Wobei der Beitrag in der PK von diesem Burgdorfer Trainerclown, Gerlach wäre ja nur ein Frauenhandballtrainer und hätte im Männerhandball nichts zu melden, ja wohl auch unter aller Kanone war.
Beiträge von Sinola
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Im Angesicht eines solch traurigen Ereignisses sollten in der Tat alte Meinungsverschiedenheiten oder gar Abneigungen keine Rolle mehr spielen. Bin aber sicher, dass auch das Wort Heuchelei die Runde gemacht hätte, wenn sich die Genannten, als wenn all die Jahre nichts vorgefallen wäre, am Grab versammelt hätten. Das wäre aber trotzdem die deutlich bessere Entscheidungsvariante gewesen, wenn man das derzeitige verheerende Echo auf das komplette Fernbleiben berücksichtigt.
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Diese Diskussion wäre aber absolut berechtigt. Wer schaut sich ein Spiel an, bei dem der Sieger zu 99 % vorher feststeht?
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Hab vor zwei Wochen Bregenz vs Hard gesehen und war vom Spielniveau sehr angetan. Hard könnte auf dem Level, das da gezeigt wurde, mal locker in der dt. Bundesliga im Mittelfeld mithalten. Schmid, Friede, Doknic, Krsmancic...alles Klasseleute, die überall ihr Können zeigen würden.
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Wie wichtig es ist, dass sich gezielt auf den Gegner vorbereitet wird, hat man in dem Spiel gesehen. Offensive, variable und aggressive Deckung, ein schneller Rückzug, gegen diese Gästetaktik hatte der SV 64 aber auch dank unzähliger eigener technischer Unzulänglichkeiten keine Chance. Einige Zweibrücker Spieler wie beide TW, die 23 oder die 11 gerieten dann auch schmerzhaft an ihre Grenzen. Ich denk mal, die könnens besser, sonst stünden sie nicht in einem Drittligakader.
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Das Unterhaltsamste gestern war der Wutausbruch von Reckenthäler bei dem angeblichen Wechselfehler. Ich dachte, er geht der armen Zeitnehmerin an die Wäsche. Siniak auf der Bank zu beobachten, war auch aufschlußreich. "Alte (weiß)-russische Schule" hab ich ein paarmal gedacht, wenn er sich trotz des völlig dominanten Spiels einen Spieler wie etwa die Nummer 23 vorknöpfte. Wenn Torhüterleistungen, Abwehrverhalten bei verdeckten Würfen und Chancenverwertung noch gesteigert werden, geht die Meisterschaft nur über die TSG. Enttäuscht war ich nicht nur etwas vom einseitigen Spiel, sondern von der Zuschauerzahl in Koblenz. Oben auf dem Berg wären es bei dem Superwetter zwar auch nicht viel mehr gewesen, aber in der kleineren Halle wäre es doch etwas stimmungsvoller geworden. So blieb der Eindruck eines reinen Freundschaftsspiels.
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Ich frage mich schon lange, warum eine für alle Vereine bzw. Verbände verpflichtende Einheitsplattform wie fussball.de im Handball nicht möglich ist.
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Ohne das Spiel gesehen zu haben: Lokalpresse und Objektivität sind erfahrungsgemäß selten kompatibel. Wie schnell ist ein Abo gekündigt...
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Jaja Keno, der ist so manchem Gegenspieler aufgrund seines "intensiven" Zweikampfverhaltens auf RA bestimmt noch in Erinnerung. Ist mittlerweile Trainer der Ersten in der Oberliga. Der Verein heißt ja jetzt HSG Niederpleis/St.Augustin.
Bist du auf dem Bild hier drauf? Oewess Medien Auswrts fahrn macht spass
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Allerdings muss ich auch sagen, dass aus der Tradition des MERC, (Adler Mannheim), es nie einen Grund gegeben hat, Fans zu trennen.
Kann ich mir zu Frankfurter Zeiten kaum vorstellen...
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Öwes, euch Vallendarern renn ich seit den 80ern über die Füße, damals mit Niederpleis, heute als neutraler Beobachter. Wenn du in einer Altersklasse mit deinem Kollegen Bobo bist, wirst du dich an die alten Schlachten in der Regionalliga bzw. Aufstiegsrunde 2.Liga erinnern. Bei uns Frank Gläser, Armin Holst und Gerd Kaiser, bei euch Jan Novak, Oliver Riebesell und Hermi Häring...
Was Nieder-Olm angeht: hab die gestern in Saarlouis gesehen, die trotz allen Einsatzes letztlich chancenlos waren. Schöne Spielzüge, guter Kreisläufer, schnelle Halbe mit guten Eins- zu Eins-Situationen, (in HZ 2) stabile Deckung, allerdings schwacher Torwart und verbesserungsfähiger Rückraum. Kann Platz 3 oder auch Platz 6 bedeuten.
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Wenn dieser in Fragen gekleidete Appell nach mehr Professionalität darin mündet, dass im Handball irgendwann schnittige Businesshaie wie Tripcke (DEL) oder Pommer (BBL) inklusive ihrer nahezu geschlossenen Ligen das Sagen haben, dann ist mir der Mauschelmokel aus dem Bergischen noch glatt lieber. Und wer ist Zita?
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"Schwaben Hornets Ostfildern"...abscheulich...
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Ein gutes Zeichen, denn für mich ist jedes Ausweichen in eine ortsfremde Halle eines zuviel. Da ergänzen sich wohl gewisser Unmut über die schon an anderer Stelle erwähnten Eintrittspreise im fast schon nicht mehr vertretbaren Bereich sowie die immerhin 50 km Fahrt nach Tübingen und retour. Es war eben bequemer, sich Samstagabend schnell in die Halle um die Ecke auf den Weg zu machen und dabei vielleicht das Rad zu nehmen oder gleich zu Fuß zu gehen. Aber Tübingen soll ja eh nur als vorübergehendes Ausweichquartier dienen.
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Ja, Joachim Jakstat von den Henstedt-Ulzburger Nachrichten ist eine Granate. Das Lokalblatt verrät uns in sympathischer Bescheidenheit "Schon seit Monaten geht das so: Seine Berichte sind kurz, knapp, klar, wahr – wie es sich für einen guten Journalisten gehört."
Und wir lesen: Nun will auch Aufsteiger SV Henstedt-Ulzburg Handball-Deutschland erobern. Die FROGS (Frösche) aus dem Froschteich vor den Toren Hamburgs wollen sich in der zweiten Bundesliga etablieren. Dort gehören die Bergischen Löwen, die im Siegerland ihr Revier haben, zu den Marktführern.
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ich wag mal folgenden Einlauf:
1.Haßloch, 2.Vallendar, 3.Saulheim, 4.Illtal, 5.Dansenberg, 6.Nieder-Olm (keine 11 Uhr-Spiele mehr 8o),7.Mülheim, 8.Saarpfalz, 9.Offenbach, 10.Mundenheim, 11.Ottersheim, 12.Budenheim, 13.Eckbachtal, 14.Bitburg, 15.Völklingen, 16.Saarlouis II
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Naja, beim letzten Angriff hätte man durchaus auch schon nach fünf oder zehn Sekunden passiv anzeigen können.
Ist zwar eher was für die Regelkunde, aber sollte es in bezug auf passiv nicht gleich sein, ob 05:33 oder 59:33 gespielt sind, wenn eine Mannschaft den Ball 10 Sekunden hin- und herspielt? Zu Beginn des Spiels pfeift das kein Schiri der Welt ab.
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"Die Stadt und die Hunde" von Mario Vargas Llosa
Irgendwann dachte ich mir, ich müsste auch mal einen Literatur-Nobelpreisträger lesen. Mittlerweile ist das der 6. Roman, den ich von ihm lese.
Bis auf ein einziges ( "Das grüne Haus" - irgendwann konnte ich dem Buch nicht mehr ganz folgen; kann auch an mir gelegen haben, da er häufig Perspektiven wechselt und er ohne Zeitsprünge scheinbar nicht schreiben mag, muß man sich schon einigermaßen konzentrieren ) fand ich sie alle gut bis sehr gut.
"Die Stadt und die Hunde" erzählt von Kadetten, die durch den Einfluss des ( peruanischen ) Militärs mehr oder weniger von Jungen zu Männern werden sollen. Klingt fast ein bißchen wie Kästner, aber es ist schon etwas schonungsloser bei Vargas Llosa.
Mein persönlicher Favorit von ihm ist allerdings "Das böse Mädchen". Dort wird eine gewisse Bedingunslosigkeit, die schon mehr eine Besessenheit ist, thematisiert.
Llosa ist in der Tat ein großartiger Erzähler. Bisherige Favoriten bei mir sind "Das Fest des Ziegenbocks" und "Tod in den Anden". Jetzt habe ich in meinem Stapel "to read" eben jenes "Grüne Haus" sowie "Der Krieg am Ende der Welt" liegen. Vergleichbar in Schreibstil und Themenauswahl ist übrigens B.Traven, den ich auch uneingeschränkt empfehlen kann.
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Wenn selbst F. Carstens so gut wie keine Gelegenheit findet, den wie sonst üblich protestierenden Hampelmann zu geben, war die Leistung in Ordnung. Kompliment an Damian/Wenz, dem Einfluss des nach fünf Sekunden HSV-Ballbesitz auf "passiv" reklamierenden Mobs in der Bördelandhalle
nicht nachgegeben zu haben. -
Caslav Dincic...an den kann ich mich noch erinnern, als er mit Bad Marienberg vor mehr als 20 Jahren in der Regionalliga aufgetaucht ist. War schön da im Westerwald, hatten auch immer die Bude voll mit 600 Mann. Und im Ort gab es einen Imbiss, wo das vierte Pils für lau war.