Beiträge von peppi99

    Hi,

    ich zwar kein echter Fachmann, aber vielleicht hätte man folgendes machen können:

    Die beiden saßen ja dort wo normalerweise Offizielle sitzen. Also, sind sie auch als Offizielle zu behandeln. Da sie nicht eingetragen waren, könnte man evtl. wie bei vergessenen Spielern auf ein Nachtragen bestehen - falls noch möglich (also noch keine 4 Offiziellen eingetragen).
    Einmal eingetragen, könnte man sie wegen unsportlichen Verhaltens bestrafen.
    Unabhängig davon kann man doch den MV verwarnen, da dieser ja offensichtlich die beiden Offiziellen vergessen hat bzw. nicht sichergestellt hat, dass nur eingetragene Personen sich im Wechselraum befinden (Regel 4.2).

    Gruß

    Peppi

    Hallo,

    ich habe mich gerade bei meinem Verein abgemeldet und um meinen Spielerpass mit dem entsprechenden Austritts- und Freigabevermerk gebeten.
    Mir wurde nun mitgeteilt, dass ich den Pass nicht bekomme, da er dem Verein gehöre. Wenn ich zu einem neuen Verein wechsel, kann dieser den Pass ja dann anfordern.

    Ist das so richtig, oder habe ich Anspruch auf meinen Pass?

    Vielen dank Gruß

    Peppi


    Hinweis:
    Es gibt keine vertraglichen Bindungen mit meinem Verein, ich bin nicht im Verzug mit meinen Mitgliedsbeiträgen und nicht im Besitz irgendwelcher Eigentümer des Vereins.

    Hallo,


    ich würde gerne eure Meinung zu folgendem Sachverhalt hören.

    Eine Mannschaft setzt in der Damen LL eine B-Jugendliche ein, die ebenfalls in der A-Jugend eingesetzt wurde. Dieses geschieht während der gesamten Saison. Drei Spieltage vor Saisonende legt ein Verein Einspruch wegen Einsatz einer nicht spielberechtigten Spielerin ein. Dem Einspruch wird natürlich stattgegeben (B+A Jugend und Damen gleichzeitig geht nicht). Weiterhin werden alle alten Spielberichte kontrolliert und dem Verein insgesamt 16 Punkte abgezogen.
    Folge: Absturz vom oberen Mittelfeld auf einen Abstiegsplatz.

    Soweit so gut - nun meine Frage:

    1. Gibt es so etwas wie Verjährungsfristen für solche Vergehen. Normallerweise muss ich als Verein sofort nach dem Spiel Einspruch einlegen. Das haben alle anderen Vereine, die jetzt Punkte bekommen, nicht getan.
    2. Trifft den Verband hier nicht eine Mitschuld, da er offensichtlich die Spielberichte und damit die Spielberechtigungen nie überprüft hat. Wäre der Vorfall z.B. nach dem 2. Spieltag bekannt gewesen, hätte der Verein vermutlich die Spielerin nicht mehr eingesetzt.

    Eure Meinung

    Gruß

    Peppi

    Zitat

    Original von Dany
    peppi99
    wenn sie immer schnelle Mitte Spielen es aber in Unzerzahl nie tun ist es schon zu erkennen das sie aufgrund der Unterzahl schneller nach vorne gehen. Und von daher wird auch schneller passiv gepfiffen.

    ich denke mal du meinst langsamer nach vorne in Unterzahl.

    Ich denke es ist durchaus legitim, wenn man in Unterzahl das Tempo reduziert. In dem Fall von schneller Mitte auf normale Mitte. Passiv wäre, wenn die Unterzahlmannschaft deutlich langsamer als notwendig den Ball zu Mitte trägt.
    Bei uns ist es durchaus üblich, dass das Tempo und damit auch Spielrhythmus je nach Spielsituation variert. Es kann ja durchaus die Taktik sein in Rückstand liegend schnelle Mitte zu spielen und nach dem Ausgleich das Tempo wieder zu reduzieren.

    Gruß

    Peppi

    Zitat

    Original von Trapp

    Und warum sollte ein SR sowas machen wollen?

    Tja, warum eigentlich??? Vielleicht weil SR auch nur Menschen sind und vielleicht doch die ein oder andere Entscheidung aus Sympathie bzw. Antipathie gefällt wird. Als Spieler hat man meist die Wahrnehmung, dass SR nicht objektiv sind. Die Frage ist dann ob diese Wahrnehmung dann objektiv ist.

    Generell stimmt es aber schon, dass die Passivregel sehr viel Spielraum lässt.

    Däne: Die Unterzahlmannschaft hat bei Gleichzahl immer schnelle Mitte gespielt. In Unterzahl hingegen den Ball in normalem Tempo nach vorne getragen. Für mich war keine Verzögerung zu erkennen.

    Hi,

    ich würde hier kein Stürmerfoul geben, da der Abwehrspieler sich an einer Stelle befindet, wo er nicht sein darf. Die Regelverstöße geschehen nicht wie Seppi schreibt zeitgleich. Der Abwehrspieler nimmt zunächst eine nicht korrekte Position ein. Dann erst erfolgt das Stürmerfoul.
    Würden beide Aktionen (betreten des Torraums und Angriffsbewegung) zeitgleich geschehen, wäre es auch kein Stürmerfoul, da der Abwehrspieler sich in diesem Fall ja zum Zwecke der Abwehr bewegt hätte und bei der Abwehr im Kreis gestanden hätte.


    Gruß

    Peppi

    Hi,

    ich glaube in der Regel steht sinngemäß, dass auch bei deutlicher technischer Überlegenheit der Abwehr auf passives Spiel entschieden werden kann.
    Bei 2 gegen 6 ist von dieser Überlegenheit wohl auszugehen. Ich habe das Ganze auch schon bei 4 gegen 6 gesehen. Unmittelbar nach dem Anpfiff ging der Arm hoch. Die Angreifer hatten noch nicht einmal Zeit den Ball ein mal durch zu spielen.

    Gruß

    Peppi

    Zitat

    Original von Ellob
    Und dabei habe ich schon einige Sünder erwischt ;)

    Ich empfinde es als eine Boidenlose Frechheit, wenn ein Landesliga-Spieler auf einmal in der Kreisklasse C auftaucht nur, damit in der Erdbeerliga auch wirklich die Meisterschaft gewonnen wird ....

    Dumm nur, dass die Staffelleiter ab und zu auch mal nachkontrollieren.

    Ich werd' unseren Staffelleiter mal darauf ansprechen. Wir haben da einen Verdacht. Vielleicht ist er ja bereit, den uns verdächtigen Vorfall als "Stichprobe" zu überprüfen. Ein offizieller Einspruch ist uns zu riskant gewesen.

    Bei uns geht's nicht um die Meisterschaft, sondern um den Abstieg.

    Gruß

    Peppi

    Hierzu hätte ich noch eine Frage:

    Wird die Spielberechtigung irgendwo regelmäßig überprüft? Oder wird nur nach Einspruch einer Mannschaft geprüft?

    Wenn nur nach Einspruch geprüft wird, ist das Risiko erwischt zu werden ja recht gering, da die benachteiligte Mannschaft i.d.R. ja nicht weiß daß ein nicht speilberechtigter Spieler vom Gegner eingesetzt wurde.

    Wenn jetzt auch noch die Spielberichte an unterschiedliche Stellen gehen (z.B. 1.Mannschaft Landesliga; 2. Mannschaft Kreisklasse), fällt das doch nie auf, oder?

    Gruß

    Peppi

    Lasse und Dany:

    In den unteren Klassen ist fast üblich, dass die elektronischen Anzeigen nicht funktionieren, oder die Steuerung kaputt ist oder es gar keine gibt.
    Somit wird recht häufig mit Klapptafeln gearbeitet. Dabei wird i.d.R. das Ergebnis für die links-sitzende Mannschaft links und für rechts-sitzende Mannschaft rechts angezeigt. Es ist dann also egal ob man von vorne oder hinten auf die Tafel schaut. Eigentlich ist immer klar wer wieviele Tore hat.
    Im vorliegenden Fall ist B mit 2 Toren Vorsprung in die 2. Halbzeit gestartet. Es stand zwischenzeitlich 16:14 und 20:17 für B (laut Anzeige). Beide Mannschaften hatten ihr TTO - da sprechen die SR ja auch mal miteinander und überprüfen Spielstand, Strafen und Verwarnungen. Es gab jedoch keinerlei Diskussionen oder Proteste von A über den Spielstand. Wenn A tatsächlich in der 58.Minute 22:20 geführt hätte, müssten 5 Tore in Folge sowohl durch den Sekretär als auch durch SR2 falsch aufgeschrieben worden sein (oder nur durch SR1 - je nach Sichtweise).

    Deshalb noch einmal zurück zu meiner Einspruchfrage:

    Gehen wir mal davon aus SR1 hatte recht. Ist es wirklich plausibel, dass er den falschen Spielstand erst in der 58. Minute entdeckt und korrigiert. Aus dem Spielverlauf hätte der falsche Spielstand schon viel eher auffallen müssen. Und hier kommt dann die Frage, ob durch sein verzögertes Eingreifen nicht doch ein spielentscheidender Regelverstoß vorliegt. Klar, müsste man jetzt nachweisen, dass er den falschen Spielstand erkannt und mehr oder weniger bewusst nicht sofort korrigiert hat. Dafür gibts nur Indizien.

    Gruß


    Peppi

    Zitat

    Original von Dany
    Hey,
    um was für eine Klasse hat es sich den da gehandelt.

    [*]Was hatte den der Sekretär auf dem Spielbericht stehen?
    [/list]


    Kreisliga - tut aber trotzdem weh.

    Spielbericht zu dem Zeitpunkt: 23:20 für B

    Beim Gespann handelte es sich um Vater und Sohn - wobei Papa sich durchgesetzt hat. Soviel zum Thema: "Ich such mir nen neuen Spannmann".

    Gruß

    Peppi

    Hallo,

    ich hab mal ne Frage zur Verantwortlichkeit bei Spielständen und deren Korrekturen.

    Was passiert, regeltechnisch, wenn in einem Spiel der Spielstand geändert wird? Ist das eine Tatsachenentscheidung ?

    Der konkrete Fall sieht so aus:

    Im Spiel A (Heim) gegen B (Gast) wird der Spielstand aufgrund fehlender Anzeigetafel mit Umklappkarten (wie beim Tischtennis) auf dem Zeitnehmertisch in der Form "rechts-links" angezeigt - also so, wie die Mannschaften auf dem Spielfeld stehen. Zur Halbzeit wird die Anzeige umgestellt, da die Mannschaften ja die Seiten gewechselt haben.
    Das Spiel läuft bei ständiger 2-3 Tore Führung für B, ohne jegliche Einwände bis zur 58. Minute. In dieser erzielt B bei einem angezeigten Spielstand von 22 (B) : 20 (A) ein Tor. Die Anzeige wird auf 23 : 20 gestellt. Jetzt pfeift SR1 ab und bittet SR2 an den Zeitnehmertisch.

    Laut seiner Karte hat B gerade den Anschluss zum 21:22 erzielt. SR2 und der Spielbericht zeigen 23:20 für B.

    Nach längerer Diskussion in der Sekretär, Zeitnehmer und SR2 zunächst auf der Richtigkeit ihrer Mitschrift beharren, "knickt" SR2 dann doch nach der Drochung von SR1 "Wenn der Spielstand jetzt nicht korrigiert wird, breche ich das Spiel ab" ein und räumt einen Fehler auf seiner Karte ein. Das Spiel wird mit Ballbesitz A fortgesetzt. A erzielt das 23:21 und B schafft nur das Tor zum 23:22 Endstand.

    Frage: Hätte ein Einspruch von B Aussicht auf Erfolg, oder ist die Korrektur eine Tatsachenentscheidung?

    Gruß

    Peppi

    Zitat

    Original von Ness
    Dieses Beispiel obliegt einer Regel die fast kein TW oder Trainer kennt, da sie erst mit der letzten Regeländerung gewechselt wurde.

    Ausschlaggebend ist, WO der TW abgesprungen ist. In unserem Fall springt der TW im 6m Raum ab. Sobald er/sie den Ball in der Luft gefangen, und somit unter Kontrolle gebracht hat, ist das Spiel unterbrochen und wird mit Tor-ab wieder aufgenommen. Und es ist ganz egal WO der TW landet (ausser dass es Korrektur und Anpfiff gibt, falls der TW ausserhalb des 6m Raumes landet)

    Hi Ness,

    hast du das irgendwo schriftlich ?

    Danke

    Peppi

    Zitat

    Original von gratfireball
    Tut mir leid Daniel, wenn ich Dir widersprechen muss, aber berndo hat absolut Recht. Laut


    Muss der Abwurf wiederholt werden... Also zurückpfeifen und Abwurf nach Anpfiff ausführen lassen. Entscheidend für die Beurteilung einer Torwartaktion ist, wo der Torwart abspringt. Wenn er im Torraum abspringt, dann ist er so lange im Torraum, bis er die Spielfläche außerhalb des Torraumes berührt. Ein gefangener Ball ist zweifelsohne unter Kontrolle und somit muss der Ball durch Abwurf wieder ins Spiel gebracht werden.

    Eine Frage, die diese Betrachtung stützt ist folgende Frage aus dem IHF-Katalog:

    Richtig ist auch hier nur c), da der Ball "im Torraum stehend" (auch wenn er eigentlich über dem Spielfeld in der Luft ist) gefangen wird, was folgerichtig mit Freiwurf für die andere Mannschaft bestraft wird.

    So far,
    Frank

    Ich denke entscheidend ist, dass der TW im Torraum abgesprungen ist. Somit also den Torraum verlässt. Anders ist es wenn ein Feldspieler außerhalb des Kreises abspringt und den Ball in der Luft fängt und wirft, dieses ist ja Regelkonform. Genauso wie das Prellen im Kreis, wenn man außerhalb steht und man möge mich korrigieren, auch ein Blocken eines Wurfes in der Luft durch einen Abwehrspieler der außerhalb des Kreises abgesprungen ist, ist erlaubt.

    Der Luftraum gehört m.A. nicht zum Torraum.

    Gruß

    Peppi

    hi Zickenbändiger (toller Name),

    vielen Dank für die Info. Der Verein hat meines Wissens keine gesonderte Benachrichtigung bekommen. Ich werde das aber noch genau klären.

    Noch eine Spitzfindigkeit. Mit der Sperre für 2 Spiele wurde auch eine Geldstrafe in Höhe von 50€ verhängt. Ist die dann auch verfristet??? (Schön wär's ja)

    Danke

    Gruß

    Peppi