ob es argumentativ etwas positives bringt zu sagen, die haben das und das gemacht, also darf man ihnen nicht
zubilligen, andere sachen - die genauso absurd sind- nicht ablehenn zu wollen, halte ich für abenteuerlich.
Du argumentierst in einem Deiner vorherigen Beiträge (#245) "dhb/dhl" könne sich gegen die Abstellpflicht für die Nationalspieler wehren und schreibst "bei der derzeitigen lage sehe ich da mehr als gute chancen, sich erfolfgreich zu wehren." Aber was ist denn diese aktuelle Lage? Wenn Du damit die Corona-Pandemie meinst, dann würde ich Dir zustimmen, dass diese Ausnahmesituation durchaus eine Überprüfung der Abstellpflicht notwendig machen würde. Betrachte ich aber die aktuelle Lage in Bezug auf das Verhalten der vorgenannten Vereine im Umgang mit europäischen Vereinswettbewerben, dann sehe ich keine juristische oder moralische Grundlage, dass dieselben Vereine die mit ihren Spielern zu internationalen Spielen reisen sich dann im Dezember plötzlich gegen eine Reise ihrer Vertragsspieler zur Handball-WM nach Ägypten wehren könnten.
ob es weiterhin etwas bringt, die medizinische sicht gleich wieder für sich in anspruch zu nehmen indem man sie im selben satz
wieder "einkassiert" , weil es dann ja doch anders sein soll....weil es ist ja wm, auch in dem medizinischen hoch angesehenen land
ägypten
selbst die anreise dahin erfolgt ja nicht als "bubble".......und deswegen muss man ja scheinbar grosszügig mit seiner eigenen argumentation sein
Ich nehme nicht die medizinische Sicht für mich in Anspruch, sondern zeige lediglich auf weshalb auf Basis allgemein bekannter Erkenntnisse zu Covid-19 und der Diagnostik deine Aussage ein WM-Turnier in der Bubble müsse 14 Tage länger dauern nicht zutreffend ist. Du kannst natürlich argumentativ ausführen wie sich die 14 Tage aus deiner Sicht ergeben. 
Die Anreise spielt für die Bubble keine Rolle, denn sie ist noch Teil der Welt "außerhalb der Bubble" und das Konzept zur Testung und Quarantäne beginnt erst mit Ankunft in der Bubble. Wobei die einzelnen nationen durch eigene Konzepte für die Anreise und Tests der Spieler vor Abreise nach Ägypten ihren Teil dazu beitragen können.
Grundsätzlich ist das Gesundheitssystem in Ägypten nicht auf europäischem Standard, aber natürlich gibt es in Ägypten einige (in der Regel private) Krankenhäuser die europäische Standards erreichen und in denen eine medizinisch adäquate Versorgung für Spieler und/oder Offizielle im Falle einer Infektion gewährleistet werden könnte. Eine Bubble bei Sportereignissen ist inzwischen auch kein unbekanntes, unerprobtes Phänomen mehr. Während zunächst die NBA und NHL mit großem finanziellen Aufwand ihre Bubbles erfolgreich und für die Teilnehmer sicher umgesetzt haben, haben auch kleinere Sportereignisse wie die ATP Turniere in Köln und WIen bewiesen, dass das Konzept funktionieren kann.
für mich gibts da i.a. nur 2 vernünftige szenarien :
abbruch der internationalen wettbewerbe-
absage der wm-
Letztendlich ist nicht entscheidend was wir hier als vernünftig erachten, sondern wie sich Spieler, Vereine und Verbände positionieren. Ein Abbruch internationaler Spiele könnte lediglich vollumfänglich passieren (d.h. Champions-League, Europapokal, Länderspiele und WM aussetzen), aber außer ein paar Unmutsbekundungen seitens HBL-Trainern kann ich keinerlei ernsthafte Bestrebungen zu diesem Schritt erkennen.