Beiträge von Arcosh

    Do, 12.09.2024, 19:00 Uhr: MT Melsungen - 1. VfL Potsdam

    Do, 12.09.2024, 19:00 Uhr: THW Kiel - Frisch Auf! Göppingen

    Fr, 13.09.2024, 19:00 Uhr: HC Erlangen - ThSV Eisenach

    Sa, 14.09.2024, 19:00 Uhr: SG BBM Bietigheim - Rhein-Neckar-Löwen

    So, 15.09.2024, 15:00 Uhr: HSV Hamburg - SC Magdeburg

    So, 15.09.2024, 16:30 Uhr: HSG Wetzlar - TSV Hannover-Burgdorf

    So, 15.09.2024, 16:30 Uhr: TVB 1898 Stuttgart - SG Flensburg-Handewitt

    So, 15.09.2024, 16:30 Uhr: VfL Gummersbach - TBV Lemgo

    So, 15.09.2024, 18:00 Uhr: Füchse Berlin - SC DHfK Leipzig

    Auf den ersten Blick wenig Potenzial für Überraschungen. Richtungsweisend wird das Spiel zwischen dem HC Erlangen und dem ThSV Eisenach werden. Eisenachs Auftreten am ersten Spieltag hat mich mehr überzeugt, aber Erlangen spielt zu Hause.

    Ist doch völlig irrelevant. Der Anwurf war schon regelwidrig, so dass das Tor nicht hätte zählen dürfen.

    Das Thema dieses Threads ist nicht das Spiel Frisch Auf! Göppingen gegen den HSV Hamburg, sondern "Buzzer und Videobeweis". Es geht bei der Diskussion in erster Linie um die Anwendung des Videobeweises zur Überprüfung der Spielzeit beim letzten Torwurf.

    Schade, dass es diese Beißreflexe gegenüber Rheiner gibt, denn seine Regelkenntnisse sollten selbst seine größten Kritiker akzeptieren.

    Es gab bis gestern Nachmittag eine gute, inhaltsbasierte Diskussion über die Anwendung des Videobeweises und heute wird eine ganze Seite damit gefüllt, sich über einen User auszulassen und damit jegliche inhaltliche Auseinandersetzung zum eigentlichen Thema zunichtezumachen. Regelt das doch bitte über persönliche Nachrichten. :nein:

    Glückwunsch an die MT Melsungen. In dieser Souveränität hätte ich es ehrlich gesagt nicht erwartet. Viel Spaß in Porto, Reykjavik und Skopje!


    In anderen Hallen ging es spannender zu:

    • BM Granollers hatte den 3-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel in Schweden bereits nach 19 Minuten beim Stand von 7:10 verspielt. Konnte aber bis zur Halbzeit wieder ausgleichen und am Ende mit einem knappen Heimsieg die Gruppenphase erreichen.
    • Nach einer sechs Tore-Niederlage im Hinspiel und 16:20-Rückstand kurz nach der Halbzeit kam GC Amicitia Zürich noch zu einem 38:34-Heimsieg, aber damit steht der HC Kriens-Luzern in der Gruppenphase.
    • Valur Reykjavik hatte das scheinbar komfortable 9-Tore-Polster aus dem Hinspiel beim 10:19 zur Halbzeit in Vinkovci bereits verspielt, ließ in der zweiten Halbzeit aber nie einen 10-Tore-Vorsprung der Gastgeber zu und rettete sich schlussendlich mit einer 24:32-Niederlage in die Gruppenphase.
    • Der französische Vertreter Limoges zeigte sich unbeeindruckt von der Vier-Tore-Niederlage im Hinspiel in Trebnje, lag beim 11:6 in der 18. Minute erstmals in Front und kam über ein 17:11 zur Halbzeit zum deutlichen 35:24-Sieg.

    Danke für deine Bestätigung, dass das Tor ohnehin irregulär gewesen wäre. Muss sich keiner mehr über das nicht gegebene Tor aufregen.

    Es ist mir in diesem Fall reichlich egal, wer die Punkte gewinnt, aber nimmt man all die hier gesammelten Beobachtungen zusammen, dann scheint der Videobeweis der HBL zum wiederholten Mal, technisch ein Problem zu haben. Der Videobeweis muss aber zumindest technisch zuverlässig arbeiten, da er sich sonst als Hilfsmittel bei einer objektiveren Entscheidungsfindung disqualifiziert.

    Eine - nach dem Eigenverständnis - professionelle Sportliga sollte an sich selbst den Anspruch haben, den Vereinen professionelle Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen. Derartige, wiederholte Fehler nicht zu thematisieren, ist in meinen Augen ein Armutszeugnis der HBL und hier würde ich mir tatsächlich unabhängige Medien wünschen, die Nachfragen stellen und Öffentlichkeit erzeugen.

    Beim Videobeweis war der gültige Zeitstempel rechts oben auf dem Bildschirm zu sehen. Alles andere, Hupen, sirenen oder was es noch gibt zählt nicht. Da war es auch eindeutig, dass die Zeit abgelaufen war.

    Ist das wirklich so? Nach den für die HBL gültigen internationalen Handballregeln der IHF wird das Spiel durch das akustische Schlusssignal beendet.

    Zitat

    Regel 2:3 Schlusssignal

    Die Spielzeit beginnt mit dem Anpfiff des Anwurfs durch den Schiedsrichter und endet mit dem automatischen Schlusssignal der öffentlichen Zeitmessanlage oder dem Schlusssignal des Zeitnehmers. Ertönt kein derartiges Signal, pfeift der Schiedsrichter, um anzuzeigen, dass die Spielzeit abgelaufen ist (17:9).

    · Kommentar:
    Sollte keine öffentliche Zeitmessanlage mit automatischem Schlusssignal vorhanden sein, bedient sich der Zeitnehmer einer Tisch- oder Handstoppuhr und beendet das Spiel mit dem Schlusssignal (18:2, Absatz 2). Bei Benutzung einer öffentlichen Zeitmessanlage sollte diese, falls möglich, so eingestellt sein, dass sie von 0 auf 30 läuft.

    Der HBL-Videobeweis in der aktuellen Form mit eingeblendeter Spielzeit wäre damit gar nicht regelkonform. Ich hoffe inständig, dass der HSV Hamburg sich die Möglichkeit zum Einspruch offen gehalten hat.

    (Wie kann es eigentlich sein, dass die HBL es seit Jahren nicht hinbekommt, die offiziellen Spielprotokolle zu veröffentlichen?)

    Aus Sicht des HSV Hamburg würde ich mir die Option auf einen Einspruch offen halten. Die Sirene in der Halle ertönte erst als der Ball bereits im Tor war. Da würde ich in Ruhe ein paar Videos in sozialen Netzwerken etc. prüfen, ob nicht irgendwo ein Blickwinkel mit dem Wurf und der Hallenuhr im Bild aufzutreiben ist.

    Ein verdienter Sieg in Hannover und damit ein Saisonauftakt nach Maß. Es hat wieder viel Freude gemacht im Fanblock der Hannoveraner mit netten Fans das Spiel zu schauen. :thumbup:

    Teitur Einarsson ist gestern im Angriff kaum in Erscheinung getreten. Mehrfach hatten sich Lücken gegen die Hand ergeben, aber er hat immer den Weg zur Mitte gesucht, wodurch Lukas Blohme auf Rechtsaußen wenig eingebunden wurde. Giorgi Tskhovrebadze konnte mit seiner Flugshow beim beidbeinigen Absprung im Rückraum und der Flughöhe beim Kempa deutlich mehr "Oh"s und "Ah"s auf den Rängen erzeugen. In das Loblied auf Kentin Mahe kann ich nicht ungeteilt einstimmen. Offensiv hat er mir gut gefallen und die Schlagwürfe waren beeindruckend. Aber in der Defensive ist er immer noch der 20-jährige Kenny. Er muss schon "nur" auf Außen decken, aber in der ersten Halbzeit ist Hannover immer wieder über ihn zu erfolgreichen Durchbrüchen gekommen. Dazu kommen die Undiszipliniertheiten. Bei seiner ersten Zeitstrafe hat er vorne zu ausgiebig seinen Torerfolg gefeiert, war dadurch zu spät wieder hinten und hat völlig unnötig von hinten noch seinen Gegenspieler angegangen. In der Halle ohne Zeitlupe habe ich dafür eine Rote Karte erwartet. Kurz vor Ende hat er mit seiner 2x2 Zeitstrafe erneut durch eine Undiszipliniertheit den Erfolg der Mannschaft aufs Spiel gesetzt. Ich hoffe das dies nur eine Form von Übermotivation bei der Rückkehr in die HBL war, denn ich hatte bislang den Eindruck, dass er gereifter und ruhiger geworden wäre.

    Bei Hannover war das Kreisspiel gewohnt stark, aber sie haben insbesondere in der ersten Halbzeit zu viele gute Chancen vergeben und es verpasst mit einer Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

    Blümel/Loppaschewski waren für meine Empfinden gewohnt schwach mit oft nicht nachvollziehbarer Linie und wenig Fingerspitzengefühl. Aber kein Faktor für den Spielausgang, da beide Mannschaften gleichermaßen unter ihnen litten.

    Aber wenn der VFL sich wirklich "oben" festbeißen und die vergangene Saison bestätigen möchte, so wären dafür Punkte in Hannover äußerst wertvoll.

    Gummersbach hat wirklich eine sehr spannende Truppe am Start...

    Definitiv. Aber wie ich schon beim Tabellentipp schrieb, ist letzte Saison beim VfL Gummersbach einiges positiv zusammengekommen, um diese Tabellenplatzierung zu ermöglichen. Es wäre wünschenswert sich dort zu etablieren, aber von jährlichen Europapokal-Qualifikationen ist der Verein noch einen Schritt entfernt.

    Ich freue mich darauf heute Abend nach Hannover zu fahren und bin einigermaßen optimistisch. Der VfL hat sein erstes Pflichtspiel mit Bravour gewonnen und hat insgesamt eine erfolgreiche Saison-Vorbereitung gespielt. Insofern kann die Mannschaft selbstbewusst in Hannover auftreten - auch wenn die Recken in diesem Spiel zweier Europapokal-Aspiranten mit dem Heimvorteil im Rücken sicherlich leicht favorisiert sind.

    Warum sollten sie eine extra Formulierung einfügen der die Sperre nur für den kroatischen Verband beschränkt. Warum sollte der kroatische Verband über Sperren in anderen Ländern entscheiden.

    Im Handball sind Sperren eine absolute Rarität. Wenn doch einmal ein Spieler wegen disziplinarischer Verstöße oder grob unsportlicher Vergehen gesperrt wird, dann hat das in der Regel gute Gründe und ich persönlich fände es angemessen, wenn alle Verbände diese Sperren mittragen würden.

    Bei einer Doping-bedingten Sperre käme auch kein Verband auf die Idee zu sagen, die Sperre gilt nur in dem Land, in dem der Spieler positiv getestet wurde.

    Wie zuvor vermutet, kann also der kroatische Verband den Wechsel noch platzen lassen. Was mich an dem Bericht der SZ stört:

    • Auf wessen Aussagen basiert der Bericht?
    • Laut Satzungen müsste die IHF und nicht die EHF über das Transferzertifikat entscheiden. (Oder gibt es einen Mechanismus dies an den Kontinentalverband zu übergeben?)
    • Welche Möglichkeiten/Fristen gibt es einem bereits ausgestellten internationalen Transferzertifikat zu widersprechen?
    • Wie lautet die genaue Formulierung im Urteilsspruch, die die Sperre nur auf den Bereich des kroatischen Verbandes beschränkt. Das scheint mir eine unübliche Einschränkung zu sein, die förmlich dazu auffordert die verhängte Sperre durch einen Verbandswechsel zu umgehen.
    • Was soll die Nähe des Verbandspräsidenten zu RK Zagreb für eine Rolle spielen? RK Nexe hatte die Trennung von Bezjak bereits am 08. August 2024 bekannt gegeben, so dass sie keinen echten Vorteil aus dem Wechseln nach Erlangen haben.

    Der SZ-Artikel liest sich wie die Zusammenfassung eines Gesprächs mit einem Verantwortlichen des HC Erlangen - ohne dass die Aussagen in irgendeiner Form überprüft oder gar sachlich eingeordnet worden wären.

    01. SG Flensburg-Handewitt

    02. SC Magdeburg

    Flensburg startet dieses Jahr hoffentlich besser in die Saison und sollte mindestens bis zum 12.10. verlustpunktfrei bleiben. Ich erhoffe mir einen bis zum Ende spannenden Zweikampf mit dem SC Magdeburg.

    03. THW Kiel

    04. Füchse Berlin

    05. MT Melsungen

    Mit der Verpflichtung von Andreas Wolff hat der THW Kiel eine essenzielle Baustelle geschlossen und sollte damit wieder näher an die nationale Spitze heranrücken. Bei den Füchsen sehe ich Probleme in der Kaderbreite angesichts der zusätzlichen Belastungen in der Champions-League. Letztes Jahr hat Berlin die Möglichkeit Titel zu gewinnen, aber ich denke nicht, dass sie das diese Saison wiederholen können. Der Kader der MT Melsungen ist meiner Meinung nach nahe dran an Kiel und Berlin, aber da es Melsungen ist, werden sie am Ende wieder "nur" Fünfter sein.

    06. TSV Hannover-Burgdorf

    07. VfL Gummersbach

    Natürlich hoffe ich, dass der VfL Gummersbach den sechsten Platz der letzten Saison bestätigen kann, aber ehrlich gesagt musste dazu letzte Saison vieles ideal laufen und normalerweise sehe ich Hannover vor dem VfL. Aber ich hoffe, dass die Oberberger den Rest des Mittelfeldes erneut hinter sich lassen können.

    08. Rhein-Neckar Löwen

    09. TBV Lemgo

    10. SC DHfK Leipzig

    11. HSV Hamburg

    12. HSG Wetzlar

    13. Frisch Auf Göppingen

    14. TVB 1898 Stuttgart

    15. HC Erlangen

    Die Reihenfolge im Mittelfeld der Liga ist recht vage, aber ich denke, dass die "Etablierten" sich diese Saison weniger Gedanken über den Ligaverbleib machen müssen. "So schlecht" können Erlangen, Stuttgart oder Göppingen fast nicht spielen, dass sie am Ende hinter den folgenden drei Mannschaften landen.

    16. ThSV Eisenach

    17. SG BBM Bietigheim

    18. 1. VfL Potsdam

    Allen drei Mannschaften fehlt in meinen Augen die handballerische Klasse für die 1. Bundesliga, aber mindestens einer der drei Vereine wird in der 1. Bundesliga bleiben. Sofern die Berliner kein Interesse daran haben, dass ihr Nachwuchsteam in der 1. Bundesliga spielt, sehe ich Potsdam am Tabellenende. Mit ein wenig Unterstützung aus der Hauptstadt (z.B. bei Nachverpflichtungen im Winter, o.ä.), könnte es aber auch Eisenach treffen.

    Im Vorwege hieß es ja, dass es Gummersbach mit dem Los nicht schlechter hätte treffen können.

    Ja und Nein.

    Den Fünftplatzierten der dänischen Liga mit wenig Europapokal-Erfahrung so stark zu reden, war schon eine gehörige Portion Understatement. Andererseits war außer Elverum im Lostopf auch kaum ein anspruchsvoller Gegner, sodass man einen dänischen Kontrahenten schon zu den "schwierigeren" Gegnern zählen konnte.

    Trophée des Champions: Paris St. Germain - HBC Nantes 29:36 (15:16)

    Dritter Sieg in Folge für Nantes gegen den Hauptstadtverein. Nach dem Sieg im Pokalfinale konnte sich Nantes nun auch den französischen Supercup sichern.