Bei uns läuft so einiges verquer. Auf unseren Ansetzungszetteln steht auch immer drauf: "Bei Verhinderung ist Ersatz im Verein zu beschaffen, eine Umsetzung durch den Schiedsrichterobmann kann nicht erfolgen"
Beiträge von jfherden
-
-
Ich lasse mir von niemandem sagen, dass ich mangelnde Einstellung an den Tag lege. Aber ich will auch noch was vom Wochenende haben.
Ich wollte eine der Ansetzungen zurückgeben, aber mir wurde gesagt, dass das nicht ginge, da wäre außerdem noch massig Zeit dazwischen...
-
Ich rede nicht von 10 Minuten!
Ich habe auch nichts dagegen gesagt, dass ein Spiel inkl. Fahrt usw. etwas über 1 1/2 Stunden dauert.Aber bei einer halben Stunde Verspätung ist bei mir die Schmerzgrenze erreicht. Denn wenn es zu solchen Verspätungen kommt, ist irgendwas bei der Spielplanung schief gelaufen (z.B. zu kurze Pausen zwischen den Spielen).
Bei uns gibt es die offizielle Regelung, dass SR und anwesende Mannschaft maximal eine halbe Stunde auf die verspätete Mannschaft warten muss.Noch mal mein eines Beispiel: Ich habe zwei Ansetzungen an einem Tag, die eine um 17 Uhr, mA (also 60Min + 10Min Pause + 15Min Toleranz) => 18:25 Uhr Schluss. 10 Min Fahrt zur zweiten Ansetzung, die um 18:45 Uhr anfängt.
Ich geb ja zu: Scheiß Ansetzungsplanung, aber nach Aussagen der ansetzenden Stelle nicht anders möglich. Nehmen wir es einfach hin.
Wenn jetzt das erste Spiel mehr als 15 Minuten zu spät anfängt, muss ich mich ziemlich beeilen, um pünktlich zum zweiten Spiel zu kommen. Wer bezahlt mir die Bußgeldbescheide?
Nein im Ernst: Ich vertraue als SR darauf, dass das Spiel zum ausgeschriebenen Zeitpunkt anfängt. Wenn nicht, dann ist irgendwas schief gelaufen. Aber der Fehler liegt im Allgemeinen nicht bei mir (es sei denn, ich komme zu spät zum Spiel), deshalb nehme ich es mir einfach heraus, dass ich nach einer akzeptablen Zeit (m.E. ca. 30 Min) die Wettkampfstätte verlasse. Natürlich mit einem entsprechenden Bericht.
Wenn ein vorheriges Spiel den Betrieb aufhält und sicher ist, dass die dadurch entstehenden Wartezeiten 35 Min oder 40 Min betragen, bin ich der letzte, der nach genau 29 Min und 60 Sekunden die Tasche nimmt und geht.Aber ich finde, jeder Handball-SR hat ein Recht auf Privatleben. Bei den Kollegen unter uns, die ihre Abwesenheit von zu Hause stundenweise bezahlt kriegen, mag der Aspekt Geld ja noch entschädigen. Aber wenn ich für das gleiche Geld ne 3/4 Stunde mehr ans Bein binden soll (nichts anderes tue ich beim Warten), dann hört bei mir die Freundschaft auf.
Denn schlussendlich sollte uns der Sport Spaß machen, oder etwa nicht?
-
Soweit ich weiß, muss bei einer Verspätung einer der beiden Mannschaften eine halbe Stunde gewartet werden.
Wieso finden solche Regelungen keine Anwendung?
Ich hatte es beispielsweise, dass ich an einem Tag zwei Spiele an unterschiedlichen Spielorten hatte. Die zweite hätte ich nicht wahrnehmen können, wenn sich das ganze mehr als über den üblichen Rahmen hinaus verzögert hätte.Aber mal abgesehen vom Ehrgeiz haben Schiedsrichter doch auch ein Privatleben, oder nicht? Am Samstag haben wir um 19 Uhr ein Spiel gepfiffen mit einer Stunde Anfahrt. Das ganze hat regular so lange gedauert, dass ich um 21:40 Uhr zu Hause war. Wenn das ganze erst eine halbe Stunde später anfängt, bin ich erst um 22:10 Uhr zu Hause. Irgendwann würde mir da auch der Kragen platzen.
Mangelnde Einstellung kann mir keiner vorwerfen, aber irgendwann reichts halt auch mit Schiedsrichter-sein.Und wenn nicht ich mich unbedingt beschwere, wäre meine Freundin sicher stocksauer, wenn ich am Samstagabend erst um 22 Uhr nach Hause käme.
-
Zitat
Original von KSV-Jens
Mein Vorschlag zur Güte: Halle verdunkeln lassen und dann einen Lichtkegel auf den Schiedsrichter werfen, wie er sich breitbeinig über den verletzten Spieler beugt und diesem demonstrativ mit Kärtchen oder Fingern seine gerechte Strafe anzeigt. Kommt immer gut....
Breitbeinig ist (als männlicher SR) vielleicht nicht die beste Alternative. Auch wenn der unten liegende Simulant für einen Tritt in die Weichteile den Ausschluss und damit verbunden eine empfindliche Sperre und Geldstrafe kassieren würde, würde das einigen Leuten im Zweifelsfall nichts ausmachen. Und der Schmerz wäre es auch nicht wert

-
Soweit war ich auch schon mit meinen (relativ kurzen) Überlegungen
Was genau verstehst du unter "usw."? Ich denke mal, das ist das interessante
-
Da es bei uns keine Unterscheidung zwischen Tagegeld und Spielleiterentschädigung gibt (Hier gibts nur 15€ pro Spiel + Fahrtkosten), wird das komplett erstattet.
Wenn (wie es mir mit meinem Partner schon mal ergangen ist) das Spiel ohne unser Wissen verlegt wurde und wir als einziger an der Halle waren, dann haben wir über die Spielleitende Stelle abgerechnet und auch umgehend unser Geld gekriegt -
Klasse Vorschlag...
Delegiert ihr dann die Aufgaben an die anderen User? Oder sollten wir vielleicht erstmal Aufgaben und Bereiche festlegen?Vorschläge von allen?
-
-
1. Muss der Vorstand den Wechsel genehmigen? Bzw. wer darf den freigegebenen Pass unterschreiben
2. Wie lange darf die Prozedur dauern?
3. Wie lange darf ich als Spieler dann nicht spielen?
-
Wenn es nach der zitierten Regelstelle geht, müssten die Spieler fliegen können, wenn eine "Bogenlampe" über das ganze Spielfeld mitten im Flug abgepfiffen wurde.

-
Zitat
Original von Lasse
Hierbei kann man allerdings gut ein aktuelles Beispiel bringen:
Deutschland - Slowenien, der Freiwurf in der letzten Sekunde hätte anscheinend auch in der Verteidigungshälfte ausgeführt werden müssen, ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum die SR das 30:26 nicht mehr gegeben haben. OK, war eh egal, aber wäre trotzdem unverständlich.Danke Lasse, genau das Beispiel habe ich zur Grundlage genommen... Wollte mal rausfinden, ob es jemand genauso gesehen hat wie ich...
Das Tor hätte regelkonform gegeben werden müssen, wenn der resultierende Freiwurf beim Torwart ausgeführt wird.
Außerdem bin ich der Meinung, dass der Spieler A7 der den Pass zurück spielt, den "Fehler" begeht. Und damit müsste der Freiwurf dort ausgeführt werden, also beim Angreifer...
-
Naja, in solchen Fällen kann man den Verdacht im Spielformular eintragen und den Spielleitenden Stellen die Kontrolle übergeben. Ist doch genauso wie bei fehlenden Spielerpässen, da wird die Spielberechtigung erst im Nachhinein festgestellt.
Müssen wir SR eigentlich den SR-Pass mitführen und auf Verlangen vorzeigen? Oder müssen wir nicht?
-
In einem temporeichen Spiel folgende Situation:
Angriffsspieler A7 weiß nicht, wohin er den Ball werfen soll, spielt deshalb (nach bereits längerem Ballbesitz) seinen bei dem eigenen Torraum stehenden Torwart A1 an. Nach den Regeln können die SR in solchen Fällen doch wegen passiven Spiels (ohne Anzeigen des Warnzeichens) auf Freiwurf für B entscheiden.Wo wird der Freiwurf von B ausgeführt? Am Standpunkt von A7 oder von A1?
Eigentlich müsste er doch bei A7 ausgeführt werden, denn er hat doch die Regelwidrigkeit begangen oder?
-
Zitat
Original von ALausH
Und wenn einem die Feldspieler zu nahe kommen, einfach mal das Knie etwas anheben, ist ja ne reine Schutzreaktion..... *düdeldum*, och, du hast Schmerzen im Schritt, wie schade......
Duschen!!!

-
Bei uns muss jeder Verein die sich betreffenden Felder ausfüllen. Woher soll der Heimverein auch die Vereinsnummer des Gastvereins wissen?
-
zu 1:
Ich war selbst mal Torwart. Wenn ich am Pfosten stehe und von außen kommt ein Wurf, dann habe ich die pfostennahe Hand immer zum Gesichtsschutz parat. Bei Frontalangriffen aus dem Mittel- oder Rückraum ist das schwieriger, weil dann weniger Fläche abgedeckt wird. Aber von außen bin ich als TW doch fast selbst schuld, wenn ich mich am Kopf abwerfen lasse...Zur Regelauslegung ist kaum etwas hinzuzufügen
-
So muss es doch auch sein, sonst haben wir hier völlig verkehrte Welt...
-
Also Entschuldigung... Wenn ich einem Spieler in der Halbzeitpause die Rote Karte wg. Tätlichkeit zeige, dann muss derjenige auch damit rechnen, dass das Konsequenzen hat. So nach dem Motto: "Im Spiel gibts einen Ausschluss mit Sperre, hin der Halbzeit nur ne Dq ohne Sperre.... Da lang ich doch in der Halbzeit hin"... Wer ne Tätlichkeit begeht, der sollte sich seelisch darüber im klaren sein, dass er 6 Wochen zu Hause bleiben kann.
Und dass es einen "falschen" trifft, glaube ich nicht... Tätlichkeiten haben nix mit Sport zu tun, da gibt es keine "falschen", höchstens unwissende. Und bekanntlich schützt Unwissenheit vor Strafe nicht. Zumal es auch heißt: Wer lesen kann, ist im Vorteil. Denn das steht alles haarklein in den Regeln. Und wie isi das schon richtig gesagt hat, ab irgendeiner Spielklasse sollte man solch ein Wissen voraussetzen.Sind wir denn im Kindergarten????
-
Zitat
Original von berndo
Aber Ausschluss war doch korrekt ?(, oder soll ich den Schreibfehler behalten?

Ja, das "nicht" darfst du behalten... Vielleicht kannst du es ja in einem deiner nächsten Beiträge verwenden
Dann brauchst du nicht so viele Wörter ausgeben.
ZitatOriginal von isi
Letztens meinte ein Spieler nach ner DQ (wegen Beleidigung) auch er müsse den Ball nach mir werfen. (Bin dem Ball so gut wie möglich ausgewichen und habe ihn noch am Fuß abbekommen)
Die betroffene Mannschaft hat Einspruch eingelegt (jedoch ohne anzugeben gegen was oder wieso auf dem Protokoll).
Raus gekommen ist wie ich jetzt so nebenbei erfahren durfte, dass beide Mannschaften meinten er hat den Ball vor mir niedergelegt (das nächste mal sichere ich Beweise) und die Tätlichkeit wurde aufgehoben.Ich verstehe nicht, wie man solche Entscheidungen treffen kann. Wir treffen doch solche Entscheidungen nicht, weil uns die Nase von nem Spieler nicht passt. Da müssten die Rechtsinstanzen doch mal ein wenig nachdenken bevor solche Entscheidungen getroffen werden. Denn im Zweifelsfalle verbünden sich doch die Mannschaften gegen die SR. Und wenn das auch mit Lügen verbunden ist. Das sollte eigentlich jedem klar sein, der da mitmischt. Wenn nicht, dann sollte er den Job an den Nagel hängen.