Köln – Er ist der unumschränkte (Noch-)Star der Gummersbacher Handballer: Gudjon Sigurdsson. Schon heute könnte er nach seiner schweren Schulterverletzung seinen nächsten Auftritt in der Kölnarena haben.
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„Ich brauche Spielpraxis, schließlich will ich im Pokalviertelfinale in Hamburg am Dienstag topfit sein“, sagt „Goggi“ vor dem Spiel gegen Großwallstadt, wo er auf der linken Außenposition auf einen alten Mannschaftskameraden treffen könnte. Michael Spatz ist vom VfL zum TVG gewechselt.
Immer mehr wird klar, wie sehr Sigurdsson dem VfL fehlen wird, wenn er spätestens 2009 den Klub verlässt. „Ob ich schon vorher zu den Rhein-Neckar-Löwen kann, müssen die Klubs klären“, sagt der Isländer. „Solange ich hier bin, gebe ich alles für den VfL.“ Und deshalb wollen die Oberbergischen auf Sigurdsson nicht verzichten. „Als Trainer würde ich mich freuen, wenn er noch ein Jahr bleibt“, sagt Alfred Gislason.
Dafür lobt er auch die Chefrolle aus. „Mit Audray Tuzolana kommt zwar ein neuer Linksaußen. Aber wenn Goggi bleibt, ist das überhaupt kein Problem. Im Gegenteil: Dann wird er mein Regisseur in der Rückraum-Mitte.“
So dürfte es für Löwen-Manager Theo Storm sehr schwierig werden, Sigurdsson vorzeitig in die SAP-Arena zu bekommen. „Derzeit herrscht Funkstille“, sagt VfL-Manager Stefan Hecker. „Und eins ist klar: Unsere Schmerzgrenze was eine Ablöse betrifft, ist sehr hoch.“
(Quelle: Express)