Das ist, bei allem Respekt vor "der Menschlichkeit", aber auch wieder so eine quasi Befangenheits Kretzsche Weißheit. 
Demzufolge ließe sich jede einer personen-, posten-, ... , ausübungsgebundenen Kritik im Keim ersticken, weil sie zu praktisch jeder Zeit gegen irgendetwas "menschliches" verstößt.
Zum Beispiel jede seiner Sky-Experten-Kritiken während eines Spiels in Richtung Trainer oder Spieler wären hinfällig, weil er sie nach seiner Theorie erst frühestens nach dem ganzen Spiel, oder Saison, oder gar Ende der Trainerzeit anbringen dürfte. 
Dass Prokop ein sog. "Systemtrainer" ist, war selbst den meisten Handballschauern doch schon vor Amtsantritt bewusst.
Die Kritik gab es von offizieller Seite so konkret nie. Jetzt wurde das zum ersten Mal IMHO bei der PK als einer der Schwierigkeiten angeführt, ist auch wieder verkehrt. 
Persönlich finde ich das Ausmaß des gesamten Umgangs mit Prokop auch nicht gut.
Schwierigkeiten habe ich allerdings damit zu akzeptieren, dass man das Geschehene in der heutigen Zeit als übertrieben auffasst.
So ist die Öffentlichkeit nunmal. Das muss man akzeptieren oder es lassen und im Falle Prokops irgendwo in der 5. Liga trainieren und als Lehrer arbeiten. Dort trainieren ganz sicher auch einige Handballexperten, die fachlich das Zeug zum BT hätten, sich aber aufgrund des medialen Rummels um ihre Person, gegen eine Karriere entscheiden.
Wenn man sich in der heutigen Zeit solchen Ämtern wie BT stellt, muss man damit rechnen, dass man medial extrem stolpern könnte.
Im Übrigen ist das grundsätzlich ein interessanter Diskussionspunkt "Profisportler im Jahr 2020 - reicht es nur sportlich/fachlich herausragend zu sein?"