Die Aussagen der Eltern stellen ihn in eine Ecke und was wirklich vorgefallen ist, weiß keiner. Das ist eben me too.
Nein, das ist definitiv nicht #me too! Der ehemalige Handball-Jugendkoordinator Maximilian Gutzeit weiß, was vorgefallen ist! Die betroffenen Kinder wissen, was vorgefallen ist! Die Eltern wissen, was ihre Kinder ihnen sagen, was sie ihnen evtl. sogar zeigen können oder bemerken vielleicht ein verändertes Verhalten ihrer Kinder nach dem Handball-Training. #Me too steht nicht für haltlose Anschuldigungen und Vorverurteilungen gegen Männer, sondern dafür den Opfern Gehör zu schenken, ihre Schilderungen ernst zu nehmen, Empathie zu zeigen und den Vorwürfen auf den Grund zu gehen.
Wer nicht weiß, was wirklich vorgefallen ist, sind Sie, ich und wahrscheinlich fast alle Mitforisten. Was wir wissen ist, dass das Werder-Kinderschutzprogramm die Beteiligten angehört und darauf basierend die Entscheidung gefällt hat, dass der Handball-Jugendkoordinator Maximilian Gutzeit von seinen Aufgaben entbunden wird.
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Stifler'sMom
So sehr ich Deine handball-bezogenen Beiträge schätze, aber Deine Worte sind in meinen Augen kompletter Unsinn.
Zitat
Dann müssen wir es halt so machen, dass weibliche Mannschaften von Frauen/Mädchen trainiert werden und umgekehrt die Mannschaften nur von Männern/Jungen.
Problem gelöst , auch wenn es Abmeldungen zur Folge hätte. [...]
Das würde Fälle sexualisierter Übergriffe vielleicht reduzieren, aber trotzdem können auch Frauen Mädchen oder Männer Jungen auf sexueller Ebene belästigen und psychologische Übergriffe wie Demütigungen, etc. haben gar nichts mit dem Geschlecht der Beteiligten, sondern einer vermeintlichen Machtposition zu tun. Das Problem wäre damit also längst nicht gelöst.
Zitat
[...] Es geht heutzutage leider nicht mehr anders...
Lehrer trauen sich nicht mehr mit Frauen alleine in der Klasse zu sein und und und...
Das soll jetzt nicht heißen, dass es nicht auch schlimme Fälle gibt wo man eingreifen muss und und und..
Schwarze Schafe gibt es überall...
Aber ich würde mich dem heutzutage nicht mehr aussetzen.
Auch wenn man ein völlig normaler Mensch ist, schwebt einem der Gedanke " hat die Frau das jetzt richtig aufgenommen und und und " immer im Hinterkopf.
Und es muss auch nicht immer alles in der Zeitung stehen etc. [...]
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Im Stile eines Thomas Gottschalk („Ich betrete heute keinen Aufzug mehr, in dem nur eine Frau steht“) wird hier ein realitätsfernes Weltbild gezeichnet und eine irrationale Angst geschürt. Du tust so als würde hinter jeder Ecke eine Frau lauern, die einen Mann mit falschen Unterstellungen schädigen möchte. Derartige Fälle sind in der Realität wie die Nadel im Heuhaufen.
"Das soll jetzt nicht heißen, dass es nicht auch schlimme Fälle gibt" vermittelt, dass die echten Fälle sexueller Belästigungen eine Ausnahme wären und das ist grundlegend falsch. Der Anteil falscher Beschuldigungen bei Fällen sexueller Gewalt liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich (je nach Studie zwischen 2% und 5%) Bedenkt man, dass der Großteil der tatsächlich stattfinden Übergriffe überhaupt nicht zur Anzeige gebracht wird, dann bewegen sich die falschen Unterstellungen im Promillebereich. Wenn Frauen Männer wegen sexueller Gewalt anzeigen, so ist das in über 95% der Fälle ein gerechtfertigter Vorwurf! Die Männer sind keine "schwarzen Schafe" - das klingt so niedlich und verharmlosend - sondern Straftäter!
Ich halte mich für einen völlig normalen Menschen, aber ich mache mir im Alltag keine Gedanken darüber, ob "die Frau das jetzt richtig aufgenommen hat". Ich mir Gedanken darüber mache, wie ich mit Menschen spreche, wie ich ihnen gegenüber auftrete und wie nahe ich ihnen komme. Egal ob Männern oder Frauen. Wenn ich den Mitmenschen mit dem der Situation entsprechenden Verhalten begegne, dann brauche ich keine Angst vor Frauen zu haben. Das ist "heutzutage" nicht anders als "damals".