder sind. Der Mensch hat das Bedürfnis, sich sein Dasein und seine Lebensumwelt zu erklären. Reicht das faktische Wissen nicht aus, um eine befriedigende Antwort auf all die Fragen zu erhalten, werden, rein attributionstheoretisch, beobachtete Wirkungen imaginären Ursachen zugeschrieben. Wenn also mit bloßem Verstand und Wissen nicht erklärbar ist, warum es beispielsweise donnert, wird ein Donnergott erschaffen. Diese Vorgehensweise erleichtert den Menschen ihren Alltag zu verstehen und sich in ihm zurecht zu finden. Mittlerweile sind viele der Fragen, dank philosophischer und wissenschaftlicher Neugier, beantwortet. Nur der Tod stellt noch ein gewisses Mysterium dar und nährt somit die Religionen.

    Da bis auf das „Phänomen Tod“ die großen Rätsel der Natur mehr oder weniger befriedigend erklärt sind, könnte man meinen, dass Religionen ausgedient haben - aber da hat man die Rechnung ohne die Institution Kirche gemacht! Denn ganz so bereitwillig räumt sie nicht das Feld. Wer verzichtet auch freiwillig auf ein derartiges Machtpotential. Stark gläubige Menschen sind im hohen Maße manipulierbar. Dazu muss man nicht islamitische Fundamentalisten als Beispiel bringen, es reichen auch verhütungsresistente Katholiken, Protestanten, die z.B. Homosexuelle diskriminieren (USA) und so weiter und so fort. Wer also einen gewissen Irrglauben vertritt und viele Menschen davon überzeugen möchte, probiere es mit Religion. Ein Blick in die Geschichte reicht völlig, um zu sehen, was Religionen schon schreckliches angerichtet haben (Kreuzzüge, Inquisition, Bürgerkriege etc.). Leider sind Menschen äußerst leichtgläubig, da es natürlich einfacher ist, die Verantwortung für das menschliche Tun und dem alltäglichen Leid einem „höheren“ Sinn zuzuschreiben und damit Schandtaten zu rechtfertigen. Ich persönlich finde es äußerst erschreckend, zu was Menschen im Namen einer Fiktion fähig sind!

    Zitat

    2. Warum zeigt sich Gott nicht um alle Zweifel an seiner Existenz auszuräumen, und Konflikte aus religioösen Gründen in Zukunft zu verhindern?

    Da das Konstrukt „Gott“ in keinster Weise definiert ist, kann es sich auch nicht zeigen, bzw. ist seine Existenz weder verifizierbar oder falsifizierbar. Es wäre schön, wenn sich die Religionen mal dazu herablassen würden „Gott“ (oder wie auch immer sie es nennen) zu definieren, denn dann könnte man seine/ihre/dessen Existenz auch widerlegen. Doch das wäre vermutlich das Ende aller Religionen. Also, muss man weiterhin mit einem undefinierbaren und unwiderlegbaren Etwas vorlieb nehmen.

    Zitat

    3. Warum gibt es soviele total unterschiedliche Religionen und Glaubensrichtungen die (fast) alle Behaupten die wahre Religion zu sein?

    Nun ja, jeder hat halt so seine eigenen Ideen und jeder möchte unterschiedliche Dinge bei seinen Anhängern erreichen. Auch die Mythologie der Griechen und Römer war nicht völlig identisch, dennoch gab es viele Parallelen, die die alltäglichen menschlichen Fragen betrafen. Die derzeitigen Religionen reduzieren ihre Auslegung vor allem auf das „Leben nach dem Tod“ (religiöses Wohlverhalten im Diesseits = Paradies im Jenseits) da alle andere Theorien (Gott schuf die Erde in 7 Tagen etc.) ja mittlerweile überholt sind (obwohl es ja immer noch einige unverbesserliche Evolutionsleugner gibt). Wobei die Buddhisten, soweit ich weiß, auch noch nach einer gewissen „inneren Zufriedenheit“ streben (aber wer stebt´ da nicht nach?).

    Zitat

    4. Kennt Ihr, für euch schlüssige, Gottesbeweise?

    Siehe Frage 2

    Zitat

    5. Warum glaubt Ihr bzw. glaubt Ihr nicht?

    Ich glaube, ich muss nicht weiter erläutern, warum ich NICHT glaube (zumindest nicht an Gott) ;)!

    Zitat

    6. Was ist eurer Meinung nach der Sinn des Lebens?

    Warum muss es denn unbedingt einen geben?


    Oh je, das war jetzt pure Blasphemie! Vielleicht sollte ich schon mal freiwillig den Scheiterhaufen suchen! :P