Beiträge von Marc

    Da werden sich die beide neuen KM vom SCM aber strecken müssen bei der dann entstandenen internen Konkurrenz. Bin gespannt, wer von den Dreien zukünftig zum Bankdrücker mutiert bzw. wer überhaupt Abwehr+Angriff spielen darf. Könnte aber auch zum Vorteil für den SCM werden.

    Als Schmidt hätte ich mir allerdings eher einen Verein gesucht, wo ich unangefochten spielen darf um mich nochmal für Höheres zu empfehlen.

    Was ist bloß mit dem Preuss los? Heftig, wie viele Fehler der macht 8o


    Preuss spielt seit Wochen - eher schon die ganze Saison - auf einem Leistungsniveau, mit dem er sich gewiss nicht in den Fokus des SCM gespielt hätte. Kann froh sein, den Vertrag in der Tasche zu haben.
    Bin wirklich gespannt wie es mit ihm sportlich weitergeht...

    Ebenso Lichtlein, sehr schwach welche Impulse er nur noch setzen kann. Letzte Saison schon ein ziemlicher Leistungsabfall und diese Saison nicht mal mehr in einzelnen Spielen und wenigstens halbzeitweise auf Niveau alter Tage, geschweige denn, dass er zum Faktor wird.

    Beide könnten sich gerne schon morgen ihren zukünftigen Vereinen anschließen!
    Es würde sportlich keinen Unterschied machen.

    Man darf aber auch nicht vergessen, dass so gut wie kein Spieler (ausser vielleicht Puhle) auf Niveau vom Saisonbeginn/letzten Saison ist. Da hat unter Bahtijarevic ein kollektiver Formabfall stattgefunden, den weder Greve und noch kein Trainer der Welt, innerhalb einer Woche umkehrt.

    Von daher war das heutige Spiel samt Ergebnis auch keine Überraschung. Dass Minden die letzten 10 Minuten die Zügel enorm locker ließ, ist wohl auch deren letzten Wochen geschuldet. Alles in allem die erwartete Heimniederlage gegen Minden. Immerhin nicht zweistellig, auch wenn es lange danach aussah.

    Letztendlich muss ich als Trainer im Profibereich einen absoluten Drang haben, etwas bewegen zu wollen. Meine Handschrift einzubringen und alles für den Erfolg zu geben. Das muss ich nach innen (fachlich und motivationstechnisch) sowie nach aussen (Aussendarstellung, Eloquenz) ausstrahlen.
    Wenn man nicht auf der Suche nach diesen Herausforderungen ist und dieses bereit ist einzubringen, ist man dort fehl am Platz.

    Und der Aspekt etwas großes zu bewegen, ist beim VfL sicherlich ein Aspekt, der trotz Wissen von im Schnitt von 2 Trainern pro Jahr, durchaus, oder gerade deswegen, seine Reize haben, sich vor diesen Karren zu spannen.

    "Problem" ist halt, dass bis auf Sead und der nicht angetretene Gorr kein neuer Trainer in den letzten Jahren dabei war, der nicht alternativlos mit dem Rücken zur Wand stand.
    Der Drang sich, scheinbar zwangslos, mit dem Wechsel verändern zu wollen, ist bei Greve schonmal ein großer Pluspunkt.

    Endlich ist Bahtijarevic weg, was nicht nur sportlich ein Gewinn ist!
    Dachte nach Kurtagic und Beuchler hätte es uns nicht mehr schlechter treffen können, aber aller "guten" Dinge sind wohl bekanntlich drei.


    Dass ein solcher Wechsel wie mit Greve kurzfristig über die Bühne gehen kann, passiert doch häufiger, wenn man sich eh absehbar trennt. Zumal bei Bad Schwartau die Saison eh safe hat. Nach oben geht eh nicht mehr viel und nach unten schon mal gar nicht.

    Seit Mayerhoffer vor ein paar Jahren mal gehandelt wurde, für mich die derzeit beste verfügbare und bezahlbare deutsche Trainerpersonalie für den VfL.
    Ich bin gespannt!
    Leider befürchte ich auch, dass es zu spät sein wird um das Gerüst in der Kürze der Zeit wirklich um 180° drehen zu können. Das wäre Ende Dezember noch eher möglich gewesen.

    Gut ist aber, dass er den Unterbau 2. Liga kennt wie wohl kein anderer seiner Vorgänger und damit auch mögliche interessante Spieler und (hoffentlich nicht) Gegner einschätzen kann.

    Auch Pujol hatte sich unter dem aktuellen Trainer nicht wirklich weiterentwickelt und der Angriff krankte an ganz ähnliches Stellen wie aktuell auch. Er musste ja nicht ohne Grund gehen, auch weil man sich mit Vukovic und Pouya mehr versprach und diese recht früh verpflichtete.

    Große technische Defizite, zu langsam, zu eigensinnig, zu wenig Torgefahr und die Halben waren auch nicht die, die mit einem solchen Mittelmann klar kamen.
    Und dennoch hatte der VfL in Ansätzen ein etwas strukturierteres Angriffsspiel zu bieten als diese Saison. Auch wenn man oft verlor, so hatte man gerade Richtung Ende der Saison immerhin einige knappe Niederlagen.
    Und das obwohl der Kader in meinen Augen nominell sogar schwächer war, klammert man die 7 Spiele mit Simon Ernst mal aus.

    Diesen Druck aufzubauen bringt nun gar nichts mehr.
    Entweder sie schaffen es nun aus eigener Kraft mit den vorhandenen, bekannten Mitteln gegen BHC und Minden was zählbares, oder sie haben in der Liga nichts verloren. Die Chancen mit den vorhandenen Mitteln in Spielfluss zu kommen und sich quasi den Druck zu nehmen, hatten sie in den letzten 3 Monaten genügend.

    Ein "Endspiel" in Bietigheim das von vielen immer als "worst case" dargestellt wird, wäre nach meinem aktuellen Eindruck der Mannschaft bezüglich des weiteren Saisonverlaufs eher ein Geschenk, bis zum letzten Spieltag überhaupt die Chance offen gehalten zu haben, die Liga zu halten!

    Wobei man natürlich auch sagen muss, dass Bietigheim auch noch punkten muss und gleichsam unter Druck steht.

    Mein derzeitiges Gefühl: der VfL holt noch 3 Punkte, Bietigheim 4-5.

    In Erlangen war doch überraschend gut und gegen Hannover eigentlich auch, aber unglücklich.
    Gegen Wetzlar wart ihr spielerisch nicht viel schlechter als das Ergebnis zeigt, hattet aber enormes Pech (Lattentreffer, Abpraller), wenn ich mich richtig erinnere.
    Gegen die Löwen und Flensburg sind halt so Spiele wo fast jeder ausser den Top5 durchaus 50 Minuten dabei ist zu punkten und am Ende in 99/100x doch knapp verliert.
    Die Punkte die ihr in 2019 holen musstet, habt ihr geholt.

    Minden wird das Spiel schon bestimmen. Alles andere würde mich sehr überraschen. Krise hin oder her. Der VfL muss sehen dass er nicht das Spiel frühzeitig aus der Hand gibt.
    Aber in Spielen in denen der VfL zuletzt nur gewinnen konnte, bekamen sie das große Flattern und es folgten 60 Minuten Konzeptlosigkeit.
    Da wird es in den selbsterklärten "Punktespielen" zu Hause gegen Minden und den BHC sicher nicht gerade besonnen ablaufen.


    Semisch konnte in Berlin überhaupt keine Impulse setzen! Und das war auch schon vor seinem Bandscheibenvorfall im Spätherbst so.

    Im Tor haben sich die Füchse im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verschlechtert (Karriereende von Stochl).

    Im Gegensatz zum erfahrenen Stochl hätte man einen für einen Torwart immer noch recht jungen Semisch einfach häufiger spielen lassen müssen, damit er bei Einwechslung sofort Leistung bringen kann.
    Bei Hannover hat er ja auch vergleichsweise weniger gespielt als Ziemer, aber er war dort trotzdem nicht Nr. 2, sondern 1b.
    In Berlin kam auch noch die Verletzung hinzu, die es grundsätzlich nicht einfacher macht, aber grundsätzlich könnte man auch in Berlin durchaus auf ein 50:50 Gespann wert legen. Ist halt auch eine Frage der Philosophie des Trainers.

    Bin allerdings gespannt, ob gerade Minden der Verein sein dürfte, wo er viel mehr Spielzeit bekommt. Denn Christensen ist ja schon eine Macht.
    Nur so wirklich viele Alternativen/Bedarf gibts in der Bundesliga ja aktuell nicht, will man nicht grad zu einem kommenden Aufsteiger wechseln.

    Naja, wir brauchen ja nicht wirklich diskutieren, dass sich die Mannschaft in der Formation null weiterentwickelt hat, geschweige denn überhaupt auch nur ansatzweise auf Stand von Saisonbeginn ist. Das ist offensichtlich.

    Das ist das eigentlich dramatische. Man kann einen schwachen Kader haben, man kann Verletzungspech haben, man kann unglücklich verlieren, usw. und auch meinetwegen alles zusammen.
    Aber in dem Kader hat kein einziger Spieler die Form, die er haben könnte, geschweige denn mal hatte.

    Und nein, das liegt natürlich nicht am Trainer. Denn der trainiert ja gut und bereitet sich schließlich auf jedes Spiel gewissenhaft vor. :rolleyes:

    In Gummersbach scheint man seit, zwei, drei Jahren auf ein sehr glückliches Jahr ohne Abstiegssorgen zu hoffen.
    Ein Jahr, wo es trotz des schwachen Kaders mal 120%ig (oder wenigstens mal 100%ig) läuft.
    Und mit diesem sportlichen Lauf im Rücken, malt man sich offensichtlich aus, mal wieder 3, 4 Talente von Bundesliga-Format an Land ziehen zu können und mit denen dann ein sportlich mittelfristig solides Konzept entwickelt werden kann. Dazu einen Trainer, der mal durchstartet, beliebt ist, Aussendarstellung hat und natürlich auch bei jungen Spielern ankommt. Das hat man in Gorr eigentlich gefunden gehabt und in Beuchler gehofft zu finden.

    Anders kann ich mir die derzeitige Transferpolitik jedenfalls nicht erklären.

    Es sind ja durchaus potentielle Geldgeber da, so würde ich die Situation jedenfalls einschätzen, aber ohne o.g. Perspektive, sind die halt auch nicht bereit die Taschen entsprechend zu öffnen. Würde ich ja auch nicht.
    Seien wir doch mal ehrlich, derzeit will doch für ein branchenübliches Gehalt "keiner" zum VfL. Und der VfL fährt halt die Linie nur noch normale Gehälter zu zahlen, was ja auch in Anbetracht der Altlasten, Lizenz usw. absolut richtig ist. Früher hat man halt Namen bekommen, weil man noch mehr bezahlt hat, als sportlich besser gestellte Teams, die auch Interesse hatten.

    Und um die neuen Kühns und Ernsts zu verpflichten, helfen halt auch keine "blumigen" Rahmenbedingungen, Historie und ein knackiger Claim weiter. Die entsprechenden Spieler entscheiden sich dann zwangsläufig für die derzeit sportlich deutlich bessere Mannschaft, mit Namen von denen sie lernen können, bei gleichem, oder im Zweifel sogar weniger, Gehalt.

    Wollte es im Vorfeld nicht schreiben, aber ich hatte irgendwie im Gefühl dass das heute, spätestens nach hinten raus, eine klare Sache würde.
    Aber dass es so deutlich würde, hätte ich dann doch nicht erwartet. Insbesondere wenn man das Bietigheimer Heimspiel gegen leipzig nimmt.

    Nach heute kann man festhalten: Bietigheim mit deutlichem Aufwärtstrend und auch in individueller Qualität mit klar aufsteigender Tendenz.
    Gummersbach und die Eulen derzeit gefühlt gleich auf. Das Unentschieden war also von beiden kein Ausrutscher nach oben/unten.
    Den Eulen traue ich nun keine für den Klassenerhalt notwendigen Überraschungen mehr zu. Jedenfalls nicht in der nun notwendigen Anzahl.

    Zum VfL braucht man eigentlich nichts mehr schreiben.
    Das ist einfach eine Frechheit. Dass denen das nicht hochnotpeinlich ist, Woche für Woche zu Hause so vorgeführt zu werden!?
    Dass sie die erste Halbzeit mal wieder verschlafen, geschenkt, aber dass sie die zweite Halbzeit auch noch verlieren, unfassbar.


    Von Kiel war ich auch etwas enttäuscht. Da fehlte ziemlich der Biss. Ich kann es ja verstehen dass anstatt nach GM zu zuckeln, viele lieber einen Abend vor der Playsi verbracht hätten, aber gerade die zweite Garde muss es doch nicht auch noch so aussehen lassen!?
    In den ersten 10 Minuten wurde von der Stamm-7 das Spiel gewonnen und dann vom Rest des Kaders runtergespielt.


    Mir zeigte das Spiel der Kieler, warum sie aktuell keine absolute Spitzenmannschaft mehr sind, denn die zweite 7, die die wichtigen Spiele mitgewinnt, ließ den letzten Einsatzwillen und vor allem Spaß am Zusammenspiel doch sehr vermissen. Da muss dringend nachgebessert werden, denn die individuelle Qualität ist ja vorhanden!
    Wenn ich doch als Vujin, Rahmel, Reinkind und Co eh kaum spiele, muss ich mich doch in solch Spielen wie heute anbieten, zerreißen und meine Leistung zeigen!?
    Rein fürs eigene Ego, die Moral und um den Spaß am Spiel nicht zu verlieren.

    Ich mein, dafür sind sie Berufshandballer geworden um auch mal zwischen den Trainings spielen zu dürfen. Wenn nicht heute über 50 Minuten, wann dann?
    Beim Zusammenspiel Zarabec und Rahmel z.B. hatte ich mehrmals den Eindruck, die beiden hätten gestern zum ersten Mal zusammen trainiert und würden heute ihr Debüt geben. Dass Miha dem Ole nicht noch die Spielzüge aufmalen musste, war alles. :pillepalle:

    Bietigheim muss zusehen dass sie Link und Kraus perfekt aufeinander einstellen. Dann sehe ich für dieses Spiel, wie auch den weiteren Saisonverlauf noch durchaus gute Chancen für einen möglichen Klassenerhalt zu punkten. Insbesondere wenn Ebner an seine starke Leistung aus der Vergangenheit anknüpfen kann und vor allem in den aussichtsreichen Spielen das Tor vernagelt.

    Eine Spielgemeinschaft mit Ferndorf wäre vielleicht noch ne Idee. Man bräuchte nur einen Erstligatauglichen Standort im Siegerland - einen vollständigen Umzug nach Gummersbach wird man in Ferndorf nicht wollen.


    Halte ich für beide Seiten für keine gute erstrebenswerte Lösung. Beim VfL sollte man irgendwie versuchen, erstligatauglich zu bleiben (...werden) und bei Ferndorf sich in Liga 2 dauerhaft zu etablieren. Dann können beide Vereine sehr gut von- und miteinander existieren.

    Aber um dieses Spiel mal grundsätzlich mit in die Diskussion zu nehmen...

    Mir persönlich hat das Spiel bzw. das Drumherum/der "Event" überaus gut gefallen!
    Objektiv gesagt sogar deutlich besser als das was man bei den VfL-Spielen geboten bekommt.
    Das fängt beim Hallensprecher, der Stimmung an und hört zwangsläufig beim Sportlichen Ergebnis auf.

    Für "Heimat des Handballs" in der Schwalbe Arena ist bislang der TuS Ferndorf zuständig gewesen. Das muss man an dieser Stelle "leider" neidvoll anerkennen.

    Dann bricht das ganze Gerüst zusammen und der Verein ist am Ende!


    Würde das eher so formulieren:
    ...dann müsste es durchaus eine Überlegung sein, ob man die jetzige GmbH nicht besser bewusst "zusammenbrechen" lässt.

    Im Falle eines Abstiegs würde alles andere als ein Jahr 2. Liga ohne ein definitives Vorhaben direkter Wiederaufstieg (personell wie wirtschaftlich) in meinen Augen keinen Sinn ergeben. 2, 3, 4, 5 Jahre 2. Liga und wer weiß ob dann 1. Liga überhaupt nochmal möglich wäre, liefe man den Altschulden ja mindestens genau so hinterher, wie bisher auch.

    Der Weg aus der jeweiligen "Insolvenzliga" wäre zumindest vom zeitlichen Aspekt dann vergleichbar machbar. Aber auch dieser Weg wäre kein wirtschaftliches Allheilmittel - siehe HSV Handball, die zumindest im ersten Jahr auch mit ordentlich sechsstelligem Verlust gestartet sind. Wie es aktuell bei denen aussieht, weiß ich gar nicht mal.