Beiträge von Gottfried

    Was ich in der ganzen Diskussion nicht so richtig mitbekommen habe:

    Wie wurde die Arbeit denn als plagiatisch entlarvt und hätte man die so vorhandenen Plagiatsentlarvungswerkzeuge nicht auch bei der Uni Bayreuth einsetzen können oder müssen?

    Zu Deinem 1.
    Es ging mir nicht um die Aberkennung des Doktortitel. Die halte ich natürlich auch für rechtens. Es geht mir um die zwischenzeitlich eingereichen Strafanzeigen gegen KT, auf deren juristische Aufarbeitung ich gespannt bin.

    Zu Deinem 3.
    Natürlich hast Du aus Historikersicht recht. Meine (nur, aber selbst geschriebene!) Diplomarbeit beschäftigte sich mit der Gewinnübertragung nach § 6b EStG. Da ist die sportliche Betätigung unter dem Kaiser für viele wohl interessanter. Es ging mir darum, daß mir der Doktortitel alleine nichts bedeutet, sondern die Qualifikation an sich. KT ist wohl an seinem Ehrgeiz gescheitert, da unbedingt etwas in Nachtsitzungen neben vielen anderen Dingen eine Arbeit erstellen zu müssen.

    Die Frage ist halt, ob man einen solchen Titel unbedingt haben muß, um weiter zu kommen.

    Wer Leute aus dem Westend Frankfurts kennt, der hört immer wieder, daß der gute Joschka sich beim Steinewerfen nur nie hat erwischen lassen und die Pistole, die mit seinem Auto transportiert wurde, vergißt man ja auch immer wieder. :rolleyes: Wobei man ihm und seinen Mitstreitern zugute halten muß, daß aufgrund ihres Einsatzes sehr viele schöne alte Villen erhalten blieben.

    Jetzt sollten wir nicht den Fehler machen und an KT andere Maße anlegen wollen als an sämtliche anderen Bundespolitiker. Oder sollten wir doch?

    Ich kenne jemanden, der hat ihn einmal auf einer wirtschaftspolitischen Diskussion erlebt und ihn schon damals als sehr guten Redner, aber inhaltlich leer beschrieben. Und wo ist der Unterschied zu Gabriel? Zu Gysi, Özdemir, Nahles, Pofalla, Seehofer, Westerwelle? Zu Lafontaine undundund? Der Unterschied in der öffentlichen Wahrnehmung ist der, daß jemand, der innerhalb kürzester Zeit so schnell so weit nach vorne kommt (daß er keinen Abschluß hat, weiß doch die breite Masse nicht) und sich so perfekt in Szene setzt, irgendwann mit der Nase gegen eine Wand läuft, ja laufen muß. Natürlich macht man sich als schneidiger Freiherr ja nicht nur Freunde. Und je mehr man oben ist, desto schärfer weht der Wind und desto lauter klingt das Wetzen der Messer. Gleichzeitig hat man viele "Freunde", und auch die Universität Bayreuth schmückt sich mit seinem Konterfei. Bis....

    KT hat eine nicht haltbare Doktorarbeit abgegeben. Er hat sie erst scharf verteidigt, dann nicht mehr so scharf verteidigt, dann leichte Fehler erkannt und nach einem intensiven Lese-Wochenende deutliche Mängel selbst erkannt. Das war - neben der unbestrittenen wissenschaftlichen Fehlleistung - eine politische Fehlleistung, über die er gestolpert ist. Und es tut auch nichts zur Sache, daß der wissenschaftliche Ausschuß wohl auch versagt hat, denn er muß und darf nicht davon ausgehen, betrogen zu werden. Es wird ja auch niemand angeklagt, dessen Geldbeutel geklaut wurde, nur weil er einen dabei hatte mit Geld darin.

    Man sollte aber gerade von gestandenen Juristen dennoch ein wenig Zurückhaltung verlangen können, was die Unterstellung von Vorsatz betrifft. Ich dachte, die Unschuldsvermutung gilt auch hier noch und hoffe, daß die eingegangenen Klagen - neben dem marktschreierischen Verhalten auch hier im Forum - eine juristisch saubere Aufarbeitung dieser Vorwürfe ergibt. Ich maße mir hierüber nämlich keine Vorverurteilung an.

    Was erwarten wir denn von einem Berufspolitiker? Einem, der zuerst Juristerei betreibt, dann auf einmal Wirtschaftsminister sein soll und dann Verteidigungsminister? Erwarten wir da wirklich vollkommene Fachkenntnis? Wenn ich Gesundheitsminister wäre, müßte ich auch erst mal jeden Ministerialbeamtem über sämtliche Details fragen, was bei der Hauptstadtpresse bestimmt irgendwann dazu führt, mich als Trottel darzustellen. Fachleute gibt es immer seltener in Berlin und da ist KT genauso wenig schlecht oder gut wie andere.

    Er hat eben diesen Pathos, den das Volk wohl liebt (das nur auf die Bild zu schieben, halte ich für eine Fehlinterpretation). Ich denke, es kam bei ihm weniger auf den Inhalt, sondern auf die ihm zugeschriebene Führungsstärke an. "Man" sehnt sich nach einem "Leader". Einem, der aus dem Einheitsbrei der MdB-Masse herausragt und dem man nicht mit Verwaltungsmuff in Zusammenhang bringt.

    Die beiden MdB in meinem Wahlkreis haben übrigens beide einen Doktortitel.

    Dr. Peter Tauber von der CDU befaßte sich dabei mit "Der Entwicklung des Sports und des Turnens innerhalb der deutschen Armee während des Ersten Weltkriegs an Front und Etappe. Die Arbeit lässt sich allerdings nicht ausschließlich der Sportgeschichte zuordnen, sondern befindet sich vielmehr in einer Schnittmenge mit der "modernen" Militärgeschichte." (http://www.sehepunkte.de/2009/07/14829.html)

    Sein Lebenslauf ist gekennzeichnet von Schule, Studium, JU, wissenschaftliche Mitarbeit an der Uni, Bundestag

    Der Lebenslauf von Dr. Sascha Raabe (SPD) stellt sich (mit Ausnahme der JU) fast identisch dar. Er war vorher Bürgermeister einer Kleinstadt. Ob seine Doktorarbeit ähnlich staatstragenden Themen gewidmet war wie die von Dr. Tauber kann ich leider nicht finden.

    Als Schalker stehe ich sicher nicht im Verdacht, pro BxB zu sein. ;)

    Ich kann nur wiederholen, was ich schon in einem anderen Forum geschrieben habe (STRG C und so...):

    "Bayern hatte 69,3% Ballbesitz (Quelle: Bundesliga.de). Was hat denn der Reif da erzählt, als er nach 20 Minuten dem BVB 2/3 Ballbesitz anrechnete? [Blockierte Grafik: http://board1.2min.eu/images/smilies/confused.gif]

    Aber das Spiel zeigte deutlich, daß Ballbesitz und Ballkontrolle eben nicht Spielkontrolle bedeutet. Es regt mich einfach auf, wenn eine Mannschaft nach vorne spielen müßte, aber hinten phlegmatisch den Ball hin- und herschiebt. Was soll denn beim 1:3 noch schlimmeres passieren, als den Ball vielleicht bei einem Risikopaß oder schnellem Anspiel nach vorne doch mal zu verlieren?

    Van Gaal hat das Spiel (auch) verloren, weil er gar nicht oder wenn, dann falsch, auf das Spielgeschehen reagiert hat. Ribery und Robben wurden immer gedoppelt; das geht dann ganz einfach, wenn der jeweilige Außenverteidiger nicht nach vorne mithilft. Müller in der Mitte alleine auf weiter Flur überlastet und Schweinsteiger hatte eben mal einen ganz schlechten Tag, weil auch alleine gelassen. Da hätte Gustavo mit in die Doppel-6 gemußt. Wieso er ausgerechnet ihn auswechselte, verstand ich nicht.

    Ansonsten hat der BxB den Bayern gestern Fußball vorgemacht. Vielleicht war zu sehr in den Köpfen der Münchner, daß man Inter geschlagen habe und Dortmund eine kleinere Nummer sei? Ich weiß es nicht. Jedenfalls hatte ich schon nach 20 Minuten den Eindruck, daß die Bayern irgendwie überrascht von der Kombinationssicherheit des Gegners waren und mehr reagierten als agierten.

    Der Schiedsrichter hat aus meiner Sicht eine gute Spielleitung gezeigt. Die Entscheidung gegen Gomez war knapp, aber wohl richtig. Aus dem Spiel heraus kann eine solche Entscheidung aber auch anders ausfallen. Ob Pinocchio bei seinem Handspiel (daß es eins war, ist wohl unstrittig) im Strafraum war oder außerhalb, war für mich aus den Sky-Kameras nicht so eindeutig zu sehen. Dafür gibt manch ein Schiedsrichter auch einen Elfmeter gegen Lahm, als der das Trikot von Pinocchio strapazierte - in einer vollkommen ungefährlichen Situation, deswegen verstehe ich den Trikotzupfer von Lahm nicht wirklich.

    Für den neutralen Betrachter wie mich, war das Spiel übrigens eine Augenweide. Kaum Unterbrechungen, ein guter Spielfluß und hohes Tempo."

    Glückwunsch Dortmund zum leider absolut verdienten (wenn auch geschenktem) Sieg in München und damit darf selbst der kühnste Bayer(n)-Fan der Borussia zum Titel gratulieren. Diese Mannschaft und die Fans haben es sich absolut verdient. Für Bayern muss jetzt irgendwie der 2. Platz her, also pack ma's! :hi:


    Was meinst Du mit geschenkt?

    Ihr wärt vermutlich unter den 5%, die aktuell sind. ;)

    Allerdings ist das auch eine zweischneidige Angelegenheit, was kaum einer so richtig bedenkt.

    Denn nehmen wir mal an, sämtliche Übungsleiter eines Vereins würden nicht auf den ihnen zustehenden Aufwandsersatz verzichten, und sich den auszahlen lassen wollen - dann stünden ziemlich viele Amateurvereine am Rande der Insolvenz.

    Denn Satz 6 dieses § 10b Abs. 3 sagt eindeutig aus: "Der Anspruch darf nicht unter der Bedingung des Verzichts eingeräumt worden sein."

    Sprich: Wenn Du als Verein per Satzung o.ä. Deinen Übungsleitern, o.ä. einen Anspruch auf Geldersatz einräumst, so muß das ohne Bedingung geschehen, daß diese gleichzeitig darauf verzichten, um sich statt dessen eine Spendenbescheinigung ausstellen zu lassen.

    Nach der Logik dürfte ein Verein private Aufwendungen nur ersetzen, wenn dies schriftlich vorher vereinbart wird? Kannst du dafür eine Rechtsquelle nennen?


    Gerne. Das steht so in § 10b Abs. 3 Satz 5 EStG: "Aufwendungen zugunsten einer Körperschaft, die zum Empfang steuerlich abziehbarer Zuwendungen berechtigt ist, können nur abgezogen werden, wenn ein Anspruch auf die Erstattung der Aufwendungen durch Vertrag oder Satzung eingeräumt und auf die Erstattung verzichtet worden ist."

    ... Was auf jeden Fall immer geht, ist eine Spendenbescheinigung über die gefahrenen Kilometer. ...

    Da wäre ich vorsichtig. Eine Spendenbescheinigung über Aufwandsersatz darf der Verein eigentlich nur ausstellen, wenn es eine vertragliche oder sonstige Vereinbarung gibt, nach der Dir Kilometergeld zusteht. Denn nur wer auf etwas verzichtet, auf das er einen Anspruch kann, kann damit eine Spende tätigen.

    Daß das in der Praxis oftmals anders läuft, weiß ich wohl. Aber es macht es nicht richtiger.

    Ich dachte, Qatar und Spanien hätten einen verbotenen Pakt geschlossen.
    Zumindest die Wüstensöhne haben den aber dann nicht eingehalten.

    Natürlich ist Qatar ein Witz.

    Mit Rußland kann ich hingegen gut leben. Es sollte dem Land einen Schub geben.

    01.12.2010, 22:23 Uhr

    Zitat

    Original von hamster-gestreift
    was beötigen die rnl für einen sieg gegen den thw?

    ich fasse zusammen:
    ein heimspiel + Methe/Methe
    ...

    01.12.2010, 23:20 Uhr

    Zitat

    Original von hamster-gestreift
    wer redet denn hier von Fehlentscheidungen der Methes? einzig die Omeyer/Gensheimer-Szene sehe nicht nur ich anders.


    Merkst Du heute morgen wenigstens wieder was?

    Leverkusen wohl eher nicht. Da vertraue ich auf das gewohnte Bild des Einbruchs kurz nach der Saisonhälfte.

    Der HSV beschäftigt sich überwiegend wieder mit sich selbst, vielleicht schafft man es dort in dieser Saison ja wenigstens mal, mit dem gleichen Trainer aus wie in die Saison zu gehen. Wäre ja auch irgendwie mal ein Fortschritt.

    Beim VfL aus Wolfsburg redet ja gar keiner von einer Krise. Dabei haben die einen bestimmt nicht so schlechten Trainer verpflichtet, wie es die britische Presse so behauptete. Dazu noch einen Diego und der vorhandene Sturm ist ja eigentlich auch Spitzen- bis Weltklasse. Aber trotzdem läuft es nicht und man steht weit hinter den eigenen Erwartungen.

    Der große FC Bayern hat unter ganz üblem Verletzungspech zu leiden, da verstehe ich den Zorn insbesondere auf den niederländischen Fußballverband ja schon. Wobei ich es gar nicht so schlecht finde, van Bommel nicht "spielen" sehen zu müssen. Da sollte man im Verein dann mehr zusammenrücken. Also wird der Vertrag des Trainers verlängert und einen Monat später wird dieser Trainer dann mal so richtig öffentlich in die Pfanne gehauen. Wer einen Hoeneß als Chef hat, der braucht keine Feinde. Trotzdem sind die Bayern selbstverständlich erster Konkurrent für den BVB. Auch wenn Ribery, Robben, Olic und all die anderen langwierig verletzt sind, Müller auch mal das Recht hat, überspielt zu sein, und der schlechteste Bundesligastart die Folge war. Die Bayern sind erst erledigt, wenn sie in 3 Spielen 10 Punkte aufholen müßten.

    Gab es sonst noch Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen? In Schalke schaut man nicht mal mehr in die Nachbarschaft, weil man zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist und immerhin im sechsten Heimspiel gegen den Aufstieger aus St. Pauli mal so etwas wie Überlegenheit demonstriert werden konnte. Trotzdem glaube ich schon an eine kleine Serie, die zu Platz 6 führen sollte.

    Mainz wird natürlich ganz oben nicht stehen bleiben.

    Bleibt mit dem BVB nur noch der Verein, der derzeit den besten Fußball spielt und der vollkommen zurecht oben steht. Die einzige Gefahr für Kloppos Mannen ist vielleicht das junge Alter der Mannschaft. Wenn die Euphoriewelle in einem solchen Team einmal abreißt, kann es auch schnell mal drei bis vier Niederlagen am Stück hageln. Außerdem - so doof das klingt - gewinnen die Schwatzgelben derzeit zu überlegen. Um Meister zu werden, muß man am Ende auch die ganz schlechten Spiele mal ganz schmutzig mit einem 1:0 gewinnen. Aber derzeit ist das Team davon weit entfernt und sicher erster Anwärter auf den Titel.

    Dahinter steht für mich vollkommen überraschend die Eintracht. Wobei so überraschend dann doch nicht. Man hat schon vergessen, daß die Hessen mit 3 Niederlagen aus 4 Spielen gestartet waren, darunter 2 Heimniederlagen. Die Eintracht war schon immer ein Team, daß mal 8 Spiele überragend gespielt hat, um dann wieder 6 Spiele unterirdisches Gekicke zu bieten. Unterhaltsam sind die Spiele jedenfalls meistens. Wenn es Skibbe gelingt, die schlechte Serie einmal auszuschalten, kann die SGE durchaus auch mal in den Europapokal kommen. Dort könnte dann auch Maik Franz endlich mal die internationale Härte abbekommen, die er so gerne in der Bundesliga verteilt.

    Daß Roth nach Melsungen wollte, hatten die Spatzen doch schon lange auch bis zu den Dächern Gelnhausens herumgepfiffen. Daß er seinen Vertrag in Wetzlar noch verlängert hatte, war dann eher überraschend. Daß er nun den freigewordenen Posten in Melsungen übernehmen würde, war naheliegend.

    Man kann dabei natürlich auf Roth schimpfen (Wieso verlängert er, wenn er eh weg will), man kann kritisieren, was ein solcher Vertrag eigentlich wert ist, wenn er nur bedingt gewollt ist, oder man kann sich auch über einen verlängerten Vertrag freuen, den aufzulösen die MT nun vielleicht mehr kostet.

    Die Spatzen pfiffen weiterhin von einer gewissen Unruhe in Wetzlar. Von einem Geschäftsführer, der eine - sagen wir mal - gewisse merkwürdige Persönlichkeit besitzt; bezeichnet wurde er oft als "Prolet". Das mag man hinnehmen, aber solange auch das Geld immer mal wieder stockt, sorgt das für eine gewisse Unruhe, die sicher auch an Roth nicht vorbeigegangen ist, und vielleicht auch das Faß zum Überlaufen gebracht haben könnte. Und gar keinen Geschäftsführer zu haben, ist auch keine Alternative dazu.

    Ich bin nicht so mit den letzten Entwicklungen vertraut, von daher maße ich mir keine Wertung zu. Aber ich habe auch von sehr unprofessionellen Verhandlungen mit Lohn- und Gehaltsempfängern gehört, da wundert man sich dann doch schon. Bzw. wundert sich über Roths Abgang nicht.

    Zitat

    Original von härter_schneller
    wenn ich im konversationston einem menschen sage, „du bist eine pfeife“, ist das keine ehrverletzende beleidigung auf dem spielfeld. Anders ausgedrückt – man muss sich hiervon „nicht beleidigt fühlen“. Das ist vielleicht nicht geschmackvoll, aber ganz sicher keine grobe beleidigung. „arschloch“ ist – wie es heute durch die presse geht – noch nicht mal ein fristloser kündigungsgrund für einen arbeitnehmer. Gegenüber einem sr wäre das sicher eine grobe beleidigung mit folge. Um mal den unterschied zu bewerten.

    "Ja, aber" muß man hier hinzufügen. In dem Fall ging es nicht um eine Tituliertung von Arbeitnehmer zu Arbeitgeber, sondern darum, daß der Arbeitnehmer den Angestellten eines Kunden des Arbeitgebers so genannt hatte.

    Außerdem halte ich es für schwierig, das Arbeitsrecht als Maßstab zu nehmen.

    Zitat

    Original von jfherden


    Jepp. Nebenbei auch ein "Mittzwanziger", die er so vehement anzählt.
    Wenn man nur die Hälfte der Beleidigungen ahnden würden, die in dem Text stecken, würde dies für 4-6 Wochen Sperre reichen.
    Dass der Herr Torwart auch noch so mutig war, seinen Namen drunterzuschreiben, verwundert mich etwas.

    Naja, unter einen Artikel gehört ja auch der Name des Verfassers.

    Allerdings finde ich es schon witzig, wenn jemand, der 26 Jahre alt ist, den Artikel schon mit dem Hinweis auf das Alter der zu kritisierenden Personen aufmacht, welches in etwa seinem eigenen entspricht (ich habe in einem Artikel gelesen, die beiden seien 24 und 25 Jahre alt, weiß aber nicht, von wann dieser Artikel war). Auch der Hinweis auf die "Schulbubenoptik" der beiden finde ich ein wenig gewagt; ein Blick in den Spiegel hätte solche Vergleiche auch überflüssig machen können.

    Wenn besagter Herr French seinen Beitrag noch am Abend des Spiels verfaßt hätte, so hätte ich eher Verständnis gehabt, daß man im Eifer des Gefechts über das Ziel hinauszielt. Die Veröffentlichung ist aber vom 18.10.2010 morgens um 08.00 Uhr. Selbst wenn er ihn nicht selbst hereingestellt hat, dann bleibt der Makel an der Person kleben, die ihn veröffentlicht hat.

    Emotionen kann man also bei der Veröffentlichung ausschließen, was bei der sicherlich nachkommenden Diskussion zwischen Verband, Schiedsrichtern, Verein und dem Spieler durchaus in die Waage fallen wird.