Beiträge von Jenny

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    Original von Wieland
    Danke Jenny


    Man möchte fast meinen, dass die Kieler Noka S. sogar ganz gern bei den RNL als Trainer sehen würden. Ne Gehaltsfortzahlung gibt es ja leider nicht mehr, da der Vertrag mit Abfindung aufgelöst wurde, richtig? Anderenfalls hätten Herr Storm und Herr Schwenker ja anschließend gleich mal über die Modalitäten für die Entsorgung der Kieler Altlast verhandeln können.

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    "Wir haben Noka nicht entlassen, sondern ihn als Trainer mit sofortiger Wirkung freigestellt", betont Rechtsanwalt Dr. Georg Wegner, der einer von fünf Gesellschaftern in der THW-GmbH ist. Demnach erhalte Serdarusic seine gesamte ihm vertraglich zustehende Vergütung, außerdem eine Abfindung. Das Jahresgehalt des Trainers dürfte bei 300 000 Euro liegen. Der Kontrakt läuft noch bis zum 30. Juni 2009. Die Höhe der Abfindung wollte Dr. Wegner nicht beziffern.

    Quelle: http://www.thw-provinzial.de/thw/08062551.htm

    Anbei der Spielbericht der Kieler Nachrichten ;)

    Also in Kiel kann man sich net beschweren, da gibts Sitzplätze schon ab 9 Euro ... *g* - ok nen kleiner Pfeiler ist im Weg, aber wen stört das schon ;)

    teurer gehts natürlich immer, Höchstpreis ist allerdings 37,64 €

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    Der unfassbare „Löwe“

    Mannheim – Er ist Stratege, Kopf der Mannschaft auf und neben dem Spielfeld, und in seinem letzten Bundesliga-Jahr für den THW schickt sich Stefan Lövgren jetzt an, auch die Torjägerliste auf den Kopf zu stellen.
    18 Mal traf „Löwe“ beim Kieler 42:40-Triumph gegen Mannheim ins Tor, verfehlte den Uralt-Bundesliga-Rekord von Jerzy Klempel nur um einen Treffer. Am 21. Dezember feiert er seinen 38. Geburtstag. Alter? Kein Problem, zur Zeit befindet sich der „unfassbare“ Schwede in der Form seines Lebens.

    Beim Bundesliga-Auftakt gegen Aufsteiger Dormagen, dieses blamable 28:28, war auch Stefan Lövgren nicht in der Lage, das THW-Schicksal zu wenden. Viel zu viel ging schief. Doch schon beim 30:24 in Balingen führte der Oldie sein Team in die andere Richtung, zum Erfolg. Zwölf Tore, Traumanspiele, Regiekünste. Der zweifache Familienvater, der aus unerklärlichen Gründen nie zum Welthandballer ausgerufen worden ist, war auch beim 33:21 über den SC Magdeburg Chef im Ring. Nach 38 Minuten und acht Toren holte Alfred Gislason seinen deutlich besten Spieler vom Feld: Schonzeit mit Blick auf die Rhein-Neckar Löwen.
    Stefan Lövgren, der im normalen Leben ein wenig schwerfällig daherkommt, mit einer Art Entenwatschelgang, ist ein anderer, wenn er das Handballparkett betritt. Sein Spiel ist dann dynamisch, explosiv. So auch am Sonnabend. Lövgren stand aggressiv in der Deckung, lenkte das Spiel, lief selbst Tempogegenstöße, vernaschte Gegenspieler mit seinem verrückten „Wackler“, schnappte sich Abpraller und war immer hellwach. Zweimal lag er benommen am Boden, jeweils niedergestreckt von Raubein Oliver Roggisch, doch er schüttelte sich, machte weiter, wie in Trance. Natürlich war es ein sehr, sehr schnelles Spiel, aber mit einer noch unfassbareren Geschwindigkeit schraubte Lövgren an seiner Torquote. 24 Minuten waren vorüber, da hatte der Regisseur zehn Mal getroffen, am Ende standen die Zahlen 18/8 hinter seinem Namen. Und das Besondere: Trotz des Höllentempos unterliefen dem „Löwen“ kaum Fehler.
    Acht Tore erzielte er von der Siebenmeterlinie aus – bei acht Versuchen. Auch beim entscheidenden Strafwurf zwei Minuten vor der Schlusssirene – der komfortable Sechs-Tore-Vorsprung war auf 40:39 geschmolzen – wackelte die Hand des Kapitäns nicht, sie blieb seelenruhig. Lövgren stand jetzt Auge in Auge seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Henning Fritz gegenüber, weltberühmt als Siebenmeterkiller. Der 37-Jährige schaute – und drehte den Ball listig an Fritz vorbei. Faust nach oben, die Vorentscheidung.

    „Klar“, sagte der Nationaltorhüter später, „das war eine ganz wichtige Situation. Den Ball hätte ich gerne gehalten, aber Stefan hat die richtige Entscheidung getroffen, nicht ich.“ Als die Mannheimer in den Schlusssekunden bei einem Tor Rückstand alles auf eine Karte setzten und sehr offensiv deckten, kam der letzte, Sieg bringende Pass auf Torschütze Henrik Lundström – natürlich aus den Händen des Kapitäns. Die finale THW-Jubeltraube drehte sich vor allem um den Chef. „Ich stand meistens zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz“, wehrte Stefan Lövgren auf ihn prasselnde Glückwünsche ab. Immerhin fügte er noch an: „Wenn es gut anfängt, kommt auch das Selbstbewusstsein.“
    „Alter?“, fügte Henning Fritz an. „Das zählt nicht, nur die Leistung ist wichtig.“ Trotzdem will dieser Mann seine Schuhe nach zehn großartigen THW-Jahren und seinem Bad im Jungbrunnen 2009 an den Nagel hängen. Mit dieser Entscheidung macht es Stefan Lövgren allen schwer: dem Team, den Fans, sicher auch sich selbst. Und Hoffnungen auf einen Sinneswandel gibt es nicht. „Kein Zurück“, beharrt er. Diese Worte klingen so entschlossen wie seine Körpersprache am Siebenmeterpunkt.

    Aus Mannheim: Reimer Plöhn

    Quelle: http://www.kn-online.de/artikel/2462723

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    Original von vorlaut

    Hat jemand Infos über den Gesundheitszustand des Zuschauers..?
    Im aktuellen Sportstudio soll etwas dazu gesagt worden sein.
    Allerdings könnte das sich auch auf einen Vorfall beim Fussball beziehen.
    Vorlaut

    Jup bezog sich auf das Spiel Köln- München ...

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    Original von Fry

    Dass man lieber nen Kreisklasse-Jicha offensiv nimmt als nen Weltklasse-Lövgren hat wohl niemand verstanden... Hätten wir den zu gemacht...ohhh ich darf gar nicht dran denken xD

    :D na immerhin hat es Kreisklasse Jicha geschafft doch noch 6 Tore zu machen ... in welcher Klasse spielt dann erst die Krötenabwehr

    So nächster Versuch

    Francois Lelord - Im Durcheinanderland der Liebe

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    Ein junger Inuit kommt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Obwohl sich alle für ihn interessieren, fühlt Ulik jeden Abend in seinem Hotel die Einsamkeit in sich aufsteigen, denn in seinem Land ist man niemals allein. Überhaupt ist Ulik verwundert. Im Land der Eskimos sind alle Männer Jäger, die Frauen kauen die Häute weich, machen daraus warme Kleidung und ziehen die Kinder groß. Die Liebe ist ein Austausch von Geschenken unter zwei Menschen, die einander brauchen. In Paris scheint man komplett andere Vorstellungen zu haben. Marie-Alix, Florence und Adèle arbeiten sehr viel, haben Kinder oder auch nicht, und Ulik ist nicht ganz klar, was man als Mann eigentlich machen soll, wenn man sich verliebt. Aber Gefühle fühlen sich doch überall auf der Welt gleich an, oder nicht?

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    Original von Fry
    So, vorhaut, vieleicht wollte man dem ausgewechselten Spieler auch mal ne Pause gönnen, schon mal da dran gedacht?

    Und das fiel dem Trainer ein paar Sekunden nachdem die Sprechchöre anfingen ein ... respekt ;)

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    Original von kary_tusem

    Sehe ich auch so, wir hatten letzte Saison auch 3 Überraschungspunkte gegen klare Favoriten (Flensburg und R-N Löwen) [....]

    Aber nicht schon nach vier Spieltagen oder ;)