großartig ...
Ich bin dafür jemanden zu bestimmen, der Posts wie diese abspeichert und sichert und dann, wenn wir genügend zusammen haben, als Buch herausbringt. Vielleicht kann man sich von seinen Lieblingspostern dann auch noch ne Widmung holen ...
Ich habe heute jedenfalls gelernt, dass man nichts mehr sagen oder posten darf, was nicht wenigstens durch drei von einander unabhängige Quellen belegt oder durch eine mindestens an zwei verschiedenen Orten durchgeführte Testreihen bestätigt ist. Da ich meine neue Rechtsschutzversicherung noch nicht unterschrieben (Bestätigung durch meine Eltern auf Nachfrage) sage ich daher heute nix mehr ![]()
Verdammt, ich wage mich hinaus, nur durch eine Quelle belegt, aber hier interessantes zu dem Thema von wikipedia ...
Zitat
Das Gerücht wird von der volkskundlichen Erzählforschung als eine eher exotische Gattung der Volksprosa betrachtet. Es ist meist kurz und direkt, die Mitteilung erfolgt oftmals in der dritten Person und bezieht sich für gewöhnlich auf etwas bereits Geschehenes. Charakteristische Textrahmen wie „Ich habe gehört, dass …“ zu Beginn oder „Ist das nicht ein Ding?“ am Ende des Erzählten liegen sowohl im fragwürdigen Wahrheitsgehalt als auch in der moralischen Ambivalenz begründet. Das Gerücht steht in besonderer Relation zur Sage.Entstehung und Verbreitung des Gerüchts
Das Gerücht wurzelt in einer stark subjektiv gefärbten Wahrnehmung, in einer Vermutung, einem Missverständnis oder auch einer boshaften Absicht seines Schöpfers oder seiner Schöpferin und wird von ihnen und durch weitere Personen über Klatsch und Tratsch verbreitet und so in die Welt gesetzt, ggf. auch in den Medien. Je größer der Neuigkeitswert, der Sensationsgrad oder die persönliche Betroffenheit der Gerüchteverbreiter sind, um so schneller kommt es in Umlauf. Zunächst wird die Empfänglichkeit des Gegenübers für das Gerücht getestet, oft in einer verschwörerischen Grundhaltung und mit der eindringlichen Bitte an den Gesprächspartner, es möglichst niemandem weiterzuerzählen. Personen, von denen das Gerücht handelt, erfahren dessen Inhalt meist sehr spät, weil sie von der Gerüchtekommunikation ausgegrenzt werden; ihre Versuche, das Gerücht aufzuhalten oder es richtig zu stellen, sind in der Regel erfolglos, da der Wahrheitsgehalt von Gerüchten nur selten in Frage gestellt oder überprüft wird.
Ach und übrigens:
ZitatLatrinenparolen sind Gerüchte, die auf Gesprächen auf Toiletten beruhen. Das Wort stammt aus der Soldatensprache, da sich in Kasernen oder anderen Unterkünften an der dortigen Sickergrube oder auch Latrine alle Mannschaftsgrade zur gemeinsamen Entleerung trafen.