Lt. einem Bericht des MDR im Thüringen Journal vom 30.06.23, gibt der THC für die Umgestaltung des Hallenbodens in der Salza-Halle, lt. Anforderungen der HBF, 65 T€ aus. Außerdem ist das Projekt nicht ganz unumstritten, wie dem Bericht zu entnehmen ist.
Oh man, das ist gleich aus vierlei Hinsicht schlecht:
Wie im Bericht erwähnt, wurde die kommunale Halle gerade aufwändig für einen 2-stelligen Millionenbetrag saniert. Dabei wurde auch der aktuelle Bodenbelag komplett neu verlegt. Man kann davon ausgehen, dass dafür Landes- und Bundesmittel eingeworben wurden (zus. vielleicht noch Mittel vom Landessportbund?). Abgesehen von der Steuermittelverschwendung sind im Worst-case nachher die Förderrichtlinien nicht mehr erfüllt und man muss Geld zurückzahlen.
Weiterhin ist der THC mit diesem Problem doch nicht alleine. In Wellinghofen hat der BVB in dieser Saison den mobilen Gerflor Boden verlegt. Den benötigt man nämlich auch zwingend für die CL. Wenn der THC jetzt in keinen mobilen Gerflor-Boden investiert, will man also auch weiterhin langfristig nicht CL spielen?
Und der letzte Punkt: Der THC ist doch nur Mieter / Nutzer in der Halle. Im Bericht wird erwähnt, dass der THC die Kosten für das Abschleifen des Bodens trägt. Rechtlich gesehen erscheint mir das sehr heikel, insbesondere wenn tatsächlich vorher Fördermittel für die Sanierung einer Schulsporthalle / Mehrzwecksporthalle gefloßen sein sollten. Ich hoffe, man hat sich da abgesichert.