Der Portwein wars, der Portwein. Mit Glühwein komme ich nicht mehr auf Touren wenn wir Standhandball zelebrieren.
Bei dir reicht wenigstens Portwein - ich muss da schon stärkere Geschütze auffahren ... 
Für mich lag gestern Abend der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften darin, dass Kiel jeden Angriffszug mit VOLLER Überzeugung ausgeführt hat und jeder einzelne Spieler ein Tor erzielen wollte - bei den Löwen hatte ich das Gefühl, fast die gesamte Mannschaft "hat die Hosen voll".
Das hatte ich so eklatant nicht erwartet.
Egal - alle, die den Löwen dieses Jahr eine Meisterchance eingeräumt haben, dürften seit gestern auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden sein.
Es wird leider immer deutlicher, dass Andy Schmid seine übermenschliche Form der Vergangenheit (altersbedingt?) bei weitem nicht nicht mehr in jedem Spiel bringt und aufgrund der Abhängigkeit des Löwen-Angriffs an seine Person verpuffen die Angriffsbemühungen dann an gut eingestellten Abwehrreihen.
Insbesondere das Überzahlspiel (6 gegen 5) wird immer mehr zum Vabanque-Spiel - andere Mannschaften haben hier Spielzüge etabliert, die einen 95% Abschluss garantieren. Bei den Löwen ist man froh, wenn man in 2 Minuen Überzahl mit einem Unentschieden davonkommt.
Jetzt ist Schwalbe und JEDER Einzelne im Team richtig gefordert, die Löwen-Baustellen anzugehen und zu verbessern. Nutzt den Rest der Saison dafür, eine positive Grundlage für die neue Spielzeit aufzubauen. Eine Verpflichtung für die Spielmacherposition (Knorr) ist m. E. überfällig, denn ansonsten wird es wohl dauerhaft "nur" eine Platzierung zwischen 5-10 in der Tabelle geben ...