Beiträge von Nocheinmainzlarer

    härter_schneller
    1. Haben die 3 Oldies(mehr sind es nämlich nicht,Riksiavitchius,Elekes und für 3 Spiele Dshanshgava im Tor) nicht alleine die Spiele für Mainzlar gewonnen, sondern im Gegenteil durch ihre Erfahrung und ihr Können gerade bei den jüngeren Mitspielern für eine deutliche Leistungssteigerung gesorgt, so das diese mindestens den gleichen Anteil am Erfolg haben und somit Anspruch auf Annerkennung.(konnte man in derHalle und auch in den Torschützenlisten deutlich sehen).
    2. Ist das Mainzlarer Angriffspiel eher schneller durch die Oldies geworden,denn es wurden vor der gegnerischen Abwehr oft schnelle Pässe gespielt und gekreuzt um Lücken in die Abwehr zu reissen für Würfe von Miro oder Moszi oder Durchbrüche zum Kreis von PeggyTreek, besonders wenn Anja Groschopp(mit 34 wohl noch im besten Handballalter)auf der Mitte Regie führte.Dabei sind die jüngeren Spieler natürlich für die Älteren mitgelaufen.Außerdem wurde die Abwehr durch deren Erfahrung so stabilisiert, das es zu sehr vielen Tempogegenstößen durch Atanasoska kam.
    3.Hat Mainzlar 8 Spielerinnen unter 30(hab mal nur die gezählt die auch nennenswerte Spielanteile haben) und gerade für diese Spielerinnen wie Leib,Moszi und Atanasoska ist erst durch das Verbleiben in der 2.Liga eine Perspektive gegeben.

    Muravej
    Erstmal sollte es wohl das Ziel sein, die Relegation zu gewinnen(sofern sie denn stattfindet(hängt wohl von der Lizenzerteilung für Rostock ab),TuS Lintford ist zwar eine lösbare Aufgabe, aber auch die muß erstmal erfolgreich absolviert werden.
    Danach wäre dann erstmal das Management gefragt um die beiden Ziele finanzielle Konsolidierung und konkurrenzfähige Zweitliga-Mannschaft unter einen Hut zu bringen, sonst droht in Mainzlar ein 2.Lützelinden, wo der Ehrgeiz gewisser Leute einen Verein zu Tode gesiegt hat.
    Ziel sollte also erstmal sein,in der nächsten Saison durch attraktiven Handball den erfreulich angestiegenen Zuschauerschnitt zu halten,dadurch Sponsoren zu binden und Neue zu gewinnen und eine Mannschaft aufzubauen, mit der sich die Region identifiziert .
    Unter die ersten 7 zu kommen wäre unter diesen Umständen ein Ziel für die nächste Saison, ein Aufstieg in die 1.Bundesliga ist realistisch gesehen in den nächsten 2 Jahren finanziell nicht machbar.

    Zitat

    Original von härter_schneller

    soso. ich habe den leisen verdacht, die balljägerinnen aus ober-eschbach kriegen einen trainer mit akademischem hintergrund.


    Weitere Möglichkeit wäre Dirk Leun, der wohnt im Nachbarort!
    Und Iljo Duketis pflegt beste verwandschaftliche Beziehungen zur Mannschaft. ;)

    Zitat

    Original von daabefuggeler

    Die HSG Bienen wird man ja bekanntlich in der nächsten Saison in der 2.Bundesliga Süd spielen sehen, so intensiv wie dort an dem ohnehin schon guten Kader gearbeitet wird, wird man sicher für einige Überraschungen gut sein und wird sich keineswegs als chancenloser Aufsteiger präsentieren.


    DIE DOPPELTE MARION: CHILLA UND FENN HÜTEN HSG-TOR

    Nach der Bekanntgabe der Neuverpflichtung von Marion Fenn vom Zweitligisten TSG Walldorf kann die HSG Sulzbach/Leidersbach einen weiteren Neuzugang vermelden: Die 32-jährige Marion Chilla vom ebenfalls Zweitligisten TV Mainzlar wird in der kommenden Saison das Tor der HSG-Bienen hüten.

    Chilla bringt durch ihre Einsätze sowohl in der ersten als auch in der zweiten Bundesliga viel Erfahrung mit nach Sulzbach. Das HSG-Management freut sich, erneut eine hervorragende Spielerin aus unserer Region verpflichtet zu haben. „Wir sind froh, die zwei besten Torhüter aus der Rhein-Main-Region für uns gewonnen zu haben und sind uns sicher, dass die beiden Marion´s ein hervorragendes Gespann in der nächsten Saison bilden werden. Auch Marion Chilla ist nicht nur sportlich sondern auch menschlich ein Gewinn für die HSG“, so Sportlicher Leiter Leo Jakob bei der Bekanntgabe.

    Steckbrief Marion Chilla:
    Letzte Vereine: SG Bruchköbel, Grün-Weiß Frankfurt, TV Lützellinden, TV Mainzlar, TV
    Ortenberg, TuS Weibern, TV Lützellinden, TV Mainzlar
    Familienstand: verheiratet/eine Tochter
    geboren: 31.03.1974
    Positon/Nr.: Tor/1
    Nationalität: deutsch
    Länderspiele: 5 A-Jugend
    Größe: 170 cm
    Beruf: Kauffrau
    Hobby: Familie, Tiere, Radfahren
    Spitz-/Rufname: Mary


    Quelle:http://www.tvshandball.de/forum/thread.p…did=4&styleid=4

    Zitat

    Original von morsile
    Man, man, man was kann an diese 2. Liga
    sooooo interessant sein, dass hier öfter neu
    geposted wird als für Liga 1. :mad:


    Das liegt wohl dran, das die 2.Liga Süd leistungsmäßig sehr dicht ist, es sich um reinen amateursport handelt, die Fans deshalb und auch weil die Orte, aus denen die Mannschaften kommen relativ klein und überschaubar sind und auch überwiegend Traditionsclubs haben sehr dicht an den Mannschaften dran sind.
    Handball ist in diesen Orten die Sportart Nr.1.
    Da in der 1.Liga halt fast nur noch semiproffesionelle Großstadtmannschaften sind, ist die Leidenschaft der Fans auch Dank alternativer Angebote nicht mehr überall so groß.

    Zitat

    Original von härter_schneller
    muravej - der satz

    sagt genau das gegenteil. natürlich müssen die aufm platten land in lüli gefahren werden, wenn töchterchen aus sonstwoher kommt. das liegt nicht an der liebesbeziehung papa-tochter sondern an der fehlenden logistik in lütze. in erfurt sieht die struktur dank internat etwas besser aus. deshalb auch mein amusement...

    Da der Herr Dr. ja gerne mal vergisst, was er irgendwann gesagt hat, hab ich seine Aussagen bei der Vorstellung in Mainzlar fast komplett protokolliert, hab also den entsprechenden Satz mal rausgesucht,er hat wortwörtlich gesagt:

    " ..... Wir müssen im heimischen Raum Strukturen schaffen, die es verhindern, das junge Talente wie Julia Wenzel beispielsweise nach Erfurt wechseln, weil es dort die besseren Voraussetzungen gibt, sich ausschliesslich auf Schule und Handball zu konzentrieren, obwohl wir in Lützelinden dank der Eltern auch vieles gut organisiert haben, zum Beispiel hat sich Julia beklagt, das sie dort Bus und Zugfahrten zum Training und nach Hause selbst organisieren muß, bei uns werden die Mädchen in Fahrgemeinschaften von den Eltern gefahren."


    Ob das so stimmt,weiss ich nicht, aber jedenfalls hat die Aussage an sich so jedenfalls ein bisschen Sinn.

    Zitat

    Original von noch ein trainer
    Andere Frage: Warum verläßt ein heimisches Talent wie Julia Wenzel den mittelhessischen Raum - wenn doch dort der Ober-Talentförderer regiert?


    Das ist doch genau das Problem, was in der Region bisher herrschte:

    Entweder man spielt beim TVL in der A-Jugend und hat keine Möglichkeit im Erwachsenenbereich zu spielen(dort gibts nichtmal mehr eine Bezirksklasse-Mannschaft im Frauenbereich, Doppelspielrecht in Mainzlar wäre zwar erlaubt gewesen, wäre aber bis vor kurzem undenkbar gewesen.
    Um also Spielpraxis zu bekommen, mußten die Spielerinnen irgendwohin gehen wo sie regelmäßig sowohl in der A-Jugend-Regionalliga als auch in einer höherklassigen Frauenmannschaft spielen können,in Ausnahmefällen werden sie auch gelegentlich in BuLi-Spielen zu Einsätzen kommen, aber doch überwiegend auf der Bank sitzen, und davon ist noch keiner besser geworden.
    Deshalb ist der Versuch, das jetzt zu ändern schon richtig, auch wenn er aus der beiderseitigen Not entstand und abzuwarten bleibt obs mit Gerlach funktioniert.

    P.S Ihr hattet wenigstens ein Fahrrad, wir mußten laufen!! ;)

    Erstmal gehts ums nackte Überleben in der 2.Liga,wenn man den mit einer Seniorenmannschaft mit Durchschnittsalter 60 Jahre schaffen könnte, dann wäre das auch recht, in der jetzigen Situation zählt nur die Leistung auf dem Feld. Eine Verpflichtung der beiden stand übrigens schon im Raum, bevor Gerlach nach Mainzlar kam.
    Erst wenn der Klassenerhalt gesichert ist, kann man mit dem Verjüngen anfangen,
    Außerdem gehts ja nicht ums Verjüngen an sich,sondern darum endlich durch bessere Nachwuchsarbeit in der Region gute Spielerinnen zu "produzieren",statt welche von irgendwo kaufen zu müssen, die man sich nicht leisten kann und die einem eventuell auch nicht weiter bringen,wie man in Mainzlar in der letzten Bundesligasaison ja erfahren mußte.
    Ob Gerlach dafür der Richtige ist,darf gerne bezweifelt werden, aber beurteilen kann man das erst in 1-2 Jahren, falls es solange gutgeht.

    "Gerlachs Talente" sind übrigens 15-17 Jahre alt, die kann und darf man keinesfalls schon jetzt in der 2.Bundesliga verheizen, sondern man muß sie langsam heranführen.2-3 davon könnten eventuell in der nächsten Saison den Sprung in die 2.Liga schaffen, wenn der Klassenerhalt in Mainzlar gelingt,in diesem Alter ist man ja darauf angewiesen, das man neben der Ausbildung wohnortnah trainieren und möglichst hochklassig spielen kann,dazu muß man in Mainzlar aber erstmal einen angemessenen Unterbau zur 1.Mannschaft schaffen(die 2.spielt in der BezirksligaA !)

    noch ein trainer:

    Das stimmt nur bedingt,Lützelinden hat immer erfolgreiche A- und B-Jugendmannschaften gehabt ,die auch um die Deutsche Meisterschaft mitgespielt haben und zumindest teilweise von Gerlach trainiert wurden,aber was er mit Sicherheit nicht hatte, war die Geduld, sie in seine erste Mannschaft einzubauen.Trotzdem fallen mir jetzt in der 1.und 2.Bundesliga auf Anhieb 5-10 Spielerinnen ein, die aus der Lützelindener A-Jugend kommen.
    Aber jetzt kann er ja das Gegenteil beweisen,da man in Mainzlar definitiv kein Geld hat ,um fertige Spielerinnen zu kaufen wird er auf seine Talente zurückgreifen müssen.
    Geben wir ihm also eine Chance zu beweisen das er es doch kann,Mainzlar (siehe Tabelle) hat ja nichts mehr zu verlieren.

    Ich muß den Gerlach mal in Schutz nehmen(wer hätte das gedacht):
    Er sprach definitiv von den letzten "heimischen" Talenten, von "hessischen" war nicht die Rede. Die Aussage bezog sich darauf, diesen Talenten eine Perspektive im heimischen Raum, also in Mittelhessen zu geben.
    Sicher gibt es auch in Nord und Südhessen guten Nachwuchs.

    Trainerwechsel in Mainzlar –
    Dr. Jürgen Gerlach zurück in der Bundesliga

    Einen spektakulären Trainerwechsel verkündet der TV Mainzlar am heutigen Dienstagabend. Im Gesamtinteresse des Vereins hat auf Vorschlag der Staufenberg-Mainzlarer-Handball GmbH und des Arbeitskreises Bundesligahandball das Präsidium des TV Mainzlar zugestimmt, eine einvernehmliche Trennung von Trainer Iljo Duketis zum 10.01.2006 vorzunehmen. Neuer Trainer der Bundesligamannschaft des TV Mainzlar ist ab diesem Zeitpunkt Dr. Jürgen Gerlach. Bereits am kommenden Samstag wird Dr. Gerlach beim Heimspiel des TVM gegen Metzingen (14.1., 19.30 Uhr) auf der Bank sitzen. Gerlach war langjähriger Trainer des TV Lützellindens und betreut derzeit noch die weibliche A-Jugend dieses Vereins. Zusätzlich unterstützt Gerlach seinen ehemaligen Co-Trainer Eckhard Weber bei dessen Trainertätigkeit beim Regionalligisten HSG Kleenheim.
    (Pressemitteilung auf der Vereinshomepage)