Beiträge von Karl

    @Wieland: die Niederlassung von Gaz de France in Lingen beschäftigt sich vor allem mit der Exploration von (norddeutschen) Erdöl- und Erdgasfeldern, sh. z.B. hier. Die Erdölvorkommen im Emsland sind die größten in Deutschland

    Ps. ich hab dieses Papperl 'Fan von' mal entfernt, weil etliche User anscheinend nicht in der Lage sind, diese Angabe von der 'Argumentation/den Inhalten' der Postings zu trennen (ist ein bißchen schade, weil dadurch durchaus manchmal für den Gelegenheitsuser eine sinnvolle Kontextinformation verloren geht).

    Das mit dem Wirtschaftsverband scheint mir eher vorgeschoben zu sein (der besseren Optik wegen):

    http://www.wirtschaftsverband-lingen.de/

    Das scheint eine einfache 'Werbegemeinschaft' zu sein, wie es sie in fast jeder Stadt gibt.

    Ich tippe darauf, daß die Hauptlast die Franzosen tragen (ob die überhaupt ein Interesse an Mitsprache/Dominanz im Verein haben, das wird sich herausstellen, sh. meine spekulativen vorhergehenden Postings)

    Das eigentlich Neue ist ja, daß kein Verein gerettet werden soll, sondern daß ein naturgegebenes Anrecht auf einen Top 5-Kader mit öffentlichen Geldern sichergestellt werden soll.

    Ps. Und wenn ich mir das Geschäftsfeld der Franzosen (am Standort der Tochter in Lingen - ex-Preussag übrigens) so anschaue - die sind stark angewiesen auf Genehmigungsverfahren (muß nichts bedeuten: macht einen aber stutzig)

    http://www.gazdefrance-peg.com/ (da kann uns ein Ortskundiger vll. noch aufklären)

    JmMueller schreibt:

    Zitat

    Falls Du meine Antwort nicht glaubst, kannst Du ja einen Antrag auf Akteneinsicht nach §4 IFG NRW stellen. Den muss ich dann innerhalb von 4 Wochen bearbeiten. großes Grinsen

    Der Postingauszug zeigt ja (falls die Angabe stimmt), welche Miißgunst in Mindener Verwaltungen tw. so herrscht ;)

    Wie gesagt: ich kann mich dunkel an (nicht unerhebliche) Zuschüsse für den Umbau des Jugendheims in jener Zeit erinnern (da gabs auch Diskussionen drum). Städtische Zuschüsse für den laufenden Spielbetrieb der BL-mannschaft kann ich mir bei den Verhältnissen in Minden nicht so recht vorstellen - übrigens blieben sowohl beim Umzug nach Hannover als auch in der anschließenden Finanzkrise die Stadt (und ihre Vertreter) völlig stumm (GWD spielt ja auch in einer Kreissporthalle). Und wenn man sich so den baulichen Zustand der städtischen Dankerser Halle anguckt....

    Ps. Die Gesellschaft wurde zur Saison 1997/1998 gegründet (existierte also schon im Haushaltsjahr 1997)

    Ich würde als Politiker eher der HSG empfehlen die Kosten den Einnahmen anzupassen, als sie zu alimentieren.

    Handball-Bundesliga kann man mit erheblich geringerem finanziellen Aufwand spielen als dies in Nordhorn der Fall ist.

    Wenn es um die nackte Existenz des Vereins ginge, naja, dann könnte man über eine Sunventionierung reden. Aber hier geht es darum, ob ein oder 2 (oder 3) Spieler abgegeben werden müssen: und selbst das würde bei der Stärke des Kaders sportlich den Bundesligahandball in Nordhorn nicht in Frage stellen.

    tobi schreibt:

    Zitat

    Ist oberbergischer Starrsinn besser als kölscher Klüngel?

    Nuja, der "oberbergische Starrsinn" war in der Handballgeschichte äußerst erfolgreich - vom "kölschen Klüngel" kann man das nicht behaupten ;) Da fällt mir nur Longerich in der 2. Bl. in den 80ern ein - die sind dann aber quasi pleite gegangen bzw. haben die Saison 87/88 mit einer Kreisligamannschaft zuende gespielt

    Ich befürchte nur, daß er das anders meinte (in Belgien wird wohl auch nicht so viel zu holen sein). Mit der Anwerbung von Berliner Spielern hatte GM ja auch schon eine 'Vorreiterrolle'... (und wenn man sich das mit Lemgos jungen Isländer oder Kiels Esten anschaut, dann gibt es schon eine Tendenz in die von mir befürchtete Richtung...).

    Austauschschüler oder so sind natürlich völlig okay - aber ich glaub, hier gehts um was anderes..

    Haseafendic-Zitat:

    Zitat

    Aber wir müssen die Akademie internationalisieren, sonst bringt das ganze Konzept nichts.

    Das ist jetzt nicht speziell auf GM bezogen, aber solche Bemühungen kann man sehr skeptisch sehen (tja, ist ja irgendwie auch kein Wunder, daß all die Sportschulen und Akademien bei ihrer Vielzahl und so 'Nachwuchsprobleme' haben - und Deutscher Meister kann auch nur einer werden).

    Die Schweden werden ja ganz gut in Schweden ausgebildet, die Franzosen in Frankreich, die Islander in Island usw. - in einer 'Kommerzialisierung' des Jugendhandballs (und der ist unweigerlich damit verbunden) sehe ich nun überhaupt keinen Nutzen (für irgendjemanden).

    Printausgabe des Mindener Tageblatts von heute:

    Zitat

    Frank von Behren: Der 167-malige Nationalspieler unterschrieb bei GWD einen zweijährigen, studienbegleitenden Praktikumsvertrag, gültig ab dem 1. Oktober 2008. Das Praktikum wird von der Berufsgenossenschaft mitfinanziert. Aufgabenfelder sind der kaufmännische Bereich, Marketing, Sponsoring und der sportliche Bereich.

    Hotti Bredemeiers Erwartungen für 2008/09 (wie sie von MT-Redakteur Knicker festgehalten wurden):


    MT-Online

    Nuja, der THW und andere Spitzenvereine können es sich leisten 'no' zu sagen (deshalb wird keine Übertragung THW vs. Hamburg 'gecancelt') - die anderen Vereine sind über Fernsehzeiten (vor allem Ö-R und DSF) heilfroh: da will man eine 'Good-will-Atmosphäre' schaffen.

    Kommt halt drauf an, welchen Wert die Fernsehanstalten selbst auf diese Time-Out-Übertragungen legen.

    Naja, die Motivation zur Eiinfügung des § ist ja klar (plausibel und nachvollziehbar): den Fernsehanstalten mit Hilfe des Paragraphen verbindliche Zusagen machen zu können hinsichtlich der Gestaltung der Übertragungen während eines Time-Outs.

    Ich finds aber nicht schade drum (als Zuschauer hatte man immer den eindruck, nicht eingeladener Gast zu sein). Wird interessant zu beobachten, ob die Kamerateams fortan häufiger während der TOs ausgeschlossen werden.