Grundsätzlich haben wir doch recht gute Spieler aber als Trainer muß man auch ein guter Motivator sein und sowohl mit Zuckerbrot aber auch mit "Peitsche" insperieren können (siehe z.B. Benno).
Dinge die nicht klappen kann man in Auszeiten und den Spielnachbearbeitungen nicht mit Kuschel-Streicheln schön reden. Wenn was nicht funktioniert muß man es deutlich ansprechen und ggf. auch sehr deutlich.
Die Dänen sagen es richtig. Die Berufsausübung "Handball-spielen" sollte mit Freude und Begeisterung gelebt werden.
Es weiß doch jeder, dass wenn man keinen Freude an seinem Beruf hat, man garnicht bis wenig erfolgreich sein wird.
Freude entsteht durch die Auswahl des richtigen Beruf. Aber auch der richtige Einsatz mit den passenden Aufgaben wirkt sich positiv auf die Arbeitsfreude aus.
Des Weiteren führt das richtige Arbeitsumfeld, die Arbeitsweise des Teams und der Führungsstil des Managements zum Erfolg sowie zur Arbeitsfreude.
Spielfreude, explosive Begeisterung und positive Körpersprache konnte man weder bei Olympia noch bei der WM, bis auf ganz wenige Ausnahmen, grundsätzlich bei den Spielern erkennen. Die Spieler wirken immer extrem gebremst. Ängstlich nur keinen Fehler machen. Aber Angst frist "Spiel-"Seele auf und bremst das über sich hinaus wachsen der Spieler.
Hier ist der Trainer und sein Team gefordert, Sie sind für die richtige Motivation verantwortlich. Keine Kernkompetenz von Alfred.
Aber auch die richtige Taktikvarianten für Angriff und Abwehr zu trainieren, sowie diese in Auszeiten vorzugeben ist die Aufgabe von dem Trainer. Auch hier hat Alfred weder bei Olympia noch jetzt bei der WM brilliert.
Er findet, nach meiner Meinung nicht den richtigen Zugang zu den Spielern. Was bei dem deutlichen Altersunterschied zwischen Trainer und Spielern nicht verwunderlich ist (ich darf das sagen, bin selbst 66 Jahre alt).
Es ist an der Zeit Alfred auszutauschen. Er hat viele Jahre gut als Trainer gearbeitet, aber seine Zeit ist vorbei und er sollte nun seine Rente genießen (ist nicht böse gemeint).