In vielen Dingen ist er ehrlich, wenn es auch für viele in Richtung Resignation klingen mag.
Doch sind leider auch einige Aussagen drin, die mich als Zuschauer weder optimistisch noch irgendwie kämpferisch "jetzt erst recht" in die Zukunft blicken lassen.
Aufgrund dieses Interviews würde ich mich als potentieller Zuschauer/Fan eher fragen, ob diese Nervenschlachten und sportlichen Rückschläge am laufenden Band in meiner Freizeit alle noch Sinn ergeben? Als lediglich Interessierter, würde mich diese durch das Interview verbreitete Stimmung eher abschrecken. Ganz klar.
Aber die Lage ist halt überwiegend so wie er sie ungeshönt darstellt.
Leider sind die Zukunftsaussichten auch mehr als düster, denn er lässt ja auch durchklingen, dass die feststehenden Leistungsträger-Abgänge ziemlich sicher nicht geplant adäquat ersetzt werden (können).
Zum Trainer: wenn ein Trainer angeblich gut trainiert, aber im Spiel selten das Optimum aus dem Kader aktivieren kann, dann ist er nicht der richtige Mann für die Aufgabe. Ganz gleich wie wenig er kostet und wie "nett" er vielleicht sein mag.
Das "gut trainieren" empfinde ich im Übrigen auch sehr subjektiv. Aus meiner eigenen Handballerzeit weiß ich allerdings auch, dass die Trainer mit denen wir aus unserer Spielersicht "gut trainiert" haben, am Ende aber mit uns die erfolglosesten waren. 
Von aussen betrachtet sehe ich da aktuell durchaus Parallelen.