ZitatOriginal von tausendfeuer
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier manch Chauvi eine erzkonservative Grundhaltung vertritt.Der Diskussion vernünftigerAlternativen zur obsoleten Haltung von Kirche ...
Was hat denn die Kirche mit Paulis Vorschlag zu tun?
Liegt das Problem an der Kirche, wenn sich Menschen scheiden lassen? Oder liegt es eher an diesen Menschen?
Wer sich nicht an die Formel "... bis daß der Tod Euch scheidet ..." gebunden fühlen möchte, der sollte vielleicht überlegen, ob sie/er überhaupt eine kirchliche Trauung haben möchte oder sollte. Oder verstehe ich Deinen Einwand so, daß der Pfarrer fragen sollte ".. bis daß der Richter Euch scheidet ..."? Ich glaube nicht, daß die Kirche hier Handlungsbedarf hat.
Im übrigen kenne ich viele Leute, die nach der kirchlichen Trauung aus der Kirche ausgetreten sind, weil sie doch romantisch in Weiß heiraten wollten und der Pfarrer die Kirchenzugehörigkeit davon abhängig gemacht hat. Eine ernsthafte gedankliche Auseinandersetzung mit diesem Thema sieht für mich anders aus.
Das Ehegattensplitting mag schon veraltet sein. Es einfach abzuschaffen wird wahrscheinlich auch nicht gehen, da eine Menge Menschen in diesem Lande trotzdem immer noch auf das - steuergeminderte - Gehalt eines Ehegatten angewiesen ist. 300 € weniger hauen da oftmals schon existenzgefährdend rein. Für den Zweitverdiener mit Steuerklasse V ist es allerdings vollkommen unrentabel. Handlungsbedarf besteht da sicherlich.
Wikipedia lehrt übrigens: Gabriele Pauli (geschiedene Pauli-Balleis) ist selbst zweifach geschieden. Was sie wenigstens dazu berechtigt, solche Vorschläge zu machen. Wenn sie auch - Zitat Rhein-Zeitung - eine "Dummheit erster Klasse" sind.