Beiträge von Nocheinmainzlarer

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    Original von härter_schneller
    wer glaubt denn eigentlich diesen quark aus dem hause tvm? das ist in der ersten sechs eine der besten mannschaften der zls, da wollen sie auch hin.

    Könntest du deine Aussage mal etwas sinniger gestalten?
    Welchen Quark?

    Was die Aussage mit den Trainingsinhalten betrifft gebe ich dir recht,Kraft und Ausdauertraining sind da inclusive, deshalb sprach ich ja von Einheiten.
    Wie oft anderswo trainiert wird kann ich nicht beurteilen, ich finde es nur bemerkenswert das sich sehr junge Leute heute noch so quälen, zumal Frauenhandball bestenfalls Semi-Professionell betrieben wird, in der 2. Liga kann man bestenfalls von einem bezahlten Hobbie sprechen.
    Der gezollte Respekt war ortsunabhängig.

    Mit Mainzlar muss gerechnet werden
    Dank starker Defensivleistung auch Markranstädt geknackt - Sechster Sieg in Folge - Torfrau Nicole Dauth Matchwinnerin
    Lena WagnerLOLLAR. Die Handballerinnen des TV Mainzlar sind endgültig im Kreis der Aufstiegsplatz-Aspiranten angekommen. Nach dem eindruckvollen 25:20-Heimsieg am Samstag gegen den letztjährigen Play-off-Teilnehmer SC Markranstädt, gleichzeitig dem sechsten doppelten Punktgewinn in Folge, ist der Staufenberger Verein - auch profitierend von der ersten Niederlage der HSG Bensheim-Auerbach - mit nunmehr 12:2 Zählern auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Wichtiger als die nackten Zahlen dürfte jedoch die Erkenntnis sein, dass der TVM derzeit absolut stabil daherkommt, selbst gegen die zu den stärksten Teams der Liga zählenden Teams. Wie schon vor zwei Wochen gegen Metzingen machten die Gastgeber ihre physische Unterlegenheit in Sachen Körpergröße und Kampfgewicht prima wett.
    TV Mainzlar -
    SC Markranstädt 25:20
    Mit der 4+2-Deckung gegen Markranstädts Polinnen Zart und Woycieszack hatte Trainer Jürgen Gerlach einmal mehr das richtige Defensivtaktik-Ass aus dem Ärmel gezogen. Hinsichtlich der Kondition, der Schnelligkeit und des Kampfgeistes brauchte sich der "Doc" bei seinen fitten Mädels erneut keine Sorgen zu machen. "Unsere körperliche Verfassung ist im Moment unser Vorteil. Wir können immer noch nachlegen. Die Intensität im Training war hoch, das Ergebnis kommt", freute sich Gerlach über den Sieg seiner Mannschaft in einem "körperlichen Kraftakt auf Messers Schneide".
    Auch von einem 4:8-Rückstand nach rund 18 Minuten, der in der Hauptsache durch eine anfängliche Ideenlosigkeit und schwache Wurfausbeute gegen fix zurücklaufende sowie kräftig zupackende Gäste vor einer gut aufgelegten SC-Torhüterin Julia Schulz zustande kam, ließen sich die Mainzlarerinnen nicht beirren. Mit vier Toren in Serie, drei davon von der eingewechselten Daniela Wolff, schaffte der TVM die Wende und ging schließlich auch mit einer Führung in die Kabine.
    Nach dem Wechsel blieb das über weite Strecken nervös und hektisch geführte und deswegen nicht unbedingt schöne, aber sehr spannende Spiel ausgeglichen. Bis zum 17:17 lagen noch sämtlich Spielausgänge im Bereich des Möglichen. Doch dann lief Mainzlars Torfrau Nicole Dauth zu Höchstform auf und zog den "Piranhas" langsam aber sicher die Zähne und parierte selbst freiste Würfe. "Nicole hat heute sehr, sehr gut gespielt. Sie agiert inzwischen viel klüger", war ihr Coach voll des Lobes.
    Die vor Selbstbewusstsein nun strotzende Svenja Jänicke warf ihre Mannschaft rund acht Minuten vor dem Ende mit 20:17 nach vorne, doch Markranstädt kam in Überzahl noch einmal heran. Als Dauth aber gegen den mit sieben Feldspielerinnen alles auf eine Karte setzenden SC ins leere gegenüberliegende Tor zum 23:20 traf, war die Entscheidung gefallen.

    Im StenogrammMainzlar: Dauth (1), Tornow (ab 59. Minute); Atanasoska (1), Ruzickova (n.e.), Lisowska (5/1), Wolff (3), Dolny, Hess (3/1), Duketis (1), Reeh (1), Bepler (2), Jänicke (4), Jensen (4).
    Markranstädt: WOlner (43.-45.), Schulz; Bones (2/1), Geheb (5), Woycieszack (1), Zart (2), Karolius, Ludwig (4), Göpel, Ramirez (6/1), Glathe (n.e.).
    Schiedsrichter: Schembs/Weyell (Nackenheim/Nieder-Olm). - Zuschauer: 340. - Zeitstrafen: 12:8 Minuten. - Siebenmeter: 4/2:5/2.
    http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.…3842&_dpa=sport


    Zitat

    ...ich finde die momentane Leistung von Mainzlar sehr beeindruckend. Jetzt schon auf Platz 3. Wer hätte das den vor der Saison wirklich gedacht. Denen traue ich auch noch mehr zu.

    Beeindruckend ist die Leistung auf jeden Fall, man muss stolz auf diese Mannschaft sein.
    Die Erfolge werden jedoch mit sehr hohem körperlichen Aufwand und unglaublichem Kampfeswillen errungen.
    Die Zeit wird zeigen wie lange man das durchhalten und auch eventuelle personelle Ausfälle kompensieren kann.
    Allerhöchsten Respekt hat jedenfalls die Bereitschaft der jungen Spielerinnen verdient bis zu 10 Trainingseinheiten pro Woche zu absolvieren.
    Der Zusammenhalt der Spielerinnen und auch der Spass am Erfolg tun sicher ein übriges.

    Samstag | 24.11.2007
    7. 17.00 BSV Sachsen Zwickau - SV Allensbach 22:27 (11:14)
    7. 17.30 HSG Bensheim-Auerbach - TV Nellingen 16:17 (3:8)
    7. 19.30 TV 05 Mainzlar - SC Markranstädt 25:20 (10:9)
    Sonntag | 25.11.2007
    7. 16.00 Frisch Auf Göppingen - TuS Weibern 36 : 30
    7. 17.00 VfL Waiblingen - DJK Marpingen 28 : 27

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    Original von phönix

    ich wusste noch gar nicht, dass die Lausitz schon an Polen verkauft wurde...

    phönix

    Da hat die gute Lena Wagner wohl was verwechselt.
    Wahrscheinlich ist ihr die Weisheit unbekannt dass man seinen Hund zwar Huhn
    nennen kann, er deshalb aber noch lange keine Eier legt... :D :lol: ;)

    Piranhas die nächsten Zähne ziehen
    Für Mainzlar beginnen die Wochen der Wahrheit - Gerlach setzt auf Frust der unter Druck stehenden Markranstädterinnen
    STAUFENBERG (lew). Nach zuletzt fünf Siegen in Folge, belohnt mit einem prima Tabellenplatz vier, stehen die Handballerinnen des TV Mainzlar vor den Wochen der Wahrheit. In den kommenden drei Spielen gegen Mannschaften, die die Aufstiegsrunde anpeilen, können die Staufenbergerinnen unter Beweis stellen, dass sie zurecht vorne mitmischen. Den Auftakt bildet das morgige Heimspiel um 19.30 Uhr in der Lollarer Clemens-Brentano-Schulturnhalle gegen den SC Markranstädt. Von der Bissigkeit der vergangenen Spielzeit, als die Markranstädterinnen als Rangzweite in die Play-Offs einzogen und erst im Finale von Beyeröhde am Aufstieg in die erste Liga gehindert wurden, scheinen die so genannten "Piranhas" ein wenig eingebüßt zu haben. Nach einem glatten 6:0-Saisonstart setzte es zuletzt drei Niederlagen in Serie. Auch wenn die doppelten Punktgewinne an die drei bislang noch ungeschlagenen Spitzenteams gingen, dürften die Ostdeutschen doch einigermaßen unzufrieden mit ihrem "Absturz" auf den sechsten Platz in der Südstaffel der 2. Bundesliga.
    "Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder sind sie frustiert. Denn wenn sie gegen uns nochmal verlieren, ist der Zug nach oben schon fast weg. Oder sie packen es eben", glaubt Mainzlars Trainer Jürgen Gerlach, dass die Erwartungshaltung der Markranstädter Fans sehr hoch sei und die morgigen Konkurrentinnen gehörig unter Zugzwang stünden. Und genau das sei auch die "große Chance" seiner Mädels, weiß der erfahrene Coach, dass der unbedingte Wille, nicht zu verlieren, auch ganz schnell nach hinten losgehen und flattrige Nerven verursachen kann.
    Bei allem Druck, der auf den Gästen lastet, darf aber nicht vergessen werden, dass der SC über eine "gut besetzte Mannschaft" mit einer "sehr starken" Torfrau TNne WOlner und den gefährlichen Polinnen Eweline Zahrt und Sandra Woycieszack im Rückraum verfügt, die zudem sehr eingespielt ist. Auch wenn nach Einschätzung des "Docs" die schwangere Linksaußen Jurate Kyskyte vermutlich ausfällt, muss der mit einem kompletten Kader auflaufen könnende TVM eine starke Leistung bringen, um den Sächsinnen die nächsten Zähne zu ziehen.
    "Wir müssen schon oben spielen, so wie gegen Metzingen", so die Gerlachsche Forderung. Die Voraussetzungen sind gegeben. "Wir sind taktisch und körperlich fit. Derzeit stimmt es im Kopf, wir können umsetzen, was wir spielen wollen. Das hilft uns sehr", soll es einmal mehr eine "variable Deckung" gegen durchweg größer gewachsene Markranstädterinnen richten. "Das wird eine ganz harte Aufgabe, aber wir sind trotz der körperlichen Unterlegenheit nicht chancenlos", ist der Mainzlarer Übungsleiter guter Dinge, dass es klappen könnte mit dem gelungenen Start in die happige Vorweihnachtszeit.


    http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.…3842&_dpa=sport

    Wird ein interessantes Spiel mit einer Standortbestimmung für beide Mannschaften.
    Für Mainzlar spricht die Heimstärke und die Euphoriewelle, obwohl man bis jetzt eigentlich nur schwächere oder gleichwertige Gegner geschlagen hat.
    Ich persönlich halte bei allem Respekt für die Leistung der Mannschaft ein erreichen der Play-Offs eher für unwahrscheinlich und wäre mit einem frühzeitig gesicherten Platz 6 sehr zufrieden.
    Ich lasse mich aber sehr gerne eines Besseren belehren, vielleicht schon morgen Abend.

    Für die Piranhas wird das in der momentanen Situation eine harte Nuss zu knacken sein, zumal sich die Festung Lollar Nord schon in der Vergangenheit als uneinnehmbar für die Sachsen erwiesen hat.
    Wenn Mainzlar wieder auf hohem Niveau spielen kann und seine kämpferischen Stärken zum tragen bringt wird es sehr schwer für Markranstädt, sollten sie aber gewinnen können wäre das vielleicht eine Chance nocheinmal durchzustarten.

    "Schaun mer mal"

    Freitag | 16.11.2007
    6. 20.30 TV Nellingen - SV Allensbach :
    Samstag | 17.11.2007
    6. 19.00 SC Markranstädt - Frisch Auf Göppingen :
    6. 19.30 TuS Metzingen - VfL Waiblingen :
    6. 19.30 TSG Ober-Eschbach - BSV Sachsen Zwickau :
    6. 19.30 TuS Weibern - HSG Bensheim-Auerbach :
    6. 20.00 DJK Marpingen - TV 05 Mainzlar :

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    Original von Gino
    ...Uuuups, Bruchlandung :D

    Sind da etwa die Damen aus der Outlet-Stadt nach dem jüngsten Pokalerfolg etwas nachlässig geworden ? :lol: :lol: :lol:


    Nein, die haben schon gekämpft aber sie konnten das Tempo der Mainzlarerinnen nicht mitgehen, die auch noch einen Super-Tag erwischt hatten an dem alles gelang.
    Metzingen hat schon eine gute Mannschaft die besonders über einen guten Rückraum verfügt.
    Diesen konnten die Hessinnen durch eine konsequente 4+2 Deckung ausschalten.
    Mainzlar hat an diesem Tag auf für Zweitligaverhältnisse überdurchschnittlich hohem Niveau gespielt.
    Dazu noch die mittlerweile legendäre Heimstärke, da werden sich auch andere Mannschaften noch schwertun die "Festung Lollar Nord" einzunehmen.

    Wolff entledigt sich des Schafspelzes und trifft alles

    TVM siegt mit geschlossen starker Leistung - Metzingen hilflos gegen grandiose Abwehr
    Lena WagnerLOLLAR. Samstagabend, Lollarer Clemens-Brentano-Schulturnhalle, kurz vor 21 Uhr. Eine in weiß und schwarz gekleidete Gruppe von Menschen hüpft wie wild im Kreis. Aus dem Lautsprecher klingen "So ein Tag, so wunderschön wie heute" und "Oh, wie ist das schön", gegleitet von rhythmischem Klatschen von der Tribüne. DHB-Pokalsieg, Aufstieg geschafft? Nein, die Handballerinnen des TV Mainzlar haben "nur" gerade ein Heimspiel in der 2. Bundesliga gewonnen, das gegen den TuS Metzingen, und zwar überraschend deutlich mit 34:24 (14:11). Die überschäumende Freude ist verständlich, hatten die Staufenbergerinnen doch eindrucksvoll demonstriert, dass sie trotz des Wegfalls ihrer großgewachsenen Rückraumschützin Anita Koljanin prima Handball spielen können. Die körperliche Unterlegenheit machte sich nur allzu selten bemerkbar. Stattdessen stachen im Angriff Kämpferherz und Mut, die die anfänglichen Schwierigkeiten im Positionsangriff locker im Sande verlaufen ließen.
    Garant für den hohen Heimsieg war aber die grandiose Leistung in derAbwehr, die die allerdings auch erschreckend schwachen Metzingerinnen früh demoralisierte. Mit einer 4+2-Formation samt prima Mittelblock war das TuS-Angriffsspiel weitesgehend lahm gelegt. Zu Schnellangriffen gezwungen, produzierten die Schwäbinnen Fehler am laufenden Band, die der konditionell viel stärkere Gastgeber dankbar an- und so von Beginn an das Kommando übernahm.
    TV Mainzlar -
    TuS Metzingen 34:24
    "Das war eines unserer besseren Spiele", freute sich Trainer Jürgen Gerlach, dass die harte Vorbereitung sich vollauf bezahlt gemacht hatte, sprach der gesamten Mannschaft ein großes Kompliment aus und hob eine Spielerin heraus, die, rund zwanzig Minuten vor dem Ende eingewechselt, wie entfesselt aufspielte und aus nahezu allen Lagen erfolgreich war.
    Daniela Wolff ließ endlich einmal wieder ihr Können aufblitzen und übernahm in der zweiten Halbzeit ebenso beeindruckend die Verantwortung, wie dies im ersten Durchgang Kapitänin Nina Hess getan hatte. Beim Stand von 17:15 sowie zu einem Zeitpunkt gekommen, in der die Begegnung vielleicht doch noch zu kippen drohte, legte die 23-jährige Wolff ihren oft offenbarten harmlosen Schafspelz ab und erzielte mit einem Knaller nach voller Tempoaufnahme das wichtige 18:15. "Dani hat das gemacht, was wir von ihr erwarten: Sie ist im richtigen Moment gekommen und hat gut geschossen. Das war fantastisch", war Gerlach voll des Lobes für die ehemalige Zwickauerin, die während ihres 19-minütigen Einsatzes aus allen drei Rückraumpositionen brandgefährlich war und sich insgesamt acht Mal in die Torschützenliste eintrug.
    Aber die klasse Vorstellung alleine an ihr festzumachen, würde dem starken TVM-Auftritt nicht gerecht. "Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung", brachte eine abermals bestens aufgelegte Torfrau Nicole Dauth auf den Punkt, dass jede eizelne ihrer Kolleginnen ihren Teil dazu beigetragen hatte, dass der in der vergangenen Saison klar bessere TuS Metzingen am Ende noch ein deftiges Päckchen eingetütet bekam. der Mannschaft stellende Anna Lisowska. Egal, wer auf der Platte stand, jeder spielte auf hohem Niveau. Da fiel sogar die Disqualifikation von Domenika Dolny, die bereits in der 38. Minute ihre dritte Zeitstrafe kassiert, nicht ins Gewicht.

    Im StenogrammMainzlar: Dauth, Tornow (ab 59. Minute); Atanasoska (4), Ruzickova (1), Lisowska (2/2), Wolff (7), Dolny, Hess (8/3), Duketis (3), Reeh (2), Bepler, Jänicke (3), Jensen (4).
    Metzingen: Noppel (48. bis 52.), Kuhlmann; Kaminski (2), Skenderovic (3), Stefani (2), Haas (3), Artschwager (1), Rösler (3), Cartarius (7/1), Kaiser (n.e.), Linger (n.e.), Schmid (3/1).
    Schiedsrichter: Kuntz/Schmitt (Kleinblitterdorf/Marpingen). - Zuschauer: 280. - Zeitstrafen: 10:6 Minuten. - Rote Karten: Dolny (38., dritte Zeitstrafe); Schmid (50. Unsportlichkeit). - Siebenmeter: 5/5:3/2.

    http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.…3842&_dpa=sport

    Samstag | 10.11.2007
    5. 17.00 BSV Sachsen Zwickau - TV Nellingen :
    5. 19.30 TV 05 Mainzlar - TuS Metzingen :
    5. 19.30 HSG Bensheim-Auerbach - SC Markranstädt :
    5. 19.30 SV Allensbach - TuS Weibern :
    Sonntag | 11.11.2007
    5. 16.00 Frisch Auf Göppingen - DJK Marpingen :
    5. 16.00 VfL Waiblingen - TSG Ober-Eschbach :

    Mit einer tollen Leistung konnten die Mainzlarerinnen bis zur 56.Spielminute
    die Partie offen gestalten und nötigten dem Gegner und den Zuschauern viel Respekt ab.
    Einziger Wermutstropfen: Anita Koljanin zog sich einen Achillessehnenriss zu und fällt für längere Zeit aus.

    Zitat

    Original von härter_schneller

    der trainer siehts anders:

    Als Augenzeuge neige ich eher zur Meinung des Trainers.

    Insgesamt machten die Piratinen eher einen resignierenden Eindruck, es vermittelte irgendwie nicht den Eindruck als ob die Mannschaft sich kämpferisch mit aller Macht aus der Krise spielen will.

    Sie liessen sich sozusagen nahezu widerstandslos versenken.

    Bei einer so jungen Mannschaft fielen auch erhebliche konditionelle und läuferische Defizite auf.

    Mainzlars Spielerinnen konnten sich die überwiegende Spielzeit schonen und nur das nötigste tun, wenn sie allerdings mal aufdrehten dann fielen die oben genannten Defizite der Piratinnen besonders auf.

    Dominant ohne viel Aufwand

    TV Mainzlar holt in Ober-Eschbach dritten Saisonsieg - Gute erste Halbzeit ausreichend
    OBER-ESCHBACH (lew).Eine gelungene Generalprobe für das mittwöchliche Pokalspiel gegen Nürnberg feierten die Zweitliga-Hanballerinnen des TV Mainzlar am Samstag im Hessenderby bei der TSG Ober-Eschbach. Mit einer guten Leistung legten die Staufenbergerinnen in der ersten Halbzeit den Grundstein zu einem lockeren 28:24 (14:9)-Auswärtssieg, dem nunmehr dritten doppelten Punktgewinn in dieser Spielzeit.

    Den ersten Treffer der Partie erzielten die "Bad Homburger Piraten", dann riss aber der Gast das Spiel an sich und setzte sich über 1:4 (7.) nach rund Minuten bis auf 4:10 ab, bevor es mit einer immer noch komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung in die Kabine ging. "In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt", freute sich Mainzlars Co-Trainer Eckhard Weber, dass der TVM quasi von Anfang an in Führung lag und die Gastgeberinnen auch ständig auf Abstand hielt.
    "Wir haben 6:0 gut gedeckt. Der Block stand gut und auch Eins-gegen-eins waren wir auf dem Posten", musste Weber allerdings bemängeln, dass die eigentliche Stärke seiner Schützlinge nicht wie gehofft griff. "Die Bewegung nach vorne war etwas schleppend. Aber dafür funktionierte das Positionsspiel ganz gut", mussten und konnten sich die Mainzlarerinnen auf den in Sachen Tempo gemäßigteren Spielaufbau verlassen. Vor allem die extra für solche Fälle verpflichtete Anita Koljanin konnte immer wieder gut ins Spiel gebracht werden und erzielte nach "einfachen Kreuzungen, nix Spektakuläres" (Weber) die von ihr erwarteten leichten Tore aus der zweiten Reihe.
    In der zweiten Halbzeit konnte es sich der TVM, da nie der Eindruck entstanden sei, man könne das Spiel verlieren, erlauben, munter durchzuwechseln und allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu gewähren. Das der Vorsprung nach dem vorentscheidenden 12:21 aus TSG-Sicht (42.) nicht weiter ausgebaut werden konnte am Ende bis auf vier Tore eingedämpft wurde, lag aber auch daran, dass "wir teilweise etwas unkonzentriert abgeschlossen haben", so der Assistent von Chefcoach Jürgen Gerlach.
    Durchaus nachvollziehbar, war der Sieg doch zu keiner Phase in Gefahr. Und möglicherweise war die ein oder andere Spielerin schon mit den Gedanken woanders: Am Mittwoch kommt es endlich zum Pokalknüller gegen den deutschen Meister.

    Im StenogrammOber-Eschbach: Klaßen, Otto; Wriedt (5/1), Milde, Kordt (6), Beckmann (3), Shcherbakova, Neuheiser (2), Hanzel, Naidzinavicius, Abramauskaite (3), Holstein (5), Rauch, Keis-Bilo.
    Mainzlar: Dauth; Koljanin (7), Atanasoska (2), Ruzickova (2), Lisowska (5/2), Wolff, Dolny, Hess (1), Duketis (4), Reeh (1/1), Bepler (2), Jänicke (1), Jensen (3).
    Schiedsrichter: Knapp/Puchinger (Borkenau/Fürth). - Zuschauer: 420. - Zeitstrafen: 12:6 Minuten. - Siebenmeter: 2/1:5/3.

    http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.…3842&_dpa=sport

    99% Zustimmung! :D

    Aber für Panik sehe ich noch keinen Anlass in OE.
    Es nützt wenig,irgendwelche Schnellschüsse zu starten und Spielerinnen zu holen die nicht in die Mannschaft passen und nur Unruhe bringen.

    Falls man kurzfristig Spielerinnen reaktivieren könnte wäre das o.k.

    Der passende Zeitpunkt für Verstärkungen wäre nach der Vorrunde, wenn die Erstligisten eventuell ihre Kader "ausmisten".

    Wirklich weiterhelfen würden OE aber nur 2 erfahrene, leistungsstarke Spielerinnen (am besten eine Spielmacherin) die Führungsstärke haben und
    Verantwortung übernehmen.

    Ansonsten helfen im Moment nur Geduld und Unterstützung der Fans für die Mannschaft, die ihr Bestes gibt.

    Ich habe den Eindruck, das man im Management einen eventuellen Abstieg aber auch in Kauf nehmen würde und über die Regionalliga einen Neuaufbau mit den ja vorhandenen Talenten starten würde bevor man sich in finanzielle Abenteuer mit ungewissem Ausgang stürzt.

    Das wäre auch keine Katastrophe und könnte unter Umständen auch der bessere Weg sein, sofern man die Mannschaft so zusammenhalten könnte.
    Respekt hätte es auch verdient.

    Vielleicht klappt es aber auch so, allerdings müsste dann wohl derTrainingsaufwand erheblich gesteigert und eventuell auch die Methodik geändert werden.

    Ich würde OE aber auf jeden Fall den Klassenerhalt gönnen und die Saison ist ja auch noch lang.

    Was rabiates Abwehrverhalten angeht halte ich Beschwerden aus Ober-Eschbacher Sicht für unangebracht.
    6 Zeitstrafen für OE gegen 4 für Mainzlar sprechen bei den schwachen Schiris schon für sich und damit war OE noch gut bedient.

    Nicht umsonst kam OE in der 2. Halbzeit etwas auf, da die Mainzlarerinnen in Anbetracht des Pokalspieles sich etwas schonten und die Zweikämpfe scheuten.

    Nicht zu vergessen auch, das der TVM munter durchwechselte und nicht immer mit der besten Formation auf der Platte stand.

    Größtes Manko bei OE zur Zeit aus meiner Sicht:
    Es fehlt die spielerische Linie, Angriffe dauern viel zu lange und bleiben ohne Druck auf die gegnerische Abwehr, Torwürfe werden nicht vorbereitet und zu hektisch abgeschlossen, Erfolg bringen gelegentlich Einzelaktionen, aber ebensooft scheitern diese auch.

    In Waiblingen wird es sehr schwer werden, diese junge Mannschaft steht sehr kompakt in der Abwehr und agiert sehr robust.

    Da muß für OE im Angriff schon alles passen.

    Samstag | 27.10.2007
    4. 19.00 SC Markranstädt - SV Allensbach 32:34 (15:16)
    4. 19.30 TuS Metzingen - Frisch Auf Göppingen 30:34 (17:17)
    4. 19.30 TSG Ober-Eschbach - TV 05 Mainzlar 24:28 (9:14)
    4. 19.30 TuS Weibern - TV Nellingen 31:23 (19:11)
    4. 20.00 DJK Marpingen - HSG Bensheim-Auerbach 23:29 (13:18)
    Sonntag | 28.10.2007
    4. 15.00 VfL Waiblingen - BSV Sachsen Zwickau 30:25