Beiträge von Troya

    Danke für den Link. Nach einem Blick ins Inhaltsverzeichnis sieht mir das aber eher nach einer Ist-Analyse aus Noch dazu einer aus dem Jahr 2004. Da sah der Frauenhandball noch etwas anders aus. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das von Manchado, die ja Videoanalystin ist, aber eine Soll-Analyse.

    Laktatwerte sind aber nun mal nicht alles. Es kommt ja viel entscheidender auf die spielspezifische Audauer und den Willen an. Und wenn die jemand nicht hat, der in Nürnberg Jahr für Jahr fast 60 Minuten durchspielen muss und dann auch noch 10 Sekunden vor dem Ende die Nerven - und die Konzentration - hat, den entscheidenden Siebenmeter zu verwandeln, dann weiß ich auch nicht.

    Davon abgesehen: Wofür hätte sie denn gute Laktatwerte bisher gebraucht? Die Spielzeit, die Steinbach in Peking hatte, hält man auch mit unterdurchschnittlichen Werten durch. Schließlich geben die ja mehr Auskunft über die Erholungsfähigkeit. Und dafür waren die Pausen für Steinbach auf der Bank auch ohne Grundlagenausdauer lang genug...

    Wie man letztes Jahr bei der Championsleague der Männer gesehen hat, ist die Sperre auch international offenbar nicht zwingend. Bei den Frauen hat es die meines Wissens noch nie gegeben. Und wenn ich mir die Szene noch einmal vor Augen führe, bezweifle ich sogar, dass man die rote Karte - oder eine andere Strafe überhaupt hätte geben müssen. Nach einem Tor wäre der direkte Weg für den Ball eigentlich ja wohl ein Pass von da zur Mitte gewesen. Da war Rösler aber nicht. Sie hat den Laufweg einer Gegenspielerin blockiert, die den Ball vom Kreis fast auf der Außenbahn zum Mittelpunkt getragen hat. Offenbar war Trier da noch im Rhythmus der Vorminuten als sie - noch in Führung - ungestraft ebenfalls den Ball nicht immer auf dem direkten Weg nach vorn zum Anwurf brachten...

    Ein Abwehrspezialist definiert sich doch wohl eigentlich eher dadurch, dass er - fast - ausschließlich in der Abwehr spielt. Wie hart er da spielt, ist da grundsätzlich erstmal Nebensache. Meist sind die sog. Abwehrspezialisten (im Fußball würde man wohl sagen: Aggressive Leader) aber dann halt eher die rustikaleren Typen à la Roggisch oder Dinart. Während die kreativen Feingeister bei denen Abwehr eigentlich nur die Pause zwischen zwei Würfen ist, dann halt solange auf der Bank Platz nehmen. Wohlbold und Wendling spielen aber sowohl vorne als auch hinten. Damit sind sie per se keine Spezialisten.

    Ps.: Bzgl. der Einschätzung der Mittelposition gebe ich Meteo völlig recht. Da ist der Spielertyp zu ähnlich. Wer dann letztlich mit darf, muss die aktuelle Form entscheiden. Oder der Bundestrainer.

    Hm ... da wird doch wohl nicht tatsächlich mal was gearbeitet ...?


    23.09.08

    Pressemitteilung 1. FC Nürnberg Handball 23.09.2008

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    Nicht nur die sportliche Seite des 1. FC Nürnberg Handball rückt sich derzeit mit tollen Leistungen ins rechte Licht, auch die Führungsetage nutzte nun die Gelegenheit vor dem ersten Heimspiel am Mittwoch gegen Trier (24. September 2008, 19:00 Uhr, Halle am Berliner Platz) und berichtete bei einem gemütlichen Treffen mit seinen Sponsoren über die derzeitige Lage beim
    Deutschen Meister.

    Für den passenden Rahmen des Sponsorentreffens sorgte einmal mehr Partner Jörg Schlag in den Räumlichkeiten seines Hotels Arvena Park. In angenehmer Atmosphäre und bei bester Bewirtung berichtete zunächst FCN-Handball-Präsident Achim Klamroth über die sich bessernde organisatorische und wirtschaftliche Lage beim Club und stellte einige Neuerungen vor.

    So steht künftig der „Business Club“ für die Möglichkeit auch für „kleinere“ Firmen und Förderer am Erfolg der erfolgreichsten Vereinsmannschaft Nürnbergs der letzten Jahre teilzuhaben. Drei nahezu maßgeschneiderte Sponsoringpakete stehen hier zur Auswahl. Zudem wurden bei den Championsleague-Spielen in der Arena Nürnberger Versicherung weitere zusätzliche Werbemöglichkeiten geschaffen, die auch größeren Partnern eine attraktive Plattform bieten.

    Damit die auch weiträumig wahrgenommen wird, startete der FCN zusammen mit Partner easy credit eine groß angelegte Flyer- und Plakataktion unter dem Motto „Eintrittskarte zum Club der Besten (16 Mannschaften in Europa) mit u. a. verbilligten Ticketangeboten für die Bayerischen Vereine.

    Außerdem ist es den Club-Verantwortlichen gelungen für ihre bestehenden (und auch die kommenden) Sponsoren einen echten Mehrwert zu generieren: Der FCN präsentierte mit dem regionalen Fernsehsender Franken TV und seinem Geschäftsführer Werner Jerono einen Medienpartner. Neben der regelmäßigen Berichterstattung über die Bundesliga-Spiele wird Franken TV wie im Vorjahr wieder alle Heimspiele in der EHF-Championsleague live übertragen.

    Um die anstehenden Aufgaben optimal bearbeiten zu können, wurde vom Club ein schlagkräftiges Team um die neue Geschäftsstellenleiterin Ingeborg Vogel zusammengestellt, so dass im Anschluss an die Worte von Präsident Klamroth auch FCN-Marketingexperte Dieter Herzog und Geschäftsführer Andreas Mayer optimistisch in die Zukunft blicken konnten.

    Über die sportliche Seite kann sich derzeit sowieso niemand beklagen. Mit zwei Siegen in Folge hat die Mannschaft von Trainer Csaba Szücs zunächst einmal die Vier-Punkte-Hypothek wegen der Lizenzversäumnisse abgearbeitet, und nun steht endlich das erste Heimspiel an. „Die Mannschaft freut sich richtig auf die Heimpremiere“, beschreibt Szücs die Stimmung in der Halle. „Das spürt man in jeder Trainingseinheit“.

    Gut präsentieren wolle man sich. Und nicht nur das. „Vor allem möchten wir in unserer eigenen Halle keine Punkte liegen lassen. Dazu haben wir jetzt innerhalb von vier Tagen zwei Möglichkeiten. Die wollen wir voll nützen.“ so Szücs weiter.

    Ein wenig schwer fällt es dabei jedoch derzeit noch, den Gegner richtig einzuschätzen. Nach dem Übergangsjahr 2007/2008 folgt an der Mosel ein Neuanfang. Mit Ildiko Barna trat eine Trainerin die Nachfolge von Michal Lukacin an, die sich in Deutschland bereits einen Namen gemacht hat: als Trainerin der DHB-Jugendnationalmannschaft. Damit ist der Weg, den Trier künftig gehen möchte auch bereits klar definiert: Junge deutsche Spielerinnen sollen an der Seite von erfahrenen Kräften an die internationale Spitze geführt werden. Alleine drei Spielerinnen der amtierenden Weltmeister-Juniorennationalmannschaft hat man nun unter Vertrag. Neben arrivierten Kräften wie Mozgovaja und Pal. Festlegen lassen wollte man sich vor Saisonbeginn jedoch nicht auf ein Ziel: „Für uns ist diese Saison eine Wundertüte. Deshalb machen wir der Mannschaft keine Vorgaben“, so Sprecher Christopher Monz vor Saisonstart.

    Als wollten die Spielerinnen diesen Satz ihres Pressesprechers unterstreichen, ließen die bisherigen Ergebnisse tatsächlich noch keinerlei Tendenz erkennen. Während das neuformierte Team mit einem klaren 34:23 zum Auftakt gegen die Rhein-Main-Bienen seinen Spitzen-Anspruch untermauerte, folgte bereits eine Woche später wieder die Ernüchterung. Gerade einmal 21 Tore gelangen gegen Buxtehude. Während eine ähnliche Trefferzahl Oldenburg noch zum Sieg über „Buxte“ gereicht hatte, war es für die Moselstädterinnen zu wenig. Sie unterlagen in eigener Halle mit 21:26. Zuletzt zeigte aber die Tendenz mit einem – knappen - Sieg gegen Aufsteiger Dortmund wieder nach oben.

    Doch das trifft auch auf das Team von Csaba Szücs zu …

    Quelle: http://www.1-fcn-handball.de

    Wenn ich mich richtig erinnere bezog sich das auf das vermeintliche Angebot aus Rumänien Nürnberg kostenlos Spielerinnen zur Verfügung zu stellen. Das zu glauben halte ich immer noch für naiv. In der Presse kann man viel erzählen.

    Schwere Zeiten für Club-Handballerinnen
    Unruhe anstelle von Spaß
    Unruhe anstelle von Spaß
    NÜRNBERG - Die Situation ist alles andere als angenehm. Sportlich läuft es bescheiden, Neuzugänge sind noch nicht in Sicht und nun wartet auf die Handballerinnen des 1.FC Nürnberg auch noch ein sehr schweres Auswärtsspiel.

    Bei dem (noch) amtierenden Deutsche Meister kriselt es bereits, kaum hat die Bundesliga-Saison begonnen. Die Saisonpremiere beim Aufsteiger Göppingen setzte die hektisch und überhastet agierende Mannschaft völlig in den Sand, zwei Verletzungen hatten den ohnehin kleinen Kader zuvor noch ausgedünnt, und über alle dem schwebt die Hypothek von vier Minuspunkten, die der Mannschaft für die Nachlässigkeiten der Vereinsführung in der Lizenzierungsfrage aufgebrummt wurden.

    «Wir sollten in Oldenburg zwei Punkte holen, damit wieder etwas Ruhe einkehrt«, will der neue Trainer Csaba Szücs vor dem schweren Auswärtsspiel in Niedersachsen den Fokus verständlicherweise auf den Sport gerichtet sehen. Dafür müsse man die Köpfe frei bekommen und wieder «Spaß am Handball finden«. Das allerdings dürfte nicht leicht fallen, werden morgen die von Szücs geforderten «ein, zwei Neuzugänge« definitiv noch nicht dabei sein. Laut dem sportlichen Leiter, Kurt Mäder, werden die potenziellen Verstärkungen für den Rückraum und den Kreis frühestens in der kommenden Woche unter Vertrag genommen.

    Der von Szücs angedachten Rückholaktion von Steffi Ofenböck («Sie wäre genau die Richtige«) erteilte Mäder eine Absage. Sie habe sich zu weit aus dem Fenster gelehnt, als bei den Vertragsgesprächen vor Saisonstart keine Einigung erzielt wurde. «Unser Angebot hat sie abgelehnt, und dann beschimpft sie uns öffentlich«, meinte Mäder angesäuert: «Wir können keine Spielerinnen verpflichten, die einen Haufen Geld kosten. Die haben sich in Nürnberg zulange alle die Taschen vollgemacht.«

    Die Altlasten aus einem Jahrzehnt Misswirtschaft und Verbindlichkeiten in sechsstelliger Höhe wiegen so schwer, dass nun sogar der Klassenerhalt als Premiumprodukt gilt. «Wir müssen uns davon verabschieden, ganz oben mitspielen zu können. Das können wir uns wirtschaftlich nicht erlauben«, relativierte Mäder vor einer Saison mit der Dreifach-Belastung aus Meisterschaft, Pokal und Champions-League.

    Quelle: nz-online.de

    Na ob man den Bericht aus der Nürnberger Zeitung wirklich ernst nehmen kann ... Nur weil Rolf Brack sagt, dass ihm Karabatic gefällt und ein Schreiberling diese Meinung teilt, muss der noch lange nicht nächste Woche in Balingen spielen ...

    Ist doch toll, wenn Nürnberg tatsächlich mal mit sportlichen Fragen mehr Interesse erweckt als mit finanziellen ...

    Toll fände ich es im Übrigen auch, wenn es die Nürnberger tatsächlich schaffen würden, mit einer fast rein deutschen Mannschaft (abgesehen von Gubova, Engel und Scheffknecht) und vielen eigenen jungen Talenten was zu reißen. Das würde mich am Ende mehr beeindrucken als jede Deutsche Meisterschaft mit internationalen Topspielern. Selbst wenns am Ende "nur" Platz vier würde ... (auch wenn selbst das schwer wird!)

    Mal davon abgesehen, dass die Aufstellung so auch nicht korrekt ist: Sabine Stockhorst war ebenfalls schon letztes Jahr dabei. Und dass Linda Jäger und Lisa Gebhard zumindest mal die Vorbereitung beim Bundesliga-Team absolvieren würden stand auch schon vor Müllers Wechsel fest. Nach deiner Theorie, Siebenberger, wird die Ära Müller wohl noch viele Jahre andauern.

    Ich vermute auch mal, dass Kubasta noch in Nürnberg spielen würde, wenn Popluharova ein wenig früher klar gemacht hätte, dass sie mehr Geld will.

    Stockhorst hat gleich mal gegen Cluj 6 Tore gemacht. Schorradt 2. Dürfte also durchaus ausbaufähig sein das Gespann.

    Ich meinte die Transfergelder, die an die nationalen und internationalen Verbände zu zahlen sind. Dürfte sich auch im vierstelligen Bereich bewegen. Mag für Brasov nicht viel sein, für Nürnberg aber wohl schon. Zumal für eine Spielerin, bei der man nicht weiß wie lange und mit wieviel Herzblut sie für den Verein spielen wird ...

    erzählen kann man viel. aber glaubst du ernsthaft, dass brasov die spielerinnen nach nürnberg schickt, den flug bezahlt, die wohnung, die autos etc. und die kosten für den internationalen wechsel auch noch übernimmt? wenn ja, dann war es evtl. ein fehler, das angebot abzulehnen. wenn nicht, dann kann ich es durchaus nachvollziehen, wenn man sich "eigene" spielerinnen zulegen möchte, die dann auch wirklich mit herzblut für den verein spielen, wie es die mannschaften in nürnberg bisher immer getan haben, und nicht für sich selbst, falls ihr heimtrainer aus brasov gerade mal zuschaut ...

    Handballerinnen vor einer schweren Saison
    Club-Express muss improvisieren

    NÜRNBERG - «Bei uns», sagt Handballerin Ania Rösler, «da gibt es einen Schalter: ein/aus. Wenn wir spielen, dann spielen wir automatisch schnell, das geht von ganz allein. Dazwischen gibt es nichts.» Die Spielerinnen des 1. FC Nürnberg brennen darauf, am Freitag zum Start der Frauen-Bundesliga den Schalter wieder umzulegen. Dann geht es mit dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Frisch Auf Göppingen in die neue Saison – wieder einmal unter schwierigen Voraussetzungen, aber mit viel Selbstvertrauen. «Im Meistern von Schwierigkeiten und im Improvisieren sind wir Könige», betont Rösler.


    Optimismus ist auch nötig, denn die Probleme sind vielfältig. Der amtierende Deutsche Meister muss mit äußerst knappen Finanzen auskommen, zudem werden der Mannschaft wegen Versäumnissen des Vereins im Lizenzierungsverfahren zu Saisonbeginn vier Punkte abgezogen, der Kader ist bekanntermaßen klein, und zu allem Überfluss verletzte sich Franziska Garcia-Almendaris am Wochenende schwer, so dass der FCN ohne etatmäßige Kreisläuferin dasteht.


    «Der Verdacht auf Kreuzbandriss hat sich leider bestätigt», sagte Club-Trainer Csaba Szücs. «Es ist traurig, weil sie spielerisch und menschlich zu uns passt und schnell integriert war. Sie hat sich so gefreut auf die Bundesliga und die Champions League.» Rund sechs Monate wird Garcia-Almendaris ausfallen. «Wir versuchen natürlich, auf der Position jemanden zu finden, das heißt, wir suchen zwei Spielerinnen.» Die Lücke durch die nicht zustandegekommene Verpflichtung von Stephanie Ofenböck soll mit einer möglichst günstigen Rückraumspielerin geschlossen werden, doch bisher gab es laut Szücs «nur Absagen».


    Nun müssen mehr noch als in der vergangenen Saison die Nachwuchsspielerinnen in die Bresche springen. Aus der zweiten Mannschaft haben Lisa Gebhard (Rechtsaußen) sowie die Stockhorst-Zwillinge Sabine (Tor) und Christina (Außen und Kreis) einen Vertrag fürs Bundesligateam erhalten; Linda Jäger (Rückraum) und Tanja Schorradt (Kreis) besitzen laut dem Sportlichen Leiter Kurt Mäder einen Jugendpass und können ebenfalls aushelfen. Für Jugend-Nationalspielerin Beate Scheffknecht (Rückraum) hat der FCN gestern die Freigabe vom österreichischen Verband erhalten. «Beate ist sehr schussstark und besitzt ein großes Spielverständnis. Aber sie braucht Zeit», bittet der Trainer um Geduld. Gleiches gilt für die anderen Talente: «Es ist ein langwieriger Prozess. Aber in Schmelz hat man gesehen, dass es sich lohnt, mit ihnen zu arbeiten.»


    Zeit hat der 1. FC Nürnberg allerdings am wenigsten, denn angesichts der Vier-Punkte-Hypothek wäre ein Fehlstart doppelt bitter. «Für uns Spielerinnen ist das sehr ärgerlich, denn dadurch entsteht noch mehr Druck», meint Kerstin Wohlbold. «Wenn wir uns einen Ausrutscher leisten, sind wir sofort im Keller.» Sie erinnert aber auch an die vergangene Saison: «Da hat man uns als Absteiger gehandelt, und dann haben wir die Deutsche Meisterschaft geholt.» Ziel ist es, in die Play-offs zu kommen.


    Löcher im Etat – Team unter Zugzwang


    Auch in der Champions League – der Meister ist direkt für die Gruppenphase qualifiziert – wollen die Club-Frauen eine gute Rolle spielen. Sie müssen sogar. Denn um die teuren Heimspiele in der Arena Nürnberger Versicherung zu finanzieren, sollten pro Partie laut FCN möglichst 4000 Zuschauer kommen, und die lassen sich – siehe vergangene Saison im ausverkauften BBZ – mit begeisterndem Tempohandball anlocken.
    Komplett finanziert ist der Saisonetat noch nicht. «Wenn wir keine Löcher hätten, könnten wir ja auch auf dem Transfermarkt richtig zuschlagen», sagt Achim Klamroth, Präsident des 1. FCN Handball e.V., der als Hauptgesellschafter auch die Spielbetriebs-GmbH vertritt. Man müsse «ungewöhnliche Wege beschreiten, um Sponsoren zu gewinnen», aber man sei guten Mutes. Der Sponsoring-Beauftragte Dieter Herzog kündigte an, man werde die Suche nach Geldgebern künftig «auf das gesamte Bundesgebiet ausweiten».
    Damit sich die Kunde von den Nürnberger Handballerinnen, die allen Widrigkeiten trotzen und bis zur letzten Sekunde kämpfen, weiter verbreitet, muss Trainer Csaba Szücs seine Spielerinnen nicht extra antreiben. «Die Mädels sind hochmotiviert. Auch in der Champions League wird es kein Schonprogramm geben – damit wäre die Mannschaft nicht einverstanden», erklärt er und schaut zu Ania Rösler. «Nein», sagt sie. «Ganz oder gar nicht: Wir wollen einfach immer gewinnen.»

    Quelle: http://www.nz-online.de

    Wenn sich aus den 1. Sechs jemand verletzt leidet die Qualität bei jedem Verein. Noch nicht einmal der HC Leipzig kann ohne Reibungsverluste wechseln. Das können noch nicht mal alle Männer-Bundesligisten. Und dass eine A-Jugendliche nicht die Qualität einer Rösler oder Ofenböck haben kann, dürfte wohl auch jedem bewusst sein. Aber wenn das Geld für Ofenböck oder eine 2. Rösler eben nicht da ist, ist es für alle Beteiligten besser, wenn es auch nicht ausgegeben wird.

    Was dabei herauskommt, wenn dann - um im Beispiel zu bleiben und zum ursprünglichen Thema dieses Threads zurückzukehren - die 1. Rösler (bzw. in diesem Fall Krause und Jurack) mal ein Formtief haben sollte, hat man bei Olympia deutlich gesehen. Nur, dass man hier nicht aus finanziellen Gründen auf die dann fehlenden Alternativen verzichtet hat.

    Ich bin jetzt mal auf das Interview mit Emma im neuen HM gespannt. Die vorab veröffentlichte Aussage "Das Team ist intakt" mutet nach dem Rücktritt von Baumbach doch ein wenig weltfremd an ...