Beiträge von Gottfried

    Zitat

    Original von Outsider81
    "Interessant", aus deutscher Sicht, finde ich folgende Bilder.

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fo…oArticle=583501

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fo…oArticle=583501


    http://www.spiegel.de

    Finde ich auch. Sofort ausbürgern, den Franz. Obwohl, der Vaterlandsverräter zahlt ja sowieso in Österreich seine Steuern. Ist "Vaterlandsverräter" in diesem Zusammenhang überhaupt opportun?

    Man mag zu Haider stehen, wie man will. Wenn aber mehr als 30% eines Volkes seine Thesen durch ihre Stimmabgabe teilen, dann sollte man das respektieren. Österreich hat durch die Regierungsteilnahme der FPÖ ja auch nicht gerade seinen Wehrhaushalt verdreifacht und die Ungarn wieder einverleibt.

    Aus deutscher Brille kann ich mir so kein rechtes (wieder so guter Begriff) Meinung über österreichische Verhältnisse bilden. Das kommt übrigens gerade in Österreich nicht so gut, wenn der große Piefke sich da auch noch großbrüderlich einmischen will.

    Liquide Mittel sind kurzfristig verfügbare Mittel. Wollte jetzt keine genaue Definition aus meinem Wöhe o.ä. raussuchen.

    Jedenfalls hat Island nun ein Problem, die Briten haben die Einfrierung der von britischen Staatsbürgern gehaltenen Einlagen auf Island ja schon moniert. Für ein paar falkländische Steine ist die Royal Navy auch schon mal quer durch den Atlantik geschippert, wird Island nun umzingelt? :D

    Ironie der Geschichte, Wieland. Was Rußland betrifft, so handelt es sich bei den Neureichen zumeist um Leute, die mit tatsächlichen Waren gehandelt haben (die Methoden lassen wir unbeachtet...). Problem der Finanzkrise war und ist doch die Abkopplung vom tatsächlichen Gegenwert der Geld und Warenströme.

    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,582689,00.html]Hier steht[/URL] eine nette kleine, nicht allzu tief gehende und vielleicht auch nicht ganz umfangreiche Schilderung der Schuldigen des Debakels.

    Spricht man übrigens mit Bankangestellten - Meikel wird das auch kennen - so kommen einem die vermeintlich geprellten Privatanleger dann teilweise doch nicht mehr opfermäßig daher. 2,5% Zinsen auf meine Anlage? Lächerlich, dann doch lieber 15% bei Lehmann. Liest man dann im aktuellen Spiegel von einer Dame, die ihre vollen Ersparnisse von € 140.000 bei Lehmann versenkt hat und das erst in 2007, dann fällt einem schon die Kinnlade herunter. Wie lange ist es eigentlich her, daß Kleinanleger ihr ganzes Geld bei der Telekomaktie verplempert haben?

    Was institutionelle Anleger betrifft, so muß man schon sehen, daß man es hier doch eigentlich nicht mit amateurhaften Privatanlegern, sondern mit Berufsanlegern zu tun haben sollte. Sollte...

    @ Sepp

    Vorzugsaktien sind keine Verstaatlichung. Die braucht nun auch keiner mehr, nur endlich mal - sinnvolle - Regeln des Finanzmarktes (und damit meine ich nicht Lafontaines Gesabbel).

    Ein wenig über die Hintergründe hier: [URL=http://www.manager-magazin.de/unternehmen/ar…,582286,00.html]Wieterlesen[/URL]

    Ich hatte die letzten Wochen das Vergnügen, den rasanten Verfall der Finanzmärkte aus Australien zu verfolgen. Down Under wird sie nicht weniger peinlich für die vermeintlichen Marktteilnehmer. Dort ist übrigens noch keine Großbank ins Schlingern geraten - bis jetzt zumindest :/:.

    Konkret wurde bei der Tochter der HRE - der Depfa - wohl die goldene Bilanzregel - finanziere langfristige Ausleihungen Deinerseitzs durch langfristige Kredite - massiv verletzt. Solange die Banken sich untereinander noch Geld liehen, ging das noch, aber nun haben die Banken einfach Angst, ihr Geld nicht mehr zurückzubekommen, weil niemand mehr weiß, wie sicher der andere noch aufgestellt ist. Das ist wie ein Kartenhaus oder ein Dominospiel. Ganz ehrlich müssen sich solche "Manager" einfach mal hinterfragen, welche Ausbildung sie genossen haben und wie groß die Giergrenze sein mußte, die dort gelernten Prinzipien und bankbetriebswirtschaftlichen Grundsätze zu vergessen.

    Symptomatisch war seinerzeit schon die Aussage des Mitarbeiters der französischen BNP (war die es), nachdem er und einige andere 4,6 Milliarden € verzockt hatten. "Es waren für uns irgendwann nur noch Nummern und es war eine große Party", hieß es da sinngemäß.

    Die Tatsache, daß die Banken sich untereinander nun wieder sehr vorsichtig verhalten, spiegelt übrigens - Ironie der ganzen Geschichte - die Rückkehr zu bankbetriebswirtschaftlichen Prinzipien wieder. Ich denke leider, wir sind noch lange nicht am Ende der Abwärtsspirale und der staatliche Eingriff gestern bei der HRE ist wohl das geringere Übel, obwohl ich mit Sicherheit auch kein Freund von Steuergeldern zur Rettung von Managementfehlern bin.

    Der Kapitalismus hat eine schwere Rechtfertigungskrise und hier nur von ein paar fehlgeleiteten Bankmanagern zu reden, macht die Sache ja nicht besser. Das ist die Stunde von Lafontaine und Co.

    Sagen wir es mal so: Nach dem bisherigen Stand der Dinge gab es keine andere Alternative. Mit Koch wollten die Grünen nicht. Mit der SPD wollte die FDP nicht. SPD und CDU wollten auch nicht. Neuwahlen wollte die SPD nicht; sie würde wohl nach Ypsis Verhalten nach der Wahl auf bayerische Dimensionen zurückgestutzt werden.

    Also blieb nur die Alternative: Wahllüge, Na und? Machen die anderen doch auch. Geht ja um einen Politikwechsel und nicht ums Prinzip. Daß Ypsilanti und die Linken sich politisch näher stehen als Ypsilanti und die Grünen, wußte man vor der Wahl auch, wenn man sich damit beschäftigt hatte. Dumm nur, daß sie sich zu solchen Aussagen hat hinreißen lassen. Der hessische Durchschnittswähler bekommt nun daß, was er am wenigsten nicht wollte. Schaun mer mal.

    Die Folgen für die Bundes-SPD sehe ich allerdings als schwerwiegend an. Sie wird m.E. in ihren Wählerschichten deutlische Einbußen erleiden. Wesentliche Verbesserungen oder Verschlechterungen für Hessen sehe ich nicht.

    Bedenklich finde ich nur, wie die Parteispitze sich ihre Macht innerparteilich erst - auf Kosten des Steuerzahlers - erkaufen muß. Und dafür habe ich eigentlich gar kein Verständnis und es ist mir da auch vollkommen egal, ob das in Hessen rot oder in Bayern schwarz macht. Es ist ja immer das gleiche: Pöstchen für den Schwager der Ehefrau des Parteifreundes, Gutachten für die Firma des Halters des Bruders des eigenen Hundes, vorläufiger Ruhestand des Ministerialmitarbeiters mit dem anderen Parteibuch etc. Fehlt das Geld, muß man halt eine Reischensteuer erheben und die als Sparmaßnahme verkaufen.

    Solche Dinge müssen in Prinzip unterbunden werden, aber das ist nur ein frommer Sonntagswunsch von mir.

    Zitat

    Hessens SPD macht Weg frei für Rot-Rot-Grün

    Die hessische SPD hat den Plänen von Landeschefin Ypsilanti zur Bildung einer von den Linken tolerierten rot-grünen Minderheitsregierung zugestimmt. Ein Sonderparteitag votierte mit großer Mehrheit für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen.

    Rotenburg an der Fulda - Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti hat von ihrem Landesverband breite Unterstützung für die geplante Regierungsübernahme mit Hilfe der Linkspartei bekommen. Ein Sonderparteitag in Rotenburg an der Fulda beschloss am Samstag bei nur sieben Gegenstimmen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit den Grünen. 335 der der 350 Delegierten stimmten dafür.

    [URL=http://www.spiegel.de/politik/deutsc…,582186,00.html]Weiterlesen[/URL]

    Nachdem alle wackeligen Landtagsabgeordneten - wie man aus gut unterrichteten Kreisen hört - sich nach Versprechungen auf entsprechend gut situierten Minister- oder ähnliche Posten nun doch zur Unterstützung von Ypsi durchringen können sollten, steht dem Experiment rot-rot-grün nichts mehr im Wege. Das ist wahrer Politikwechsel. Hoffentlich schaffen sie als erste die Privatschule von Ypsi Sohn ab und schicken ihn nach Frankfurt-Rütli.

    Wie sehnlich habe ich Deinen Beitrag erwartet und bin doch über dessen vergleichsweise humane Ausdrucksweise positiv überrascht.

    Am Ende ist ein 0:4 auch nicht schlimmer als ein 0:2, was mich nur ärgert ist diese Zurückhaltung. Die Abwehr von Atletico ist doch genauso ein Hühnerhaufen, da hätte mehr Druck sein müssen.

    Daß auch mal andere Mannschaften in die CL einziehen, finde ich gar nicht so schlecht. Ansonsten tritt doch irgendwann auch mal Langeweile ein, wenn immer 24 Teams dabei sind und die anderen 8 Plätze von wiederum 24 Teams immer mal abwechselnd besetzt werden.

    Bremen, um darauf zurückzukommen, wird nach der Gruppenphase auch im Dönercup weiter machen und die Bayern bis ins Viertelfinale kommen.

    Diese Statistik ist doch schon jetzt wieder von jedem so verbogen worden, wie er/sie es kraft Amtes/Lobby/Lust/Laune gerade tun mußte/wollte/sollte.

    Aus dem Spiegel:

    Zitat

    Für das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) belegt die Statistik, dass die Umverteilung von oben nach unten funktioniert. "Aufgrund der Progression werden Einkommen zu einem erheblichen Teil umverteilt", sagt IW-Mitarbeiter Winfried Fuest. Eine stärkere Belastung höherer Einkommen sei unnötig, die Reichensteuer überflüssig. "Denn die Reichen werden schon überproportional belastet", sagt Fuest.

    Für das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) gibt die Statistik die Situation jedoch nur unzureichend wider. "Die Möglichkeit, Steuern legal und illegal zu umgehen, steigt mit dem Einkommen", sagte IMK-Experte Achim Truger zu Reuters.

    Leider sind die Zahlen aus 2004 und nachdem der Spitzensteuersatz zwischenzeitlich auf 42% gesenkt worden war, ist er nun ab 2007 wieder erhöht worden (was fast niemand zur Notiz genommen hat).

    Die Interessensgruppen werden sich schon noch bemühen durch geeignete Nebelkerzen die Fakten zu verblenden.

    Zitat

    Original von Schwabenpower

    Was hat die Leistung eines Sportlers mit der Resonanz der Zuschauer zu tun? ?(

    Das ist ein Running Gag unter Nixcheckern hier in der Handballecke.
    Die qualitativ wertvolle Antwort kann Dir mir allergrößter Relevanz Freund cruise geben (der muß aber heute und vielleicht auch noch in den nächsten 39.656 Tagen eine wichtige Statistik erstellen).

    Die vierte Medaille für den Deutschen Kanuverband fuhr kurz darauf über 1000 Meter der Kajak-Vierer der Männer ein. Lutz Altepost, Geburtstagskind Norman Bröckl, Torsten Eckbrett und Björn Goldschmidt landeten auf Platz drei, der Sieg ging an Weißrussland, Silber an die Slowakei.

    Quelle SPON