Beiträge von Arcosh

    Würde ich das Spiel ohne eingeblendeten Spielstand sehen, dann würde ich erwarten, dass der SCM mit zwei bis drei Toren vorne liegt. Stattdessen liegt der THW Kiel in Front. Ich bin auf die Schlussphase gespannt.

    Sander Sagosen mit einem seiner besten Spiele im THW Trikot (zumindest von den Spielen die ich gesehen habe ;)) .

    Nach 15 Minuten ist Landin noch gar kein Faktor im Spiel, wobei man ihn aber auch ein wenig in Schutz nehmen muss, da die Angreifer regelmäßig das gesamte Tor zur freien Wahl ahben. Da stimmt das Blockverhalten in der THW-Abvwehr einfach nicht. Gefühlt sind die Kieler Spieler in der Abwehr immer einen halben Schritt zu langsam und können den SCM-Angreifern nur nachlaufen statt vor ihnen zu stehen.

    Im Angriff ist der THW mit vollem Einsatz dabei, aber muss sich seine Tore härter erarbeiten als die Grün-Roten auf der Gegenseite.

    julischka.....

    shall....heisst grad noch was ?

    definitiv nicht das es so sein wird- sondern "soll"...den unterschied wirst auch du erkennen...

    Du Übersetzung von "shall" ins Deutsche ist nicht so trivial. In der Alltagssprache ist "soll" eine gebräuchliche Übersetzung, aber in Verträgen oder in juristischen Texten hat "shall" eher die Bedeutung von "muss" und behandelt Verpflichtungen der Vertragsparteien.

    TSV Hannover-Burgdorf - TVB 1898 Stuttgart

    Füchse Berlin - TBV Lemgo Lippe

    HC Erlangen - Frisch Auf! Göppingen

    HBW Balingen-Weilstetten - Rhein-Neckar Löwen

    HSG Wetzlar - Bergischer HC

    SC Magdeburg - THW Kiel

    MT Melsungen - SG Flensburg-Handewitt

    SC DHfK Leipzig - TuS N-Lübbecke

    GWD Minden - Handball Sport Verein Hamburg

    Belgien im Hinspiel in der Slowakei mit einer beachtlichen 26:28-Niederlage und heute haben sie mit 31:26 (14:11) den Sprung in die nächste Runde geschafft. Dort wartet als Gegner Russland, aber sofern die politische Lage sich nicht bis Mitte April ändert, dürfe Belgien per EHF-Entscheid erstmals an einer Handball-WM teilnehmen!


    Derweil hat sich Griechenland mit zwei Siegen gegen EM-Teilnehmer Bosnien-Herzegowina durchgesetzt und in der nächsten Runde gegen Montenegro werden sie sich sicherlich auch (Außenseiter-)Chancen ausrechnen.

    Quatsch TC. Wie bereits zuvor kommuniziert, geht es darum, dass Feld bereits so viele schwere Verletzungen hatte, dass seine Verpflichtung per se ein großes Risiko darstellte. Die Rechnung hat die HSG bekommen.

    Das ist doch genau das was TCLIP zuvor geschrieben hat. Ein Alexander Feld ohne Krankenakte würde eher nicht nach Nordhorn wechseln. Das kennen die Gummersbacher Fans zur Genüge. Wenn ein Verein sich zwischen Abstiegsregion der 1. Bundesliga und Aufstiegsregion der 2. Bundesliga bewegt, dann ist das Konzept in aller Regel ein Ausbildungsverein, dessen Kader aus jungen Talenten und ein paar gestandenen, möglichst Erstliga-erfahrenen Spielern besteht, die die Schlüsselpositionen abdecken. Dabei muss der Verein gewisse Risiken eingehen. Das kann gut ausgehen (wie z.B. bei Julian Köster) oder eben auch scheitern (wie bei Alexander Hermann). Am Ende ist entscheidend dass die sportliche Leitung ein glückliches Händchen und den nötigen Blick hat, um mehr gute als schlechte Entscheidungen zu treffen.

    Kreuzbandriss und Patellasehne gerissen. 12 Monate, bis er wieder vollständiger Teil einer Mannschaft sein kann. Wenn überhaupt. Die HSG hat, wenn man all seine bisherigen Verletzungen betrachtet, einen Sportinvaliden verpflichtet.

    Wobei diese Formulierung einen falschen Eindruck der zeitlichen Abfolge erzeugt. Die HSG Nordhorn hatte am 15.2.2022 die Verpflichtung des Erstliga-erfahrenen Spielers bekannt gegeben und am 20.2.2022 verletzte er sich dann schwer.

    Damit sind noch fünf Vereine im Rennen um die zwei Aufstiegsplätze. Der VfL Gummersbach (10 Minuspunkte), die HSG Nordhorn-Lingen (12 Minuspunkte), der TV Hüttenberg (12 Minuspunkte), der ASV Hamm-Westfalen (13 Minuspunkte) und die Eulen Ludwigshafen (13 Minuspunkte).

    Drei Wochen später ist aus dem Fünfkampf maximal noch ein Dreikampf geworden.

    Der VfL Gummersbach und die HSG Nordhorn schreiten weiterhin mit 10 bzw. 12 Minuspunkten voran. Hüttenberg mit 1:5 Punkten aus den letzten drei Spielen sowie Ludwigshafen mit zwei Niederlagen verabschieden sich mit je 17 Minuspunkten vorerst aus dem Aufstiegsrennen.

    Für den ASV Hamm war die Niederlage bei der HSG Nordhorn ein vorentscheidender Rückschlag im Aufstiegsrennen. Es bräuchte wohl eine fast verlustpunktfreie Serie in den verbleibenden Spielen, wenn es noch hochgehen sollte in Liga 1.

    @McPomm:

    Wie in 1:7 erläutert, ist die 4-Meter-Linie so auf den Boden aufgebracht, dass die von der Torlinie aus gemessenen 4 Meter bis zur dem Werfer zugewandten Kante der 4m-Linie gehen. Somit ist der Torwart bei Betreten der Linie noch innerhalb der 4 Meter. Überschreitet der Torwart aber die 4m-Linie in Richtung des Werfers, dann liegt ein Verstoß gegen Regel 14:9 vor. Da die Regel keine weiteren Einschränkungen ausweist, ist bereits eine Fußspitze jenseits der 4m-Linie als Übertreten zu werten. (Umgekehrt gilt beispielsweise für den Werfer beim Siebenmeter-Strafwurf auch, dass bereits ein geringes Berühren der 7m-Linie eine Regelwidrigkeit darstellt.)

    "Auf beiden Seiten" bedeutet, dass die 4m-Linie sich prinzipiell über die gesamte Spielfeldbreite von Seitenauslinie zu Seitenauslinie erstreckt mit einem festen Abstand von 4 Metern zur Torlinie. Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für den Spielablauf hat man aber auf eine durchgehende Linie verzichtet und nur eine kleine, mittige Markierung aufgebracht.


    Im Prinzip also eine eindeutige Regel ohne Ermessensspielraum.

    Bergischer HC - TSV Hannover-Burgdorf

    TuS N-Lübbecke - GWD Minden

    Handball Sport Verein Hamburg - HC Erlangen

    Frisch Auf! Göppingen - SC DHfK Leipzig

    THW Kiel - Füchse Berlin

    SG Flensburg-Handewitt - HBW Balingen-Weilstetten

    Rhein-Neckar Löwen - MT Melsungen

    TBV Lemgo Lippe - HSG Wetzlar

    TVB 1898 Stuttgart - SC Magdeburg

    rocksinger:

    Die Anwurfzone wird nur für den Profibereich vorgeschrieben und ist im Amateurbereich optional. Wenn keine entsprechende Markierung vorhanden ist, dann gelten wieterhin die bisherigen Regeln zum Anwurf.

    Zitat

    [...] Diese Anwurfzone ist verbindlich in allen IHF-Veranstaltungen. Auch in professionellen Handballligen (Erwachsene) ist die Anwurfzone verbindlich. Bei Veranstaltungen, die von Kontinentalverbände oder Nationalverbände organisiert werden, ist diese Anwurfzone optional. [...]

    Bemerkenswert, dass durch die Suspendierung Russlands der Gewinner der Spiele zwischen der Slowakei und Belgien zur WM fahren wird. Für Belgien wäre es die erste WM-Teilnahme und für die Slowakei wäre es die dritte Weltmeisterschaft. Letzte Teilnahme war 2011.

    In der aktuellen englisch-sprachigen Fassung ist die Regel zum Anwurf noch sehr unklar, wenn nicht gar widersprüchlich verfasst:

    Die in Abschnitt 4 und 5h) hervorgehobenen Formulierungen bzgl. der zulässigen Positionen der Abwehrspieler widersprechen sich in meinen Augen.

    Sollten beide Formulierungen so gewollt und gleichzeititg zutreffend sein, dann könnte der Angreifer im Rahmen der Throw-Off-Area bis zu zwei Meter weit in der gegnerischen Hälfte stehen und der Abwehrspieler müsste noch weitere drei meter ABstand dazu halten. So wie das aktuell formuliert ist befürchte ich Chaos bei Anwürfen in den Schlusssekunden. (z.B. könnte der Angreifer mit Ball mittig in der Throw-Off-Area stehen und ein Gegenspieler regelkonform in 3 Meter Abstand außerhalb der Throw-Off-Area. Nun läuft der Angreifer (wie es ihm gemäß 5d) erlaubt ist) innerhalb der Throw-Off-Area auf den still stehenden Gegenspieler zu bis die 3 Meter unterschritten sind, führt dann den Anwurf aus und der Gegenspieler beginge in diesem Moment ein Abstandsvergehen ohne sich überhaupt bewegt zu haben? 8|

    Da stellt sich mir auch mal die Frage, wer ist für die rechzeitige Ankunft verantwortlich und wie wird ein Spiel gewertet wenn die Gastmannschaft noch deutlicher als gestern zu spät kommt?

    In der DHB-Spielordnung, die auch für die Durchführung von Spielen in der HBL gültig ist, klingt das zunächst eindeutig:

    Zitat

    §50 Sonderfälle des Spielverlustes – Spielverlustwertung

    Für eine Mannschaft ist ein Spiel in folgenden Fällen mit 0:2 Punkten und 0:0 Toren als verloren zu werten:

    [...]

    c) wenn sie zur festgesetzten Anwurfzeit schuldhaft nicht mit wenigstens fünf Spieler*innen in Spielkleidung zur Stelle ist

    [...]

    Entscheidend ist der Terminus "schuldhaft", d.h. mit welchen Verspätungen aufgrund der Verkehrslage muss die Gastmannschaft rechnen. Ich habe das Gefühl dies wird in der Praxis eher großzügig gehandelt. Gibt es einschlägige Präzedenzfälle die zu einem Spielverlust geführt haben?

    Gutes Ergebnis für den TBV Lemgo! Etwas wenig Abwehrarbeit auf beiden Seiten für meinen Geschmack, aber letztendlich zeigt dass auch den Stellenwert der Gruppenphase. Die Teilnahme an der K.O-Runde steht fest, die Platzierungen machen nur minimal einen Unterschied für den weiteren Verlauf des Wettbewerbes und daher will kein Speiler durch überharten Einsatz eine Verletzung riskieren. In dieser Phase der Saison liegt der Fokus auf den nationlen Ligen.

    In Bezug auf Nachhaltigkeit und Naturschutz könnten die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo den Blickwinkel der Öffentlichkeit ein wenig korrigieren nach den zuletzt eher generischen Spielen in Sotschi, Pyeongchang und Peking. Dennoch bleiben die immer weiter ausufernden Anforderungen seitens des IOC. Die eingeforderte Steuerfreiheit sowie die Nicht-Sichtbarkeit von lokalen Marken, die nicht Teil des Sponsoringpools sind, machen die Spiele für die ausrichtende Region unattraktiv. Mögliche Nutzen wie Investitionen in die Infrastruktur sind in Deutschland meines Erachtens kein ausreichender Anreiz.

    Somit halte ich eine erfolgreiche Olympia-Bewerbung nur möglich als nationale Agenda zur Förderung der Sportbegeisterung der Jugend (oder so ähnlich)