Beiträge von BerndO

    Henning: ich denke mal Du wolltest eigentlich auf einen bereits exisiterenden Beitrag antworten und kein neues Thema anfangen, oder? ;)

    Der TW hat bei der Ausführung des FW wegen Betretens des Torraums schon eine Sonderstellung (und ich rate mal genau hierum dreht es sich bei Deiner Frage). Da die Regel sagt, dass er den Torraum bereits verlassen hat, wenn er mit (nur) 1 Fuss ausserhalb des Torraums steht, kann/darf er den FW auch so ausführen, dass dabei der andere Fuss noch im Torraum steht. Von daher muss/darf der FW nicht wiederholt werden.

    Gruß
    Bernd

    P.S.: Willkommen in der HE :hi:

    Bitte jfherden, lies doch erst mal beim angegebenen Link weiter. Beschwerden dann bitte an den SR-Ausschuss des DHB oder gleich an die IHF.

    EDIT: Ach ja, wenn Dich das Beispiel noch nicht überzeugt, kannst Du noch im IHF-Brief Nr. 3 unter Regeln 6:4a und 13:4a weiterlesen.

    Zitat

    Original von D00fie
    hätte eigendich ein einspruch gegen viele nur in der summe spielentscheidende entscheidungen eine chance?

    Nein, es sei denn es ist ein spielentscheidender Regelverstoß der SR dabei. Da muss man schon konkret werden, ein Pauschaleinspruch kann man sich getrost sparen, kostet nur Nerven, Zeit und einen Haufen Geld...

    Bei einer vermuteten Verletzung des Torwarts ist sofort, wie Hans-Christian schrieb, Time-Out zu geben, wenn klar ist, wer in Ballbesitz gelangt. Die Spielfortsetzung ist in diesem Falle Freiwurf und KEINESFALLS 7m (wenn der Angreifer wieder in Ballbesitz kommt).

    Siehe hierzu auch Beispiel 5 in der DHB-Regelecke.

    Zitat

    Original von jfherden
    ulle: so wie du nicht pauschal soundsoviele Ballkontakte annehmen kannst, kannst du auch nicht sagen, dass der Angriff nach 5 sek. (im Kreis nach 6-7 sek.) vorbei ist. Im dümmsten Fall pfeifst du den Ball genau auf dem Weg zum Tor ab.


    Ulle schrieb, dass das die Zeit ist, die der Mannschaft eingeräumt wird das Tempo und ihre Angriffsbemühungen zu steigern. Damit ist nicht die Zeit gemeint, bis der Angriff abgeschlossen sein muss.

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Änderung zum FINAL FOUR:

    um zu verhindern, dass die Teilnehmer am zweiten Halbfinale eventuelle durch die Verlängerungen fast 20 MInuten mehr spielen müssten, hat sich die Technische Kommission des BHV dazu entschlossen, nach unentschiedenem Ausgang der Halbfinalspiele sofort ein 7m-Werfen durchzuführen.

    Ich glaube, eine gute Entscheidung


    Und ich dachte der Ulle pfeift das!! Dann hätte man ja definitiv keine Probleme damit... :baeh: :P

    Zitat

    Original von handballboss
    hätte da mal eine Frage, die bis jetzt unendschieden beantwortet ist.

    Unentschieden? Hier war nix Unentschieden. Hier waren sich mal (fast) alle einig... :P:lol::baeh: :D

    Aber jetzt ist es ja vom "Ober-Oberboss" nochmals bestätigt worden. :bigok:

    :hi:

    Hab es wie die meisten hier nicht gesehen. Insofern werden das die wenigsten wirklich beurteilen können. Aber alle Berichte, die ich bislang gelesen habe, deuten darauf hin, dass der Zusammenprall nicht im Torraum sondern ausserhalb passiert ist. Und ein ausgestreckter Arm im Gesicht (Nasenbeinbruch) deutet schon stark auf eine "verdiente" rote Karte hin.

    Natürlich sind 2 Minuten Spielzeit verstrichen und der Spieler darf wieder mitwirken.

    Stells Dir doch so vor: Wie viel Spielzeit nach Anpfiff ist denn verstrichen, wenn die Uhr 02:00 zeigt??? Jedenfalls "deutlich" mehr als 01:59 ;)

    @Todde: Bitte genau lesen. Friggi schrieb: "Sobald..." sprich "immer" wenn er sich durch das "reine" Betreten einen Vorteil verschafft ist zu bestrafen. Ich hab lediglich klären wollen, was er mit "Bestrafen" meint. Ich habe nicht ausgeschlossen, dass es hier eine progressive Strafe geben kann, nur eben nicht immer. Ich denke Friggi meinte mit Bestrafen hier die Spielfortsetzung mit 7m.

    Zitat

    Original von berndo
    :nein: ABER: Nur in diesem Fall ist der Spieler, der runter muss, auf jeden Fall persönlich bestraft. ...

    Dies sagt jedenfalls Regelfrage 1001 aus dem BHV-Fragenkatalog.

    GELB spielt mit 5/1, weil 6/GELB bei 24:30 Min eine Hinausstellung erhalten hat. Wegen Verletzung gibt es bei 25:30 Min eine längere Spielunterbrechung. Als das Spiel wieder aufgenommen wird, spielt GELB
    mit 6/1 weiter, was zunächst von den Schiedsrichtern und Zeitnehmer/Sekretär unbemerkt blieb. Erst nach heftigem Reklamieren der Bank/ROT pfeift der Zeitnehmer bei 25:50 Min einen Wechselfehler, kann aber ebenso wenig wie die Schiedsrichter den fehlbaren Spieler benennen. 6/GELB befindet sich nach wie vor auf der Auswechselbank. Der MVA/GELB benennt 9/GELB als fehlbaren Spieler. Spielfortsetzung GELB danach mit 4/1. Bei 26:10 Min geht 4/GELB auf die Auswechselbank und 9/GELB betritt die Spielfläche.

    Entscheidung(en)?
    a) Weiterspielen.
    b) Wechselfehler 9/GELB, Spielfortsetzung GELB mit 3/1.
    c) 6/GELB darf bei 26:30 Min wieder eintreten.
    d) GELB darf ab 27:50 Min wieder mit 6/1 spielen.


    Lösung laut Lösungsbogen: b) und c)

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Ich gebs langsam auf. Die Badische Oberliga macht ja anscheinend , was sie will.

    Sagte ich doch schon, tippen ist echt hoffnungslos :wall: :pillepalle: ;)

    Nach diesem Wochenende immer noch alles offen, oben wie unten (ok Neuthard ist abgestiegen, war ja aber vorher schon klar). Der letzte Spieltag kann in der Tat ganz schön heikel werden für ALLE Beteiligten...

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Also:
    erneute Zeitstrafe gegen Mannschaft A. Mannschaftverantwortlicher benennt einen Spieler, der das Spielfeld verlassen muss, in diesen zwei Minuten aber voll aktionsfähig bleibt.


    Alles soweit richtig. Dass die drei mit ihren Zettelchen brav auf der Bank sitzen heisst ja nix, wars halt ein anderer. Oder war etwa (wie bei uns gestern) keiner "mehr" da?? ;)

    :nein: ABER: Nur in diesem Fall ist der Spieler, der runter muss, auf jeden Fall persönlich bestraft. Nur bei einer für einen anderen Spieler (den man auch benennen kann) abzusitzenden Strafe bleibt der "Ersatz-Sündenbock" voll aktionsfähig. Von daher sollte der MV schon sorgsam auswählen. Irgendwo muss die Strafe ja auch notiert werden, und eine Zeitstrafe für einen Wechselfehler kann keine Mannschaftszeitstrafe (wie etwa 2+2 nach Disqualifikation) sein.

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Und obwohl er Betreuer einer BWOL - Liga Mannschaft ist, hat er auch nicht gewußt, daß bei einer progressiven Bestrafung der Abwehr ein angezeigtes "Passives Spiel" wieder zurück genommen wird.


    Ach, die Frage kommt doch immer wieder, ob von Spielern oder Betreuern.

    :schrei: :schrei: :schrei:;)

    Ist doch alles in Ordnung, so wie Du das schreibts. Ich glaube keiner der hier "Anwesenden" wird Dir widersprechen. Das reine Betreten des Torraums durch den Abwehrspieler reicht für eine 7m-Entscheidung nicht aus. Dazu muss er zusätzlich in irgendeiner Form die Wurfausführung "beeinflussen".

    :hi: