Beiträge von Nocheinmainzlarer

    Norbert Gwiozda ist z.Zt Trainer der 1.Frauenmannschaft des 1.FC Köln- Handball.
    Die Mannschaft ist zur Zeit Tabellenführer in der Oberliga Mittelrhein.
    Zwar wurde ihm in Mainzlar Unfähigkeit bescheinigt, aber ich persönlich halte ihn fachlich durchaus für kompetent.
    Ich kenne ihn aus der kurzen Zeit in Mainzlar ganz gut.
    Seine Schwäche ist eher, das er sich gegen gestandene Profispielerinnen nicht durchsetzen kann, weil er menschlich halt ein zu netter Kerl ist.

    Daran ist er letztlich (nicht nur) in Mainzlar gescheitert und wird wahrscheinlich in höheren Klassen auch immer wieder scheitern.

    Steht hier:
    http://www.sis-handball.de/SIS/HANDBALL/V…&STYLE=/sis.css


    Neustadt/Sebnitz / BSV Sachsen Zwickau - HC Leipzig
    TV Holzheim / TV Nellingen - Thüringer HC
    SC Markranstädt / SV Union Halle-Neustadt - DJK/MJC Trier
    TV Dudenhofen / Haspo Bayreuth - TSG Ketsch
    SV Allensbach / TGS Walldorf - TPSG FA Göppingen
    TSG Pforzheim / HSG Sulzbach/Leidersbach - TV Mainzlar / TuS Lintfort
    TV Strombach/TuS Weibern - 1 FC Nürnberg Handball e.V.
    TuS Eintracht Oberlübbe / TSG Ober-Eschbach - TG Osthofen / HSG Bensheim-Auerbach
    HC Salzland / SG Misburg - Mecklenburger SV / Hastedter TSV
    HSC 2000 Magdeburg 2. / BVG Berlin - TSV Bayer 04 Leverkusen
    SHV Oschatz / SVG Celle - TSV Travemünde / SG PSV Rostock
    TV Beyeröhde / PSV Recklinghausen - HSG Blomberg-Lippe

    HSG Pohlheim thront weiter an der Spitze
    Titelverteidiger siegt in Nieder-Eschbach/Petterweil - Hüttenberg schlägt Groß-Zimmern

    GIESSEN/NIEDER-ESCHBACH (dl/yam). Der TV Hüttenberg und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen steuern in der Handball-Regionalliga der männlichen Jugend A weiter auf Erfolgskurs. Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen hinterließ gegen die als Titelanwärter angereiste JSG Obernburg/Erlenbach einen starken Eindruck und feierte einen deutlichen 34:29-Erfolg über die Südhessen. Der TV Hüttenberg bestätigte seine gute Form durch einen 30:28-Sieg beim TV Groß-Zimmern. Gemeinsam mit der HSG Pohlheim und der TS Steinheim führen die beiden heimischen Klubs nach dem zweiten Spieltag die Tabelle an. Titelverteidiger Pohlheim fuhr einen ungefährdeten 40:27-Sieg bei der JSG Nieder-Eschbach/Petterweil ein. Über die ganzen 60 Minuten gab es keine Phase, in der der Sieg der HSG in Frage stand.
    HSG Dutenhofen/Münchholzhausen - JSG Obernburg/Erlenbach 34:29 (17:13): Deutliche Fortschritte sah HSG-Trainer Axel Spandau bei seinem Team vor allem in der Abwehrarbeit. "Wir haben uns die ganze Woche mit unserer 6:0-Abwehr beschäftigt und das hat sich im Spiel positiv bemerkbar gemacht", zeigte sich Spandau, der mit den auf Klassenfahrt weilenden Niklas Brückel und Tim Weber zwei Stammspieler ersetzen musste, sehr zufrieden. Über 6:2, 12:5 und 15:8 beherrschte die HSG ihren Gast in Durchgang eins fast nach Belieben und hätte nach dem 17:10 ihren Vorsprung noch weiter ausbauen können. Doch fünf vergeben Großchancen in Folge bauten die JSG, die bis zur Pause auf 13:17 verkürzte, wieder auf. Nach dem Seitenwechsel zeigten die jungen Obernburger dann warum sie als Titelanwärter gehandelt werden. Beim 21:22 (40.) hatten sie den Anschluss hergestellt. "Bis zum 28:27 (50.) stand die Begegnung dann auf Messers Schneide und war eine ganz heiß umkämpfte Kiste", erklärte Spandau. Erst als sich der heimische Bundesliga-Nachwuchs, der zuvor etliche gute Möglichkeiten vergeben hatte wieder konsequenter nutzte und seinen Vorsprung auf 30:27 ausbaute standen die Zeichen wieder auf Sieg. Vor allem Nico Funk, Jan Schier und Stefan Lex bewiesen trotz vorher gezeigter Schwächen in der entscheidenden Phase Nervenstärke und führten ihr Team zum nicht unbedingt erwarteten aber hoch verdienten 34:29-Erfolg über den Favoriten.
    Dutenhofen/Münchholzhausen: Burbach, Eckhardt, Krieg - Friederichs (4), Funk (8/3), Schuchmann, Lex (10), Schier (9), Loh (3), Burgstaller, Kreuzer.
    TV Groß-Zimmern - TV Hüttenberg 28:30 (12:13): Eine geschlossene Mannschaftsleistung brachte den Hüttenberger Talenten einen knappen aber verdienten Erfolg in Groß-Zimmern. Insgesamt zehn Zeitstrafen und eine rote Karte gegen Alexander Sasse schon in der 32. Minute musste das Team um die Trainer Henning weiß und Torsten Menges verkraften. Sebastian Rühl hatte keine Probleme in der Abwehr die von Alexander Sasse hinterlassene Lücke zu schließen und gehörte zusammen mit Michael Ferber zu den stärksten Hüttenbergern Defensivkräften. Zunächst rannte der TVH über die Stationen 2:5, 7:9 und 9:11 stets einem knappen Rückstand hinterher ehe im Endspurt doch noch eine knappe 13:12-Pausenführung gelang.
    Trotz fast permanenter Unterzahl bauten die Gäste ihren Vorsprung bis zur 45. Minute auf 24:19 aus. Jetzt suchte Groß-Zimmern sein Heil in einer offenen Manndeckung und schaffte dadurch binnen sieben Minuten den 24:25-Anschluss. Doch die Hüttenberger behielten jetzt Ruhe und Übersicht, ließen den Ausgleich niemals zu und brachten den knappen Vorsprung auch Dank der treffsicheren Florian Billek und Jonas Faulenbach über die Ziellinie. "Unsere mannschaftliche Geschlossenheit, die kämpferische Einstellung und die gezeigte Disziplin haben uns den verdienten Erfolg gebracht", zeigte sich Torsten Menges zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die mit zwei Siegen einen optimalen Saisonstart erwischt hat.
    Hüttenberg: Fitzthum, Moser - Kern (2), Dorzweiler, Billek (11), Sasse (1), Ziehm (1), Faulenbach (6), Avemann (8/7), Ferber, Ulm, Hofmann (1), Rühl.
    JSG Nieder-Eschbach/Petterweil - HSG Pohlheim 40:27 (20:12): Nach dem Spiel gegen Budenheim stand am Sonntag zu früher Stunde ein weiteres Spiel gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner auf der Tagesordnung. Die Pohlheimer wurden ihrem Ruf als Favorit sofort gerecht und führten nach 13 Minuten bereits deutlich mit 12:3 nach einem Tor von Kreisläufer Mischa Schneider. Die HSG schaltete nach dieser klaren Führung mehrere Gänge zurück, alle Spieler kamen zum Einsatz und die Gastgeber verkürzten nach 24 Minuten auf 11:15. Nach zwei Toren von Neuzugang Philipp Debus und dem Treffer zur 20:12-Halbzeitführung von Timm Schneider bot sich nach der Pause das gleiche Bild wie zuvor.
    Pohlheim kontrollierte den Gegner und somit das Spiel nach Belieben und verbuchte in Person des glänzend aufgelegten Thomas Semmelroth nach 39 Minuten die erste 13-Tore Führung beim Stande von 15:28. Die sich voraussichtlich mit Budenheim um die Rote Laterne in dieser Spielklasse streitenden Ober-Eschbacher konnten den Rückstand nicht mehr verkürzen. Mischa Schneider erzielte mit seinem sechsten Tor den Endstand zum 27:40.
    Pohlheim: Breitbart, Dellner; Semmelroth (10), T. Schneider (10/5), M. Schneider (6), Dannwolf (6/1), Bley (3), Debus (3), Pommerening (2), Gerisch, Albrecht, Billek, Schwellnus.
    Giessener Anzeiger v.18.09.06

    Erst bremst Unsicherheit, am Ende schwinden die Kräfte

    Nach Heimpremiere wartet TV Mainzlar weiter auf ersten Sieg und personelle Alternativen
    TV Mainzlar -SV Allensbach 23:27

    Lena WagnerLOLLAR. Misslungene Heimpremiere für den TV Mainzlar. Im zweiten Saisonspiel in der Südstaffel der zweiten Handball-Bundesliga ließen die Staufenbergerinnen einen leichten Aufwärtstrend gegenüber der ersten Partie in Weibern erkennen und waren dem Gast SV Allensbach über weite Strecken ebenbürtig. In der Schlussviertelstunde machten sich jedoch die Kraftdefizite der jungen Gerlach-Schützlinge deutlich bemerkbar, so dass sie Ende noch mit 23:27 (8:9) den Kürzeren zogen. Den Aufgalopp verpatzten die anfangs sehr aufgeregt wirkenden Mainzlarerinnen völlig. Es dauerte fast sieben Minuten, bis der Ball das erste Mal den Weg ins gegnerische Gehäuse fand. Und auch nach dem 1:2 wurde es zunächst nicht viel besser. Technische Fehler, schwache Abschlüsse und Fehlpässe hatten zur Folge, dass es bis zur 16. Minute bei diesem einen Treffer blieb. Auch die Schiedsrichter, die insbesondere bei der Auslegung der Schritteregel merkwürdig oft zu Ungunsten der Gastgeber entschieden, trugen nicht dazu bei, dass sich die Verunsicherung der Akteurinnen legen konnte. "Das ist schon sehr belastend für die Spielerinnen, wenn sie auf etwas warten (auf den Pfiff der Schiedsrichter, Anm. d. Red.), was dann nicht kommt. Das ist vor allem für die Jungen sehr schwer zu verstehen, hat uns erheblich gewächt und statt sicherer eher unsicherer gemacht", sah sich Jürgen Gerlach auch von der Schiedsrichter-Interpretation von Fouls ungerecht gehandelt.
    Erst nach dem 1:6 bekam der TVM seine Nerven in den Griff und verringerte den Rückstand dank dreier Tore von Olivia Reeh und Sophia Bepler, die mutig Verantwortung übernahmen, auf 4:6 (20.). In der Folge funktionierte das Zusammenspiel im Angriff zwar immer noch mehr schlecht als recht. Dafür war man aber in der Abwehr gut zu Fuß und machte es dem auch nicht besonders einfallsreichen SVA sehr schwer, aus dem Positionsspiel heraus erfolgreich zu sein. Zudem zeigte Anne-Kathrin Rotter zwischen den Mainzlarer Pfosten eine starke Leistung und machte in der ersten Hälfte rund zehn gute Chancen zunichte. So stand es zu Halbzeit nur noch 8:9.
    Nach der Pause erwischte Mainzlar den besseren Start und ging so erstmals in Führung (10:9, 31.). Sechs Zeigerumdrehungen später erarbeitete sich der TVM sogar einen Zwei-Tore-Vorsprung. Doch Allensbach ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und landete drei Tore in Serie. Diesen Vorsprung gaben die Süddeutschen nicht mehr ab.

    Bei den Staufenbergerinnen trat nun überdeutlich zum Vorschein, dass man körperlich nicht 60 Minuten mit einer erfahreneren Zweitliga-Mannschaft mithalten kann. Im Angriff schwand die Durchschlagskraft, und in der Defensive gelang es nicht mehr so gut wie in der ersten Halbzeit, die Lücken zuzuschieben. Vorne lud man mit zahlreichen Ballverlusten zu Schnellangriffen ein, hinten ließ man zu viele einfache Tore zu oder wusste sich nur mit Siebenmeter verursachenden Fouls zu helfen. "Uns fehlen 50 Kilo Muskeln auf die Mannschaft verteilt", musste der "Doc" zur Kenntnis nehmen, dass seine Mädels "lange mitgespielt", dann aber "Kraft und Durchsetzungsvermögen" vermissen lassen hätten.
    Trainer Gerlach hofft darauf, dass seine Truppe physisch noch zulegen kann, ebenso wie auf die Geduld der Zuschauer. "Und vielleicht bekommen wir ja auch noch die eine oder andere Alternative dazu", ließ er durchblicken.

    Im StenogrammMainzlar: Kutna (n.e.), Dauth (1. bis 9. und 52. bis 57.), Rotter; Leib, Atanasoska (3), Groschopp, Kläring (1), Wolff (8), Klein, Mozsi (3/2), Bepler (3), Jänicke (1), Reeh (4/1)
    Allensbach: Teschner; Jänisch (n.e.), Landenberger (8/5), Gekeler (3), Pannach (1), Eickhoff, Egenhofer, Harter (5), Witt (1), Heimburger (1), Denk (7), Wohlbold, Lauterbach (1)
    Schiedsrichter: Keth/Mansky (Ludwigshafen) - Zuschauer: 280 - Zeitstrafen: 6:10 Minuten - Siebenmeter: 8/3:7/5
    (Giessener Anzeiger v.18.09.06)

    Zitat

    Original von *Heike*
    Niederlage zum Saisonstart

    TV Hüttenberg - ThSV Eisenach

    Das neuformierte Team der männlichen Jugend A des ThSV Eisenach startete mit einer Niederlage in die Punktspielsaison. Trotz einer 19:15 Führung (35.) unterlagen die ThSV-Youngster beim TV Hüttenberg mit 28:30 (15:13). Lars Lumpe war mit 10 Treffern erfolgreichster ThSV-Werfer, doch er allein konnte fehlende Durchschlagskraft aus dem Rückraum nicht kompensieren. :(

    Dazu der Spielbericht aus dem Giessener Anzeiger v.12.09.06


    TV Hüttenberg - SV Eisenach 30:28 (13:15).
    Das Hüttenberger Team erwischte einen optimalen Start und führte schnell mit 4:1. Die Thüringer hatten sich aber schnell gefangen und glichen beim 5:5 wieder aus. Fortan entwickelte sich bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. "Dass wir dann in Rückstand geraten sind, hatten wir uns selbst zuzuschreiben. Wir haben einige freie Chancen vergeben und zahlreiche Bälle im Gegenstoß ins Aus geworfen", wusste TVH-Trainer Henning Weiß, warum sein Team zur Pause mit 13:15 in Rückstand lag. Mit bis zu vier Toren Vorsprung dominierten die favorisierten Gäste die Partie bis Mitte der zweiten Halbzeit. Erst als sich Hüttenbergs Keeper Dominik Fitzthum deutlich steigerte, drehten die Gastgeber den Spieß um und warfen ihrerseits eine Vier-Tore-Führung (40.) heraus. "Dann haben wir vergessen den Sack zuzumachen, mussten Eisenach noch einmal bis auf einen Treffer heran kommen lassen und haben am Ende einen glücklichen Sieg über die Ziellinie gebracht", bilanzierte ein mit dem Auftakt durchaus zufriedener Weiß.
    Hüttenberg: Fitzthum, Moser; Dorzweiler (5), Langlouis (2), Billek (7), Sasse (3), Ziehm (5), Faulenbach (1), Avemann (6), Sehrt (1), Ulm, Hofmann, Rühl.

    Kreuzbandriss: Lipska fällt halbes Jahr aus

    GIESSEN (am). Eine Viertelstunde wird als Einsatzzeit von Urszula Lipska in der 2. Handball-Bundesliga in die Statistik eingehen. Das erst einmal für längere Zeit. Denn zum Einstand des TV Mainzlar in die Saison 2006/07 beim TuS Weibern (der mit 41:26 gewann) schied die frisch verpflichtete 26-jährige Spielmacherin bereits Mitte der ersten Halbzeit mit einer schweren Knieverletzung aus. Bei der prompten Operation gestern in Oberhausen stellten die behandelten Ärzte einen Kreuzband- und Innenmeniskusriss fest. Mit einem "halben Jahr Pause" rechnet Mainzlars Trainer Jürgen Gerlach.
    Während die Verantwortlichen des TVM im Rückraum und in der Abwehr erst einmal auf die junge Garde setzen müssen, war eine weitere personelle Aufstockung bereits ins Auge gefasst worden, nachdem die Vertragsverlängerung mit Miroslava Ritskiavitchius geplatzt war. "Wir sind dran, aber wir werden nichts überstürzen", sagte Horst Münch als Geschäftsführer der Staufenberg-Mainzlarer-Handball GmbH zum aktuellen Stand.

    Giessener Anzeiger v.12.09.2006

    Statt Unkerei am ersten Spieltag hier mal die Ergebnisse bis jetzt:

    SC Riesa - TV Nellingen 27:32 (10:14)
    BSV Sachsen Zwickau - HSG Sulzbach/Leidersbach 31:40 (14:21)
    TuS Metzingen - HSG Bensheim-Auerbach 29:21 (14:10)
    TSG Ober-Eschbach - SG 09 Kirchhof 43:35 (17:15)
    TuS Weibern - TV 05 Mainzlar 41:26 (19:12)


    Auch in den Bussen nach Nord- und Südhessen wirds nicht gerade fröhlich zugegangen sein!


    Und hier der Spielbericht:
    Weibern startet mit Kantersieg in die Saison

    Die frühere Zwickauerin Daniela Wolff erzielte sieben Treffer für den TVM

    Ein erstes Ausrufezeichen in der Zweiten Liga Süd setzte heute Abend der TuS Weibern: Zum Saisonauftakt feierte die Mannschaft von Trainer Jan Reuland einen glanzvollen Sieg mit 41:26 (19:12) über den TV Mainzlar. Mit diesem Kantersieg übernimmt der TuS sogleich die Tabellenführung und scheint schon gleich von Saisonbeginn das Unternehmen "Aufstieg" in Angriff genommen zu haben.

    Zunächst konnte die junge Mannschaft aus Mainzlar das Spiel noch ausgeglichen gestalten. Der Gast war ohne die Oldies Csilla Elekes und Miroslava Ritskiavitchius, mit beiden konnte noch keine Einigung über eine Vertragsverlängerung erzielt werden, in die Eifel gefahren. Für die slowakische Kreisläuferin Zdenka Starsichova lag noch keine Spielberechtigung vor, so dass zunächst Dana Kläring auf dieser Position startete. Torfrau-Neuzugang Iveta Kutna hätte zwar spielen können, doch Mainzlars Trainer Dr. Jürgen Gerlach setzte in Weibern auf Nicole Dauth und Anne-Kathrin Rotter, die beide trotz des hohen Ergebnisses ihre Sache gut machten. Ein Knackpunkt war sicher das verletzungsbedingte Ausscheiden der Polin Urszula Lipska nach ungefähr einer Viertelstunde. Die Diagnose lautet Meniskusschaden, sie wird ihrer Mannschaft mindestens zwei Wochen fehlen. Lipska hatte bis dahin das Mainzlarer Spiel gut geführt, ihr Fehlen war ganz sicher ein Nachteil für die Staufenbergerinnen. Die 17-Jährige Olivia Reeh sprang ein, aber auch sie machte ihre Sache nicht schlecht und enttäuschte trotz insgesamt drei verworfener Siebenmeter nicht.

    Ab der 20. Minute dominierte Weibern dann das Spiel. Der Vorsprung wurde immer größer, die jungen Spielerinnen des TV Mainzlar konnten vor allem in der Abwehr körperlich nicht viel entgegensetzen. So waren die beiden Torfrauen zu sehr auf sich allein gestellt und konnten eine deutliche Niederlage nicht verhindern. Trotz dieser Unterlegenheit zeigten gerade die jungen Mädchen gute Ansätze. Mainzlars Trainer Dr. Jürgen Gerlach gab allen lange Spielzeiten und damit die Möglichkeit, sich an die 2. Liga zu gewöhnen. Meistens standen fünf, teilweise sogar sechs Spielerinnen der A-Jugend Mannschaft auf dem Feld. Das Zusammenspiel von Olivia Reeh auf Lena Klein am Kreis funktionierte gut, Sophia Bepler, die nach ihrer Fußverletzung aus der Vorwoche nur gegen Ende eingewechselt wurde und Svenja Jänicke konnten sich das ein oder andere Mal gut durchsetzen. Bis auf Anna-Lena Leib konnten sich alle in die Torschützenliste eintragen.

    Zu Beginn der 2. Hälfte sah es zunächst so aus, als könnte der Gast aus Hessen das Spiel nochmals ausgeglichener gestalten. So erzielten Andrijana Atanasoska und Daniela Wolff in Unterzahl zwei Treffer und Mainzlar verkürzte auf 22:16. Daniela Wolff, selbst auch erst 22 Jahre alt, übernahm die Verantwortung im Rückraum und erzielte insgesamt sieben Treffer. Weiberns Trainer Jan Reuland brachte nun Vivi Kazaki auf der Rückraummitte. Kazaki enttäuschte in ihrem ersten Pflichtspiel für den TuS Weibern nicht, setzte sich immer wieder gut in Szene und erzielte sechs Tore in den letzten 20 Spielminuten.
    Gegen Ende des Spiels ließen die Kräfte bei Mainzlars Spielerinnen endgültig nach und Weibern konnte die Tordifferenz auf 15 Tore ausbauen.


    TuS Weibern:
    Elisabeth Herbst (1.-23.), Heike Stanowksi (23.-38.), Alexandra Flick (38-60.); Inga Etheber (3), Andrea Pop (10), Sara Grohs (2), Jennifer Schmitt (1), Simone Salz (4), Jessica Oster (4), Sylvia Strass (3), Sanja Heldrih (1), Melanie Mannebach (4), Viktoria Jux (3), Vivi Kazaki (6)

    TV Mainzlar:
    Nicole Dauth (1.-14., 45.-54.), Anne-Kathrin Rotter (14.-44., 55.-60.); Andrijana Atanasoska (3), Dana Kläring (1), Anna-Lena Leib, Daniela Wolff (7), Anja Groschopp (3), Lena Klein (2), Zsofia Mozsi (3), Urszula Lipska, Sophia Bepler (2), Svenja Jänicke (2), Olivia Reeh (3)

    [http://www.handball-welt.de/o.red.c/news.php?auswahl=2026

    stef:

    Doppelspielberechtigung heißt, dass man für eine Jugend- und Erwachsenenmannschaft eines Vereins spielbrechtigt ist.
    Dazu gibt es ein Zweifachspielrecht, welches man vom 18 bis zum 23. Lebensjahr für zwei Vereine bekommen kann, wobei der Stammverein in der Bundesliga spielen muss.

    härter_schneller
    Die beiden sind aber noch A-Jugendliche und haben in ihrer Altersklasse in Lüli keine Spielmöglichkeit.
    _

    Zitat

    Original von härter_schneller
    wieso haben jänicke und reeh eine wechselsperre?
    in lütze gibts doch keine frauen mehr.

    Gute Frage,kann ich dir jetzt auch nicht aus dem Stegreif beantworten.
    Aber bei der Lüli-Ajugend haben auch Spielerinnen aus anderen Vereinen gespielt, und da beide mal in Lang-Göns waren hat es vermutlich damit zu tun das der abgebende Verein nicht Lüli ist.
    Werd mich aber nochmal erkundigen und dann berichten.

    Htide:

    1.Der Bericht ist schon seit gestern hier veröffentlicht, und zwar da wo er hingehört, im DHB-Pokal-Threat.
    2.Änderst du deine Meinung ziemlich spontan, am 28.3.2006
    hast du hier noch geschrieben:

    Zitat

    Die junge Dame ist am 25.2.1964 geboren, hatte vor 6 Jahren bei Hypo aufgehört und ist seit Febr. 2005 Torhüterinnentrainerin bei Hypo. Gerlach hat Bürgermeister Münch (Geschäftsführer der GmbH) klargemacht, dass nur noch Spielerinnen über 40 den Untergang des TVM garantieren können. Durchschnittsalter ist jetzt erst bei 35 J.

    Plötzlich bist du jetzt der Meinung das eine 42jährige den TVM im Alleingang
    gerettet hat.

    3.Ist deine Behauptung einfach falsch.Jürgen Gerlach würde liebend gerne mit Miro spielen, aber ihre Gehaltsforderung (die Höhe ist mir bekannt und beträgt ein vielfaches des Durchschnittsverdienstes eines Angestellten)ist von der SMH,in der der Trainer nicht vertreten ist als nicht finanzierbar abgelehnt worden.
    Sicher relativiert sich diese Forderung dadurch, das Miro in Weiterstadt bei Darmstadt wohnt und erhebliche Kosten für die Fahrten zum Training und den Spielen hat, aber das ändert nichts daran, das der TVM diese Forderungen nicht erfüllen kann.

    Da es dir aber nur darum geht, gegen Gerlach zu stänkern, ist dir vielleicht entgangen, das allen Beteiligten beim TVM dieser Schritt sehr schwer fiel. zumal man fest mit Miro gerechnet hatte und jetzt im Rückraum ziemlich knapp besetzt ist.

    P.S Die "Mithilfe" in der letzten Saison wurde übrigens auch damals schon recht üppig vergütet.

    TSV Nord Harrislee - Sieger aus Lüneburg/Oldenburg
    TSV Travemünde - SG Päd./ PSV Rostock
    TSV Ellerbek - TSG Wismar
    Mecklenburger SV - Hastedter TSV
    TSV Altenholz - HSG Kropp / Tetenhusen
    HC Sachsen Neustadt-Sebnitz - BSV Sachsen Zwickau
    Sächischer HV Oschatz - SVG Celle
    SC Markranstädt - SV Union Halle-Neustadt
    Handball-Club Salzland 06 - SG Misburg
    HSC 2000 Magdeburg II. - BVG Berlin
    TV Mainzlar - TuS Lintfort
    TV Lenzinghausen - Königsborner SV Handball

    heiner:

    Zitat

    "Weil Testspiele so interessant sind wie das Nachtleben von Bottrop "

    (Originalzitat Jürgen Gerlach gestern in der Pressekonferenz)


    Erfolgreiche Premiere für Mainzlar
    Sieg trotz Vier-Tore-Rückstand nach 54 Minuten - Abgang von Ritskiavitchius kündigt sich an - Nur acht Felspielerinnen

    Lena WagnerLOLLAR. Frauenhandball-Zweitligist TV Mainzlar ist mit einem Erfolgserlebnis in die Saison 2006/07 gestartet. In der ersten Runde des DHB-Pokals besiegten die Staufenbergerinnen vor heimischer Kulisse in der Lollarer Brentano-Schulturnhalle den Zweitligakonkurrenten SG Kirchhof knapp mit 31:30 (16:15). Und das, obwohl beim TVM eine Woche vor dem Auftakt in der Meisterschaft noch einige Gesichter aus dem aktuellen Kader fehlten und die Gastgeberinnen mit gerade einmal acht Feldspielerinnen auskommen mussten. Nicht mit an Bord waren die beiden Slowakinnen Zdenka Starsichova und Iveta Kutna, für die bislang noch keine Spielgenehmigungen erwirkt werden konnten. Es fehlten auch die beiden A-Jugendlichen mit Doppelspielrecht Olivia Reeh und Svenja Jänicke, deren zweimonatige Wechselsperre erst morgen ausläuft. Abstinent waren auch die beiden Routiniers Csilla Elekes und Miroslava Ritskiavitchius. Dass Letztgenannte überhaupt noch einmal das Mainzlarer Trikot überziehen wird, scheint ausgeschlossen. "Weniger ist manchmal mehr. Und wir haben uns entschieden, mit weniger zufrieden zu sein. Dieses Kapitel ist beendet", deutete Trainer Jürgen Gerlach an, dass man sich mit "Miro" nicht in finanzieller Hinsicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnte.
    So kam es dann, dass der "Doc" und sein Co-Trainer Eckhard Weber die Pokalhürde mit einer Rumpftruppe angehen mussten. Mit Rechtsaußen Andrijana Atanasosaka, Linksaußen Anja Groschopp, Zsofia Mozsi im rechten Rückraum und Dana Kläring, die zunächst am Kreis begann, standen noch vier Akteurinnen aus dem letztjährigen Kader in der Startaufstellung. Dazu gesellten sich die als neue Spielmacherin verpflichtete Polin Urzula Lipska und die aus Zwickau gekommene Daniela Wolff auf halblinks. Den Anfang im Tor machte die Ex-Kleenheimerin Nicole Dauth. Diese Truppe schlug sich von Beginn an wacker.
    Zwar war den Mainzlarerinnen die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. Doch wenn der Ball schnell nach vorne getragen wurde, funktionierte das TVM-Spiel schon gut. Entweder war man sofort per Gegenstoß erfolgreich, oder man erspielte sich mit viel Druck Freiräume, die besonders Zsofia Mozsi, die alleine in der ersten Halbzeit sieben Treffer markierte, geschickt nutzte.
    TV Mainzlar -
    SG Kirchhof 31:30
    Der TVM war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und führte zwischenzeitlich mit drei Toren, tat sich jedoch in der Abwehr teilweise sehr schwer. Dennoch behielten die Gerlach-Schützlinge bis zum Halbzeitpfiff die Führung.
    Zu Beginn der zweiten Hälfte leisteten sich die Mainzlarerinnen eine Schwächephase und schafften es nicht, sich wieder deutlicher abzusetzen. Die überragende Torschützin Mozsi aus Halbzeit eins wurde an die kurze Leine genommen, zudem verletzte sich Sophia Bepler am linken Knöchel. Dadurch etwas aus dem Konzept gebracht, produzierte der TVM zahlreiche Fehler und luden Kirchhof zu Kontertoren ein. So ging die SG mit 23:21 in Führung (42.). Damit nicht genug: Nach 54 Minuten lag Mainzlar beim 24:28 sogar mit vier Toren im Hintertreffen. Dank einer Daniela Wolff, die jetzt die Verantwortung übernahm, aber auch dank einer jetzt starken Dauth kam Mainzlar wieder heran zum 28:28-Ausgleich. 22 Sekunden vor Schluss fiel das 31:29 und damit die Entscheidung zugunsten des Gastgebers. Der erste Sieg im ersten Spiel war geschafft, die zweite Runde im Pokal erreicht.

    Im StenogrammMainzlar: Dauth, Rotter (8. - 40.); Atanasoska (7), Groschopp (3), Kläring (2), Wolff (6), Klein (1), Mozsi (9/3), Lipska (1), Bepler (2).
    Kirchhof: Bartek, Wedemeyer (ab 20.); Berger (2), Borovic (2), Miszczyi (7), Kirmse (7), Kaspar, Kranz (n.e.), Neutze (n.e.), Ide (n.e.), Heidenreich (7/5), Startschenko (n.e.), Kerkossa (5).
    Schiedsrichter: Kaiser/Schmitz (Karlsruhe). - Zuschauer: 200. - Zeitstrafen: 4:4 Minuten. - Siebenmeter: 5/5:4/3.
    (Giessener Anzeiger 4.9.06)

    Zitat

    Original von heiner

    Da schau an! Bloß gut, daß ich darauf nicht getippt hab. Hätte Mainzlar durchaus weiter vor gesehen. Wir vielleicht doch ganz spannend in der ZLSF ;)


    Mainzlar hat ohne die beiden Slowakischen Neuzugänge und ohne Elekes und Ritskiavitchius gespielt.
    Das war übrigens das erste Spiel für die Mannschaft, die haben keine Vorbereitungsspiele gemacht.