Beiträge von jfherden

    Zitat


    Original von Zickebändiger
    Letzteres hatten wir schon mal in Hannover, als der Kreispokalsieger mA seiner Freude freien Lauf ließ...


    Aber merke: Er darf so nicht auf der Auswechselbank Platz nehmen.

    @Volli:
    Deutschland=Ostblockland?
    Oder meinst du die neuen Bundesländer? :lol:

    Die sollte-Regelung ist im gesamten Regelwerk eine muss-Regelung und dient lediglich zur rechtlichen Absicherung.

    Jetzt kommt es auf den Wortlaut an: Berechtigt ist der Pfiff sicherlich, da ein Regelverstoß begangen wurde. Trotzdem muss mit diesem Pfiff bis zur geeigneten Situation gewartet werden (Erl. 9). Bei Missachtung ist mit Freiwurf fortzufahren...

    Dennoch bleibt hier die Frage, was ein unberechtigter Pfiff überhaupt ist. Pfiffe von den SR sind immer berechtigt, das ist klar. Pfiffe vom Zeitnehmer auch, es sei denn er wollte nur mal die Pfeife ausprobieren. Ein Pfiff vom Sekretär ist nach 18:1 auch berechtigt, auch wenn nur der ZN pfeifen sollte.
    Unberechtigt kann ein Pfiff nur sein, wenn er von folgenden Personen kommt:
    - Zuschauer
    - Spieler
    - Offiziellen

    Obwohl ich ja bei Fall 1 lieber Freiwurf gegen A geben würde, wie TLpz schon geschrieben hat. Weil der Trainer ja so dumm ist und während des eigenen Ballbesitzes mault.
    Aber das geben die Regeln ja leider nicht her.

    Fall 2, da stimm ich mit dir überein, ist sehr einfach: d,e

    Fall 1 ist nach den neuen Regeln auch relativ eindeutig:
    Erläuterung 9:
    "[...]Im Falle anderer Arten von Verstößen, die den Schiedsrichtern zu melden sind, sollte der Zeitnehmer im allgemeinen bis zur nächsten Spielunterbrechung warten. Wenn der Zeitnehmer dennoch das Spiel unterbricht, kann ein solcher Eingriff nicht zum Verlust des Ballbesitzes führen. Das Spiel wird mit einem Freiwurf für die Mannschaft wiederaufgenommen, die zum Zeitpunkt der Unterbrechung in Ballbesitz war.[...]

    Also c, e

    Bestrafung im Spiel ist wie gesagt nicht möglich, aber durch den Eintrag ins Spielprotokoll (e) wird wohl eine Sperre von der Spielleitenden Stelle verhängt werden.

    Du solltest vielleicht mal die Handballregeln lesen, und nicht nur auf sie verlinken.
    Vorerst würde es auch ausreichen, wenn du die Beiträge aufmerksam durchliest:

    Regel 6:3:
    Das Betreten des Torraums bleibt ungeahndet:
    a) wenn ein Spieler, nachdem er den Ball gespielt hat, den Torraum betritt, sofern dieses für die Gegenspieler keinen Nachteil bedeutet;
    b) wenn ein Spieler ohne Ball den Torraum betritt und sich dadurch keinen Vorteil verschafft;

    Für Abwehrspieler kannst du b) wählen, für Angreifer a).

    Zitat

    Original von härter_schneller
    [...]erarbeiten sich einen sonderstatus, der ihnen mehr erlaubt als anderen.


    Du hast es treffend formuliert: Sie "arbeiten" für diesen "Sonderstatus" und somit wesentlich angenehmer als die plumpen "Motzer".
    Zwar ist es eine "Beeinflussung" zugunsten einer Seite. Aber sieh es doch mal so: Die "andere Seite" könnte ebenso agieren und sich auch solch einen "Stil" aneignen.

    Außerdem sollte man nicht alles so verbissen sehen. Wenn man bei einigen Situationen darüber lachen kann, ist doch alles in bester Ordnung.

    Hmm... Die Sache ist für mich ziemlich eindeutig.
    Der Anwurf von B10 ist nicht angepfiffen worden. Daher kann er nicht als ausgeführt gelten. (Nach Regel 10:3 ist jeder Anwurf anzupfeifen).

    Somit ist jede Aktion nach diesem falschen Anwurf ungültig, außer persönlichen Strafen.

    Zitat

    Original von spiroko
    irgendwie ist mir das zu blöd :nein:


    Irgendwie sind solche Beiträge etwas blöd.

    Das Tor würde ich übrigens nicht geben. Jeder der in der Wurflinie steht, verschafft sich m.E. einen Vorteil. Dass der TW durch irgendwelche Bewegungen getäuscht wird, ist nicht auszuschließen. Und die Täuschung des TW ist i.A. ein Vorteil für die Angreifer.

    Im Grunde genommen gebe ich dir Recht.

    Nur was heißt "liegt es wieder..."
    Die Situation ist folgende (eigentlich unmissverständlich): Ich stauche mir beim Training den Fuß, schildere die Situation ausführlich bei der Geschäftsstelle persönlich und erhalte die Auskunft, dass der Verein keine Unfallversicherung habe.
    Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich mich mit solch einer Aussage nicht mehr zufrieden geben, damals habe ich es einfach geglaubt.

    Eine Haftpflicht kann hier nicht eintreten. Allenfalls eine Unfallversicherung. Deine Haftpflicht zahlt nur für Schäden, die du verursacht hast. Und eine Verletzung die ein Spieler erleidet, ist nicht durch den Verein verursacht.
    Das einzige was möglich ist, ist wenn ein Gegner dich verletzt hast, dass seine Haftpflicht für deine Kosten aufkommt.
    Aber das wird sich wohl keine Versicherung ohne Klage und Gerichtsbeschluss gefallen lassen...