ZitatAlles anzeigenUwe Schwenker: "Wir verdienen unser Geld mit dem Handball."
Zebra:
Mit nur elf Feldspielern und drei Torhütern besitzt der THW Kiel einen der kleinsten Kader der 1. Handball-Bundesliga. Bis jetzt ist man mit der Philosophie, auf einen kleinen, aber exquisiten Kader zu setzen, gut gefahren. Ist das trotzdem gefährlich?
Uwe Schwenker:
Zunächst einmal haben wir gar keinen so kleinen Kader und unsere 14 Spieler spielen allesamt auf einem Topniveau. Wenn sich allerdings gleich vier Spieler schwer verletzten, kommen auch wir in Schwierigkeiten. Ich gebe allerdings zu, dass der THW-Kader nicht der größte ist. Unsere derzeitige Situation ist jedoch einfach großes Pech, doch daraus müssen wir nun bis zum Ende der Saison das Beste machen. Von "Am Ende nichts in der Hand haben" bis "Alles gewinnen" ist noch alles drin!
Zebra:
Führen die vielen Verletzungen und das kurzfristige Verpflichten von zwei Spielern während der laufenden Saison zukünftig zu einem Umdenken, zumal ein breiter Kader angesichts der hohen Belastungen sicher angebracht wäre?
Uwe Schwenker:
Ein Umdenken findet bei uns immer statt, nur die Ergebnisse müssen auch in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen passen. Alles was machbar ist, wird bei uns auch gemacht, aber wir gehen nicht über unsere Grenzen hinaus. Hinter dem THW Kiel stehen nicht solche großen Geldgeber, wie es zum Beispiel bei der SG Kronau/Östringen oder dem HSV Hamburg der Fall ist - wir verdienen unser Geld mit dem Handball.Zebra:
Wäre es nicht für die Zukunft eine Alternative, den eigenen Nachwuchs zu fördern und bei personellen Engpässen auch einmal jüngeren Spielern eine Chance zu geben?
Uwe Schwenker:
Das Thema Nachwuchsförderung ist eines, welches uns immer begleitet, wir bewegen uns dort allerdings immer auf einem schmalen Grad. Grundsätzlich bin ich dafür, den Nachwuchs gezielt aufzubauen. Um in diesem Bereich jedoch effizient zu sein, müssen wir aber eine Menge Geld investieren und des Weiteren ist der Sprung für einen A-Jugend-Spieler oder einem Spieler aus der zweiten Mannschaft enorm groß in die erste Liga. Ich bin der Meinung, dass das nicht nur Sache des Vereins, sondern auch des Landesverbandes sein sollte. Allen ist etwas an guten jungen, deutschen Spielen gelegen.Zebra:
Karlsson und Xepkin sind beides ausländische Spieler - haben Sie bei den Blitztransfers in dieser Saison auch darüber nachgedacht, deutsche Spieler zu verpflichten?
Uwe Schwenker:
Anfangs habe ich natürlich auch bei Sebastian Preiß angefragt und wollte ihn wieder nach Kiel holen. Doch wenn man heutzutage auf deutsche Spieler noch soviel extra oben drauf zahlen muss, nur weil sie Deutsche sind, dann denkt man da zweimal drüber nach. Die guten deutschen Spieler wissen um ihren Wert und sind schlicht unheimlich teuer.Aus dem offiziellen THW-Bundesliga-Magazin "zebra", von living sports
Beiträge von Jenny
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jaaa klar, alle waren sie weg
- muss die halle ja leer gewesen sein 
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Original von ATOM
Die TShirts fanden reissenden Absatz
und viele waren beim Tueten kleben voll beschaeftigt
und wissen wo die Teile hingeschickt wurden.Aber nicht bei denen, die jetzt bei ebay vertickert werden

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Nur ein kleiner "Zebra"-Test vor der großen Generalprobe
THW deklassierte HSG Düsseldorf mit 39:17 - Außen Lundström und Zeitz drehten auf
Kiel - Schauspieler sprechen von Probieren, auf eine Premiere hinarbeiten. Genau das tat der THW Kiel gestern Abend auf den Bühnenbrettern der ausverkauften Ostseehalle und deklassierte den anwesenden Gegner, die HSG Düsseldorf, dabei in der Ersten Handball-Bundesliga beim 39:17 (19:11) zur Statisterie.
Es war nicht mehr als eine Hauptprobe als letzter Leistungstest vor dem "Final Four" im DHB-Pokal, das für die Zebras am Wochenende - mit Verlaub - zur Generalprobe vor den Champions-League-Finalspielen als Saisonhöhepunkt gerät. "Ich dachte, es wird ein schlechtes Spiel, weil meine Spieler mit der Nationalmannschaft unterwegs waren", sagte THW-Trainer Noka Serdarusic nach unterhaltsamen 60 Minuten, die ihn eines Besseren belehrten. "Sie haben mir gezeigt, dass es auch anders geht", bilanzierte der 56-Jährige gut gelaunt.
Nach acht Minuten flüchteten handwerklich solide, jedoch körperlich unterlegene und im Repertoire berechenbare Düsseldorfer in eine erste Auszeit, sahen sich beim Stande von 7:2 für den THW nicht im Stande, die akribisch greifenden Angriffsmechanismen der Hausherren zu stören. Mit Christian Zeitz auf Rechts- und Henrik Lundström auf Linksaußen entwickelten die ihr gewohntes Tempo. Zeitz zeigte sich in Halbzeit eins spielfreudig, sorgte für Überraschungsmomente und gelungene Anspiele, von denen insbesondere Lundström profitierte und bis zum Ende zehnmal erfolgreich war. "Wir waren sehr konzentriert. Ich fühle immer das Vertrauen meines Trainers, und nach ein paar Gegenstößen lief es für mich sehr gut", sagte der 27-jährige Schwede und wies den Verdacht des Kräfteschonens im Hinblick auf die kommenden Aufgaben lässig grinsend von sich: "Ich bin nicht müde."
Fit - mental wie körperlich - blieb der THW auch im zweiten Akt der illustren Probe, in dem den zwischenzeitlich bedauernswerten Düsseldorfern, in deren Reihen mit Abstrichen nur Torwart Almantas Savonis und Rückraum-Schütze Maik Makowka auffielen, zwischen dem 19:11-Pausenstand und dem 29:11 (42.) kein Treffer gelang. Das Kieler Publikum schöpfte fortan Amüsement aus anderen Quellen. Aus eben jenem 29:11, dem ersten Treffer Andrei Xepkins bei seinem Bundesliga- Debüt, im THW-Trikot überhaupt. Lang hielt der Jubel für den sympathischen 2,05-m-Riesen an, ein Raunen ging durch das Rund und wurde von "El Gigante" mit einem Lächeln quittiert. "Mein Herz wird auf ewig Barcelona gehören. Aber das, was das Publikum mir heute gegeben hat, hat mich emotional sehr bewegt", gestand der 41-jährige Handball-Oldie nach dem Schlusspfiff. Der Rest waren Tempo, ein nach dem Seitenwechsel grandios parierender Thierry Omeyer im Tor sowie eine Kieler Abwehr, die - allen voran Xepkin wie ein Fuchs in der Mitte - für 20 abgeblockte Bälle garantierte. Nach 45 Minuten wurden noch einmal die Kostüme getauscht, jetzt trugen auch Dominik Klein und Vid Kavticnik bis zum 39:17 zum Kieler Wirbel bei. Und damit zu einer gelungenen Probe: Das Repertoire sitzt, die Kostüme passen wie angegossen, die - mit Verlaub - Generalprobe kann kommen.
(Von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 12.04.2007)
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Zebras zaubern sich zum 39:17-Kantersieg gegen Düsseldorf
Die Generalprobe für die kommenden Finalwochenenden ist dem THW Kiel am Mittwochabend mehr als geglückt: In der am Ende restlos begeisterten Ostseehalle deklassierten die Zebras - basierend auf einer starken Abwehrleistung - die HSG Düsseldorf mit 39:17 (19:11) und festigten damit die Tabellenführung. Während Andrei Xepkin an der Seite von Nikola Karabatic im Mittelblock eine starke Leistung lieferte, avancierte Henrik Lundström mit 10 Treffern zum besten Torschützen seines Teams.
Der spanische Blitzeinkauf durfte bei seinem Bundesligadebüt gleich von Beginn an ran, konnte aber auch nicht verhindern, dass die HSG durch Schürmann in Führung ging - es sollte indes die einzige Gästeführung bleiben. Denn der THW antwortete, Geburtstagskind Nikola Karabatic dem im Angriff ansonsten nicht so viel gelingen wollte, glich aus, Zeitz per Gegenstoß und Pelle Linders per Nachwurf nach einer Savonis-Parade markierten das 3:1.
Schon jetzt war klar, dass die Kieler diese Partie drei Tage vor dem Final Four durchaus ernst nahmen, und dass sie diesmal nach einer Länderspielpause offenbar schnell in Tritt kamen. Die Abwehr war dabei das Prunkstück, etliche Würfe wurden von den Kielern, insbesondere Andrei "El Gigante" Xepkin, geblockt, und wenn dann doch mal ein Wurf durchkam, stand dahinter ein bestens aufgelegter Mattias Andersson. Die Rheinländer wirkten aber auch ohne ihren verletzten Spielmacher Jens Sieberger ideen- und kopflos, der am Montag 19 Jahre alt gewordene Andrej Kogut konnte ihn in der Ostseehalle nicht adäquat ersetzen. Der einzige Spieler, der sich im ersten Durchgang immer wieder in Szene setzen konnte, war der ehemalige Flensburger Maik Makowka, der sich allein für 7 der 11 Gästetreffer vor dem Wechsel verantwortlich zeigte.
So zog der THW aufbauend auf die sattelfeste Abwehr sein typisches Tempospiel auf: Gegentreffer wurden postwendend per Schneller Mitte beantwortet, die beiden Außen Lundström und Zeitz liefen zudem einen Tempo-Gegenstoß nach dem nächsten - und was für welche! Die Zebras wollten sich auf ihre Weise für die riesige Unterstützung im CL-Halbfinal-Rückspiel gegen San Antonio bedanken und zauberten vor ihren begeisterten Fans mit tollen Anspielen und schönen Toren. Das 9:2 (11.) hämmerte der spielfreudige Christian Zeitz mit 106 km/h per Gegenstoß in die Maschen, beim 12:4 (17.) war wiederum Henrik Lundström eingelaufen und verwandelte gewohnt eiskalt.
Dass bei all den Kabinettstückchen auch mal was schiefgehen kann, erlebten die Zuschauer dann ab der 18. Minute, als den Kielern bei ihren Gegenstößen einige Fehler unterliefen und sich bis zur Pause nicht weiter absetzen konnten - auch weil Alleinunterhalter Maik Makowka weiterhin nicht zu stoppen war. So ging es mit einem hochverdienten 19:11 in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel kam Thierry Omeyer für den restlos überzeugenden Mattias Andersson ins Tor - und er sollte seine Sache mindestens genauso gut machen: Elf Minuten lang verschloss er - unterstützt von einer immer noch konsequent und konzentriert agierenden 6:0-Abwehr - seinen Kasten. Die zunehmend rat- und kopfloser anrennenden Düsseldorfer luden die Gastgeber nun noch mehr zum Torewerfen ein, Spielertrainer Nils Lehmann kam kaum noch dazu, die Abwehr zu stabilisieren, weil die Zebras seine Mannschaft nun überrannten. Sieben Tore in sieben Minuten erzielten Linders, Lövgren, Zeitz, Lundström und Andersson, sorgten so für das 26:11 (38.) und dafür, dass sich Torhüter Almantas Savonis entnervt auswechseln ließ.
Doch der THW kannte weiterhin kein Pardon: Erneut Linders und Lövgren erhöhten auf 28:11, ehe unter ohrenbetäubendem Jubel sich auch endlich der hauptsächlich in der Abwehr eingesetzte Andrei Xepkin nach Anspiel von Lövgren seinen ersten Treffer in schwarz-weiß erzielte - und sich wie ein kleines Kind darüber freuen konnte.
Erst Philipp Pöter brach den Bann und überwand Thierry Omeyer zum 29:12 (42.), und nach zwei Makowka-Treffern kurze Zeit später zum 31:15 schien den Gästen zumindest noch ein bisschen Ergebniskosmektik gestattet. Doch die Kieler - mittlerweile mit Vid Kavticnik und Dominik Klein auf den Außenpositionen - hatten noch nicht genug. Andrei Xepkin bediente mit herrlichen Anspielen zweimal mustergültig "Mini" Klein, der das Ergebnis auf 38:17 schraubte, wenig später sorgte Karabatic für das 39:17. Nur der 40. Treffer wollte an diesem Abend partout nicht fallen: Klein und Xepkin scheiterten in der Schlussminute an Puhle, und auch die Einladung für Dominik Klein drei Sekunden vor Schluss wurde nicht angenommen - der Linksaußen traf nur die Latte. Allerdings ließ sich dies nach einer großartigen, unterhaltsamen Handballshow leicht verschmerzen...
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Schiedsrichter
Flensburg - Kiel
Breto Leon/Huelin Trillo ESPKiel - Flensburg
Baum/Goralczyk POL -
Habe das Spiel nicht gesehen und eben nur das Endergebnis gesehen .. nicht schlecht nicht schlecht ... so kann es weitergehen

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Jetzt bleibt er halt nicht mehr bis 20:30uhr

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Original von wintermute
Ein schönes Doppelinterview in der Sport Bild mit Thorsten Storm und Uwe Schwenker.Viel Neues gibt es nicht, außer:
"Schwenker: Wir wollten fünf, sechs deutsche Spieler nach Kiel holen. Teilweise haben sie mit der Begründung abgesagt, dass sie unter Noka Serdarusic nicht trainieren wollten."Das ist aber nix neues ....
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THW will ab heute Fahrt für die "Wochen der Wahrheit" aufnehmen
Vor den Pokal-Schlagern erwarten die "Zebras" die HSG Düsseldorf
Kiel - Hereinspaziert in den Handball-Bundesliga-Zirkus des THW Kiel. Mit dem heutigen Heimspiel gegen die HSG Düsseldorf (20 Uhr, Ostseehalle) bereitet sich der Deutsche Meister auf eine Reihe von Extra-Vorstellungen vor. Oder wie Manager Uwe Schwenker es usdrückt: "Es beginnen die Wochen der Wahrheit."21 Tage liegt der letzte Bundesliga-Einsatz des Deutschen Meisters zurück. In der Zwischenzeit konnte von allem die Rede sein, nur nicht von Entspannung. Neben den beiden kraftraubenden CL-Halbfinals gegen Pamplona waren Thierry Omeyer und Nikola Karabatic für Frankreich, Pelle Linders, Henrik Lundström und Kim Andersson für Schweden sowie Christian Zeitz und Dominik Klein für Deutschland im Länderspieleinsatz. In der Vergangenheit kam der THW nach derartigen "Exkursen" nur schwer in Tritt. "Gut, dass wir vor dem Final Four noch mal spielen", sagt Schwenker.
Ob das "Zebra"-Ensemble um Trainer Noka Serdarusic sein Publikum heute in der "Arena" mit Kabinettstückchen verwöhnen wird, darf deshalb bezweifelt werden. Am Ostermontag wurde erstmalig wieder gemeinsam trainiert. Ohne Henning Fritz (Bänderriss im Knöchel), Lars Krogh Jeppensen (Rückenprobleme), Viktor Szilagyi (Knieverletzung) und Marcus Ahlm (Sehnenriss im Oberarm) wird Andrei Xepkin (nach seiner Einbürgerung in Spanien die Schreibweise im Spielerpass) beim THW sein Debüt in der Handball-Bundesliga geben. Für Uwe Schwenker ein wichtiges Detail. "Dafür haben wir ihn geholt. So können andere auch mal verschnaufen", sagt er im Hinblick auf die bevorstehenden drei Pokal-Duelle mit Flensburg innerhalb von zwei Wochen. "Wir nehmen Düsseldorf genauso ernst. Ich denke aber, dass wir sie klar bezwingen können. Wichtig ist, dass sich niemand mehr verletzt."
Für die Gäste geht es laut HSG-Trainer Nils Lehmann vor allem darum, sich ordentlich zu verkaufen. "Kiel ist klarer Favorit. Wir wollen uns aber nicht abschlachten lassen", sagt er. Da der THW im Dauereinsatz ist und sich mit personellen Probleme plagt, hoffe er, "die Kieler etwas är- gern zu können." Der 36-Jährige Lehmann, der auf Jens Sieberger (Wadenzerrung) verzichten muss, steht seit einigen Wochen wieder selbst in der HSG-Deckung.
(Von Frank Molter, aus den Kieler Nachrichten vom 11.04.2007)
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Am Pokalwochenende in der Color Line Arena wird es nicht nur hochklassigen Handball zu sehen geben, auch für die Ohren haben die Veranstalter etwas parat: Die Kultband Höhner unterbricht eigens für das Final Four ihren Urlaub und kommt mit der offiziellen Hymne der deutschen Handball-Nationalmannschaft "Wenn nicht jetzt, wann dann?" am 15. April in die ausverkaufte Hamburger Color Line Arena. Dort wird der Nummer 1-Hit beim DHB-Pokalfinale für weltmeisterliche Stimmung sorgen.
Auch sonst hat sich die Handball-Bundesliga GmbH für das musikalische Rahmenprogramm einiges einfallen lassen: Während die Höhner am Sonntag direkt vor dem Finalspiel auftreten, tritt die Pop-Gruppe Orange Blue, die mit über 1 Million verkauften Tonträgern zu den Großen des Pops aus Deutschland zählt, in der Halbzeitpause des Endspiels auf.
Bereits am Samstag, vor der ersten Halbfinalpaarung zwischen dem HSV Hamburg und der SG Kronau/Östringen, sorgt Partynator Peter Wackel mit seinem Hit "Ladi Ladi Ladi Ladioo" für Stimmung.
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Stimmen zum Final Four:
HSV-Trainer Martin Schwalb:
Trotz vieler wichtiger Spiele, die bei uns anstehen, freuen wir uns auf das Final Four. Wir freuen uns auf Samstag, auf das Spiel gegen den letztjährigen Finalpartner SG Kronau-Östringen, die im Gegensatz zu uns viel Zeit zur Vorbereitung auf das Final Four haben. Es ist sicherlich eine schwierige Aufgabe, aber in unserer Heimstätte ist es immer etwas Besonderes.Unser komplettes Augenmerk legen wir zunächst auf das schwere Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Magdeburg, dann geht es bei uns um das Final Four und dann um den Europapokal. Es gibt bei uns keine Katalogisierung der Wettbewerbe. Wir sind hungrig und wollen alles gewinnen - unabhängig von Wichtigkeiten und Einschätzungen! Wir haben einen tollen Kader, alle Spieler sind fit und heiß.
Es ist toll und eine Ehre für uns, von den beiden Champions-League-Finalisten zu hören, dass wir der Turnierfavorit sind.
Wir sprechen nicht von 3 Titeln in dieser Saison. Das wäre vermessen, wir haben Respekt vor den Konkurrenten.
Der THW und die SG sind weiter als der HSV. Das zeigt sich an den vermeintlich leichteren Aufgaben. Wir sind einfach nicht so dominant wie die beiden Clubs. Wir müssen da mehr Leidenschaft und Engagement zeigen. Die direkten Duelle sind sicherlich enger geworden, aber die Stabilität ist noch nicht da.
Kronaus Beiratsmitglied Dr. Jürgen Schwiezer:
Wir freuen uns, dabei zu sein. Die Saison ist bisher nicht so gut gelaufen, wir gehen vom Tabellenbild her als krasser Außenseiter in dieses Final Four. Vielleicht haben wir ja wieder so einen guten Tag wie im letzten Jahr. Einige Male war es auch in dieser Saison so, warum also nicht am kommenden Wochenende?HSV-Geschäftsführer Piet Krebs:
Das letzte Final Four habe ich nur aus TV-Sicht erlebt. Nun steigt der Adrenalin-Pegel langsam, schließlich spielen wir im Wohnzimmer des HSV. Ich persönlich bin froh über den ungehinderten Zugang zu meinem Büro, da die Ticketinteressierten die HSV-Geschäftsstelle belagerten. Und froh bin ich auch darüber, dass jeder Dauerkarteninhaber des HSV dabei sein wird. Wir verkaufen auch ein spezielles T-Shirt zum Final Four mit dem Aufdruck "Titelträger". Davon haben wir schon 1000 Stück verkauft. So sind die HSV-Fans gut erkennbar.Flensburgs Manager Thorsten Storm:
Die SG Flensburg-Handewitt soll sich mit guten Leistungen in Hamburg präsentieren. Aber bei den bisherigen Teilnahmen hat es immer gute und erfolgreiche Spiele der SG gegeben. Wir haben ja noch einige Spiele mehr gegen Kiel auf dem Programm, aber das Final Four genießt schon einen besonderen Stellenwert. Der HSV ist aufgrund des Heimvorteils und der personellen, entspannten Situation der große Favorit auf den Titel.THW-Geschäftsführer Uwe Schwenker:
Die Nordvereine sind sich in der Favoritenfrage einig: Der HSV ist der große Favorit. Das Halbfinale am Samstag bildet den Auftakt zu den Kiel-Flensburg-Wochen. Es ist natürlich unglücklich, dass bereits eine Woche später die Champions-League-Finalspiele anstehen. Wir werden hier aber nicht mit nur 60, 70 oder 80 Prozent spielen. Der HSV bleibt dennoch aufgrund der personellen Konstellation der große Favorit. Aber der THW will beim Final Four natürlich gut abschneiden.Der HSV tut der Nordachse Flensburg-Kiel gut. Ich freue mich, dass der Handball im Norden ganz oben steht, was mit dem HSV weiter unterstrichen wird. Zudem trägt die Medienstadt Hamburg zum weiteren Erfolg der Sportart Handball bei.
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Original von Coco
Bin am Montag wieder bei den Wise Guys gewesen
Das macht richtig Spaß. Und dann noch mit einer ungeplanten Zugabe (die Mikros hatten sie angeblich schon ab) - toll
Ich bin im September bei den Wise Guys

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Am kommenden Wochenende steht das 15. Final Four - davon das 14. in Folge in der Hansestadt Hamburg - an, die Zebras sind bereits zum neunten Mal aktiv beim prestigeträchtigen und mittlerweile auch lukrativen Großevent dabei. Mit dem THW, dem Titelverteidiger HSV Hamburg und dem letztjährigen Finalisten SG Kronau/Östringen sind gleich drei Teams des letztjährigen Finalturniers wieder mit dabei, komplettiert wird das Feld von der SG Flensburg-Handewitt, die zugleich der Halbfinalgegner des THW ist.
Keine Frage: So wie Berlin für das Pokalfinale der Fußballer steht, so hat sich die Pokalendrunde der Handballer in der Alstermetropole längst etabliert. Abzulesen ist das daran, dass die Alsterdorfer Sporthalle, die bis zum Jahr 2002 insgesamt neun Mal Austragungsort des Final Four war, mit ihrem Fassungsvermögen von rund 4.400 Besuchern bei stetig wachsender Akzeptanz der Veranstaltung einfach zu klein wurde. Erst mit dem Umzug in die damals gerade neu erbaute Color Line Arena im Jahr 2003 konnte die Liga der stetig wachsenden Kartennachfrage der Fans gerecht werden. Zumindest vorübergehend. Doch mittlerweile reicht selbst das Platzangebot für 12.800 Besucher nicht mehr aus, um alle Interessierten unterzubringen. Die Ticket-Nachfrage überstieg auch bei der diesjährigen Auflage bei weitem das Angebot. Keine Frage: Das Haspa Final Four gehört zu den absoluten Premium-Veranstaltungen im deutschen Sportkalender.
Nachdem die Color Line Arena schon bei den letztjährigen Austragungen stets aus allen Nähten zu platzen drohte, ist auch in diesem Jahr ein ausverkauftes Haus an beiden Spieltagen garantiert. Das deutete bereits der freie Kartenverkauf an, bei dem sämtliche 6.400 frei verfügbaren Tickets lange bevor das Teilnehmerfeld feststand, verkauft waren. Und auch die jeweiligen Vereinskontingente in Höhe von je 1.600 Tickets pro Teilnehmer waren in Windeseile vergriffen. Das bedeutet, dass insgesamt fast 26.000 Zuschauer an beiden Tagen die Spiele der Endrunde live miterleben werden.
Die besten Akteure des Haspa Final Four 2007 erfahren nach Abschluss des Finales noch eine besondere Würdigung. Die HBL wird den besten Spieler und den besten Torhüter der diesjährigen Endrunde ehren. Dazu sind die für die Endrunde akkreditierten Journalisten aufgerufen, in der Halbzeit des Finales ihre Wahl zu treffen und für ihren jeweiligen Kandidaten zu stimmen.
Auf Einladung der HBL werden auch diesmal wieder zahlreiche Ehrengäste dem Haspa Final Four beiwohnen. Neben Spitzenvertretern des nationalen Verbandes (DHB) und der internationalen Handball-Verbände, unter ihnen der Präsident der Internationalen Handball-Federation, Dr. Hasan Moustafa und IHF-Managing Director Frank Birkefeld, werden Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust und Frau Dinges-Dierig, die Sport- und Kultursenatorin der Stadt, zu Gast sein. Die Zusagen der geladenen Bundespolitiker und Ministerpräsidenten stehen noch aus.
Im ersten Halbfinale (live im NDR) kommt es am Samstag um 13.15 Uhr zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels zwischen dem HSV Hamburg und der SG Kronau/Östringen, das die Hansestädter nach einer dramatischen Partie mit 26:25 (9:10) für sich entschieden. Auch in diesem Jahr ist der HSV Favorit in dieser Partie, nicht nur, weil die SG in der Color Line Arena noch nie gegen den Gastgeber gewinnen konnte: In der Bundesliga belegt Hamburg aktuell den zweiten Platz, hat seit dem 22. Oktober 2006 auf Bundesebene nicht mehr verloren und träumt heimlich vom Tripelgewinn, denn auch im Pokal der Pokalsieger steht die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb ("Wir wollen alles gewinnen") im Endspiel. Die SG Kronau/Östringen möchte sich aber nicht verstecken und hofft auf einen ähnlichen Coup wie im Vorjahr, als man in der Vorschlussrunde den THW mit 33:31 überraschend ausschaltete.
Auch das zweite Halbfinale zwischen der SG Flensburg-Handewitt und dem THW wird anschließend live auf dem NDR übertragen. Das 52. Derby ist dabei nicht nur ein "Vorgeplänkel" auf die beiden Duelle an den folgenden Wochenenden im Champions League-Finale. Beide Teams sind zwar ersatzgeschwächt, aber "heiß" auf den jeweils vierten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. "Wir werden hier nicht mit nur 60, 70 oder 80 Prozent spielen", sagte THW-Manager Uwe Schwenker am Dienstag bei der Pressekonferenz, und auch Flensburgs Manager Thorsten Storm hob den "besonderen Stellenwert" eines Pokaltriumphes hervor. Dennoch sehen sich beide nicht als Favorit auf den Titel und schieben diese Rolle dem gastgebenden HSV zu: "Hamburg ist Favorit, weil sie die wenigsten Verletzten haben", so Schwenker. Von den bislang 51 Duellen mit der SG gewannen die Zebras 29, Flensburg 19. Allerdings hat der Kieler Erzrivale in der Color Line Arena bislang beide Vergleiche für sich entschieden.
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw
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Oder so ja
.. ich bezweifel eh ganz stark, dass das zweite Halbfinale am Samstag ein sonderlich tolles Handballspiel wird 
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Man verzichtet ja nicht auf ein Pflichtspiel und es ist ja die Entscheidung des jeweiligen Vereins, ob sie dieses "Risiko" eingehen im nächsten Jahr eventuell "nur" Ehf Cup zu spielen.
Der Verlierer des anderen Halbfinales kann sich doch glücklich schätzen so einfach evtl am Pokal der Pokalsieger teilnehmen zu dürfen .... -
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Kleines Finale fällt flach
Im DHB-Pokal wird es 2007 kein kleines Finale geben! Sowohl die SG Flensburg-Handewitt als auch der THW Kiel haben für den Fall einer Niederlage in ihrem Halbfinal-Duell auf ein anschließendes Platzierungsspiel verzichtet.
Platz 3 geht damit automatisch an den Verlierer des zweiten Halbfinals zwischen SG Kronau/Östringen und HSV Hamburg.
Sollten sich beide Pokalfinalisten für die Champions League qualifizieren, wäre der Dritte des Final Four automatisch für Europacup der Pokalsieger qualifiziert. -
Also gibt dann wohl kein Spiel um Platz 3. Sowohl Kiel als auch Flensburg verzichten bei einer Niederlage am Samstag auf das Spiel um Platz 3. So stehts jedenfalls bei handball-world.com

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Verlagerst du deine polemische Posting jetzt vom SG Forum hier her - da haben sie ja schon nicht gefruchtet, mal schauen ob es hier klappt

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THW empfängt die HSG Düsseldorf am Mittwoch
Bevor es an den folgenden drei Wochenenden jeweils in den Finalspielen des DHB-Pokals und der Champions League gegen die SG Flensburg-Handewitt geht, empfangen die Zebras am Mittwoch die HSG Düsseldorf im "Alltag" Bundesliga. Keine Verschnaufpause also besonders für die Nationalspieler, die über die Feiertage für ihre Auswahlteams unterwegs waren. Der Anwurf in der Kieler Ostseehalle erfolgt um 20 Uhr.
Neben den Aufsteigern galt die HSG vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer 1, doch die Mannschaft von Spielertrainer Nils Lehmann verkauft sich auch ohne die abgewanderten Leistungsträger Michael Haaß (SG Kronau/Östringen) und Markus Michaelsson Maute (Valur Reykjavik) teuer in dieser Saison. Nach schwachem Saisonstart mit fünf Niederlagen zu Beginn und 2:14 Punkten nach acht Spieltagen sorgten nicht unbedingt erwartete Heimsiege gegen Großwallstadt und Göppingen für ein Lebenszeichen. Nach dem ersten Auswärtssieg der Saison (23:22 bei Schlusslicht Hildesheim) und zuletzt dem 26:23-Heimerfolg über GWD Minden liegen die Rheinländer mit 14:36 Punkten derzeit mit drei Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge auf Tabellenplatz 13 (siehe auch Tabelle und Kurve Düsseldorf). Ein beruhigendes Polster sieht allerdings anders aus, immerhin hat die HSG mit den noch kommenden Heimspielen gegen Wilhelmshaven, Wetzlar und Lübbecke selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu sichern.
An die personellen Aderlässe hat man sich in Düsseldorf mittlerweile gewöhnt. So verwunderte es Manager Frank Flatten auch nicht, als der griechische halblinke Shooter Alexandros Vasilakis ankündigte, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern und nach Magdeburg zu wechseln. "Wir können Spieler vom Kaliber eines Alexandros Vasilakis nur dann in Düsseldorf halten, wenn wir unseren Etat deutlich erhöhen", so Flatten im November. Die HSG macht aber das Beste aus der Situation und baut stattdessen auf die Jugend: Mit Andrej Kogut, Philipp Pöter und Florian von Gruchalla hat man talentierte Spieler in den Reihen, die in den letzten "Vier-Punkte-Spielen" gegen Konkurrenten im Abstiegskampf mehr denn je die Initiative ergreifen konnten. Und die Jugend soll auch weiter Trumpf bleiben: So wird Düsseldorf ab 16. April offiziell neuer DHB-Stützpunkt für den Handballnachwuchs im Verband Niederrhein - eine gute Gelegenheit, um Handballtalente früh zu entdecken und zu fördern.
Ganz ohne erfahrene Spieler geht es dann aber auch nicht: So ist der 30-jährige Rechtsaußen und Siebenmeterspezialist Frank Berblinger bester Torschütze bei der HSG mit derzeit 135/64 Treffern, gefolgt von Vasilakis (105/9) und Spielmacher Jens Sieberger (75). Als ordnende Hand in der Abwehr hingegen fungiert nach der WM-Pause wieder der 38-jährige Trainer Nils Lehmann selbst, der 2005 seine Handballkarriere ursprünglich für beendet erklärt hatte. Während Lehmann vermutlich auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann, muss Noka Serdarusic gleich auf vier Spieler verzichten: Neben den Langzeitverletzten Viktor Szilagyi, Lars Krogh Jeppesen und Marcus Ahlm ist auch Weltmeister Henning Fritz noch nicht wieder fit. Dafür wird voraussichtlich Andrei Xepkin sein Bundesligadebüt feiern.
In den bisherigen 27 Ligaspielen konnte Düsseldorf gegen den THW erst sechsmal gegen die Kieler punkten. In der Ostseehalle reichte es sogar erst zu einem einzigen Unentschieden - das 18:18 ist allerdings schon mehr als 19 Jahre her. Die letzten 12 Duelle entschied der THW allesamt für sich, in der letzten Spielzeit siegten die Zebras nach starker erster Halbzeit (18:9) mit 34:28 (siehe Spielbericht). Das Hinspiel am 11. Oktober in Düsseldorf gewann der THW nach Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 37:26 (17:16) .
Die Schiedsrichter am Mittwoch sind Matthias Brauer und Kay Holm (Hamburg/Hagen).
(Sascha Krokowski)
Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw