Beiträge von Karl

    Uhh, das Spiel stösst hier ja iwie nicht auf soviel soviel Interesse...

    Na, dann schreib ich mal irgendwas hier hin.

    Das Rahmenprogramm bestand wohl heute aus einer Ehrung der 'Endspiel-Helden' des deutschen Feldhandballvizemeisters TuS Nettelstedt von 1975. Dachte zunächst, die wollten die jetzt noch nachträglich verarschen...(das Endspiel war eher ne Riesenblamage - die großen Vereine nahmen eh nicht mehr teil - Nettelstedt hatte ne Supermannschaft mit Nationalspielern und Namen die man heute noch kennt, zusammengekauft, die grad auf dem weg vonner Bezirksliga in die Bundesliga war - die Spieler waren das 'Huckepack' - Kleiderfabrikant Hucke war der Finanzier der 'Veranstaltung' da), aber glaub, dem mit der Verhöhnungsabsicht der Ex-Spieler von 1975 durch den TuS N-Lübbecke war nicht so:

    40 Jahre nach dem Finale – Wir begrüßen die Helden von 1975 « TuS N-Lübbecke

    Wikipedia stellt es übrigens korrekt dar:

    Zitat

    Eigentlich war alles vorbereitet für den ersten Titelgewinn der Nettelstedter mit dem Endspiel im eigenen Stadion. Nach dem spektakulären Vereinswechsel des herausragenden Einzelspielers der 1960er Jahre, Herbert Lübking, der 1970 vom Lokalrivalen TSV Grün-Weiß Dankersen zum TuS Nettelstedt gekommen war und damit aus der Bundesliga in die Kreisklasse, waren die Nettelstedter Jahr um Jahr aufgestiegen bis in die Regionalliga, damals die zweithöchste Spielklasse im Hallenhandball – und im Feldhandball nach Abschaffung der Bundesliga 1973 die höchste Spielklasse. Außer Lübking hatten sich weitere Nationalspieler dem Verein angeschlossen, und die Feldmeisterschaft 1975 konnte für den Verein der „Fremdenlegionäre“ (Hamburger Abendblatt) als bloße Formsache gelten angesichts dessen, dass die starken Bundesliga-Vereine sich längst allein auf den Hallenhandball konzentrierten.

    Gegen die Reinickendorfer Füchse im Halbfinale ließ Nettelstedt auch keinen Zweifel an der Favoritenstellung aufkommen und siegte überlegen, während sich Haßloch im anderen Halbfinalspiel gegen den Süddeutschen Meister nur mühsam durchsetzte. Das Endspiel begann ebenfalls standesgemäß, Nettelstedt führte schnell mit 5:1 und 7:3, aber schon vor der Halbzeit konnte Haßloch aufholen. Teil des Haßlocher Erfolgsrezepts war, dass Lübking in Manndeckung genommen und neutralisiert werden konnte, ihm gelang nur ein einziges Tor.[6]


    Link zum ganzen WP-Artikel

    Würd mich aber noch interessieren von jemanden der da gewesen ist: Wurden die angeblichen Helden von 1975 denn heute ausgepfiffen? (wenns so war, müsste ich aber doch mal meinen Hut ziehen vor dem Lübbecker Publikum - hätten echte Sachkunde bewiesen... :D)

    Jaja, die PR-Leute - nuja, sollen lieber weiter Powerpoints erstellen, statt zu versuchen Handballgeschichte umzuschreiben, um sie inne Marketing- und Imagestrategie zu packen... :P

    Jo, deren Zeit da ist ja auch ne einzige Enttäuschung.....kein ganz großes Problem eigentlich für Baia Mare, haben ja Ada Nechita (und auch in der Abwehr hab ich Dio Nascimento diese Saison eigentlich nur auf außen decken gesehen, letzte Saison auch noch mal vorgezogen und öfters im Angriff auf der Mitte, wenn ich mich richtig erinner)

    Tippe mal darauf, dass es um einen ablösefreien Wechsel geht.....weil: warum sollte BM dieser (bestimmt superteuren, seit 1 1/2 Jahren dort) Spielerin sonst einen Stein in den Weg legen?

    Der Exodus der Brasilianerinnen aus Rumänien ist aber schon arg auffällig...

    Auch wenn Do Nascimento weg ist, traue ich der Mannschaft auf jeden Fall zu, sich fürs Viertellfinale zu qualifizieren. Die 0 Punkte, mit denen BM in die Hauptrunde geht, entsprechen nicht der Stärke der Mannschaft, gegen Larvik und Rostow haben die in der Vorrunde immer auf Augenhöhe gespielt....THC und Fleury sind locker drin, auch gegen Budapest kann es 4 Punkte geben,

    Vor allem, wenn man eine Pieneau in BM vor sich hat (sowie reichlichst starke, ganz etablierte Persönlichkeiten wie Elisei, Ungereanu, Nechita, Szüks) und in der Stadt auch aufgewachsen ist,.....CL als Stammspielerin spielen kann, einen rumänisch-deutschen Trainer mit Herbert Müller hat und jetzt mit Pintea noch ne Nationalmannschaftskollegin. Das wird die sich mit ihrem Vater (Ex-Trainer von Baia Mare und Co-Trainer der rumänischen Nationalmannschaft) schon gut überlegt haben....Scheint mir ein systematischer Aufbau zu sein - das (Zwischen-)Resultat der 22jährigen haben wa ja bei dieser WM gesehen....Denk aber mal, dass der THC eine Zwischenstation ist...

    Abbingh hat sich übrigens auch gut in ihrer Zeit bei Baia Mare nach ihrem Wechsel von Oldenburg entwickelt, das ist auch son Beispiel, wo der Sprung ins 'wirkliche Ausland' (von Holland nach Oldenburg isses ja nicht so arg) sicher positiv war..

    Glaub, dass sogar Geld und so untergeordnet ist - sondern eher der unbedingte Ehrgeiz und Willen, sportlichen Erfolg (perspektivisch) zu suchen und natürlich auch den Spaß daran.... (aber naja, die jungen deutschen Spielerinnen müssten erstmal ein Angebot aus Vardar, Györ, Baia Mare und so bekommen.... - beim Stellenwert des Frauenhandball hierzulande und den Arbeitssmarktperspektiven kann man ja nun wahrlich keiner verdenken, wenn sie weiterhin versuchen, Studium/Beruf und Leistungssport zu kombinieren...und auf 'Nummer sicher' gehen.)

    @den Qualigruppen:

    Gibt wohl keine klaren Regularien der Wahl des Austragungsortes (eine richtige Ausschreibung kann ja auch gar nicht erst stattgefunden haben, weil die Teilnehmer erst seit Sonntag feststehen)

    Rumänien möchte das Turnier unbedingt in der größten Halle des Landes in Cluj austragen - und argumentiert natürlich mit der WM-Platzierung und das bis vorgestern ja 'ieine' IHF-Veranstaltung in Dänemark war (das Gerücht der Austragung in Dänemark waberte schon die letzten beiden Tage durch die Presse - und sorgte für Empörung...)

    Hm, das wird noch Ärger und Proteste geben....

    Sportlich ist es für die Rumänen vielleicht sogar gut in einer leeren dänischen Halle zu spielen - okay,in dem einen Spiel gegen die Heimmannschaft kämen 'ein paar Leute'; der Druck in Cluj wäre doch sehr groß.... (das wäre dann auch ne quasi religiöse Veranstaltung nach dem WM-Turnier - in der WM-Qualifikation hat Rum ja auch in Serbien mit sehr gutem Spiel deutlich gewonnen, nen paar Tage später vor vollem Haus in Cluji kamen sie mit demselben Gegner und der Verehrung durch das Publikums nicht klar...)

    Die ersten beiden fahren übrigens nach Rio...., das ist schon hart in Gruppe 2 (Rumänien, Dänemark, Montenegro), aber auch in Gruppe 3 (Polen, Russland, Schweden). Gruppe 1 braucht man hingegen fast gar nicht zu spielen...auch nen unbefriedigendes Resultat nach der spektakulär komplizierten Teilnehmerfindung

    Janos: In jedem Artikel der olympiabegeisterten Hamburger Presse wäre der Zusammenhang hergestellt worden....

    Und wenn ein politischer Wille In dem Stadtstaat Hamburg dann dagewesen wäre, dem HSV-Handball zu helfen, um jeden auch nur kleinen Schatten auf die Olympiabewerbung zu vermeiden, dann wären da auch Wege gefunden worden....

    Aber das ist jetzt alles vorbei: Im Hinterkopf der HSV-Verantwortlichen wirds sicher gewesen sein und auch vll. die Hinausschiebung der Publikation der finanziellen Probleme erklären...(darum gehts hier ja im Moment)

    Äh - die Bewerbung wäre nach ner Volksabstimmung ja erst richtig angelaufen...dann gilts ja das IOC zu überzeugen.

    Und natürlich kann man da mit einem ehemaligen Championsleague-Sieger in einer olympischen Sportart eher glänzen als mit der jetzigen Situation.... usw., usw. Die Halle ist bei den Spielen ja nun auch nicht ganz leer....

    SOVIEL klar attraktiveres als den HSV-Handball hat Hamburg ja nun auch nicht anzubieten in olympischen Ballsportarten....die jetzige Situation wäre auf jeden Fall nicht vorteilhaft für den Fortgang der Bewerbung der 'Sportstadt Hamburg' gewesen...

    Da hätteste als HSV-Handball Argumente ohne Ende bei Politik, Verwaltung und von ihnen beeinflussten Unternehmen, sowie bei sonstigen Sponsoren der Bewerbung usw.

    Klar hätte Hamburg nicht den Zuschlag bekommen, weil es da ne europäische Spitzenmannschaft im Handball gibt - aber es hätte doch als Mosaiksteinchen für die Darstellung der Sportbegeisterung der Hamburger Bevölkerung und Industrie verwendet werden können...Nen Niedergang hingegen den der jetzigen Form, wäre halt nen Mosaiksteinchen in die andere Richtung gewesen...

    Joa das ist wahrscheinlich - denke aber mal, dass die einfach Hoffnungen in die Olympiabewerbung Hamburgs reingesteckt haben....

    Tja, verspekuliert...bin mir sicher, dass bei einer erfolgreichen Volksabstimmung die Aussichten des HSVs wesentlich besser wären (wenn nicht eine offizielle Olympiabewerbung sogar quasi eine 'Überlebensversicherung' für den HSV gewesen wäre)

    marc schreibt:

    Zitat

    Die Anzeichen deuten wirklich eher darauf hin, dass er sich verändern will, denn das Leipzig kein Interesse mehr an ihm hat. Als Leipzig verkaufe ich das natürlich nicht "Spieler will weg", sondern "Spieler passt nicht mehr ins Konzept".

    Wenn ein (wenn nicht sogar DER) Publikumsliebling einen Verein verlassen möchte - dann kommuniziert das der Verein also mit der Meldung: "wir wollen den nicht mehr" und holt sich mit dieser sicher nicht populären Entscheidung den Unwillen des Publikums, des Vereinsumfeldes und evtl. Sponsoren usw. freiwillig an den Hals (zumal im Artikel das ja noch quasi als Prokops Entscheidung dargestellt wird....) ?(

    Jau....

    Okay, jetzt kommt vermutlich gleich noch die These, dass die Leipziger Vereinsführung mit der angeblich falschen Form der Darstellung ganz raffiniert Prokop schwächen wollte :D

    tobi-m schreibt:

    Zitat

    Vielleicht bekommt Weber auch keinen neuen Vertrag, weil er gar keinen will, weil er anderswo schon einen hat oder darüber verhandelt.

    @tobi-m: Xaver hat den sehr interessanten Artikel (der son bissel auch nen rechtfertigenden Unterton hat) direkt über deinem Posting nicht ohne Grund verlinkt ;)

    Alles klar :hi: (manchmal formuliert man hier halt nen bissel zu pointiert, ist in der Regel nicht persönlich gemeint)

    Dank Dir für die Erläuterungen (kenne die Leipziger Mannschaft nicht allzu gut) - aber nen Erstaunen bleibt bei mir doch, ist doch der Name Philipp Weber für mich mit dem sportlichen Aufstieg der Leipziger in den letzten Jahren eng verbunden

    stürmerfoul: Mit "körperliche Nachteile" scheinste mir die Verletzungsanfälligkeit in der Vergangenheit aber schön im Sinne von Leipzig umschrieben haben ;) (Weber ist immerhin 1,94 groß, die letzten Verletzungen waren was mit dem Bauchfell und Ellenbogenbruch linker Arm - also nix chronisches)

    Nee, erscheint mir erstmal als kein 'feiner Zug' der Leipziger einen solchen Spieler (vermutlich primär) wegen vergangenen Verletzungen auszusortieren...

    Ana-Paula Rodrigues nächste Saison von Bukarest nach Odense! link

    Facinello ist von CSM ja schon letzten Monat weg Richtung Nykoping (wo Barbara Arenhard ja auch spielt seit ihrem Fortgang von Baia Mare)

    Gerüchteweise will Gullden auch Bukarest zur nächsten Saison verlassen (Link zu Handbal Feminin auf Facebook)

    Tja, das erscheint ja erstmal als kalte Dusche für das eh mit Problemen kämpfende 'Projekt' in Bukarest (und das noch unmittelbar nach dem WM-Erfolg), der meiner Ansicht nach zweitstärksten Mannschaft der gegenwärtigen CL-Saison (hinter Podgorica, zusammen mit Rostow)

    Philipp Weber bekommt bei Leipzig keinen neuen Vertrag ?? 8o?(

    Der war doch da größtenteils überragend dort letzte Saison (erinner mich z.B. noch an das Auswärtsspiel in Eisenach... )

    Kann eigentlich nur mit seinen Verletzungen (auch Schulter) zusammenhängen - das wäre aber überhaupt kein sehr feiner Zug der Leipziger....(jetzt vorausgesetzt, er hätte wirklich kein ernsthaftes neues Angebot bekommen)

    Klar, nen fitten Weber müsste mancher Verein in der HBL sofort holen...

    Die deutsche Frauenhandballnationalmannschaft eignet sich nicht als Bühne für Fernsehkommentatoren mit zeitlichen Freiräumen, denen (nach deiner Meinung) ein "Co-Trainer....für die fachliche Kompetenz" zur Seite gestellt werden muss...

    Auch du argumentierst doch öfters mit den schwierigen Konstellationen in der Nationalmannschaft....wo, viel Fingerspitzengefühl und auch Erfahrung erforderlich ist....(ob das nun grad Kretschmars Stärke ist....im Frauenhandball scheint mir dann auch noch die emotionale/mentale Kompenente eine noch stärkere Rolle zu spielen als im Männerbereich).

    Abgesehen davon gehören die Spielerinnen selbst ins Fernsehen - die haben schwerlich Respekt vor jemanden, nur weil der da öfters auftauchte (als Spieler und danach). Eine Grit Jurack (als Teil der jetzigen 'Ersatzkonstellation' für Kretschmar) verkörperte übrigens mindestens ebenso Weltklasse wie Kretschmar....(ah nee, zählt wohl nicht so, ist ja ne Frau - sorry, ist polemisch ;) )

    Wenn man sich so anschaut, welche Trainer bei der Frauen-WM so erfolgreich waren - Kretschmar wäre in der Riege nen absolutes Kuriosum...(und nen Nationaltrainer nur für die 'Show' und die Medien mit nem arbeitenden Co-Trainer, der die fachliche Kompetenz einbringen soll, quasi über ihm - sorry, das ist einer Nationalmannschaft unwürdig...und würde doch auch eigentlich kein wirklich geeigneter Chef, nee Co-Trainer mitmachen - und selbst wenn, da sind doch Konflikte vorprogrammiert)

    Klar, man muss sich natürlich Gedanken machen um die Medienwirksamkeit der Mannschaft, gerade im Hinblick auf die anstehende Heim-WM, aber doch bitte nicht über die Trainerposition! Da sehe ich jetzt bei der gegenwärtigen Mannschaft wenig Optionen, Woltering und Susann Müller wären sportlich und von von ihrer Biographie her noch am ehesten geeignet - aber leider weniger vom Typ her. Eine deutsche Löke, Mork oder Polman, Neagu (zumal mit ihrer Leidensgeschichte), Ungereanu oder Nechita usw. ist ja nach meiner (beschränkten) Sicht leider überhaupt nicht für 2017 in Sicht...oder?

    Tja, ist wirklich komisch, mir erscheint es so, als seien deutsche Handballerinnen schon quasi traditionell von ihrem Typus her weniger attraktiv medial zu sein als dies bei den Medallien gewinnenden Mannschaften dieses Jahres der Fall ist...aber dann versuchen (quasi ohne jede sportliche bzw. fachliche Argumentation) das durch nen 'Trainer' kompensieren zu wollen.....nee... (dann lieber weiter Frauenhandball auf eversport oder ausländischen TV-Sender gucken :D )

    Tja, in Norwegen haben 40% der Bevölkerung das Finale im TV gesehen (83% aller in dem Zeitraum eingeschalteten Geräte), im rumänischen Fernsehen sehe ich gerade seit einer Stunde eine Live-Sondersendung der mitternächtlichen Landung und des ersten Empfangs der rumänischen Nationalmannschaft im Flughafen Bukarest-Odopeni (Edit: zum Videolink der Aufzeichnung der nicht-öffentlichen Veranstaltung anklicken, runterschrollen) und bei den Holländern konnte man doch erstaunt sein über die beträchtliche Anhängerschar in Dänemark...da scheint was im Entstehen zu sein..

    Da haben doch die richtigen Mannschaften und Nationen die Medaillien gewonnen - gut, dass der DHB denen keine 'weggenommen' hat (na gut, die Gefahr bestand ja auch wirklich nicht - der Mannschaft gilt Respekt, sie hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten gespielt)

    Also ich habe auch kein irgenwie größeres öffentliches Bedauern oder Thematisieren oder Berichte von Initiativen des DHBs hinsichtlich der TV-Übertragungssituation wahrgenommen (erst recht nix mehr nach dem Ausscheiden des deutschen Teams - man mag mich korrigieren, falls ich was übersehen habe).

    Kretschmar hat neulich am Rande eines seiner Sport1-Kommentare ja quasi bestätigt, dass es Überlegungen gab, ihn zum Frauen-Bundestrainer zu berufen, sowas kann man ja auch durchaus als Verhöhung des Frauenhandballs und der Athletinnen durch Teile der Verbandsspitze (Hanning solls laut Spiegel gewesen sein) begreifen... (okay, mit Vestergaard gabs dann noch nen 'Happy-End').

    Diese Kretschmar (Hanning)-posse muss man ja wirklich noch mal ins Gedächnis rufen, weil sie doch eigentlich zusammen mit der Übertragungssituation kennzeichnend istund ein Bild der Lage gibt (an der Übertragungssituation erschien mir der DHB völlig desinteressiert, nen Livestream mit deutschen Kommentar hätte sich doch bestimmt iwie organisieren lassen - und sei es als zusätzlicher Kanal auf everstream...)

    Wenn man über das drängendste Problem des deutschen Handballs, den Mannschaftsrückgang und dem allmählichem Verschwinden aus der Fläche, spricht - dann darf man nicht vergessen, dass über die Hälfte der Bevölkerung aus Frauen besteht.... ;)

    Joa, scheint irgendwie nicht der Wunschkandidat von Klaus zu sein.....

    Auch witzig, wie sich alles wiederholt - Goran Perkovac ist der 3. Ex-GWD-Trainer binnen 8 Jahren, der aus Kroatien stammt und mitten in der Saison den Klassenerhalt für Gauselmann sicherstellen soll (bzw. das da irgendwie weitermachen soll; nen Trainer braucht man ja) - bei allen drei Kroaten lag die Dankerser Trainerzeit noch nicht lange zurück....

    Klajic und Haseafendic waren ja erfolgreich mit dem Klassenerhalt (wie auch zuvor schon bei GWD), da dachten sie bei N-Lübbecke wohl: aller guten Dinge sind drei...

    (der große 'Nachbar' scheint wirklich eine gewisse Faszination und Bewunderung, zumindest 'Kopierlust', da bei denen in N-Lübbecke hervorzurufen)

    Ist bestätigt.

    tja, mir wäre es lieber gewesen, wenn es Ulf Schefvert geworden wäre :D (um nochmal auf das alte Posting zurückzukommen)

    Naja, Goran Perkovac wird jetzt kaum auf der Vorstellungspressekonferenz verkünden, dass die Mannschaft von N-Lübbecke eigentlich in den EHF-Cup gehöre. Solche ähnlichen Ansagen haben ja bei GWD manchen im Publikum (und in den Foren) irritiert - verkennend, dass er damit vermutlich die Selbstgenügsamkeit in Dankersen (wo jeder im Verein und Umfeld jeden seit Ewigkeiten kennt) brechen wollte, wenns bei GWD im unteren Mittelfeld der 1. BL. halt so in etwa läuft, war alles zufrieden ....(Thomas Axner hat vor x-Jahren z.B. mal in einem Interview die fehlende Aggressivität und Genügsamkeit des Vereins und Umfeldes thematisiert - den erwarte ich in der Bundesliga eigentlich auch mal als Trainer)

    Perkovac hat in Dankersen eine Mannschaft gehabt/trainiert/geformt, die drauf und dran war, sich im Mittelfeld der Liga zu etablieren - dann kamen die schweren Verletzungen von Bilbija (und ungemein wichtig: ) Südmeier, sowie Doder usw. , ohne die der Verein letzte Saison nie abgestiegen wäre (zudem war man ja noch Opfer des erhöhten Abstiegs wegen des HSVs)

    GWD ist durch den diesjährigen Abstieg um Jahre in der Mannschaftsentwicklung zurückgeworden worden...(das wird Zeit brauchen, den Stand unter Perkovac wieder zu erreichen - aber mit Frank Carstens hat man ja wieder einen kompetenten Trainer, der den Verein ja auch kennt)

    Ist jetzt für mich als Dankerser Anhänger aber wieder blöde: eigentlich würde ich mich über eine erfolgreiche Trainertätigkeit Perkovacs freuen - aber wenn er N-Lübbecke trainiert... :rolleyes:

    küstentanne schreibt

    Zitat

    Der Rest ist gemeingefährlich und höchst manipulativ.

    ...was man von vielem, was in der sogenannten "Qualitätspresse" steht und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk so gesendet wird, nicht behaupten kann.... ;)

    Aber ich würde im Sinne des 'on-topics' vorschlagen, das hier nicht weiter zu vertiefen, sondern die gegensätzlichen Meinungen einfach stehen zu lassen (es sei denn, es bezöge sich direkt auf die HSV-Handballberichterstattung)