Halbzeitstand 19:16
Beiträge von Jenny
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Original von Wieland
Danke JennyMan möchte fast meinen, dass die Kieler Noka S. sogar ganz gern bei den RNL als Trainer sehen würden. Ne Gehaltsfortzahlung gibt es ja leider nicht mehr, da der Vertrag mit Abfindung aufgelöst wurde, richtig? Anderenfalls hätten Herr Storm und Herr Schwenker ja anschließend gleich mal über die Modalitäten für die Entsorgung der Kieler Altlast verhandeln können.
Zitat"Wir haben Noka nicht entlassen, sondern ihn als Trainer mit sofortiger Wirkung freigestellt", betont Rechtsanwalt Dr. Georg Wegner, der einer von fünf Gesellschaftern in der THW-GmbH ist. Demnach erhalte Serdarusic seine gesamte ihm vertraglich zustehende Vergütung, außerdem eine Abfindung. Das Jahresgehalt des Trainers dürfte bei 300 000 Euro liegen. Der Kontrakt läuft noch bis zum 30. Juni 2009. Die Höhe der Abfindung wollte Dr. Wegner nicht beziffern.
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Okay war ne nette Werbung, aber reicht dann jetzt auch

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Auf Transfermarkt "ausgetobt"
TV Großwallstadt heute mit Mattias Andersson und neuem Gesicht Gast beim THW - Palicka-Einsatz fraglichKiel - Mit "laufendem Motor" durfte der "Zebra Express" des THW Kiel gerade einmal zwei Tage überbrücken und muss heute in der Handball-Bundesliga seine Maschinen schon wieder auf Volllast stellen. Zu Gast in der Sparkassen-Arena (geänderte Anwurfzeit 20.25 Uhr, live DSF) ist Altmeister TV Großwallstadt mit Mattias Andersson im Tor.
Derweil ist der Einsatz von THW-Schlussmann Andreas Palicka gefährdet. THW-Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker diagnostizierte bei dem Matchwinner von Mannheim eine "mittelschwere Innenbanddehnung am linken Knie". Sein Einsatz ist mehr als fraglich, darüber wird erst am Spieltag entschieden." THW-Trainer Alfred Gislason wird im Notfall auf die Dienste von Florian Hossner aus dem THW-Junior-Team zurückgreifen und weiß: "Gegen Großwallstadt müssen wir eine Leistung wie in den letzten beiden Spielen zeigen, um keinen Punkt abzugeben." Besonders Linkshänder Michael Müller, der den an der Achillessehne verletzten Olympia-Zweiten und Rückkehrer von der SG Flensburg-Handewitt, den Isländer Einar Holmgeirsson, vertritt, attestierte Gislason zuletzt eine "überragende Leistung".
Der bayerische Tabellen-Elfte der Vorsaison präsentiert sich mit neuem Gesicht. Dank des auf 3,3 Millionen Euro erhöhten Etats durfte sich Trainer Michael Roth zum ersten Mal so richtig auf dem Transfermarkt "austoben". Neben Holmgeirsson sicherte er sich die Dienste von Ex-"Zebra" Mattias Andersson, Regisseur Oliver Köhrmann (Wilhelmshavener HV), Jungnationalspieler Stefan Kneer (Balingen) und Joakim Larsson (Skövde/Schweden). "Das ist die vielleicht beste Mannschaft seit Jahren beim TVG", schwärmt Trainer Roth zu Beginn seiner vierten Saison beim Europapokalsieger der Landesmeister von 1979 und 1980, der 1990 seine letzte Deutsche Meisterschaft feierte. "Wir wollen modernen Tempohandball spielen, einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und uns vielleicht wieder für den EHF-Cup qualifizieren.", so Roth weiter.
Bis zum Frühjahr entsteht in Großwallstadt ein neues Handball-Leistungszentrum mit Internat, Sportklinik, Handballhallen, Hotel, Schulungsräumen, Geschäften und Erlebnisgastronomie. Volumen des fünfstöckigen Bauwerks: rund zwölf Millionen Euro. "Hier bewegt sich viel. Auch das war ein Grund für meinen Wechsel", sagt Mattias Andersson, der im Sommer nach sieben Jahren den THW verließ.
Am Sonntag trafen der 30-Jährige und sein Team, in dem neben Holmgeirsson auch der Däne Anders Oechsler verletzt ausfallen wird, in Kiel ein und bestritten in Flintbek eine Partie gegen eine Flintbek/Bordesholm-Auswahl. "Das war lockeres Auslaufen", sagt Andersson und lacht. Am Sonnabend hatte der TVG beim SC Magdeburg mit 34:35 das Nachsehen gehabt (Roth: "In Kiel fangen wir wieder bei Null an") und war dann gleich gen Norden weitergereist. In Kiel beschlich den schwedischen Torhüter, der mit dem THW fünf Meistertitel, zwei Pokalsiege, zwei EHF-Pokalsiege und den Champions-League-Triumph 2007 feierte, gleich "ein komisches Gefühl". "Ich bin ja noch nicht so lange weg. Es ist noch immer irgendwie Zuhause. Ich werde sicher mit gemischten Gefühlen in die Sparkassen-Arena kommen. So richtig kann ich mir das noch gar nicht vorstellen."
(von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 16.09.2008)
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Anbei der Spielbericht der Kieler Nachrichten
ZitatAlles anzeigenGroßer THW-Sieg in Höhle der Löwen -
Andreas Palicka einer der Matchwinner bei "Big Point" in MannheimMannheim - THW-Trainer Alfred Gislason und Manager Uwe Schwenker warteten im Presseraum geduldig auf ihre Mannheimer Kollegen. Eile hatten sie nicht, sie wirkten sehr entspannt. "Das war ein echter Big Point", sagte Schwenker und freute sich diebisch über den 42:40-Triumph beim Titelkonkurrenten Rhein-Neckar Löwen. Der THW war in der Tabelle auf Platz drei vorgerückt, liegt nur einen Punkt hinter Göppingen und Flensburg.
Ein Stein war auch dem Kieler Trainer vom Herzen gefallen. Der Coup in der Höhle der Löwen war der erste große Sieg mit seinem neuen Team. "In den letzten Minuten wurde es noch einmal unnötig eng, aber dieser Erfolg tut uns unheimlich gut und brachte die Mannschaft noch ein Stück weiter nach vorn." Alfred Gislason strahlte. Dann kamen Juri Schewzow und Thorsten Storm. Es wurde still, die Enttäuschung war den Löwen-Verantwortlichen ins Gesicht geschrieben. Manager Storm gratulierte artig zum "verdienten Kieler Sieg", Trainer Schewzow ließ den Spielverlauf geschäftsmäßig Revue passieren. Sichtbar war sie nicht, aber zwischen den beiden Löwen-Machern schien eine dicke Wand zu stehen: Mannheims Coach Schewzow hat nach der Niederlage gegen Kiel Druck.
Dabei startete sein Team wie aufgedreht, führte 3:0, 8:5 und in der 14. Minute noch mit 12:10 Toren. Die 6:0-Deckung des Meisters hatte Probleme mit dem Löwen-Rückraum, vor allem mit Karol Bielecki. Außerdem erwischte THW-Olympiasieger Thierry Omeyer einen seiner ganz seltenen schwachen Tage. Gislason reagierte, stellte in der Deckung auf 5:1 um und brachte in der 24. Minute seinen 22-jährigen Torhüter-Neuzugang Andreas Palicka. Zwei Glücksgriffe auf einen Schlag. Palicka steigerte sich von Minute zu Minute, hielt insgesamt 17 schwere Bälle und avancierte neben "Löwen-Bändiger" Stefan Lövgren in einem Team ohne echten Schwachpunkt zum Matchwinner. Die Glückwünsche seiner Mitspieler taten ihm sichtlich gut.
Kiels erste Führung markierte Dominik Klein, der Klimowets in der 16. Minute den Ball abluchste und energisch zum 13:12 traf. Danach fanden die "Zebras" ihren Rhythmus. 23:21-Führung bei Halbzeit, sechs Tore lagen sie in der 50. Minute vorn. Gezittert wurde trotzdem noch. Zu früh einen Gang herausgenommen, oder Angst vor der eigenen Courage? Gislason wusste keine Antwort. Wie auch immer, mit bekannter Siegermentalität nahmen die "Zebras" ihren Faden wieder auf. Als Omeyer, von Gislason zwei Minuten vor dem Ende mit Fingerspitzengefühl ins Tor zurückbeordert, Uwe Gensheimer das Anschlusstor verwehrte, war die Partie gelaufen. "Gefeiert wird nicht, vielleicht ein Bier zum Essen", sagte Stefan Lövgren. Die Zeit ist knapp, der THW ist zurück in der Tretmühle, morgen (20.25 Uhr) kommt TV Großwallstadt.
(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 15.09.2008)
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Also in Kiel kann man sich net beschweren, da gibts Sitzplätze schon ab 9 Euro ... *g* - ok nen kleiner Pfeiler ist im Weg, aber wen stört das schon

teurer gehts natürlich immer, Höchstpreis ist allerdings 37,64 €
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Der unfassbare „Löwe“
Mannheim – Er ist Stratege, Kopf der Mannschaft auf und neben dem Spielfeld, und in seinem letzten Bundesliga-Jahr für den THW schickt sich Stefan Lövgren jetzt an, auch die Torjägerliste auf den Kopf zu stellen.
18 Mal traf „Löwe“ beim Kieler 42:40-Triumph gegen Mannheim ins Tor, verfehlte den Uralt-Bundesliga-Rekord von Jerzy Klempel nur um einen Treffer. Am 21. Dezember feiert er seinen 38. Geburtstag. Alter? Kein Problem, zur Zeit befindet sich der „unfassbare“ Schwede in der Form seines Lebens.Beim Bundesliga-Auftakt gegen Aufsteiger Dormagen, dieses blamable 28:28, war auch Stefan Lövgren nicht in der Lage, das THW-Schicksal zu wenden. Viel zu viel ging schief. Doch schon beim 30:24 in Balingen führte der Oldie sein Team in die andere Richtung, zum Erfolg. Zwölf Tore, Traumanspiele, Regiekünste. Der zweifache Familienvater, der aus unerklärlichen Gründen nie zum Welthandballer ausgerufen worden ist, war auch beim 33:21 über den SC Magdeburg Chef im Ring. Nach 38 Minuten und acht Toren holte Alfred Gislason seinen deutlich besten Spieler vom Feld: Schonzeit mit Blick auf die Rhein-Neckar Löwen.
Stefan Lövgren, der im normalen Leben ein wenig schwerfällig daherkommt, mit einer Art Entenwatschelgang, ist ein anderer, wenn er das Handballparkett betritt. Sein Spiel ist dann dynamisch, explosiv. So auch am Sonnabend. Lövgren stand aggressiv in der Deckung, lenkte das Spiel, lief selbst Tempogegenstöße, vernaschte Gegenspieler mit seinem verrückten „Wackler“, schnappte sich Abpraller und war immer hellwach. Zweimal lag er benommen am Boden, jeweils niedergestreckt von Raubein Oliver Roggisch, doch er schüttelte sich, machte weiter, wie in Trance. Natürlich war es ein sehr, sehr schnelles Spiel, aber mit einer noch unfassbareren Geschwindigkeit schraubte Lövgren an seiner Torquote. 24 Minuten waren vorüber, da hatte der Regisseur zehn Mal getroffen, am Ende standen die Zahlen 18/8 hinter seinem Namen. Und das Besondere: Trotz des Höllentempos unterliefen dem „Löwen“ kaum Fehler.
Acht Tore erzielte er von der Siebenmeterlinie aus – bei acht Versuchen. Auch beim entscheidenden Strafwurf zwei Minuten vor der Schlusssirene – der komfortable Sechs-Tore-Vorsprung war auf 40:39 geschmolzen – wackelte die Hand des Kapitäns nicht, sie blieb seelenruhig. Lövgren stand jetzt Auge in Auge seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Henning Fritz gegenüber, weltberühmt als Siebenmeterkiller. Der 37-Jährige schaute – und drehte den Ball listig an Fritz vorbei. Faust nach oben, die Vorentscheidung.„Klar“, sagte der Nationaltorhüter später, „das war eine ganz wichtige Situation. Den Ball hätte ich gerne gehalten, aber Stefan hat die richtige Entscheidung getroffen, nicht ich.“ Als die Mannheimer in den Schlusssekunden bei einem Tor Rückstand alles auf eine Karte setzten und sehr offensiv deckten, kam der letzte, Sieg bringende Pass auf Torschütze Henrik Lundström – natürlich aus den Händen des Kapitäns. Die finale THW-Jubeltraube drehte sich vor allem um den Chef. „Ich stand meistens zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz“, wehrte Stefan Lövgren auf ihn prasselnde Glückwünsche ab. Immerhin fügte er noch an: „Wenn es gut anfängt, kommt auch das Selbstbewusstsein.“
„Alter?“, fügte Henning Fritz an. „Das zählt nicht, nur die Leistung ist wichtig.“ Trotzdem will dieser Mann seine Schuhe nach zehn großartigen THW-Jahren und seinem Bad im Jungbrunnen 2009 an den Nagel hängen. Mit dieser Entscheidung macht es Stefan Lövgren allen schwer: dem Team, den Fans, sicher auch sich selbst. Und Hoffnungen auf einen Sinneswandel gibt es nicht. „Kein Zurück“, beharrt er. Diese Worte klingen so entschlossen wie seine Körpersprache am Siebenmeterpunkt.Aus Mannheim: Reimer Plöhn
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Hauptsache der Rekord von Kiel von wegen höchster Heimspielsieg bleibt bestehen

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Original von vorlaut
Hat jemand Infos über den Gesundheitszustand des Zuschauers..?
Im aktuellen Sportstudio soll etwas dazu gesagt worden sein.
Allerdings könnte das sich auch auf einen Vorfall beim Fussball beziehen.
VorlautJup bezog sich auf das Spiel Köln- München ...
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Original von Fry
Dass man lieber nen Kreisklasse-Jicha offensiv nimmt als nen Weltklasse-Lövgren hat wohl niemand verstanden... Hätten wir den zu gemacht...ohhh ich darf gar nicht dran denken xD
na immerhin hat es Kreisklasse Jicha geschafft doch noch 6 Tore zu machen ... in welcher Klasse spielt dann erst die Krötenabwehr -
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Original von Meikel
So etwas gibt es ja schon vielfach in England, ich meine auch gelesen zu haben, dass der HSV ähnliches plant.Jap steht ja auch im zweiten Absatz von diesem Thread

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So nächster Versuch
Francois Lelord - Im Durcheinanderland der Liebe
ZitatEin junger Inuit kommt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Obwohl sich alle für ihn interessieren, fühlt Ulik jeden Abend in seinem Hotel die Einsamkeit in sich aufsteigen, denn in seinem Land ist man niemals allein. Überhaupt ist Ulik verwundert. Im Land der Eskimos sind alle Männer Jäger, die Frauen kauen die Häute weich, machen daraus warme Kleidung und ziehen die Kinder groß. Die Liebe ist ein Austausch von Geschenken unter zwei Menschen, die einander brauchen. In Paris scheint man komplett andere Vorstellungen zu haben. Marie-Alix, Florence und Adèle arbeiten sehr viel, haben Kinder oder auch nicht, und Ulik ist nicht ganz klar, was man als Mann eigentlich machen soll, wenn man sich verliebt. Aber Gefühle fühlen sich doch überall auf der Welt gleich an, oder nicht?
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Original von Fry
So, vorhaut, vieleicht wollte man dem ausgewechselten Spieler auch mal ne Pause gönnen, schon mal da dran gedacht?Und das fiel dem Trainer ein paar Sekunden nachdem die Sprechchöre anfingen ein ... respekt

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Melsungen - Flensburg 32:38 (15:19)
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Original von kary_tusem
Sehe ich auch so, wir hatten letzte Saison auch 3 Überraschungspunkte gegen klare Favoriten (Flensburg und R-N Löwen) [....]
Aber nicht schon nach vier Spieltagen oder

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Halbzeitstand 15:19
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Eieieiei da wagt man es Fritz zu kritisieren und es kommt nur die Kritik an Omeyer zurück
- hat ja niemand gesagt, dass Omeyer heute gut war 
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Schön, dass man das Spiel im DSF schauen kann - ich gehe von einem Sieg aus mit etwa 4-7 Toren
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