Der THW Kiel hat sich nicht als Heimmannschaft für das Finalwochenende im EHF-Pokal beworben, sondern als Ausrichter eines Endrundenturniers mit vier Mannschaften - von denen sich im Nachhinein eine als der THW Kiel herausgestellt hat. Daher hat diese massive Benachteiligung der Gästefans ein Geschmäckle. Der wirtschaftliche Profit des THW Kiel wurde über die Ausrichtung eines Sportwochenendes gestellt, das Fans von vier Verein gleichwertig hätte zusammenführen können und sollen. Angesichts des finanziellen Drucks und der Verluste in der laufenden Saison des THW Kiel durchaus nachvollziehbar, aber gewiss nicht im Sinne des Sports. Man stelle sich vor der HSV Hamburg hätte seinerzeit "DHB-Pokal-Dauerkarten" mit Vorkaufsrecht für ein DHB-Pokal Final4 angeboten, dass zufällig in der eigenen Heimspielstätte stattfindet und darüber einen Großteil der Halle bereits im Vorfeld mit eigenen Fans gefüllt ...
Beiträge von Arcosh
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@Gummersbacher:
Ich habe in der Zeitlupe ehrlich gesagt keine Berührung von Lichtlein erkennen können - muss aber dazu sagen, dass aufgrund der im Hotel zur Verfügung stehenden Bandbreite der Stream bei mir nicht gerade in HD lief. -
In der zweiten Halbzeit leider wieder die bekannten Muster, die man schon die ganze Saison sah. Das Angriffsspiel der Oberberger ist zu limitiert und die Gegner spätestens in den zweiten Minuten darauf vorbereitet. Dementsprechend kommt die Mannschaft kaum noch zu einfachen Torerfolgen, muss sich schwierigere Würfe nehmen und mit jedem Fehlwurf wächst die Verunsicherung bis hin zur Wurfverweigerung. Kommen dann in die Phase in der die Führung schmilzt noch zweifelhafte Zeitstrafenentscheidungen dazu, dann kippt die Partie und der VfL Gummersbach ist spielerisch und vor allem mental nicht in der Lage das wegzustecken und sich wieder heranzukömpfen.
Eine Leistung wie heute ist über 60 Minuten betrachtet eigentlich zu wenig für die 1. Bundesliga und so bleibt weiter nur die Hoffnung der Einäugige unter den drei Blinden zu sein.
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Wenn der westdeutsche Handball (hier in Form von Flensdorf und zudem fast ohne deutsche Spieler) ausscheidet, dann war man schlichtweg nicht schlechter, sondern man (Erklärung man = Flensdorf + andere deutsche Vereine) legte die Fokussierung auf die Gewürgeliga und trat in der CL-Vorrunde lasch und teilweise mit zweiter Garnitur an und erreichte deshalb keine Top-Platzierung und musste darum schon im Viertelfinale gegen die stärksten Mannschaften spielen. Problematisch nur, dass die angeblich zwei stärksten Mannschaften mit Barcelona und Paris gar nicht die Gegner waren, sondern ein angeblich altes und abgehalftertes Veszprem. Der Verein mit dem Spielhallen und Sportwettshops-Hauptsponsor ist sogar schon eine Runde zuvor gescheitert und zwar gegen einen sich im Abwärtstrend befindlichen Verein ... sicherlich auch auf die lasche Fokussierung der CL(-Vorrunde) zurückzuführen.
Weder habe ich geschrieben, dass Flensburg das Hinspiel nicht verdient verloren hätte, noch dass Veszprem in irgendeiner Form eine alte und abgehalfterte Mannschaft sei. Oder schmeißt Du einfach nur gerne die Meinungen der anderen 95% alle in einen Topf?Die zwei Hauptsponsoren der beiden anderen Elitevereine sprechen ebenfalls Bände. Wenn der deutsche Handball inkl. seiner Liga so toll ist, warum lese ich da nichts von namhaften deutschen Firmen als Hauptsponsoren!? Anstatt dessen ein dänisches Gemischtwarenlager und eine polnische Tankstellenkette. In einem angeblich so reichen Land, "in dem wir gut und gerne leben" müssten doch die deutschen Großkonzerne bei den Spitzenvereinen der Ballsportart Nummer zwei Schlange stehen und damit ermöglichen, die Abwanderung der Spitzenspieler zu verhindern und wieder CL-Siege wahrscheinlicher zu machen. Alles schon dagewesen Sportsfreund arcosh, erinnerst dich sicher ... lag da der Fokus etwa mehr auf der CL!?
Hilf mir auf die Sprünge: Welche deutschen Großkonzerne waren die Hauptsponsoren als zuletzt HBL-Vereine die EHF Champions League gewannen? An der Wirtschaftskraft der deutchen Vereine hat sich in den letzten zehn Jahren wenig verändert und die deutschen Topvereine sind vergleichsweise solide aufgestellt. Die Variable im internationalen Handball sind spanische Baulöwen, deutsche Unternehmer im Gesundheitswesen, dänische Schmuckhändler, russische Geschäftsmänner, niederländische Wiederverwerter oder Fußballvereine mit Nebenintereesen, die mit dem im Handball vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln die europäische Spitze maßgeblich beeinflussen können. Jetzt könnte man sich natürlich wünschen einen Mäzen zu finden der einer (ost?)-deutschen Mannschaft zum lange erträumten ruhmreichen Triumph in der Königsklasse verhilft und diesem all seine Sympathien entgegen bringen ... oder man ist froh, dass nach einigen Eskapaden zu Beginn des Jahrhunderts inzwischen eine solidere Finanzplanung in der HBL Einzug gefunden hat und sich freuen, dass der Stellenwert des Handballs unter Zuschauern und Sponsoren in Deutschland groß genug ist ist, dass es für drei bis vier deutsche Mannschaften in den Top20 Europas und eine interessante nationale Liga reicht. -
Heute war es dann aber auch nicht toll mit der Fokussierung. Es ist immer wieder schön, wie schlicht du die Handballwelt erklärst und dich gleichzeitig als guter Verlierer - Fokussierung Bundesliga und Vernachlässigung CL; gibt es in keiner anderen Sportart - erweist. Außerhalb des Handballs gibt man alles für die CL, im deutschen Handball anscheinend nicht. Man richtet demzufolge gerne ein Final4 ohne deutsche Beteiligung aus.
Schwarz und Weiß, Ost und West, 0 und 1, Nacht und day ... die Welt kann so einfach sein und zur Not passt man sie durch bewusstes Auslassen beim Zitieren der eigenen Sichtweise an. Hättest Du meinen Absatz komplett zitiert, dann wäre auch erkennbar, dass sich meine Aussage nicht auf fehlende Fokussierung in den K.O.-Spiel bezog, sondern darauf, dass eine deutsche Mannschaft zum Erreichen des Final4 den derzeit besseren Mannschaften wie Veszprem, Barcelona oder Paris in den K.O.-Runden bis Köln aus dem Weg gehen müsste. Das geht nur über eine entsprechende Platzierung am Ende der Gruppenphase.Deine Formulierung "Heute war es dann aber auch nicht toll mit der Fokussierung" macht mich wirklich stutzig. Impliziert das etwa, dass der in Deinen Augen "schlechteste deutsche Meister ever" das Potential gehabt hätte durch entsprechende Fokussierung heute gegen Veszprem bestehen zu können?
Der Charakter eines Ausscheidungswettbewerbes ist, dass man von Runde zu Runde auf stärkere Gegner trifft bis man schließlich entweder gegen eine bessere Mannschaft ausscheidet oder den Pokal in Empfang nehmen darf. Veszprem war heute für Flensburg jener stärkere Gegner gegen den die Champions-League 2018/19 wahrscheinlich enden wird. Es zweifelt doch niemand an, dass sich in den bisherigen Viertelfinalspielen die sportlich besseren Mannschaften durchgesetzt hat - und da gehört die SG eben nicht dazu. Das kann man nun mit der persönlichen Sympathie-Skala abgleichen und entsprechend toll oder schade finden, aber deshalb muss sich die SG Flensburg-Handewitt sicherlich nicht verstecken.[...] und dich gleichzeitig als guter Verlierer [...] erweist. [...]
Guter Verlierer? Ich bin nicht einmal Teilnehmer. Weder gewinne noch verliere ich etwas in Abhängigkeit vom Spielausgang.

Außerhalb des Handballs gibt man alles für die CL, im deutschen Handball anscheinend nicht. Man richtet demzufolge gerne ein Final4 ohne deutsche Beteiligung aus.
Wer ist denn dieser "man", der das EHF Champions-League Final4 ausrichtet? Die SG Flensburg-Handewitt? Der "deutsche Handball"? Bist Du der Ansicht die SG Flensburg-Handewitt müsste sich einem Champions-League-Sieg verplichtet fühlen, weil die EHF das Finalwochenende in Deutschland austrägt? Was sagt es über die HBL im Vergleich zur EHF Champions-League aus, wenn in Flensburg der Zuschauerzuspruch bei Spielen in der "stärksten Liga der Welt" deutlich über dem der Partien in der "Königklasse" liegt? Welche Schlüsse sollte die Vereinsführung daraus ziehen?
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Bei den heutigen beiden Viertelfinalpaarungen scheint die Entscheidung bereits nach dem Hinspiel gefallen zu sein. Zumindest bei Flensburg hatte ich die Erwartung, dass sie das Heimspiel offen gestalten können, aber Veszprem war exzellent auf die Flensburger eingestellt.
Würde eine HBL-Mannschaft sich das Final Four zum Saisonziel setzen, dann müsste der Grundstein dafür in der Gruppenphase gelegt werden. Anstatt nur soviel Einsatz zu zeigen, dass man sicher die Gruppenphase übersteht, müsste dann das Ziel sein Platz 2 in der Gruppe zu erreichen, um sich so einen leichteren Weg nach Köln zu erspielen. Diese Saison hätte Flensburg in Gruppe B durchaus die realistische Chance dazu gehabt. Der direkte Vergleich mit dem Zweitplatzierten Pick Szeged endete Unentschieden, aber die Flensburger haben gegen die "kleineren" Gegner einfach zu viele Punkte liegen gelassen. Flensburg hat sich in meinen Augen bewusst auf die Bundesliga fokussiert und dafür die Champions-League-Gruppenphase nicht mit höchstem Einsatz gespielt. Ob wir in absehbarer Zeit in Deutschland einen Verein haben werden, dessen Kaderbreite es zulässt beide Wettbewerbe mit vollem Einsatz anzugehen, wage ich eher zu bezweifeln und wenn nicht dann dürfte bei allen Vereinen die Deutsche Meisterschaft den höheren Stellenwert haben - zumal auch die Zuschauerzahlen und das Sponsoreninteresse diese Gewichtung untermauern.
Gleichzeitig ist die europäische Handballspitze ein schnelllebiges Geschäft. Von den Champions-League-Siegern der letzten zehn Jahre existiert ein Verein nicht mehr, einer ist nur noch Zweitligist und zwei weitere stehe vor wirtschaftlich ungewisser Zukunft. Wer weiß also wie viele wirtschaftlich deutlich besser gestellte Vereine als die HBL-Klubs es in fünf Jahren in dieser Form noch geben wird ...
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Lange war ich nicht mehr so sehr auf ein VfL-Spiel gespannt. War die gute Leistung gegen die Rhein-Neckar Löwen nur ein einmaliger Glanzpunkt oder Ausdruck eines Wandels unter dem neuen Trainer? Der HC Erlangen geht als Favorit in das Spiel, aber nach der langen Vorbereitungszeit erhoffe ich mir vom VfL Gummersbach ein Spiel auf Augenhöhe.
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@foerdefuchs:
Sofern die Regularien im EHF-Pokal dieselben bleiben wie in der laufenden Saison, würde der Platz des Titelverteidigers an den nationalen Verband übergehen. Wenn eine Mannschaft aus der HBL den EHF-Pokal gewinnen sollte, würde es vier deutsche Teilnehmer in der kommenden Saison geben.Zitat2.1.6 Winner of the EHF CupThe winning team of the EHF Cup has the right to enter the same competition in the subsequent season. This team will be seeded as number 1 and the resp. National Federation has the right to enter a total of one team additional to the places announced in the EHF place distribution.If the defending champion does not participate in the EHF Cup, the resp. National Federation has the right to enter one team additional to the places announced in the EHF place distribution
Falls es keinen deutschen EHF-Pokalsieger geben sollte, könnte sich der Sechstplatzierte der HBL dennoch Hoffnungen machen, da die HBL an erster Stelle stünde für einen Nachrücker, wenn andere Nationen auf ihren Startplatz im Wettbewerb verzichten sollten.
Zitat2.1.8 In case of non-participation of one or more teams, the EHF has the right to award these places to a maximum of one additional team from the National Federation starting from the top of the Place distribution (Ranking List) – except for the Federation of the Defending Champion. For the Federations placed 1 to 7 this means one team additional to the places announced in the EHF place distribution while it is not an additional place but rather an upgrade from the Challenge Cup to the EHF Cup for all remaining Federations. The EHF reserves the right to allow a qualification match/tournament for this possible additional/upgrade place. The resp. National Federation has to the request/confirm a resp. participation within a deadline set by the EHF.
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Ich hoffe die Drittligisten sind nun zufrieden. Sie müssen sich jetzt keine Gedanken mehr über die Austragung eines First Four machen, sondern kommen in den Genuss von einem Heimspiel (?) gegen einen total namhafte Zweitligisten - sofern sie überhaupt zu den sechs Drittligisten gehören, die an der Qualifikationsrunde zum DHB-Pokal teilnehmen werden. Die Drittligisten haben sich mit ihren anhaltenden Beschwerden quasi selbst die Tür zum DHB-Pokal und möglichen Duellen gegen einen Erstligisten verschlossen.
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@TCLIP:
Verstehe ich Dich richtig, dass Du der Ansicht bist die Firma B. Braun hätte durch ihr Sponsoring der MT Melsungen ihren bundesweiten Bekanntheitsgrad signifikant gesteigert und durch das Handball-Sponsoring sogar eine größere Öffentlichkeitswirkung erreicht als es mit einer Medienkampagne mit vergleichbaren (siebenstelligen) Wert möglich gewesen wäre? Firmen, die ihr Sponsoring im Handball unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten betreiben, dürften die absolute Ausnahme sein. In der Mehrheit steckt da eine große Portion persönliche Liebhaberei drin - was ja auch vollkommen okay ist. -
Natürlich stehen bei einem Handball-Spiel im Fußballstadion die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund und nicht der Mehrwert für den Handball-Fan, der Woche für Woche in die Hallen und Arenen geht. Leider sind derartige Events en vogue und die Menschen strömen in Massen hin "um dabei gewesen zu sein". 30.925 waren 2004 zum Saisonauftakt in der Arena auf Schalke, 44.189 Zuschauer waren es 2014 im Frankfurter Stadion. Der wirtschaftliche Erfolg scheint den Veranstaltern fast sicher zu sein. Ob sich von den 40.000+ Zuschauern nachher welche in die Hallen zu Bundesliga- und Pokalspielen verirren werden, die es vorher nicht längst regelmäßig getan haben?
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Schade, dass es zur vorzeitigen Vertragsauflösung gekommen ist. Das bedeutet entweder, dass es auch Torge Greve kein Bundesliga-Potential in ihm sieht oder dass Erik Köpp in Deutschland nicht wirklich heimisch geworden ist.
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@TCLIP:
Welche Wortspalterei?Zum Sachverhalt:
Oldie50 hatte am Sonntagmorgen das letzte Tor vor der Halbzeitsirene zur Diskussion gestellt (LINK). Daraufhin hast Du erwidert, dass die Schiedsrichter dieses Tor nach Videobeweis gegeben hätten. MoRe99 hat den Handball-World.com-Artikel verlinkt in dem der DHB-Schiedsrichterwart klarstellt, dass es keinen Videobeweis bzgl. dieses Tores gegeben habe, woraufhin Du und ein wenig später Buster444 argumentiert haben, dass der Videobeweis in der Sky-Übertragung zu sehen gewesen sei und auch von den Sky-Kommentatoren erläutert worden sei. Inklusive besonderem Lob von Dir an Sky und dem Hinweis, dass der Sky-Zuschauer eben besser informiert sei als bei den Öffentlich-Rechtlichen.Nun gibt es dank der Öffentlich-Rechtlichen eine frei zugängliche Aufzeichunung des kompletten Spiels, es gibt die Aussage des DHB-Schiedsrichterwarts sowie von Spielern und Trainern des TSV hannover-Burgdorf, die unisono zeigen, dass es wohl keinen Videobeweis über das Tor vor der Halbzeit gegeben hat. All das wurde hier im Thread von diversen Usern auch dargelegt und verlinkt. Aber statt den schlichten Irrtum der Sky-Kommentatoren einzugestehen, haust Du dann den Satz raus "Wenn die kommentatoren es so erklären, glaube ich jedenfalls eher denen, dass sind die fachmänner dafür....". Das hat schon etwas von alternativen Fakten. Aber wirf mir ruhig Wortspalterei vor ...

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Gummersbach verpflichtet Lukas Blohme aus Hamm.
Gummersbach verpflichtet Lukas Blohme vom ASV Hamm - VfL Gummersbach
Rechtsaßen ist nicht unbedingt die Position auf der der VfL Gummersbach dringenden Handlungsbedarf hatte, aber andererseits ist es nicht verkehrt einen talentierten Linkshänder zu verpflichten. -
wenn die kommentatoren es so erklären, glaube ich jedenfalls eher denen , dass sind die fachmänner dafür....
ich hätte sonst auch keinen ansatz dafür, warum sich die schieris das spielende hz1 überhaupt hätten ansehen sollen,
wenn es nicht um das tor gegangen wäre und es für sie zumindest eine überpfüfungsmöglichkeit wäre....
Du hast die Möglichkeit eine Aufzeichnung des Spiel zu sehen (in der erkennbar keine Videobilder des Torerfolges vor der Halbzeitpause begutachtet werden). Du hast die schriftlich festgehaltenen Aussagen des Schiedsrichterwartes sowie von beteiligten Spielern. Aber dennoch verteidigst Du bei Deine Darstellung, weil sich die Fachmänner bei Sky nicht irren können und es viel wahrscheinlicher ist, dass alle anderen falsch liegen? -
Die SR haben für das letzte Tor der 1. HZ den Videobeweis hinzugezogen. Auf Sky wurde auch erläutert, warum nur 1 SR und der Hauptschiedsrichter sich die Szene angeguckt haben. Auf dem Monitor den sie genutzt haben soll dabei auch die offizielle Zeit eingeblendet sein. Da sie mehrmals hin und her "gespult" haben, war es sicherlich knapp, aber es muß gepasst haben.
Ich finde es aber idiotisch Spieler (vor allem der unterlegenen Mannschaft) direkt nach dem Spiel nach SR Entscheidungen zu befragen. Siehe "der hat aber auch Schritte gemacht" oder Häfner "Ich stand mit dem Rücken zu der Szene, aber wenn die anderen sagen, es war Stürmerfoul, dann war es auch so...). Verlierer sind dabei die Spieler.es war im fernsehen sehr deutlich zu sehen- dass sie den videobeweis hinzugezogen haben
es wurde deutlich erklärt-wieso -weshalb -warum....
also mal lob an sky
und- dafür dass es bei den ör nicht gezeigt oder (falsch) erklärt wurde, kann der in diesem fall wohl deutlich
besser informierte sky-zuschauer nun gar nichts...also vom sportlichen ablauf ist alles korrekt und richtig gelaufen-
sicherlich auch, dass das tor gegeben wurde....
Was dem "besser informierten SKY-Zuschauer" da für Bilder gezeigt worden sein sollen weiß ich nicht. Bei den Öffentlich-Rechtlichen ist das Spiel in voller Länge verfügbar (LINK) und im Video ab ca. 40:40 Min für jeden anschaubar. Nach dem Tor begeben sich beide Schiedsrichter zusammen zum Zeitnehmertisch um mit dem Kampfgericht das evtl. Ablaufen der Spielzeit zu besprechen. (Musche war da schon auf dem Weg in die Kabine) Unmittelbar danach geben sie das Tor. Es gab keinen Videobeweis, der in dieser Situation ohnehin nicht zulässig gewesen wäre und somit einen (möglicherweise spielentscheidenden) Regelverstoß dargestellt hätte.Zudem wurde nach dem Spiel seitens des DHB-Schiedsrichterwart Wolfgang Jamelle gegenüber Handball-World.com klargestellt, dass die Videobilder überhaupt nicht mit der Spieluhr gekoppelt und synchronisiert sind, d.h. zur Beurteilung überhaupt keinen Mehrwert liefern würden. (LINK) Aber was weiß schon ein DHB-Schiedsrichterwart im Vergleich zur den stets regelsicheren Sky-"Experten" ...
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Nach Ansicht von Videomaterial und ausreichend Zeit zur Beurteilung der Situation durch die Schiedsrichter ist für mich der Griff zur Roten Karte gegen Pekeler nicht nachvollziehbar. Ein Gerangel am Kreis mit Ziehen, Klammern und Losreißen, aber keine aktive Bewegung in Richtung Gesicht des Gegegnspielers.
Edit:
Insgesamt irren die Schiedsrichter gerade eher hilflos übers Feld ... Glücklicherweise für den Spielausgang wohl eher unerheblich. -
Hannover hat zuviele freie Würfe - insbesondere vom Kreis - liegen gelassen. Das hat sie am Ende den möglichen Finaleinzug gekostet. Der SC Magdeburg ist in den letzten Angriffen der Favoritenrolle gerecht geworden, hatte die nötige Ruhe die Angriffe erfolgreich abzuschließen und hat die Chance die ihnen gegeben wurde ergriffen.
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Unterm Strich die Schiedsrichter bislang eher mit Entscheidungen zu Gunsten des SCM, aber die rote Karte für Kastening geht in Ordnung. Der Grundgedanke in der Abwehr mal ein Zeichen gegen Damgaard zu setzen, dass er nicht immer zu leichten Toren kommend darf (wie es Dominik Klein auch in der Halbzeitanalyse angesprochen hatte) war richtig, aber in dieser Form viel zu plump und offensichtlich für die Schiedsrichter. Das hatte Kastening unmittelbar nach seinem Foul wohl auch bemerkt und sich schnell das eigene Gesicht gehalten als ob es dort einen Kontakt gegeben hätte ....

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Ein erneutes Final 4 ohne deutschen Verein wäre der Supergau.
Was sollte daran der Super-GAU sein und vor allem für wen? Für die EHF? Für die HBL? Für den Markenslogan "stärkste Handballliga der Welt"? Nichts davon würde ernsthaft unter einem Champions-League Final4 ohne deutschen Teilnehmer leiden.