Beiträge von Nocheinmainzlarer

    Lisowska und Hess führen zum Sieg[/B]
    [B]Gute Mainzlarer Leistung beim Derbyerfolg über Kirchhof - Abwehr der Staufenbergerinnen steht - Aufschwung hält an

    Jürgen HeideLOLLAR. "Wie der sich aufregt. Der hat doch gar keinen Grund dafür", schüttelte einer der 400 Zuschauer beim Blick auf Mainzlars Trainer Jürgen Gerlach den Kopf, als dieser an der Seitenlinie Dampf abließ, nachdem Kreisläuferin Dominika Dolny in der 40. Minute eine Zeitstrafe kassiert hatte. 19:12 führte zu diesem Zeitpunkt der TV Mainzlar im Hessenderby gegen die SG Kirchhof, so dass der "Doc" schon etwas gelassener hätte sein können. Schließlich stand am Ende auch ein 27:22 (15:9)-Erfolg der Staufenbergerinnen. Ernsthaft in Gefahr brachte der biedere Gast sein junges Team auch nicht mehr, als er auf 19:15 (42.) und später auf 23:20 (55.) verkürzte. Doch näher kamen die Nordhessinnen, die nur bis zum 4:4 (10.) hatten mithalten können, nicht mehr, obwohl der TVM im Positionsangriff trotz seiner ständigen Führung, die sogar 18:10 betragen hatte, oft zu schnell den Abschluss suchte. "Ich hätte das Spiel vielleicht mal beruhigen müssen", bekannte Nina Hess. Doch spätestens, als die gut aufgelegte Spielmacherin zum 26:20 nach 57 Minuten traf, war die wichtige Partie im Kampf gegen den Abstieg zugunsten der Mittelhessinnen entschieden. Auch Gerlach konnte sich beruhigt zurücklehnen.

    "Ich bin zufrieden mit dem Spiel, auch wenn wir viele Chancen ausgelassen haben", sagte der "Doc", der sich besonders über die starke Leistung von Torfrau Nicole Dauth freuen konnte. Noch mehr ragten beim TVM, der viele Tore per Tempogegenstoß erzielte. aber Spielmacherin Nina Hess. Sie setzte ihre Kolleginnen immer wieder geschickt in Szene. Und auch die Halblinke Anna Lisowska war mit ihren neun Treffern kaum zu stoppen. "Mainzlar hatte mit Nina Hess und Anna Lisowska im Gegensatz zu uns Führungsspielerinnen", sagte Kirchhofs neuer Trainer Udo Horn, der wegen einer Fußverletzung auf seine verletzte Spielmacherin Mandy Kerkossa verzichten musste und sich einzig über die Leistung von Torfrau Piroska Bartek freuen konnte. Dagegen war sein Gegenüber Gerlach auch mit seiner Deckung zufrieden. "Die Abwehr funktioniert immer besser", freute sich Lisowska zu Recht.
    Den Aufschwung mit zuletzt 8:2 Punkten und dem Sprung auf Rang acht mit vier Zählern Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang, den Kirchhof als Tabellenelfter einnimmt, führt Gerlach darauf zurück, dass seine junge Mannschaft "zusammengewachsen und intakt" ist. "Dass die Spielerinnern gelernt haben, dass es ohne System und Disziplin nicht geht und wir zwischen den Jahren phantastisch trainiert haben", nennt der Orthopäde ebenso wie ein vermehrtes Krafttraining als weitere Erfolgskriterien und ist sehr zuversichtlich, den Ligaverbleib zu erreichen. Von diesem sind auch seine jungen Spielerinnen, die gegen Kirchhof eine ansehnliche Partie boten, überzeugt. "Ich bin hinsichtlich des Klassenerhalts sehr optimistisch, weil die Mannschaft funktioniert", sagte Hess, wobei die 23-Jährige den Sieg gegen Kirchhof zu Recht "als Riesenschritt" auf dem Weg dorthin ansah.

    Im StenogrammMainzlar: Dauth; Lisowska (9/1), Atanasoska (1), Kläring (1), Leib, Wolff (1), Dolny (4), Hess (6/2), Klein (n.e.), Mozsi (1), Bepler (4), Jänicke
    Kirchhof: Bartek, Wedemeyer; Berger (7), Achler (n.e.), Miszczyj (6), Kirmse (7/2), Wedel (n.e.), Kaspar (1), Kranz, Neutze (1), Heidenreich, Startschenko
    Schiedsrichter: Kaiser/Schmitz (Linkenheim/Eggenstein) - Zuschauer: 400 - Zeitstrafen: 4:6 Minuten - Siebenmeter: 4/3:5/2

    http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.…3842&_dpa=sport

    Daniela Wolff trifft entscheidend
    TV Mainzlar landet mit besserer Physis zweiten Auswärtssieg der Saison - Gute Ausgangslage vor Partie gegen Kirchhof

    OSTFILDERN (lew). "Wir können vielleicht hier und da Punkte holen, wo wir es nicht unbedingt erwarten. Wenn das gegen Nellingen schon klappt, wäre das natürlich ganz gut", hatte Eckhard Weber, Co-Trainer der Zweitliga-Handballerinnen des TV Mainzlar, im Vorfeld der Partei beim bis dato auf Tabellenplatz vier liegenden TV Nellingen mit einer Überraschung geliebäugelt. Eben jene Überraschung ist nun Wirklichkeit: Dank einer von Anfang an ansprechenden Leistung und der am Ende klar besseren Physis zwangen die Staufenbergerinnen die favorisierten Schwäbinnen mit 28:27 (13:14) in die Knie und landeten so einen im Kampf um den Klassenerhalt wichtigen Auswärtssieg - den zweiten überhaupt in dieser Saison. Der TVM kam gut ins Spiel, kombinierte sicher, wartete geduldig auf seine Chancen und ging nach sechs Minuten mit 4:1 in Führung. Die Gastgeber glichen zwar zum 5:5 aus (12.), mussten ihren mittelhessischen Kontrahentinnen jedoch zunächst immer mit ein bis zwei Toren den Vortritt lassen. Erst nach dem 11:11 nutzte der TVN eine leichte Schwächephase der Gäste und ging in der 28. Minute erstmals in Führung. Doch Mainzlar blieb dran.
    TV Nellingen -TV Mainzlar 27:28
    Bis zum 16:16 konnte sich Nellingen, das nun leicht den Ton angab, aber nicht absetzen. In der Folge profitierten die Gastgeberinnen von einigen Unsicherheiten der TVM-Sieben und erspielten sich zum ersten Mal einen Drei-Tore-Vorsprung (19:16, 40). Doch Mainzlar stellte wenig später beim 20:19 wieder den Anschluss her. Eine erneute Schwächephase mit zu vielen technischen Fehlern hatte zur Folge, so Weber, "dass wir da ein paar dumme Tore gefangen haben". Das ermöglichte der Heimmannschaft, noch einmal vier Treffer zwischen sich und den Gegner zu bringen.
    Aber auch das 23:19 zwölf Minuten vor Schluss konnte den Mainzlarerinnen nichts anhaben. "Wir wussten, dass wir von der Physis her stärker sind als die meisten Teams in der zweiten Liga. Der Rückstand konnte uns nicht erschüttern, weil wir wissen, dass wir in den letzten zehn Minuten noch mal Gas geben können und Nellingen konditionsschwächer ist", hatte auch der Co-Coach keine Angst um seine Schützlinge.
    Es folgte der große Auftritt von Rückraumspielerin Daniela Wolff. Von ihren Kolleginnen immer wieder gut in Szene gesetzt, überzeugte die ehemalige Zwickauerin mit einer starken Chancenverwertung, erzielte in den letzten elf Minuten fünf ihrer sechs Tore und hatte großen Anteil daran, dass ihre Mannschaft das Blatt noch einmal wendete. Nach dem 26:26 netzte die 23-Jährige zweimal in Folge ein und brachte den TVM damit auf die Siegerstraße. Nellingen schaffte 30 Sekunden vor Schluss nur noch den 27:28-Anschluss.
    "Im Großen und Ganzen hat die Abwehr gut gestanden. Und auch im Angriff haben wir von Anfang an ziemlich überlegt gespielt. Vielleicht hat uns der Gegenstoß etwas gefehlt", konnte Weber jedoch mit diesem kleinen Manko leben. Mit dem Auswärtssieg hat sich Mainzlar vor dem Heimspiel gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte SG Kirchhof in eine gute Ausgangslage versetzt. Zum einen liegt man jetzt mit elf Zählern und zwei Punkten Vorsprung vor den Nordhessinnen und Ober-Eschbach auf dem am Saisonende rettenden neunten Rang und ist dem angestrebten Ziel Mitttelfeld etwas näher gekommen. Und zum anderen dürfte man einiges an dem Selbstbewusstsein getankt haben.

    Im StenogrammNellingen: Lang, Matyas; Kipp, Rücker (3), Kirschbaum, Stratmann (5/4), Kolpakova, Gall (6), Urbisch (6), Solic (6), Bühner (1), Faustka
    Mainzlar: Dauth; Lisowska (5/1), Atanasoska (2), Kläring (2), Leib (n.e.), Wolff (6), Dolny (2), Hess (7/2), Klein (n.e.), Mozsi (3/2), Bepler (1), Jänicke
    Schiedsrichter: Hilfinger/Kroner (Ulm/Senden) - Zuschauer: 450 - Zeitstrafen: 8:4 Minuten - Siebenmeter: 4/4:7/5

    http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.…3842&_dpa=sport

    Zitat

    Also ich muss sagen das mir Florian Nass sehr gut gegfällt, wie er immer bei den Spielen mitgeht, einfach Wahnsinn. Der kennt sich auch echt in Handball aus.

    Auch von mir 100% Zustimmung.
    Florian Nass vom Hessischen Rundfunk hat selbst bei der HSG Mörlen(damals glaube ich BOL) gespielt und ist der Ehemann der sehr erfolgreichen Torhüterin Dorthe Wiedenhöfft-Nass
    (1 x Europapokalsieger,5 x Deutscher Meister,4 x DHB-Pokalsieger,6 Länderspiele)

    Zusatzinformation zum TV Mainzlar:

    Torhüterin Iveta Kutna und Kreisläuferin Zdenka Starsichova kehren aus privaten Gründen(Studium und Familie) in ihre Heimat zurück.
    Gleichzeitig wurde die Verpflichtung von Dominika Dolny vom Ligarivalen HSG-Sulzbach/Leidersbach bekannt gegeben.
    Hoffe ich habe den Namen richtig verstanden und verwechsle nix.
    Soweit ich weiss spielt sie vorwiegend am Kreis,ist aber auch im Rückraum einsetzbar.

    Nina Hess verlässt die Frisch Auf Frauen

    Etwas überraschend geben die Verantwortlichen der Frisch Auf Frauen die sofortige Trennung von Nina Hess bekannt. Die 23jährige Aufbauspielerin wechselte erst im Juli vom Erstligisten VfL Oldenburg nach Göppingen. Nach nur vier Monaten bat sie Manager Thomas Pientka um die Auflösung ihres Vertrages. „Ich habe schon seit einiger Zeit gemerkt, dass sich Nina bei uns nicht richtig wohlfühlt und in letzter Zeit wirkte sie richtig unglücklich“, so Pientka. Nach dem Trainerwechsel erhielt Nina Hess in den Spielen gegen Oldenburg und Dortmund viele Spielanteile im Angriff, doch war da schon die Entscheidung gefallen, Göppingen zu verlassen. Den Ausschlag gaben letztendlich die besseren Perspektiven der Uni Gießen zur Fortführung ihres Studiums gegenüber Stuttgart. Da bei den Frisch Auf Frauen immer die schulische und berufliche Ausbildung im Vordergrund stehen wird, entsprach Manager Thomas Pientka nach kurzer Rücksprache mit seinem Cheftrainer dem Wunsch der Spielerin. Nina Hess wird sich dem Zweitligisten TV Mainzlar anschließen und dort versuchen, ihr Selbstvertrauen und die Spielfreude wiederzuerlangen, die ihr leider erst in Oldenburg und anschließend in Göppingen verloren gegangen ist. Sie betont ausdrücklich, dass ihre Entscheidung nicht im Zusammenhang mit der Trennung von Olaf Schimpf steht. Dieser hatte sie zum Wechsel nach Göppingen überredet und unter seiner Leitung wollte sie sich sportlich weiterentwickeln. Leider hatte sie nie das Gefühl, dass er ihr das versprochene Vertrauen gab und so blieb es meist bei Kurzeinsätzen. Nun kann sie sich voll auf ihr Studium konzentrieren und vielleicht blüht die sympathische Spielerin unter Trainer Doc Gerlach wieder auf. Zu wünschen wäre es ihr allemal.

    Mit Bepler kommt die Wende
    TV Mainzlar feiert ersten Saison-Heimsieg - Tempospiel bahnt im zweiten Durchgang Weg zum Erfolg

    Lena WagnerLOLLAR. Die Handballerinnen des TV Mainzlar scheinen in dieser Saison endlich in der 2. Bundesliga angekommen zu sein und haben bewiesen, dass auch gegen starke Gegner mit ihnen zu rechnen ist. Eine Woche nach dem ersten Sieg bei der SG Kirchhof gelang den Gerlach-Schützlingen der erste doppelte Punktgewinn vor heimischer Kulisse in der Lollarer Brentano-Sporthalle. Dank einer vor allem in der zweiten Halbzeit starken Leistung besiegten die Staufenbergerinnen den Aufstiegsrunden-Kandidaten SC Markranstädt mit 37:32 (14:17) und sind damit dem vor der Saison ausgegebenen Ziel, nämlich einen Platz im sicheren Mittelfeld der Tabelle, einen ganzen Schritt näher gekommen. "Ich bin stolz auf die Mannschaft. Denn das war nicht glücklich, sondern sie hat sehr gut gespielt", war Trainer Jürgen Gerlach mehr als angetan von der Leistung seiner jungen Truppe und versprach dem nicht minder zufriedenen Publikum: "Wir haben schon im letzten Jahr gegen Makranstädt eine Serie gestartet. Sie können sich sicher sein, dass wir in Zukunft weiterhin solche Spiele abliefern können."

    Tatsächlich kam der TVM von Beginn an gut zurecht mit den Sächsinnen und knüpfte da an, wo man beim den späteren Klassenerhalt einläutenden 35:32-Erfolg im April diesen Jahres aufgehört hatte. Zwar lag bis zum erstmaligen Ausgleich in der 13. Minute (8:8) der Gast immer mit ein bis zwei Toren vorne, doch ein Unterschied von sieben Tabellenplätzen wurde nicht offenbar. Im Angriff hinterließen die Mainzlarerinnen sogar den stärkeren Eindruck. Allerdings hatte man anfangs arge Probleme im Eins-gegen-eins gegen die körperlich überlegenen "Piranhas" und vor allem gegen die ebenso wuchtige wie agile Anika Ludwig im rechten Rückraum. Erst als Sophia Bepler eingewechselt wurde und Ludwigs Kreise einengte, kam man in der Defensive besser klar.
    Nach dem 10:10 hatten die Staufenbergerinnen mehrere Chancen zur Führung, ließen diese jedoch alle verstreichen, weil sie zu hektisch agierten. Aber auch, weil Bepler umknickte, in der Kabine behandelt werden musste und weder Olivia Reeh noch Svenja Jänicke ihre Aufgabe erfolgreich übernehmen konnten, setzte sich der SC kurz vor der Halbzeit noch einmal zum 14:17 ab.
    Nach dem Wechsel legte der TVM los wie die Feuerwehr. Drei Treffer nach erfolgreichen Schnellangriffen besorgten das 17:17 in der 33. Minute. Wenig später gelang die erste Führung überhaupt zum 19:18. Nach dem 22:19 (38.) erarbeiteten sich die Gäste noch einmal den 22:22-Ausgleich. Es war jedoch der letzte Gleichstand.
    Denn in der Folge verlor Markranstädt völlig seine Linie und leistete sich Fehler, die die Gerlach-Schützlinge konsequent ausnutzten. Mit einer 6:0-Serie schlug die Heimmannschaft endgültig den richtigen Weg ein. Der eigentliche Favorit hatte dem Mainzlarer Tempospiel nicht mehr viel entgegen zu setzen. Spätestens beim 33:26 (55.) war die Begegnung entschieden. Obwohl sich der TVM in den Schlussminuten noch drei Zeitstrafen einhandelte, ließ er sich nicht mehr vom ersten Zweitliga-Heimsieg abbringen.
    "Ich bin sehr sehr glücklich, dass wir, nachdem wir gegen Allensbach den Sieg noch verschenkt hatten, heute gewonnen haben. Bei der körperlichen Überlegenheit des Gegners hatten wir heute nur eine Chance, wenn wir wahnsinnig schnell in die Tiefe kommen", lobte Gerlach, dass seine Mannschaft und besonders Sophia Bepler diese Aufgabe gut gelöst habe. Vor allem in der zweiten Halbzeit hätten seine Spielerinnen unterstrichen, dass man "konditionell keine Probleme" habe, freute sich der "Doc", dass sich sein Training jetzt auszahle.

    Im StenogrammMainzlar: Kutna, Dauth (ab 35.), Rotter (n.e.); Atanasoska (4), Groschopp (6), Kläring (2), Wolff (8), Starsichova (1), Klein (n.e.), Mozsi (6/2), Bepler (5), Jänicke (1), Reeh (4/2)
    Markranstädt: Schulz, Tiesler; Kiskyte (1), Pierskalla (1), Machulla (6/2), Bones (6/1), Bretschneider (n.e.), Geheb (n.e.), Stöber (3), Karolius (4), Hermenau (3), Ludwig (8), Ramirez (n.e.)
    Schiedsrichter: Fischer/Hetzel (Ludwigshafen) - Zuschauer: 300 - Zeitstrafen: 12:6 Minuten - Siebenmeter: 6/4:4/3

    quelle

    Zitat

    Original von h4e


    lies mal meinen Absatz 2 und 3, ich mache es gerade eben nicht an EINER Spielerin oder EINEM Trainer fest sondern am fehlenden Teamspirit!


    Stimme dir vollkommen zu, und mit solchem übereilten Aktionismus wie der Trainer-Entlassung verunsichert man die Mannschaft noch mehr, wie man in Riesa gesehen hat.
    Auch das hat die Erfahrung bei anderen Vereinen gezeigt, es ist meistens besser wenn alle Beteiligten sich zusammenraufen und eine Saison irgendwie durchstehen.
    Trainerentlassungen während der Saison führen in den seltensten Fällen zum Erfolg, eher lösen sie Unruhe in der Mannschaft aus und schwächen gleichzeitig auch die Position eines neuen Trainers.

    Muravej

    Bist ein bisschen spät dran mit deinem Bericht, wenn du mal nach oben scrollst,siehste das ich den schon lange eingestellt habe.

    Zu Ober-Eschbach:
    1.Wenn jeder nach 5 Spieltagen schon den Trainer entlässt, dann sind das pro Team bis zu 4 Trainer im Jahr,bisschen teures Vergnügen, oder?
    Vielleicht dauert es einfach ein bisschen länger, bis die Spielerinnen ein neues Spielsystem verinnerlicht haben.
    2. Ist es eigentlich mehr die Begründung die zu Unmut führt.
    Ehrlicherweise hätte es doch heißen müssen:
    Wir, der Vorstand haben den Trainer vor der Saison verpflichtet und uns nicht informiert für welches Spielsystem er steht.
    Auch haben wir geglaubt er wäre ein Trainer, der sich jederzeit reinreden läßt,wenn uns seine Spielweise nicht passt.
    Da wir aber nicht zugeben wollen, das wir uns geirrt haben, sagen wir jetzt:
    Der Trainer ist unfähig.
    Tatsächlich heißt die Begründung aber:
    Der Trainer ist unfähig.

    Ich werfe übrigens niemandem vor, wenn er einen Fehler macht, nur sollte man dann auch zu seiner Verantwortung stehen und es zugeben.

    Das gleiche Verhalten trifft übrigens auch auf den Fall Duketis in Mainzlar zu, auch wenn man da geringfügig mehr Geduld gezeigt hat.

    Um mal zu den wirklich wichtigen Meldungen zurückzukehren: ;)
    Nachdem es gegen Nellingen schon fast gereicht hätte, ist es nun soweit:
    Mainzlar gewinnt in Kirchhof 27:35.
    Übrigens noch immer mit dem gleichen Trainer. :lol:
    Markranstädt kann also diesmal ernst machen,gell Heiner. :D

    Hier der Spielbericht des Giessener Anzeigers v.16.10.06:


    Im fünften Anlauf klappt es
    TV Mainzlar ist Nordhessinnen wie schon im Pokal klar überlegen - Daniela Wolff und Zdenka Starsichova trumpfen auf

    MELSUNGEN (lew). Erleichterung bei Spielerinnen, Trainern, Umfeld und Fans des Frauenhandball-Zweitligisten TV Mainzlar. Im fünften Meisterschaftsspiel gab es gestern bei der SG Kirchhof in der Melsungener Stadtsporthalle endlich die lang ersehnten Punkte eins und zwei. Von Anfang an hatten die Staufenbergerinnen den Gegner, den man Anfang September bereits aus dem Pokal gekegelt hatte, wie Jürgen Gerlach es formulierte, "völlig im Griff". Über die gesamte Spielzeit hinweg gab der Gast den Ton an und siegte ungefährdet mit 35:27 (18:13). "Wir haben stark angefangen und in der Abwehr sehr gut und clever gedeckt, so dass wir Kirchhof einige Bälle rauspflücken konnten. Zudem hat Iveta Kutna gut gehalten und Zdenka Starsichova am Kreis gut gespielt", war Coach Gerlach sehr zufrieden mit der Leistung seiner Spielerinnen. Diese hätten zwar vorne "einige Chancen ausgelassen, aber längst nicht mehr so viele wie zuletzt". Vor allem in der Defensive unterstrichen die Staufenbergerinnen, "dass wir deutlich weitergekommen sind".
    SG Kirchhof -
    TV Mainzlar 27:35
    Nach einem 0:2-Start gestalteten die Gastgeberinnen das Hessenderby lediglich bis zum 6:7 in der elften Minute noch einigermaßen ausgeglichen. Doch dann legte der TVM - und allen voran Daniela Wolff, die die im Training erprobten Vorgaben "gut gelöst und viel aus dem Rückraum getroffen hat" (Gerlach) sowie die aus der Slowakei rechtzeitig zurückgekehrte Starsichova - einen rund sieben Minuten andauernden Zwischenspurt hin und setzte sich erstmals deutlicher ab.
    Beim 8:16 in der 23. Minute lagen die Mainzlarerinnen bereits mit acht Toren Vorsprung vorne und hatten so frühzeitig unterstrichen, dass es endlich klappen sollte mit dem ersten Sieg in der Liga. Allerdings ließen sie bis zum Halbzeitpfiff die Zügel wieder etwas lockerer. Die vom Ex-Lützellindener Torwarttrainer Mile Malesevic betreute SG kam noch einmal bis auf fünf Treffer heran. "Wir hätten den Sack schon etwas eher zumachen können", so der Gerlachsche Kommentar zu diesem kleinen Manko in den ersten 30 Minuten.
    Aber was noch nicht war, sollte noch werden. In den zweiten Durchgang starteten die Gäste nahezu optimal. Drei Tore von Dana Kläring eingerahmt von zwei Starsichova-Treffern besorgten in der 37. Minute das 13:23 und damit die erste Zehn-Tore-Führung. Jetzt wurde deutlich, was der "Doc" mit seinem den Spielverlauf auf den Punkt bringenden "Kirchhof hatte heute nicht den Hauch einer Chance" meinte. Mainzlar war in allen Belangen überlegen und steuerte unaufhaltsam auf das erste Zweitliga-Erfolgserlebnis in der aktuellen Spielzeit zu. Spätestens beim 16:31 nach einer gespielten Dreiviertelstunde war die Partie entschieden.
    So ist es dann wohl auch zu erklären, dass die Mittelhessinnen in der Schlussphase der Partie in der Konzentration deutlich nachließen. Nicht genug aber, um die Heimmannschaft noch einmal gefährlich nahe herankommen zu lassen. Mehr als ein Einschmelzen des Rückstandes von zwischenzeitlich 15 auf nur noch acht Tore beim Abpfiff der Referees war für die Kirchhoferinnen aber nicht mehr drin.
    "Die Mannschaft wächst langsam zusammen", freute sich Cheftrainer Gerlach, dass seine Arbeit mit der jungen Truppe mehr und mehr Früchte trägt und nun auch Zählbares hervorgebracht hat. Und wenn auf der Problemposition Rückraum bald die von ihm eingeforderten und angekündigten Nachbesserungen tatsächlich da sind, war der Erfolg am fünften Spieltag möglicherweise nur der Anfang. "Dann spielen wir einen anderen Handball und werden uns da hinten raus befreien", hofft er, dass der Aufwärtstrend sich fortsetzt.

    Im StenogrammKirchhof: Bartek, Wedemeyer; Berger (3), Borovic (1), Miszczyi (6/3), Kirmse (7), Kaspar (2), Kranz (3/2), Neutze, Heidenreich (4), Startschenko, Kerkossa (1)
    Mainzlar: Kutna, Dauth (n.e.), Rotter (ab 52.); Atanasoska (6), Groschopp (3), Kläring (3), Wolff (8), Starsichova (6), Klein, Mozsi (6/4), Bepler, Jänicke (1), Reeh (2/1)
    Schiedsrichter: Knapp/Puchinger (Birkenau/Fürth) - Zuschauer: 300 - Zeitstrafen: 4:4 Minuten - Siebenmeter: 7/5:6:5.

    Zitat

    Original von Wisser06
    ..herr feldmann ist ein theoretiker, ehf-lektor usw....handball-akademie..... leider weiss er nicht wie in der 2. liga gespielt werden muss um erfolgreich zu sein!!
    informiert euch erst mal bevor ihr dolle kommentare ablasst über das management in oe. er schreibt bücher über handball alles ganz nett....jedoch weit ab von der PRAXIS!!!!!


    Na dann geh mal mit gutem Beispiel voran.
    Lass uns mal teilhaben an deinem "Wissen".
    Was hat er denn falsch gemacht?
    Wie hätte er es denn machen müssen?

    Und zu deiner Bemerkung mit den dollen Komentaren:
    Wäre Besser-Wisser06 nicht ein passenderer Nickname für dich? ;)

    Wenn in Ober-Eschbach nach 4:6 Punkten schon das Alarmglöckchen läutet, dann müßte in Mainzlar ja eigentlich der Kirchturm wegen der ständigen Vibrationen einstürzen. :lol:

    Aber mal im Ernst: Da hat wohl eher die "Chemie" zwischen Trainer und Vorstand nicht gestimmt.