03. Juni 2006, Sa.:
15.00: GWD Minden - SC Magdeburg : --:-- (--:--)
Beiträge von Jenny
-
-
Sooo der letzte Spieltag steht bevor, einige Dinge sind schon entschieden und es wird Zeit für ein persönliches Fazit der Saison
Also dann schreibt mal schön 
Mein Fazit zum THW ist eigentlich in wenigen Worten relativ einfach zusammen gefasst .....
6 Minuspunkte genauso wie im Vorjahr ( und ja ich setze voraus, dass der THW den VFL am Samstag keine Chance geben wird ) sind eine blitzsaubere Bilanz! Alle fünf Neuzugänge passen super in die Mannschaft und im Prinzip haben eigentlich alle, insbesondere Karabatic und Andersson , eingeschlagen wie eine Bombe. Mit Szilagy kam das dann von vielen kritisierte Kieler Tempospiel und auch wenn einige das alles konzeptloses durcheinanderlaufen bezeichnen - ein Mittel fand kaum eine Mannschaft dagegen und genau das gibt dem THW recht. Ich jedenfalls kann dieser Spielweise eine Menge abgewinnen !
Highlights der Saison
Ja klar eindeutig das 54:34 gegen den SCM - ein Spiel, das wir wohl so schnell nicht vergessen werden
Dann das Pokalspiel gegen die SG , Spannung und Dramatik mit einem glücklichen THW als Sieger
Tiefpunkte
Ganz klar an erster Stelle das CL Hinspiel gegen die SG - was auch immer da mit der Mannschaft los war, es war einfach nur grausam !
Und gleich dahinter folgt dann direkt das Pokalhalbfinale gegen die von mir so sehr geliebten Kröten .....Mit den Neuzugängen Jeppesen und Klein wird der THW in der nächsten Saison auf jeden Fall nochmal eine Nummer stärker und darauf freue ich mich jetzt schon

-
Dann zitier ich doch glatt mal den werten OsloStar
ZitatOriginal von OsloStar
Tolle "Goodbye Partys" kann eben nur der THW veranstalten. Ich durfe dabei sein, als vor 2 Jahren ein Demetrio Lozano, Nikolaj Jacobsen und ein Piotr Przybecki verabschiedet wurden. Großes Kino!Dazu die Bilder von damals hier : http://www.thw-provinzial.de/thw/04052312.htm
Und kann dem eigentlich nur zustimmen, Verabschiedungen in Kiel sind eigentlich jedes Jahr etwas ganz besonderes und man bekommt immer wieder eine Gänsehaut. Ich bin gespannt auf die diesjährige Verabschiedung von Frode Hagen, Adrian Wagner und auch Dennis Klockmann, die wohl alle drei zu den Publikumslieblingen zählen.
Meist gibts halt persönliche Geschenke, die Sängerin der Band "Tiffany" singt schöne Liedchen passend für den jeweiligen Spieler , es gibt nen Video etc.
Spieler wie Magnus Wislander oder Staffan Olsson bekamen, wie bekannt, ja aber auch extra Abschiedsspiele
Joa Abschlussparty, die wird in Kiel dieses Jahr wohl wieder etwas größer mit etwa 20.000 - 25.000 Menschen auf dem Kieler Rathausplatz, was wohl auch die Frage beantworten dürfte, wie sowas angenommen wird

-
Jap das sehe ich auch so
hat alle meine Erwartungen erfüllt 
-
Zitat
Original von OsloStar
Wir suchern auch noch einen RL!
Davor Dominikovic 
Menno, den wollen wir doch zurück

-
Kampf um den letzten EHF-Pokalplatz
Suchfunktion würde nicht schaden

-
SCM - Kiel 37:36 (19:19)
Naja schade, aber kein Beinbruch

-
So gleich gehts endlich in Sakrileg ....man wat freu ich mich darauf

-
Zitat
Original von KielerZebra
Naja, was heisst peinlich? Der THW hat in Minden auch verloren, und ist letztlich Meister geworden...
Es ist ein Unterschied ob man in Minden verliert oder in eigener Halle ...
-
Zitat
Original von hamster-gestreift
Aus dem Flensburger TageblattBoldsen, Berge und Solberg weg und dafür Vranjes und v.Behren ......na wenn das mal gut geht ...
-
Schöne Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet der THW nun den Flensburgern zu Platz 2 verhelfen kann

-
Zitat
Original von whvbasti
Frode Hagen wechselt schon zu Drammen HK soweit ich informiert bin.
Jap so ist das , Frode Hagen können sie sich in Göppingen ganz schnell abschminken
ZitatHandballmeister THW Kiel muss ab der kommenden Saison ohne Frode Hagen auskommen. Der 31-jährige Norweger gab gestern bekannt, dass er seinen am 30. Juni 2006 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Frode Hagen kehrt mit seiner Familie, Ehefrau Helle und Sohn Henrik (19 Monate), in die Heimat zurück.
Bei seinem Stammklub Drammen HK will der Musterprofi seine Karriere gemeinsam mit Freund Glenn Solberg von der SG Flensburg-Handewitt in der Ersten norwegischen Liga ausklingen lassen, parallel dazu möchte er sich fit machen für eine berufliche Zukunft mit Perspektive. "Es war eine ganz, ganz, schwere Entscheidung", sagt er, "aber sie ist wichtig und jetzt ist exakt der richtige Zeitpunkt."
-
Zitat
Einerseits sitzt der Stachel nach der 34:54-Rekordniederlage noch tief im Fell der Gladiators, die auf Wiedergutmachung brennen. Andererseits fahren die Kieler nicht nach Sachsen-Anhalt "um dort zu verlieren", wie THW-Trainer Noka Serdarusic betont.
Auf gehts zum nächsten Rekord .....4 Minuspunkte ist nun das Ziel

-
Zitat
KN-Interview mit Nikola Karabatic: "Erst Magdeburg schlagen und dann nach Mallorca"
ZitatAlles anzeigenSamstag treten die Zebras beim SC Magdeburg an (20 Uhr). Für 60 Minuten werden dann die meisterfeierlichkeiten auf Eis gelegt, der THW möchte nach einer grandiosen Spielzeit einen weiteren Rekord aufstellen: Noch nie wurde ein Team mit nur vier Minuspunkten Deutscher Meister. Mit dem THW-Rückraum-Ass Nikola Karabatic sprach Reimer Plöhn für die Kieler Nachrichten.
Kieler Nachrichten:
Herr Karabatic, haben Sie sich von Teil eins der Meisterfeier mit dem THW erholt, und wie hat es Ihnen gefallen?
Nikola Karabatic:
Ja, alles wieder in Ordnung, das war für meine Verhältnisse zwar ziemlich viel Bier, aber das hatten wir uns auch verdient. Dieser Titel war für uns alle ganz wichtig, dafür haben wir ein ganzes Jahr lang geschuftet. Wir hatten reichlich Stress, haben viel Kraft verloren. Jetzt fällt alles langsam ab. Die Party mit den Fans und meinen Mitspielern war eine tolle Geschichte. Bei Montpellier wurde zwar auch gefeiert, aber das war im Vergleich zu Kiel harmlos.Kieler Nachrichten:
Sie haben gleich in der ersten Saison für den THW eine großartige Punkterunde gespielt und viel Rummel bei Fans und Medien ausgelöst. Stört Sie das große Interesse?
Nikola Karabatic:
Nein, ich mag das Zusammenspiel zwischen Fans, Medien und Mannschaft. Wir haben zusammen viel Spaß, das ist ein wichtiger Teil im Sport.Kieler Nachrichten:
Heute in Magdeburg steht nicht mehr viel auf dem Spiel. Was erwarten Sie?
Nikola Karabatic:
Gerade Magdeburg ist etwas Besonderes. Im Hinspiel haben wir den SCM mit dem 54:34 blamiert, das haben Spieler und Trainer ganz sicher nicht vergessen. Sie sind heiß und wollen die 20-Tore-Differenz korrigieren. Allerdings: Die wichtigen Spiele gegen Hamburg und Lemgo haben wir hinter uns und gut überstanden. Aber wir wollen auch in Magdeburg gewinnen.Kieler Nachrichten:
Dort treffen Sie auf Joel Abati, ihr französischer Nationalmannschaftsmitspieler, mit dem Sie gemeinsam in der Schweiz Europameister geworden sind. Abati gilt als das Rauhbein der Liga. Sie kennen ihn besser. Hat er diesen Titel verdient?
Nikola Karabatic:
Ganz klar: ja! Joel langt auf dem Parkett ganz schön hin und ist nicht umsonst der "bad boy" der Liga. Wenn das Spiel vorbei ist, verwandelt er sich allerdings in den liebsten Kerl, den man sich vorstellen kann. Ich mag ihn sehr gerne, wir sind Kumpels. Ich muss allerdings sagen, dass ich viel lieber mit ihm als gegen ihn spiele.Kieler Nachrichten:
Bei Magdeburg spielt außerdem Stefan Kretzschmar. Er hat Sie kürzlich als besten Handballer der Welt bezeichnet. Was sagen Sie dazu?
Nikola Karabatic:
Ich der Beste? Das ist ein tolles Urteil. Ausgerechnet von dem Spieler, den ich früher so bewundert habe. Als ich noch ein kleiner Junge war, so 13 oder 14 Jahre alt, da habe ich mir bei jeder Gelegenheit Autogramme von Kretzsche geholt. Wenn er mit der deutschen Nationalmannschaft in Paris Bercy zauberte, saß ich vor dem Fernseher und habe ihn bestaunt. Ich weiß noch, dass Stefan immer diese gelben Schuhe von Nike getragen hat. Die wollte ich unbedingt haben. Ich bin dann zu einem Spieler von Paris St. Germain gegangen, der die gleichen Schuhe trug und habe sie ihm abgeschnackt. Damit habe ich dann gespielt und war sehr stolz. Kretzsche ist für mich einer der besten Handballer aller Zeiten.Kieler Nachrichten:
Direkt nach dem Spiel fliegt die Mannschaft ohne Trainer und Offizielle nach Mallorca. Es hieß, dass Sie gleich nach Sicherung der Meisterschaft an Ihrem Ellenbogen operiert werden sollen. Also Krankenbett statt Party-Reise?
Nikola Karabatic:
Nein, ich werde erst gegen Magdeburg mitspielen und dann mit der Mannschaft nach Mallorca fliegen. Darauf freue ich mich riesig. Wir haben uns diese Reise verdient, und ich wollte sie unbedingt mitmachen. Allerdings verzichte ich auf das Spiel gegen Gummersbach. Donnerstag geht es sofort ins Krankenhaus. Ich bin Handballprofi, da will ich so früh wie möglich operiert werden, um möglichst schnell gesund zu werden. Ich will ganz fit in die neue Saison starten. Wir haben noch viel vor.(Das Interview führte Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 27.05.2006)
-
Dann bin ich ja mal gespannt ob das auch wirklich so stimmt ....;)
-
Wenn da wenigstens was neues drinne stehen würde

-
Ach da hast du ja was ganz neues gepostet
...... -
http://www.thw-provinzial.de/thw/x05bhlem.htm
Dort findet ihr auch noch ein paar schöne Fotos
ZitatAlles anzeigenSpieler des THW Kiel feierten bis in die frühen Morgenstunden hinein
Aus den Kieler Nachrichten vom 26.05.2006:
Kiel - Die Zebras bewiesen auch nach dem Spiel außergewöhnliches Stehvermögen: Als die Handballer des deutschen Meisters THW Kiel nach dem berauschenden 37:29-Sieg gegen Lemgo endlich das letzte Bierglas aus der Hand legten, hatte die Sonne längst ihren Dienst angetreten.
Schon Minuten vor dem Abpfiff wurde auf der THW-Bank Bier in großen Gläsern angereicht. Direkt nach dem Spiel ergossen sich auf den Häuptern der neuen Meister nicht nur 6000 Luftballons, die von Fans am Morgen aufgeblasen worden waren. Auch die eine oder andere Weißbierdusche fand ihr Ziel. Kaum getrocknet, feierten die Zebras in der Ostseehalle mit ihren Fans. DJ, Bühne und verbilligtes Bier - der Rahmen stimmte. Schmuck in rot-weiße Sportjacken gekleidet, stürzten sie sich kopfüber in die Menge. Verschwitzt und nur noch mit grauem T-Shirt bekleidet (Nikola Karabatic: "die Fans waren scharf auf meine Jacke, und die von Kim habe ich gleich hinterher geworfen"), kehrten sie von der Bühne zurück. Mit dabei auch Viktor Szilagyi, der auf Krücken zur Party humpelte. Oder Adrian Wagner, den ein Muskelfaserriss während des Spieles zum Zuschauen verdammte. "Das war frustrierend." Als Partygänger bewegte sich Wagner aber auf Augenhöhe mit den Kollegen.
Mittendrin auch Torhüter Henning Fritz, der bei der Spontan-Feier in den Umläufen der Ostseehalle die Fans erst verließ, als dem Discjockey in der Nacht der Strom abgedreht wurde.
Schnell wurde klar, dass Karabatic auch für die "dritte Halbzeit" eine echte Verstärkung ist. Für die Meisterfeier brach der 22-Jährige sogar mit einem Tabu - der Franzose trank erstmals Bier. Ein Flens. "Heute trinke ich alles", meinte der Europameister, der an seine Ellenbogen-Operation keinen Gedanken verschwendete. "Ich fliege erst mit den Jungs nach Mallorca. Das geht vor." Als in der Halle der Bierhahn und der Strom abgedreht wurden, "übernahm" der THW-Tross die benachbarte Bar "Trafo". Arm in Arm tanzten Karabatic, Vid Kavticnik und Kim Andersson in der Menge, ein seliges Lächeln auf den Lippen. Andersson, der gegen Lemgo ohne Torerfolg blieb, konnte auch der Spott des Managers Uwe Schwenker ("hast Du heute mitgespielt?") nicht die Laune verderben. Für die drei jungen Wilden war es die erste deutsche Meisterschaft. Die Euphorie rund um diesen Tag hatte sie alle beeindruckt. "Wahnsinn", wiederholte Kavticnik wie eine Schallplatte mit Sprung. "Wenn mir hier ein Vertrag bis 2020 angeboten wird, unterschreibe ich sofort." Kapitän Stefan Lövgren, 35, war auch beim Feiern ein Vorbild. Um halb sieben im Bett und mittags in Preetz - Tischfußball spielen auf dem Sommerfest eines Sponsors.(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 26.05.2006)
Stimmen zur Meisterschaft:
TBV-Manager Fynn Holpert:Natürlich muss man Angst bekommen, wenn man den Kader des künftigen THW sieht, aber wir sind froh, dass auch sie nur mit sieben Akteuren spielen dürfen. Der THW hat auch einmal das Ziel, die Champions League zu gewinnen, das würde der Bundesliga auf jeden Fall sehr, sehr gut tun. Und ich denke, dass der THW in den nächsten Jahren sicher den großen Klubs wie Barcelona oder Ciudad den Kampf ansagen kann.
Henning Fritz:
Wir waren uns nie sicher, dass wir aufgrund des Restprogramms vorzeitig Meister werden. Das zeigt den Ehrgeiz unserer Mannschaft, ein Karabatic zum Beispiel spielt nicht wie ein 22-Jähriger.
THW-Manager Uwe Schwenker:
Noka hat jetzt eine Mannschaft zusammen, wie kleine Welpen, da wird noch was gehen. Es fehlt schließlich noch etwas in unserer Sammlung.
Daniel Stephan zu den Paraden von Henning Fritz:
Henning hat ein prima Spiel gemacht. Er ist ein feiner Kerl. Ich gönne ihm die Meisterschaft.
Volker Zerbe:
Ein bisschen Wehmut in meinem letzten Spiel hier war schon dabei. Es hat immer Spaß gemacht in der Ostseehalle.
Adrian Wagner:
Wir haben so eindrucksvoll den Titel gewonnen und die Liga dominiert; jeder in diesem Team ist individuelle Weltklasse.
-
Zitat
Schnell wurde klar, dass Karabatic auch für die "dritte Halbzeit" eine echte Verstärkung ist. Für die Meisterfeier brach der 22-Jährige sogar mit einem Tabu - der Franzose trank erstmals Bier. Ein Flens. "Heute trinke ich alles", meinte der Europameister,der an seine Ellenbogen-Operation keinen Gedanken verschwendete. "Ich fliege erst mit den Jungs nach Mallorca. Das geht vor."
-
Zitat
Der neue THW-Fahrplan sieht jetzt so aus: Abfahrt morgen früh mit dem Bus nach Magdeburg. Dort beziehen die Zebras ein Tageshotel, absolvieren um 20 Uhr das vorletzte Saisonspiel und fahren anschließend zum Flughafen Hannover. Um 3.15 Uhr hebt der Party-Tross ab, die Tickets wurden umgebucht. Ziel ist Palma. "Die Jungs wollen den Ballermann kennen lernen", schmunzelt Schwenker, "lasst sie doch ihre Erfahrungen sammeln." Am Dienstag wird der Großteil der Mannschaft in Kiel zurückerwartet. Die Youngster Nikola Karabatic, Vid Kavticnik oder Kim Andersson haben Verlängerung bis Donnerstag beantragt - und bewilligt bekommen.
Kieler Nachrichten vom 26. Mai 20006