Reporter sind manchmal echt blöd
"Wie wichtig ist dieses Spiel" .... halloooo, was ist denn das für eine Frage ... vollkommen unwichtig ist das natürlich ![]()
Reporter sind manchmal echt blöd
"Wie wichtig ist dieses Spiel" .... halloooo, was ist denn das für eine Frage ... vollkommen unwichtig ist das natürlich ![]()
ZitatAlles anzeigen
Zebras einfach meisterlichKöln – Ein guter Film lebt vom Soundtrack. Ein gutes Handballspiel manchmal auch. Der VfL Gummersbach hatte gestern für das Spitzenspiel in der Ersten Handball-Bundesliga gegen den THW Kiel vor der Rekordkulisse von 19400 Zuschauern in der Kölnarena einen Song der Kölner Band Höhner ausgewählt.
"Wenn nicht wir, wer sonst?", heißt es da. Die Halle sang mit, doch die Antwort gab ganz klar der THW beim 42:37-Erfolg: "Ihr nicht!" Als THW-Trainer Noka Serdarusic nach einer Viertelstunde beim Stande von 13:11 für den VfL die Abwehr umstellt und Dominik Klein an die Spitze einer 5:1-Formation beordert, nimmt der Zebra-Zug endgültig Fahrt auf. Mit zwei sehenswerten Übersteigern hatte Nikola Karabatic zuvor kraftvolle Ausrufezeichen gesetzt in einem Rückraumspiel, das sich gegen die offensive Gummersbacher Deckung schwer tat. Als Profiteur glänzt Klein fortan bei Tempogegenstößen, überlistet VfL-Keeper Goran Stojanovic mit cleveren "Legern", während Kim Andersson und Karabatic aus dem Rückraum zusehends traumwandlerisch sicher funktionieren.
Nach der Pause (18:23) geraten die Kieler Bemühungen noch einmal ins Stocken. Momir Ilic aus dem Rückraum, Linksaußen Gudjon Valur Sigurdsson sowie Kreisläufer Robert Gunnarsson lassen beim 24:25 (36.) Hoffnung aufkeimen, doch zaghaften Jubel in der monumentalen Arena ersticken die Kieler postwendend, haben mit Vid Kavticnik einen glänzenden Rechtsaußen und Siebenmeterschützen und mit Christian Zeitz eine atemberaubende "Geheimwaffe" auf der Bank.
Der blond gefärbte Weltmeister kommt in der 42. Minute, sieht, trifft wie ein Roboter – bis zur 50. Minute fünfmal auf physikalischem Höchstlevel. VfL-Trainer Alfred Gislason lässt seine Torhüter Stojanovic und Nandor Fazekas rotieren, doch Zeitz und Karabatic treffen weiter, während sich die Hausherren vor der immer stärker werdenden Kieler Abwehr zusehends aufreiben. Beim 30:40 (52.) ist die erste Heimniederlage des VfL in dieser Saison perfekt, die Zuschauer bestrafen "ihren" VfL mit Pfiffen, setzen das i-Tüpfelchen auf eine sportliche Demütigung. Ratlos, mit Händen in den Taschen, blickt Gislason nach dem Schlusspfiff ins weite Rund: "Wir haben den Sieg verschenkt."
Die Zebras agieren in den Schlussminuten mit angezogener Handbremse, lassen Gummersbach ein wenig heran kommen und "spazieren" zum 42:37-Endstand. Ein Grund für die Zurückhaltung mag in den Sorgenfalten von Noka Serdarusic zu finden sein: "Meine Mannschaft hat ein tolles Spiel abgeliefert. In dieser Saison haben wir zuvor noch nicht einmal so gut gespielt. Ich hoffe, dass meine beiden Rechtshänder im Rückraum gesund bleiben. Dann haben wir auch in der Champions League gegen Portland San Antonio eine Chance."
Noch immer dröhnt der Soundtrack dieses Handballspiels, dieses eindrucksvollen "Schwarz-Weiß"-Filmes dezibelstark über die Lautsprecher der Kölnarena. Juli-Sängerin Eva Briegel singt: "Ich liebe dieses Leben." Die THW-Spieler wohl auch nach diesem einfach meisterlichen Triumph.
THW-Spieler Nikola Karabatic gegenüber den KN:
Der Druck war groß. Das war das wichtigste Spiel der Saison. Wir waren sehr gut in der Abwehr und Thierry hat stark gehalten.VfL-Spieler Gudjon Valur Sigurdsson gegenüber den KN:
Ich bin traurig. Wir wollten gewinnen. Jetzt wird der THW Deutscher Meister.Wolfgang Schwenke (Trainer vom TSV Altenholz) gegenüber den KN:
Nach zehn Minuten in der zweiten Halbzeit war das Spiel entschieden. Das war eines Meisters würdig, und am Ende waren die THW-Fans lauter als der Rest der Halle.
Von Tamo Schwarz aus den Kieler Nachrichten vom 17.03.2007
Aber jetzt mal ehrlich, im Videotext vom WDR stand nie, dass das Spiel heute morgen übertragen wird .... weiß nicht, ob man ihnen da jetzt so einen Vorwurf machen kann ....
ZitatAlles anzeigenKiel gewinnt Rekordmeister-Duell in Gummersbach mit 42:37
Der deutsche Meister THW Kiel hält auf dem Weg zur Titelverteidigung die Konkurrenz weiter auf Distanz. An der Stätte des deutschen WM-Triumphes demonstrierte die Mannschaft von Trainer Noka Serdarusic am Freitagabend eindrucksvoll ihre Stärke und setzte sich im Duell der deutschen Rekordmeister beim VfL Gummersbach souverän mit 42:37 (23:18) durch. Mit dem 20. Saisonsieg bauten die "Zebras" ihre Tabellenführung weiter aus. Die Gummersbacher, die zum ersten Mal seit sechzehn Jahren wieder ernsthafte Chancen auf die Meisterschale haben, verpassten es unterdessen, mit Kiel gleich zu ziehen und bleiben mit vier Zählern Rückstand Vierter.
19.400 Zuschauer in der Kölnarena bedeuteten nicht nur einen neuen Zuschauerrekord, sie boten auch einen mehr als würdigen Rahmen für eines der meisterschaftsentscheidenden Spiele.Dabei hatte der THW Kiel einen herben Rückschlag wegzustecken, der dünne Kader wurde weiter geschwächt, Viktor Szilagyj konnte aufgrund eines Meniskusschadens im Knie nicht mit nach Köln reisen. Es handelt sich dabei um das Knie, an dem er bereits einen Kreuzbandriß hatte. Vermutlich wird der Österreicher um eine erneute Operation nicht herumkommen. "So sind die Jungs, je kleiner der Kader, desto besser spielen sie", konnte Uwe Schwenker am Ende aber doch über eine herausragende Leistung seiner Mannschaft jubeln.
In der Anfangsphase boten beide Teams den Zuschauern eine unglaubliche Tempohatz, Tore gab es häufiger als im Minutentakt, nach einer Viertelstunde waren bereits 25 Tore gefallen. Den ersten Treffer markierte Gudjon Valur Sigurdsson nach 52 Sekunden, doch keine dreißig Sekunden später lagen die Hausherren mit 1:2 in Rückstand. Kiel erwischte den besseren Start und führte nach fünf Minuten bereits mit 5:2, doch nun kamen die Hausherren besser ins Spiel. In Überzahl gelang der Ausgleich zum 5:5 und auch nach dem sehenswerten Rückhandanspiel von Narcisse auf Gunnarsson zum 9:9 hieß es noch Unentschieden. Ilic und Gunnarsson bauten die Führung sogar auf 11:9 aus und nach einem weiteren Treffer der Achse Narcisse auf Gunnarsson führten die Gummersbacher beim 13:11 noch mit zwei Toren.
Als Dominik Klein beim 13:12 den 25. Treffer der Begegnung markierte, war erst eine Viertelstunde um und die Kieler schienen ein Übergewicht zu bekommen, doch nach vier Toren in Folge schienen sich die Gastgeber wieder zu fangen und verkürzten auf 15:16. Das hohe Anfangstempo forderte nun seinen Tribut, nicht nur beim Ball, der ausgetauscht werden musste, war nun die Luft draussen, auch die Hausherren taten sich nun schwer. Serdarusic hatte Dominik Klein in der Deckung vorgezogen und dieser störte das Aufbauspiel des VfL immer wieder erfolgreich. Zudem unterliefen den Hausherren immer wieder ärgerliche Fehler, so sorgten mehrfach Fehlpässe im Konter für einfache Kieler Treffer in der Gegenstoßumkehr. Dank der trotz der achtzehn Gegentreffer im ersten Abschnitt guten Deckungsleistung und des Plus auf der Torhüterposition durch Omeyer konnte sich Kiel so eine verdiente 23:18-Halbzeitführung erarbeiten.
Der letzte Treffer des ersten Abschnitts war Daniel Narcisse gelungen, es war sein erster im heutigen Spiel. Der Franzose glänzte im ersten Abschnitt als Anspieler kam gegen die Kieler Deckung aber nicht zum Zuge. Im zweiten Abschnitt erzielte er zwar selbst sieben Treffer, dafür unterbanden die Kieler aber nun erfolgreich seine Anspiele auf Gunnarsson am Kreis. Die ersten Minuten nach der Pause gehörten aber dennoch Gummersbach, nach einem Doppelschlag von Ilic war die Kieler Führung beim 25:24 auf ein Tor zusammen geschrumpft. Kiel zeigte sich dadurch aber ebensowenig beeindruckt, wie durch die Atmosphäre in der Kölnarena. Kavticnik, Ahlm, ein von Ilic verworfener Siebemeter und Karabatic - in der 39. Minute hieß es bereits wieder 28:24 für den THW.
Kiel schien immer die richtige Antwort parat und trotz der personellen Probleme immer noch den richtigen Mann auf der Bank zu haben. Serdarusic beorderte nun Christian Zeitz auf das Parkett und dieser sorgte mit einem Doppelschlag zum 32:25 für die erste Sieben-Tore-Führung der Nordlichter. Das 36:28 war bereits der vierte Treffer des Nationalspielers, der die Passivität der Gummersbacher Deckung konsequent ausnutzte. Auf der Gegenseite konnte sich Omeyer nun sogar noch einmal steigern und entschärfte in dieser Phase gleich reihenweise Großchancen der Gummersbacher. Als Alfred Gislason beim Stande von 37:29 seine Auszeit nahm, war die Begegnung zwölf Minuten vor Spielende bereits entschieden.
Kiel nahm aber noch nicht den Fuß vom Gas, erst als Nikola Karabatic in der 52. Minute die 40er-Grenze durchbrochen und den Abstand beim 40:30 auf zehn Tore erhöht hatte, nahm der Meister einen Gang heraus. Lediglich Karabatic legte noch zwei Tore nach und erhöhte seine Trefferanzahl so auf zehn Tore. Gummersbach konnte das Ergebnis so etwas freundlicher gestalten, den Sieg der Kieler konnten sie aber nicht mehr gefährden und waren mit dem 42:37 am Ende noch gut bedient.
Quelle: http://www.handball-world.de
Habe ich jetzt Gespenster gesehen oder saß Szilagy wirklich nicht in der Halle ? Also ich bin ja der Ansicht ihn gesehen zu haben ![]()
ZitatOriginal von Lothar Frohwein
Kiel dürfte sich demnach aus den Spielen in Gummersbach, Lemgo und Flensburg höchstens eine Niederlage erlauben.
Es läuft .... das läuft alles
- und morgen gibts Nachbarschaftshilfe aus Flensburg ... dann läuft die Sache noch mehr ![]()
ZitatAlles anzeigen
42:37 - THW mit Handball-Demonstration in der KölnarenaDer THW Kiel hat einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Beim Tabellendritten VfL Gummersbach siegten die Zebras vor der Rekordkulisse von 19.400 Zuschauern in der Kölnarena souverän mit 42:37 (23:18) und verteidigten damit die Tabellenführung. Im Spitzenspiel riefen die Kieler eine sehr konzentrierte Leistung ab und präsentierten sich als geschlossene Einheit. Bester Torschütze war Nikola Karabatic mit 10 Treffern, Thierry Omeyer brillierte mit 20/3 Paraden.
Ein richtiges Auswärtsspiel war es für die Zebras letztlich doch nicht, mehrere hundert THW-Fans machten von Beginn an eine Menge Lärm für ihr Team. Dies hatte zunächst einen famosen Start erwischt, die VfL-Führung durch Sigurdsson in Sekundenschnelle durch einen Hammer von Kim Andersson und einen Gegenstoß (nach eigenem Steal) von Dominik Klein gekontert. Auch die Oberbergischen waren auf ein schnelles Spiel aus und glichen postwendend durch Momir Ilic wieder aus. Doch die Zebras wirkten entschlossener: Ahlm markierte die erneute Gästeführung, wenig später nahm Omeyer einen missglückten Pass auf VfL-Kreisläufer Gunnarsson auf und schickte den erneut agilen Dominik Klein auf den Weg zum 4:2. Und als dann auch noch Nikola Karabatic trotz anfänglicher Sonderbewachung durch Sigurdsson sich zum 5:2 (6.) durchtankte, waren die Kieler Fans endgültig in Feierlaune.
Dass Gummersbach trotz eines verworfenen Siebenmeters des heute äußerst unglücklich agierenden Zrnic schnell ausgleichen konnte, hatten sie einem anfänglich stark haltenden Goran Stojanovic zu verdanken, der zunächst nahtlos an seine Leistung im Hinspiel in der Ostseehalle anknüpfte. Zudem musste Marcus Ahlm für zwei Minuten auf die Bank, was die Gastgeber zum 6:6 (9.) durch Alvanos nutzten. Wieder komplett, zogen die Zebras aber dank des starken Nikola Karabatic wieder auf 9:7 (12.) davon. Alfred Gislason gab die Sonderbewachung gegen den Franzosen früh auf und setzte nun auf eine 6:0-Deckung. Damit kamen die Zebras im Hochgeschwindigkeitsrausch zunächst nicht klar, viele schnelle Ballverluste in den folgenden 90 Sekunden nutzte der VfL zu einer 11:9-Führung. Hauptakteur im Angriff war nun der immer wieder glänzend freigespielte Kreisläufer Robert Gunnarsson, der den noch nicht richtig ins Spiel findenden Thierry Omeyer besonders mit sehenswerten Hebern ärgerte.
Dies sollte sich aber ändern, nachdem Nikola Karabatic zur Aufholjagd geblasen hatte und Omeyer beim dritten Heber Gunnarssons endlich zur Stelle war. Klein, Andersson und Kavticnik mit seinem ersten Feldtor drehten das Spiel wieder für die Kieler, Zrnic hingegen scheiterte auch beim zweiten Versuch vom Punkt am nun immer stärker werdenden Omeyer. Bis zum 15:16 (19.) durch Ilic konnten die VfL-Fans noch hoffen, dann aber zog der THW-Express unaufhaltsam davon. Die Kieler Abwehr zeigte sich weiterhin in blendender Verfassung, Thierry Omeyer parierte gegen Spatz, Sigurdsson und Zrnic, und im Angriff konnten sich die Kieler auf die leichten Tore von Kim Andersson und die Durchsetzungskraft von Nikola Karabatic verlassen. Zudem luden die Gastgeber ihre Gäste mit gravierenden Abspielfehlern im Aufbauspiel zum Torewerfen ein, so dass die Zebras über 19:15 bis auf 23:17 davonzogen und mit einem beruhigenden Fünf-Tore-Polster in die Halbzeitpause gingen.
Der VfL hatte sich aber noch lange nicht aufgegeben, denn auch in der Ostseehalle hatte man einen deutlichen Halbzeitrückstand noch wenden können. Und mit ebendieser Entschlossenheit kehrten die Oberbergischen - allen voran der nun aufblühende Daniel Narcisse - zurück aufs Spielfeld. Nach dem 25:20 durch Kim Andersson nutzte Gummersbach eine kurze Schwächephase des THW, um mit vier Treffern in Folge wieder ins Spiel zurückzufinden. Nach Ilics Siebenmeter-Treffer zum 24:25 (36.) waren die Zuschauer plötzlich wieder laut und hofften auf die Wende. Doch der THW konterte meisterlich: Zwar parierte Fazekas den Gewaltwurf von Kim Andersson, doch Vid Kavticnik war hellwach, schnappte sich den Abpraller und verwandelte zum 26:24. Auf der Gegenseite parierte Omeyer gegen Alvanos, Lövgren bediente Ahlm zum 27:24. Und als der französische Nationalkeeper seinen dritten Siebenmeter im Spiel gegen Ilic hielt und sein Landsmann Karabatic im Gegenzug das 28:24 (39.) markierte, war die Aufholjagd der Gastgeber im Keim erstickt.
Nun wurde erstmals Christian Zeitz auf Halbrechts eingesetzt, und der Weltmeister dankte es seinem Trainer mit überragenden Aktionen: Im Angriff holte er fünfmal seinen berüchtigten Hammer raus, in der Abwehr setzte er mit mehreren Steals Akzente und entnervte die Gummersbacher endgültig. Ein Angriff nach dem nächsten rollte so auf das nun wieder von Goran Stojanovic gehütete Tor zu, der THW nutzte dies gnadenlos aus. Über 32:25, 34:27 (46.) und 36:28 (48.) demonstrierte der amtierende Meister seine ganze Klasse, der VfL gab sich hingegen bereits geschlagen. Als Nikola Karabatic schließlich in der 52. Minute das 40:30 erzielte, war sogar ein wahres Debakel für Gummersbach möglich. Dieser konnte von Glück reden, dass die Kieler in den Schlussminuten mehr als einen Gang zurückschalteten und die Gastgeber so zumindest noch bis zum für sie schmeichelhaften 37:42-Endstand verkürzen konnten.
Der THW Kiel hat sich auf beeindruckende Art und Weise für die Heimniederlage im Hinspiel revanchiert und seine Ambitionen auf die Meisterschaft unterstrichen. Nun kann man ganz gelassen den zweiten Teil des "G4-Gipfels" am Samstag zwischen dem HSV Hamburg und der SG Flensburg-Handewitt verfolgen - wohlwissend, dass man auch nach dieser Partie weiterhin an der Tabellenspitze steht.
(Sascha Krokowski)
Stimmen zum Spiel:
THW-Trainer Noka Serdarusic:Ich bin froh, dass wir zwei Punkte mit nach Kiel nehmen. Wenn man sich die Tabelle anschaut, sieht man, dass das ganz wichtig war. Die Chance, Meister zu werden, ist jetzt größer geworden.
VfL-Trainer Alfred Gislason:
Meinen Glückwunsch und ein riesen Kompliment an Kiel, das war ein hochverdienter Sieg und eine starke Leistung. In der ersten Halbzeit machen wir zehn technische Fehler, sechs davon bei eigenem Gegenstoß und das wurde teuer. Da hätten wir noch eine Chance gehabt und hätten mit einer Führung in die Halbzeit gehen können. In der zweiten Halbzeit war Kiel dann überragend und sind verdient mit zehn Toren in Rückstand geraten. Mit fünf Toren sind wir am Ende noch gut bedient. Saisonziel für uns ist unverändert ein Platz in der Champions League.[gegenüber hbl.tv:]
In der ersten Halbzeit haben wir zehn technische Fehler gemacht, davon allein sechs bei eigenen Gegenstößen, das wurde sehr teuer für uns. In der zweiten Halbzeit war Kiel überragend. Auch eine Niederlage mit zehn Toren wäre verdient gewesen. Kompliment, eine super Leistung von einer Bombenmannschaft.[Frage: War Ihr Team übermotiviert?]
Wir haben einfach zu viele Fehlpässe bei den Gegenstößen gemacht, sonst hätten wir zur Halbzeit führen können. Unser Ziel hat sich aber nicht geändert, wir wollen einen Champions-League-Platz erreichen, das ist noch drin. Kiel war heute überragend.THW-Geschäftsführer Uwe Schwenker:
Es war nicht davon auszugehen, dass wir hier so souverän gewinnen. Viktor wird auch in den nächsten Wochen mit einem Meniskusschaden fehlen. Das wird für uns ein Ritt auf der Rasierklinge.[gegenüber hbl.tv:]
Tadellos! Wir hatten zwar eine kleine Phase anfangs der zweiten Halbzeit, wo Gummersbach noch einmal heran kam, aber insgesamt haben wir den VfL in eigener Halle vor 20000 Zuschauern souverän geschlagen.VfL-Vorstandsvorsitzender Krämer:
Es war ein verdienter Sieg für den THW Kiel. Jeder, der Noka kennt, weiß, dass er nicht gerne zweimal gegen den gleichen Gegner verliert. Wir haben viele Fehler gemacht und waren übermotiviert. Ich wünsche Kiel den CL-Sieg. Das haben sie sich bei dem kleinen Kader verdient.
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
Erste Halbzeit war super, die zweite Halbzeit eine einzige Katastrophe ... naja schau ich es mir halt jetzt nochmal an ![]()
ZitatOriginal von Loran
Das sind ja gleich zwei Wünsche auf einmal (die leider nicht in Erfüllung gehen)....
Also Wunsch Nummer 1 ist schon mal in Erfüllung gegangen und das Ganze war auch noch eindeutiger als gedacht , aber dazu sagt man ja nicht nein ![]()
Endstand 37:42 (18:23)
an den THW .... mehr kann man dazu nicht mehr sagen.
Auch wenn man sich hin und wieder mal über gewisse Heimspiele beschwert, aber die Spieler liefern eine absolut gigantische Saison ab, wenn man die ganzen Verletztenmisere bedenkt, die ja mit Szilagy wie heute bekannt wurde weiter ihren Lauf nimmt ...
ZitatOriginal von hamster-gestreift
Szilagy droht erneut lange Pause
Rückraumspieler Viktor Szilagy vom deutschen Meister THW Kiel droht eine Meniskusoperation und damit erneut eine längere Zwangspause.
Dies erklärte THW-Manager Uwe Schwenker am Freitagabend unmittelbar vor dem Bundesligaspiel in Köln gegen Gastgeber VfL Gummersbach.
Der Österreicher Szilagy hatte jüngst bereits sechs Monate wegen eines Kreuzbandrisses pausieren müssen. Er besitzt bei den Kielern noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008.Quelle: Sport1.de
![]()
Halbzeitstand 18:23
Ne hier ist nix angekommen, wurde aber bisher auch nich nach ner Adresse gefragt ...
ZitatOriginal von Huhn
Also, ich persönlich hoffe ja noch, daß Schwenker und Co.doch noch einen Blick in dieses Forum werfen um einige Beiträge zu lesen, in denen einige Experten die eklatanten konditionellen Probleme des Filip J. einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt haben.Als Konsequenz werden sie dann ja vermutlich ihr Interesse verlieren ...
Sollten Schwenker und Co. wider Erwarten dennoch glauben, man sollte ihn verpflichten, sollte der TBV m. E. eine möglichst hübsche Ablösesumme herausschlagen und den Wechsel im kommenden Sommer geschehen lassen sowie den bevorstehenden Umbruch noch um eine weitere Position ergänzen ...
Gemäß hiesiger Presse scheint der TBV durchaus bereit zu sein, im Falle einer Nicht-Vertragsverlängerung über 08 hinaus den Wechsel gegen ausreichend Kohle 07 abzuwickeln.
Au Mann, wenn die Kieler wüßten, wie konditionsschwach "Pavel" ist, würden sie den Preis ganz schön drücken ...
Selbst wenn das mit der Kondition so wäre ... Nokas Trainingslager würde da schon Wunder vollbringen ![]()
ZitatOriginal von OsloStar
Fanta Vier - Ernten was wir säen
![]()
ZitatOriginal von Mischl61
Die Rhein Neckar Löwen verlängern den am Saisonende auslaufenden Vertrag von Siniak nicht! Wer könnte Interesse haben?
Für Kiel ist der werte Herr zu langsam ![]()
Ich vertraue mal auf die SG ![]()
Dieses Spiel war in den letzten Jahren spannend und anders wird es dieses Jahr wohl auch nicht werden .... aber ich denke, der THW wird sich auch dieses mal in der Kölnarena durchsetzen ! Eine Niederlage gegen den VFL in der Saison reicht ...
Ein Sieg vom THW und am nächsten Tag ein Sieg von der SG wäre natürlich die perfekte Kombination ... ![]()
Zitat
THW lockt Jicha mit dem Reiz der Champions League
Kiel – Vielleicht muss Filip Jicha bald seine Homepage umgestalten. Auf dieser ist er vor dem Ortsschild von Lemgo in diversen Handball-Posen zu sehen. Doch möglicherweise steht für den tschechischen Nationalspieler ein Ortswechsel bevor.
Die Zukunft des 24 Jahre alten Rückraumspielers entscheidet sich offenbar nur noch zwischen zwei Vereinen: dem TBV Lemgo und dem THW Kiel. "Wir haben ein sehr gutes Angebot abgegeben und Lemgo ebenfalls", sagt THW-Manager Uwe Schwenker und bezeichnet den zweitbesten WM-Torschützen als "derzeit Europas begehrtesten Spieler". Obwohl Jichas Vertrag bei den Ostwestfalen noch bis 30. Juni 2008 laufe, sei es wichtig gewesen, vorzeitig Interesse anzumelden. Schwenker: "Wir versuchen, Jicha für die Saison 2008/2009 zu verpflichten. Ob sich vorher etwas ergibt, ist derzeit völlig unklar."Der blonde Tscheche würde gut zur Philosophie des Deutschen Meisters passen, der seine Zukunft in jungen Spielern wie Nikola Karabatic (mit dem der THW den 2009 auslaufenden Vertrag schon jetzt gerne verlängern würde), Kim Andersson, Dominik Klein oder Vid Kavticnik sieht. Außerdem endet der Vertrag von Stefan Lövgren 2008, womit, so Schwenker, aber nicht gesagt sei, dass der Kapitän nicht bleibe.
Der THW-Manager rechnet mit Jichas Entscheidung noch im März und geht davon aus, dass diese nicht vom Geld beeinflusst werden wird: "Ein Spieler seines Niveaus will sich mit den Besten messen, und auf die trifft er in der Champions League." Könnte passen, denn auf seiner Homepage schreibt Jicha: Champions-League-Sieger zu werden wäre eine tolle Sache.
In Kiel begann gestern um 7:30uhr der Vorverkauf ...
Um halb 3 standen die ersten Leute vor dem Ticketcenter ...
Um halb 6 hatten sich schon etwa 60 Leute eingefunden ....
Um halb 8 war das ganze nicht mehr wirklich überschaubar ... das Ende der Schlange hab ich von meinem Platz jedenfalls nicht mehr gesehen ...
ZitatSchlechte Karten für Langschläfer
Kiel – Der THW ist bei seinen Fans heiß begehrt. Innerhalb kürzester Zeit waren gestern alle verfügbaren Karten für das "Final Four" des DHB-Pokals in Hamburg und das Champions League-Rückspiel gegen Portland San Antonio vergriffen.
Die "Pole Position" in der Schlange an der Ostseehalle hatte sich dabei Tanja Promp gesichert.
Gemeinsam mit Mutter Ute und Freundin Svenja Law stand die Rendsburgerin bereits seit 2.30 Uhr vor der Tür des Ticket-Centers. "Wir sind schon um halb zwei aufgestanden, denn beim ,Final Four' wollen wir unbedingt dabei sein.", erklärte die Zahnarzthelferin, die sich extra freigenommen hatte. Bereits in den Vorjahren standen die drei zu nachtschlafender Stunde an.Überhaupt waren auf den ersten Metern gestern nur Frauen zu sehen. "Wir sind eben die besseren Handball-Fans", behauptete Beate Lorenzen, "auf dem Feld sind ja schon genug Männer." Gemeinsam mit ihren Freundinnen Tanja Fölster und Nicole Duske saß die Lohnbuchhalterin bei dampfendem Kaffee am gemütlichen Campingtisch. Frühaufsteher waren auch Birte Schumacher und Andree Lau: "Sonst ist ja in Kiel nichts los", erklärten die Büdelsdorfer lachend.
Lockere Stimmung herrschte um 6.30 Uhr, während gerade die Morgendämmerung hereinbrach. Kurz vor Öffnung des Ticketcenters um 7.30 Uhr reichte die Schlange bis zum Exerzierplatz. Doch Unmut machte sich in der Menge breit. Drei "Vordrängler" hatten sich eine Position direkt am Schalter erobert. Es kam zum Gerangel, aber das Trio blieb uneinsichtig und ließ sich auch von der Polizei nicht belehren. Um 10.20 Uhr gab es schließlich keine Pokal-Karten mehr. Bereits um 9.25 Uhr waren an allen Kieler Vorverkaufsstellen die verfügbaren Tickets für die Partie gegen Portland vergriffen. Für alle, die leer ausgingen, besteht ein bisschen Hoffnung: Nächste Woche könnten Restkarten aus San Antonio zurückkommen.
ZitatDHB-Pokal: Ticket-Vorverkauf für Final Four beginnt am 14. März
Das "Final Four" findet am 14./15. April in Hamburg statt.
Der Vorverkauf für das DHB-Pokal-"Final Four" in Hamburg am 14./15. April beginnt am Mittwoch, den 14. März, ausschließlich an den Kassen der Ostseehalle. Das Ticketcenter öffnet um 9.00 Uhr. Es sind nur Kombi-Tickets für beide Tage erhältlich, Tagestickets sind nicht erhältlich.Wie auch in den vergangenen Jahren können leider nur zwei Tickets pro Kunde ausgegeben werden.
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
Also in zwei Tagen beginnt auch das Rennen in Kiel um die Karten für das Final4 , obwohl vielleicht ist es ja dieses Jahr nicht so schlimm .... ist halt doch sehr bescheiden den Vorverkaufsstart auf einen Mittwoch zu legen. Auch wenn mich das aufgrund der Semesterferien nur bedingt stört, ist es nicht wirklich gut gelöst vom THW
!