Beiträge von michel b.

    Einen bekannteren Schauspieler hätte man wohl zu sehr mit anderen Rollen identifiziert, deshalb suchte man wohl einen erfahrenen Schauspieler mit geringerem Bekanntheitsgrad. Auf die schauspielerischen Fähigkeiten kommt es bei Bond-Filmen eh nicht an, da die Stunts und Specialeffechts im Vordergrund stehen.
    Craig ist allerdings blond, was nicht der literarischen Vorlage von Fleming entspricht und den Erwartungen der Kinogänger. Vielleicht färbt er seine Haare ja währen den Dreharbeiten.

    Rapolder wurde einfach überschätzt. Außer in Bielefeld (dort läuft es unter von Heesen auch nicht schlechter, owohl etliche Leistungsträger gingen oder verletzt sind)hat er doch keine gute Arbeit vorzuweisen. Waldhof Mannheim wurde u.a. durch seine Einkaufspolitik in den Ruin getrieben und spielt jetzt Oberliga.
    Alpay müsste mit seiner internationalen Erfahrung in der Abwehr gesetzt sein, stattdessen demontiert ihn Rapolder. Sinkiewicz wurde viel zu früh in die Nationalelf berufen, er hat im Moment Schwierigkeiten mit normalem Bundesliganiveau.Köln braucht im Moment keinen Konzepttrainer, der modernen Fußball spielen lassen will, sondern einen Trainer der alten Schule der mit Ausputzer und klaren Zuordnungen die gegnerischen Spitzen in Manndeckung nimmt.
    Dann könnte die Abwehr wieder Sicherheit erlangen.

    Das ist nun mal eine gute Art an Gelder zu kommen, finanziell wesentlich besser gestellte Vereine wie z.B. Bayern München haben ihren Stadionnamen ja auch verkauft.
    Positiv finde ich die Bezeichnung "Park", endlich mal ein Stadion dass nicht Arena genannt wird.

    Diese Nominierungen spiegeln auch die Nachwuchsprobleme der SPD wieder. Zwei abgewählte Ministerpräsidenten (Steinbrück, Gabriel), ein Parteiveteran (Müntefering) der wohl als Fraktionsvorsitzender wichtiger gewesen wäre, und ein Kommunalpolitiker der zuließ, dass zunächst die Leipziger Olympiabewerbung von Stasi-Mitarbeitern geleitet wurde.
    Das alte Schlachtross Peter Struck soll wieder die Fraktion führen. Wo bleiben die Nachwuchshoffnungen Nahles und Vogt?
    Aber auch bei der Union werden vermutlich wieder die alten Köpfe zu sehen sein.

    Das kann man auch anders sehen. Wenn man schon den Vergleich mit anderen Unternehmen wählt, dann gelten dort die schriftlich fixierte Arbeitsverträge. In dem von Nowotny steht eben nicht, dass er Lohnfortzahlung über die gesetzlichen Frist von sechs Wochen hinaus erhält. Jedes Arbeitsgericht entscheidet nur über schriftlich fixierte Arbeitsverträge und nicht über mündliche Nebenabsprachen. Er, bzw. sein Berater haben sich da halt sehr naiv verhalten, sich auf mündliche Zusagen zu verlassen. Calmund hat sich, so weit ich weiss, auch noch nicht klar geäußert, oib es diese Absprachen überhaupt gab.
    Ein normaler Arbeitnehmer hätte null Chancen, Lohnfortzahlung über die gesetzliche Frist hinaus zu erhalten. Deshalb ist die Trennung konsequent.
    Im übrigen, ich glaube dass Leverkusen sich sportlich nichts mehr von Nowotny erwartet und dessen ungeschicktes Vorgehen als Steilvorlage zur Trennung eines überbezahlten, dauerverletzten Spielers benutzt.

    Sepp: Es liegt mir fern, Rentner die Jahrzehnte lang geschuftet haben, irgend etwas zu missgönnen. Da wurde ich falsch verstanden.
    Ich glaube aber nicht, dass die Realität so ist, wie in dem von dir gebrachten Beispiel mit der Pförtnerloge. Den meisten Rentnern geht es finanziell nicht schlecht, natürlich gibt es auch Altersarmut, aber sie ist nicht die Regel.
    Ich denke künftige Rentnergenerationen würden gerne mit der heutigen tauschen.

    Seltsam, wenn bei uns am Ort durch eine Busfirma Reisen angeboten werden (z.B. in den Bayrischen Wald, Städtefahrten, Bodensee usw.) ist der Bus immer gefüllt mit Rentern, die sich das gar nicht leisten können. :D Ob in Spanien, USA oder sonstigen Urlaubszielen, wenn mann deutsche Urlauber sieht sind das oft nicht Familien mit Kindern sondern Rentner. Und das laut obigem Zitat mit 600 Euro Monatsrente?
    So gar nicht dazu passen will auch die Tatsache, dass seit Jahren immer höhere Beträge an die nachfolgende Generation vererbt werden (und der inoffizielle Betrag dürfte höher sein, da oft die Erbschaftssteuer durch Schenkungen umgangen wird). Ich glaube wer vierzig Jahre gearbeitet hat, müsste mit seiner Rente klarkommen, da das Haus oft abbezahlt ist, die Kinder aus dem Haus sind usw.

    Das war ein spannender Boxabend gestern. Ich hatte eigentlich einen kurzrundigen KO-Erfolg Brewsters erwartet, aber Luan setze ihm stark zu und lag nach Punkten in Führung. Doch im Schwergewicht kann nun einmal ein Schlag entscheiden und der Niederschlag am Ende der achten Runde war wohl vorentscheidend. So ist also nach Mildenberger und Schulz auch der dritte Schwergewichtler gescheitert den WM-Titel eines bedeutenden Verbandes nach Deutschland zu holen und Schmelings Erbe anzutreten.
    Brewster bleibt also Weltmeister, Luan hat viele Sympathien gewonnen.
    Nun wird es wohl einige Jahre dauern, bis wieder ein deutscher Schwergewichtler um die WM boxen darf, Talentmäßig sieht es da düster aus.

    Agusta und franky kann ich nur voll zustimmen. Mag sein, dass wir in imaginären Wirtschaftswachstumstabellen Schlußlicht sind, aber ist das unsere Realität? Wie geht es denn den Menschen in Lateinamerika, Afrika und Asien? Die wissen doch oft nicht mal, wie sie am nächsten Tag ihre Familie durchbringen können oder ob sie Essen bekommen. Ist es da schlimm, wenn man in einer unbedeutenden Tabelle (die oft auch verschieden berechnet und interpretiert werden)unten steht. Selbst in Europa gehören wir noch zu den Wohlhabenden, man schaue sich nur den Lebensstandard in Osteuropa an und vergleiche ihn mit unserem. Bei uns geht es Arbeitslosen finanziell oft besser als Menschen die dort voll erwerbstätig sind. Ich war übrigens in Tschechien im Urlaub, hab also gesehen was ich sage. Ob Lohnniveau, Gesundheitssystem (vergleicht mit dem Wunderland USA), Rente (ist in Entwicklungsländern unbekannt), oder der Infrastruktur ist Deutschland immer noch auf hohem Weltniveau.
    Wir sind dezeit vielleicht Schlußlicht unter den wenigen, reichen Industriestaaten, aber das ist ein aushaltbares Schicksal.
    Ich bin froh in Deutschland leben zu können und bin optimistisch für die Zukunft unseres Landes, solange es junge Menschen wie agusta gibt,die eine sehr richtige Einstellung widergibt.

    Boxen ist sicher ein harter Sport, aber ich denke es ist übertrienben ihn als Sport von dummen Menschen zu charakterisieren, die selbst Schuld an Ihrem Schicksal sind. Bestes Gegenbeispiel sind die Doktoren Klitschkos.
    Jedes Wochenende finden unzählige Boxkämpfe statt, bei denen nichts passiert. Aber über die wird nicht berichtet.
    Auch Abfahrtsfaher, Formel 1-Piloten oder Skispringer sind schon tödlich verunglückt, will man diese Sportarten ernsthaft verbieten.
    In Amerika ist es oft so, dass der soziale Aufstieg für Schwarze nur über diesen Sport möglich ist (wenn man kein guter 100-m Sprinter oder Sänger ist), viele dieser Boxer kommen doch aus dem Ghetto und würden dort ewig bleiben, wenn sie nicht das Talent zum Boxen hätten. Vielleicht war er also nicht gedankenlos gegenüber seiner Familie, sondern sah in diesem Sport die einzige Möglichkeit seine Familie finanziell abzusichern? Wer von uns kann das beurteilen?
    Im übrigen ist es keineswegs das Ziel im Boxen den Gegner schwer zu verletzen, sondern ihn zu besiegen. Dies kann dadurch passieren, dass man öfter trifft als der Gegner ( Punktsieg). Maske und Ottke haben dadurch häufig gewonnen, der Gegner wurde jedoch kaum verletzt da beide keine Schlagkraft besaßen.
    Auch wenn es zum k.o. kommt, ist es relativ selten, dass der Betroffene bewußtlos geschlagen ist. Vielmehr ist der Gleichgewichtssinn kurzzeitig durch Schläge an bestimmte Stellen außer Gefecht gesetzt, der Boxer kann sich nicht auf den Beinen halten. Minuten nach dem Kampf geben aber selbst KO-Opfer meist bereitwillig Interviews (ohne Unsinn zu labern) und verlassen auf eigenen Beinen den Ring.

    Also meine Lieblingsermittler sind Boerne/Thiel aus Münster wegen des schrägen Humors, danach kommen die Kölner und Münchner Komissare.
    Die Tatorte aus Frankfurt gefallen mir nicht, zu brutal. Ebenso wenig mag ich die österreichischen Tatorte und den neuen Ermittler des NDR.
    Schimanski hat mir früher nicht so gefallen, meinn "historischer Kultkommissar" ist Manfred Krug alias Paul Stoever.
    Der Tatort von Radio Bremen am letzen Sonntag war ja fast ein Thriller. Die Darstellung des Psychopathen und Biedermanns war hervorragend, seltsam dass ich diesen Schauspieler vorher noch gar nicht groß registriert habe.

    Während hier ernsthaft die Meiung vertreten wurde, dass Lehmann einen Fehler beim zweiten Tor für Südafrika begangen hat :pillepalle:, hört man von den Kahn-Fans hier nichts zu dessem peinlichem Fehler der zum Gegentor gegen Nürnberg führte. Auch sein blindwütiger Ausflug Minuten vorher, der zu einer guten Chance für Nürnberg führte, war durchaus unterhaltsam :P.

    Hätte Lehmann solche Fehler in den Länderspielen gemacht, hätte die Bayern-Fraktion um Sepp Maier (der vor allem), Franz Beckenbauer oder Karl-Heinz-Rummenigge das Maul wohl ganz schön aufgerissen.
    Ich halte Kahn für einen guten Torwart, aber diese einseitige Stimmungsmache der Bayern-Lobby in den Medien (z.B.Bildzeitung) geht mir auf die Nerven. ;( Lehmann hat Recht, wenn er sagt dass sich der Präsident von Arsenal ja auch nicht zu dem Thema äußert.