Beiträge von Hereticus

    Wenn sie unbedingt in die A-Klasse wollen (oder jedenfalls nicht tiefer absteigen) verstehe ich nicht, weshalb sie nicht einfach die 3. abmelden und diese Spieler als 2. aufbieten. Die kriegen dann wahrscheinlich jedes Spiel -25, aber sie steigen eben ganz normal in die A-Klasse ab und für nächstes Jahr scheint ja ein Plan da zu sein... oder sowas wie eine Ahnung von einem Plan, wie es da weiter gehen soll.

    Die Wertung für das erste Spiel ist übrigens völlig korrekt und ganz normal. DFB müssen auch nicht geändert werden. Ein Rückzug ist im formalen Sinn sowieso erst erreicht, wenn eine Mennschaft drei Mal nicht angetreten ist. Einen formalen Verzicht braucht es dafür nicht. Es ist natürlich fairer, das vorher anzukündigen, wie Wallau es erst getan hat, aber formal wie gesagt ist der Rückzug erst mit dem dritten Spielverzicht "amtlich". Bei weniger als drei Spielverzichten werden die verzichteten Partien einfach gewertet.

    Meine Vermutung wie es war (reine Spekulation):

    ...

    Absolut plausible Schilderung. Passt auch zu meinem Statement vor ein paar Tagen

    Zitat

    ich
    Man kann den Vereinsverantwortlichen halt nur immer wieder raten, die Bestimmungen vorher zu lesen...

    Das ist allerdings die Krönung:

    Zitat

    Durch verschiedene Kommunikationsprobleme entstand am 13.+.14.09.2012 die Meinung bei mir das die SG Wallau II den Spielbetrieb in der M-BOL einstellen möchte. Allerdings lag und liegen bis heute hierzu keinerlei rechtsgültigen Unterlagen vor.

    So stellt man sich eine kompetente Staffelleitung vor...

    Der Hinweis in dem SVZ-Artikel auf die Lizenzerteilung für Dormagen 2011 ist leider irreführend (davon abgesehen, daß wir kein Case Law haben). Schwerin kann keine Zweitligalizenz mehr bekommen. Dormagen war zu dem bezeichneten Zeitpunkt (2011) Erstligist, als solcher kann man bei Insolvenz eine Zweitligalizenz bekommen, muß aber aus der 1.BL absteigen und bekommt den 8-Punkte-Abzug für die Zweitligasaison. Als Zweitligist kann man aber für das Folgejahr bei Eigeninsolvenz keine Zweitligalizenz mehr bekommen, sondern muß in die 3.Liga absteigen und darf im nächsten Jahr nicht aufsteigen (§10 Lizenzierungsrichtlinie, s.o. oder in ganzer Schönheit hier).

    damit wird der Verein wohl absteigen müssen und Schwerin aus der Bundesligakarte verschwinden.

    Sobald der Antrag beim Gericht ist, ist der SV Post spätestens ab Saisonende bis mindestens 2015 von der Bundesligakarte getilgt. Was ich sehr bedauere.

    Ja, und die Frage, wie es möglich ist, daß ein Verein unter diesen Bedingungen eine Lizenz bekommt, ist natürlich mal wieder mehr als berechtigt. Die Frage, warum es praktisch jährlich solche Fälle gibt, seit die Liga sich selbst verwaltet (und vorher nicht in auch nur annähernder Häufigkeit), drängt sich ebenfalls auf. Und daraus resultiert die grundsätzliche Frage, ob die HBL als Selbstverwaltungsorgan der beteiligten Vereine (das schon seiner Natur nach kein unabhängiges Organ sein kann) überhaupt noch das wünschenswerte Modell für die Zukunft ist (Der Grundlagenvertrag läuft allerdings noch bis 2016). Wenn Telekom, Evonik, Mercedes-Benz, Deutsche Bank und Bayer AG das Bundeskartellamt personell besetzen würden... nur so als Denkanstoss. Aber ich glaube, da ist der Kern des Pudels versteckt.

    Warum soll man nicht mit dem Fußball vergleichen? Da gibt es einige Klubs, die setzten mehr um als die komplette Handball-Bundesliga pro Saison.

    Ja, da genau liegt das Problem. 500 Euro pro Spiel und Nase sind 306.000 Euro pro Saison, die bereits jetzt nur an Aufwandsentschädigung für Schiedsrichter bezahlt werden. Gemessen an dem Streß und Aufwand für die Schiedsrichter ist das nicht viel (bei 13 Gespannen im Schnitt etwas über 11.500 € / Jahr und Person bei etwa 23 Einsätzen pro Saison), zumal das auch noch versteuert werden muss. Profitum ist aber weder finanzierbar und auch nicht attraktiv für die Schiris selbst. Ich halte das für ebenso unrealistisch wie Herr Rauchfuß, denn das kann einfach erstens niemand bezahlen und zweitens wird es niemand machen wollen.

    Aufstiegsmöglichkeiten während der aktiven Laufbahn gibt es keine, das Gehalt würde wahrscheinlich jahrelang stagnieren, der Job ist stressbeladen, reiseintensiv und körperlich anstrengend (als Profi-Schiri wird natürlich auch professionell trainiert. Da können dann keine Bäuchlein mehr über die Platte wippen :) ). Mit spätestens 50, wenn nicht aus körperlichen Gründen viel früher, ist Schluß. Man könnte das natürlich verlängern, aber mit 60+ will man sicherlich auch niemanden mehr in der HBL pfeiffen lassen. Anschlußbeschäftigung steht nur für Einzelne zur Verfügung. Mit einer Berufserfahrung "25 Jahre Handball-Bundesliga-Schiedsrichter" und kaputten Knochen und Gelenken kriegt man mit 50 keinen Job. Wer macht so etwas freiwillig, wenn er dafür alle anderen Karriereoptionen aufgeben soll? Kaum jemand wohl.

    Und zu finanzieren ist es auch nicht. Das Geld, das man dafür benötigen würde, sprengt den Etat manches Erstligisten. Man bräuchte nur für die Gehälter mindestens zehn Mal so viel Budget wie bisher alleine für die Bundesliga, denn unter 3.000 bis 4.000 Euro Brutto/Monat ist es nicht vertretbar bezahlt (und darüber dürften viele Schiris noch müde lächeln, wenn sie ihre Berufslaufbahn dafür an den Nagel hängen sollen), man muß alle möglichen Versicherungen abschließen, Sozialabgaben und Rentenbeiträge abführen, und und und. Die Lohnnebenkosten würden alleine schon die heute gezahlten Aufwandsentschädigungen übersteigen. Man benötigte ein Ausbildungssystem, für das man Personal beschäftigen müsste, und und und... wer soll das finanzieren, wenn mancher Bundesligaverein heute schon ins Schwimmen kommt, wenn ihm mal ein fünfstelliger Betrag ausfällt?

    Angeblich will die Stadt Bukarest bei Valcea einspringen, spekuliert handball-planet . Einen CSM Bukarest gibt es allerdings schon in der Liga Nationala (das M in CSM oder auch HCM heißt Municipal und zeigt an, daß die Stadt den Club betreibt, vgl. Constanta).

    Qualifikation, Gruppe IV (Zweiergruppe), Hinspiel:
    ŽHK Michalovce - Ferencváros Budapest 26:40 (10:15). Scheint gelaufen.

    Die DFB werden nicht während des laufenden Spieljahres geändert. Die dort genannte Mannschaftszahl bezieht sich auf die Ausgangssituation zum Start des Spieljahres (nicht: der Saison), und da waren es 17 Teams. Das Spieljahr beginnt immer am 01.Juli und ist nicht zu verwechseln mit der Spielsaison, die für jede Mannschaft einzeln mit ihrem ersten Spiel beginnend gerechnet wird (das ist wichtig für andere Regelungen wie Festspielen etc). Daß Wallau II nun nicht mehr dabei ist, bedeutet nur, daß am Ende einer weniger absteigen muß (und daß man zwei Termine weniger für die Abstiegsrunde braucht, weil man jetzt nicht mehr neun, sondern nur noch sieben Spieltage dafür einplanen muß).

    Die Spiele von Wallau werden auch nicht 1:0 gewertet, sondern komplett aus der Wertung genommen. Das ergibt sich aus dem entsprechenden Passus in der DHB-Spielordnung, die für alle diese Regelungen grundlegend ist. 1:0 (DHB-weit eigentlich 0:0 und 2-0 Punkte) werden Spiele gewertet, wenn eine Mannschaft ein oder zwei Mal nicht antritt, aber die Saison zu Ende spielt. Wer drei Mal nicht antritt (Ein Rückzug wird damit gleichgesetzt), wird komplett aus der Wertung gestrichen. Der Effekt ist im Übrigen der selbe. Ob alle Mannschaften am Ende vier Punkte mehr haben oder nicht, wirkt sich ja nicht aus. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird die zurückgezogene Mannschaft in der Tabelle einfach nicht mehr aufgeführt. Alle eventuell vorher gespielten Spiele werden ebenfalls aus der Wertung gestrichen. Das ist bundesweit das regelmäßige Vorgehen.

    Frage 2 und 3: Das mußt Du die betreffenden Personen selber fragen. Eine (und meiner Ansicht nach die Einzige) Möglichkeit bestünde darin, eine Spielgemeinschaft mit einem Verein aus der Spielklasse einzugehen und so dessen Platz zu übernehmen. Das ist aber jetzt nur so aus dem Blauen dahingesagt. Ich sehe jedenfalls auf Grundlage der obigen Texte keine andere Möglichkeit, den Weg in die Bezirksliga D anders zu umgehen, es sei denn es existierte noch eine weitere bezirksinterne Regelung, die den Passus aus den HHV-DFB ausdrücklich ausschließt, aber ich jedenfalls konnte keine finden. Der hier abgebildete Statutenpfad ist auch der normale: 1.DHB-Spielordnung -> 2.DF-Best. Landesverband -> 3.DF-B. Untergliederungen (im Falle HHV nur Bezirke) -> Sonderbestimmungen Bezirksebene, Ende. Eigentlich alles abgedeckt.

    darmstadt ist der falsche - wallau sitzt im bezirk wiesbaden / frankfurt

    Ja... wusste ich eigentlich, habe mir auch erst die dortige Spielklassenstruktur angesehen und dann den falschen Bezirk aus meinen Bookmarks gezogen. Ist oben korrigiert und ändert im Übrigen nichts am Gesagten. Auch Wiesbaden/FFM regelt nichts Abweichendes von den Allgmeinen DFB, und somit müssen diese angewendet werden (steht auch ausdrücklich in der Präambel der Bes. DFB des Bezirks).

    Das steht nirgends, es stimmt auch so nicht. Jedenfalls geben die technischen Bestimmungen das nicht her. Vielleicht gibt es anderweitige Absprachen, aber das wäre eigentlich nicht zulässig. Jeder Landesverband kann für seine eigene Regelungen treffen und der HHV regelt in seinen aktuellen Allgemeinen DF-B das Folgende (die Besonderen DF-B. des Bezirks adaptieren diese Regelung für die Bezirksebene in der Präambel und enthalten nichts Widersprechendes) :

    Zitat

    22.
    Mannschaften, die freiwillig oder durch rechtskräftigen Bescheid der Sportinstanz vor Abschluss der Spielserie ausscheiden, auf die Teilnahme in einer Spielklasse, auch in den Bundes- oder 3.Ligen verzichten, ohne Tabellenletzter oder sportlicher Absteiger gewesen zu sein oder denen eine erforderliche Lizenz verweigert worden ist, nehmen nach entsprechender Meldung die Spielklasse ihrer 2. Mannschaft ein bzw. werden in die unterste Bezirksklasse eingeordnet.

    Gleiches gilt für Mannschaften, die als Meister auf ihr Aufstiegsrecht verzichten, es sei denn eine an-dere aufstiegsberechtigte Mannschaft nimmt das Aufstiegsrecht wahr.

    Spielen weitere Mannschaften dieses Vereins, so ändern sich deren Bezeichnungen, die letzte Mannschaft wird in die unterste Spielklasse auf Bezirksebene eingeordnet.

    "2.Mannschaft" ist eigentlich ein Formulierungsfehler (es würde ja alle II, III usw. ausschließen). Im Falle Wallau II dürfte "2.Mannschaft" als "nächste Mannschaft" ausgelegt werden (da Wallau III ja praktisch die 2. von Wallau II ist) und das bedeutet wohl, daß Wallau II nächste Saison nur den Platz von Wallau III (BZL D, bei Aufstieg C) einnehmen kann und Wallau III in die BZL E eingestuft wird (siehe letzter Satz). Ich jedenfalls finde in den drei ausschlaggebenden Dokumenten nichts, was eine Einstufung in die BZL A ermöglichen würde. Man kann den Vereinsverantwortlichen halt nur immer wieder raten, die Bestimmungen vorher zu lesen...

    Durchführungsbestimmungen Hessischer HV 2012/13: Download
    Besondere DF-Bestimmungen Bez. FFM/Wiesbaden: Download

    Ich frage mich schon lange, warum eine für alle Vereine bzw. Verbände verpflichtende Einheitsplattform wie fussball.de im Handball nicht möglich ist.

    Wer soll das machen? Der DHB kann sowas nicht handeln. Allenfalls würde das an einen Externen vergeben, so wie der Ergebnisdienst für die Bundesligen und 3.Liga derzeit an Gatecom/ SIS-Handball vergeben ist. Fussball.de wird auch nicht vom DFB betrieben, sondern von T-Online.

    Und was herauskommt, wenn man gewinnorientierte Möchtegern-Monopolisten wie den rosa Riesen die Belange einer Sache überlässt, die ihrer Natur nach eigentlich einem gemeinnützigen Zweck dient, sieht man am Beispiel von fussball.de, denn fussball.de möchte gerne auch Monopolist sein.

    Nachdem das Portal frisch eingerichtet war, hat man sogleich Programmierer von Freeware (!)-Scripten abgemahnt (namentlich die Autoren des "Liga Manager Online - LMO" und dessen Erweiterung "LImporter"), mit denen das Auslesen von Daten aus fussball.de möglich war, was natürlich z.B. viele Amateurvereine genutzt haben, um schnell und einfach den Spielplan ihrer Kreisliga einzulesen, wogegen ein Verband wohl kaum etwas hätte. fussball.de hatte da aber etwas gegen, weil man das Publikum lieber auf sein (schlecht programmiertes, langsames, unübersichtliches und natürlich mit Werbebannern vollgepflastertes) eigenes Portal umleiten wollte.

    fussball.de (vulgo: T-Online) hat dabei geltend gemacht, daß die systematische Erfassung der Spieldaten (also Datum, Uhrzeit, Paarung und Ergebnis) in einer Datenbank ein schützenswertes Eigentum an diesen Daten erschaffen würde und das Freewaretool demnach ein Werkzeug zur widerrechtlichen Aneignung sei. Und leider ist es im derzeitigen Urheberrechtsgesetz tatsächlich so, daß das Erfassen solcher Daten in einer Datenbank zum Erreichen der
    Schöpfungshöhe genügt, auch wenn es völlig absurd klingt. Als ob jemand, der zum Beispiel meine Adressdaten in eine Datenbank tippt und dort speichert dadurch zum Eigentümer meiner Adresse würde. :pillepalle: Das händische Abschreiben ist übrigens erlaubt, das automatisierte Einlesen nicht.

    Übersetzt bedeutet das, daß Fussball.de behauptet, Eigentümer von (deutschlandweiten allen Fußball-)Spielplandaten und Ergebnissen zu sein (und entsprechend der einzige, der damit über Werbung auf dem Portal Geld verdienen kann) und das ist natürlich völlig absurd, weil man an einer Uhrzeit und einem Spielergebnis ebensowenig Eigentum erwerben kann wie an allgemeinen Begriffen wie "Fußball" oder "Bundesliga", da es sich dabei um aus diversen öffentlich zugänglichen Quellen (z.B. jedes beliebige lokale Käseblättchen) allgemein problemlos erhältliche Daten handelt. Wie man darauf ein Eigentum oder Alleinverwertungsrechte geltend machen will, ist mir als Nicht-Jurist jedenfalls völlig schleierhaft. Konsequenterweise dürften die Anstosszeiten keiner Fußball-Kreisliga mehr in der Zeitung stehen, allerhöchstens noch der Verweis, daß der geneigte Leser die Termine bitte auf fussball.de nachsehen soll. Beim rosa Riesen sind sie aber bisher noch nicht darauf gekommen sich mit den Zeitungsverlagen anzulegen, es reichte bisher nur dazu, Fans und Ethusiasten, die in ihrer Freizeit kostenlose Software für andere schreiben, zu gängeln.

    Ich jedenfalls bin froh, daß zumindest das beim Handball noch nicht so ist. Da suche ich lieber jedes Wochenende auf acht verschiedenen Servern meine Ergebnisse zusammen, als mich mit so einem Mist wie fussball.de herumzuschlagen.

    Das österreichische Teil heißt "nuLiga". Der bayerische Verband verwendet es seit dieser Saison. Das scheint ein Programm zu sein (lokale Software mit Synchronisations-/Veröffentlichungsoption, im Gegensatz zum rein serverbasierten SiS). Vorher hatte man dort ein Potal namens ISS verwendet. Einige Verbände benutzen HIS-Handball, weitere die Verwaltung des württembergischen Verbandes, andere haben ganz eigene Varianten. Der HV MV benutzt etwa den Liga Manager Online (ein uraltes Freeware-Programm, da ich auch nutze). Es war ja noch nie einheitlich, aber die Mehrzahl der Landesverbände ist halt bei SiS, wobei mir die Gründe dafür auch schleierhaft sind, so gut wie das seit Jahren klappt... :) Bisher ist aber noch kein einziger Verband von SiS weg gewechselt. Diejenigen, die heute nicht bei SiS sind, waren auch nie dort. Und mitten in der Saison macht ein Wechsel ja auch wenig Sinn.

    +69 nach zwei Spielen muß man auch in der Jugend erstmal hinkriegen. Der Zweite, Hildesheim, hat nach zwei Spielen eine um 47 schlechtere Tordifferenz als der Erste. Ich habe sowas noch nicht gesehen, jedenfalls nicht in einer Spieklasse, in der die angeblich (mit) jahrgangsstärksten Mannschaften aus immerhin sechs Bundesländern spielen, und nicht in der C-Jugend-Kreisliga, wo sowas gegen Anfänger schon mal gehen mag.

    Freiberg liegt mit 60 erzielten Toren übrigens sogar ganz gut im Ligaschnitt (Rang 6 in der Staffel und Rang 22 in der JBLH gesamt), aber 104 Gegentreffer sind natürlich nach zwei Spielen auch fast rekordverdächtig, für eine Spielklasse in der die angeblich jahrgangsstärksten... usw., zu denen dann folgerichtig ja auch Freiberg gezählt werden muss (immerhin neben Leipzig/Delitzsch das einzige sächsische Team in der JBLH). Aber es gibt Hoffnung: am 30.September kommt Braunschweig ins Erzgebirge, die Bilanzschwächste der aus der letzten Saison übriggebliebenen Mannschaften und am Wochenende mit -16 in Hildesheim abgewatscht. (Das eigentlich kuriose an den Berliner Ergebnissen ist,daß so ein +16 oder +20 anderswo gar nicht mehr besonders auffällt).

    Damit endet die längsten Siegesserie der Bundesligageschichte (insgesamt 40 in Folge) genau 501 Tage nach der letzten Niederlage des THW in Magdeburg (4.5.2011). Allerdings sind es auch nur noch sechs Spiele bis zur Einstellung des Rekords für ungeschlagene Spiele in Folge (47, Dezember 2007 bis April 2009). Außerdem war dies das erste Heimremis der Füchse gegen Kiel überhaupt (BL-Bilanz jetzt 4-1-7).

    ... oder die Nutzer sollten nicht versuchen, den Ticker über die SiS-Startseite aufzurufen, sondern den Direktlink nehmen:
    Liveticker - bersicht

    Außerdem kann man die Tickerseite für die 3.Liga auch mit jeder beliebigen anderen SiS-Liga aufzurufen. Sofern diese live zugefüttert wird, funktioniert das genauso wie der "korrekte" HBL-Ticker (gleiche Datenquelle). Dieser Aufruf ist merkwürdigerweise auch dann erreichbar, wenn der Rest von SiS tot ist (so wie jetzt gerade z.B.). Nicht von dem (häßlichen) 3.Liga-Liveticker-Kopf irritieren lassen:

    h ttp://http://www.sis-handball.de/live/3liga/ove…000000000001000
    (Leerzeichen in h ttp entfernen)

    Die lange Zahl ist die SiS Ligakennung. Diese austauschen um aufzurufen:
    2.BL Männer: 001513000000000000000000000000000002000
    1.BL Frauen: 001513000000000000000000000000000004000
    2.BL Frauen: 001513000000000000000000000000000011000
    3.Liga Männer: 001513418000000000000000000000000021000 (Nord; Die dicke 21 tauschen gegen: 22=Ost; 23=West; 24=Süd)
    3.Liga Frauen: 001513418000000000000000000000000025000 (Nord; 25 ersetzen durch: 26=Ost; 27=West; 28=Süd)

    Das geht theoretisch auch mit der Kreisklasse Kleckersdorf, bloß wird da ja meist nicht live gefüttert.

    Über Herrn Haverkamp steht im Spiegel-Artikel übrigens das Folgende:

    Zitat

    Er kennt die ganze Geschichte, Holpert hat sie ihm im März erzählt. Aber jetzt will Haverkamp, 70, kein Wort darüber verlieren. "Wenn das rauskommt", sagt er, "dann gibt es den TBV Lemgo bald nicht mehr." (Der Spiegel 37/2012, S. 119)


    Im Zusammenhang mit den Formulierungen in der Pressemitteilung, die ich oben schon zitiert habe, ergibt das ein aufschlußreiches Bild über das Selbstverständnis dieses Gremiums und seines Vorsitzenden: Mißstände werden zwar sogar erkannt oder intern bekannt, aber nicht behoben, benannt und aufgeklärt - stattdessen wird um jeden Preis vertuscht, verschwiegen und verschleiert, nicht zuletzt um sich das eigene Versagen als Aufsichtsgremium oder verantwortliche Einzelperson nicht selbst eingestehen zu müssen.

    Wenn dann doch etwas an die Öffentlichkeit kommt, sind nicht die tatsächlich Handelnden (Manager) und deren zuständige Kontrollinstanzen (Beirat) schuld an der Misere, sondern nicht benannte 'Maulwürfe' (vgl. die Formulierung "Indiskretionen" in der PM) und natürlich die böse Presse, der gleich eine Kampagne angedichtet wird, wenn sie über diese Ereignisse berichtet, anstatt solidarisch mitzuschweigen.

    Zitat

    Nachdem es aufgrund von Indiskretionen und journalistischen Recherchen zu Teilveröffentlichungen gekommen ist [...]
    dessen Beirat sich einer medialen Demontage [...] ausgesetzt fühlt [...]
    Aufgrund der einseitigen Berichterstattung [...]

    Die Presse ist schuld :)