Es gibt, denke ich, bei Spitzenvereinen wie z.B. Flensburg, Kiel oder Lemgo genug Zuschauer, die froh sind, überhaupt mal eine Karte für ein BuLi-Spiel zu bekommen. In Kiel mit Sicherheit...
Aber eines kann ich so nicht stehen lassen:
Zitat
Auch meine ich dass eine Mannschaft wie z. B. Pfullingen, in z. B. Schwerin mehr Zuschauer in die Halle lockt, als der THW, TBV oder die SG.
Auch wenn es nur ein Beispiel für die Kellerkinder war. Schwerin ist da ein recht unglücklich gewähltes.
Zunächst: Schwerin ist eine Handballstadt mit 30 Jahren Erstligatradition. Zu Spielen gegen SCM, Empor Rostock oder SC Leipzig und den anderen "Clubs" war die Halle meistens mit 4000-5600 Zuschauern brechend voll, um mitanzuschauen, wie die kleine Betriebsportgemeinschaft die privilegierten Clubs öfter mal hinausfegte.
Die Post-Fans sind immer noch recht verwöhnt und gerade klangvolle Namen ziehen da mehr als "No-Name-Mannschaften". In der zweiten Liga war das in den letzten Jahren sehr auffällig.
Die "Kellerkinder" haben wir zudem sämtlich (!!) erst in der Rückrunde und die Zuschauerzahl wird da vermutlich höchstens nach gesteigerter Leistung wieder in Richtung 3000+x marschieren.
Vielleicht rührt dein Beispiel Schwerin auch daher, dass Post gegen Flensburg nie der Zuschauerbringer war. Erstmal waren das bisher alles Mittwochspiele. Und wie es auch in Hannover oder anderen Hallen zu sehen war, zieht der Name Flensburg immer noch nicht so wie ein THW Kiel oder ein SCM. Gegen letztere haben wir (genau wie fast alle anderen Mannschaften) sehr großen Zuspruch.
Manche Mannschaften aus Mittelfeld und Keller der Liga haben beachtliche Zuschauerschnitte, z.B. Großwallstadt, N-Lübbecke oder eben auch Schwerin. Ich glaube allein aus diesem Grund nicht,dass man auf diese Mannschaften verzichten kann.