Ein tolles Spiel! Damit hat Wetzlar endlich seinen Angstgegner Lemgo auch mal besiegt - Lemgo war nämlich die letzte Mannschaft, gegen die Wetzlar noch nie in der Bundesliga gewinnen konnte.
Ich persönlich hätte nicht mit dieser tollen Siegesserie der Wetzlarer in den letzten 2 Monaten gerechnet. Mit dem kleinen Kader und bei den empfindlichen Verletzungs-Ausfällen ist das eine wunderbare Leistung!
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HSG D/M Wetzlar - TBV Lemgo 29:27 (15:15)
Wetzlar - Dem TBV Lemgo scheint im Meisterschafts-Endspurt die Luft auszugehen. Bei der HSG D/M Wetzlar unterlag der Titelaspirant mit 27:29 (15:15) und hat nun wohl nur noch theoretische Chancen, sich den Titel zu holen.
In einer ausgeglichenen Partie war es Ghenadij Khalepo, der den Ausschlag zu Gunsten der Gastgeber gab. Zehn Tore steuerte der Weißrusse bei und sorgte praktisch im Alleingang für kollektive Lemgoer Trauer.
Wetzlar startet furios
In der 6. Minute stand es bereits 6:2 für die furios aufspielenden Wetzlarer, TBV-Coach Franke nahm bereits die erste Auszeit. Danach kam Lemgo besser ins Spiel, in der 17. Minute hieß es noch 11:8 für die Gastgeber, doch über 10:11 (20) kämpfte sich Lemgo auf 13:13 (27.) heran. Mit 15:15 wurden die Seiten gewechselt.
In Halbzeit zwei erwischten dann die Gäste den besseren Start. Durch zwei Tempogegenstöße stand es schnell 17:15, doch Lemgo verstand es trotz der weiteren Führungen und dem zwischenzeitlichen 20:18 nicht, eine Vorentscheidung herbeizuführen.
15 Minuten vor Schluss die Vorentscheidung
In der 40. Minute hatte Wetzlar wieder den Ausgleich geschafft (22:22), Volker besorgte im Gegenzug die letzte Führung für Lemgo. Drei Tempogegenstöße brachen dem TBV letztlich das Genick: In der 45. Minute der Ausgleich duch Klimpke, danach war zweimal Monnberg erfolgreich und der überragende Khalepo setzte noch einen drauf zum 26:23.
Lemgo bäumte sich noch einmal auf, in der 56. Minute wurde es beim 27:26 für Wetzlar noch einmal spannend, doch die HSG behielt die Nerven, das 29:26 durch Kestawitz war die endgültige Entscheidung.
Daniel Stephan konnte mit seinem Siebenmeter lediglich Ergebniskosmetik betreiben.