Das schlimme ist ja, dass die Leistung der Portugiesen im Slowenien-Spiel ebenfalls diskussionswürdig war (allerdings nicht für den Spielausgang von Relevanz war). Ebenfalls kann ich mich an vorige Länderspiele erinnern und an das ein oder andere internationale Vereinsspiel, wo die beiden nicht sehr glücklich agierten (um es mal neutral auszudrücken).
Es soll absolut keine Entschuldigung sein, aber wenn ich ohnehin als SR einer nicht ganz so handballafinen Nation vor jedem Turnier, neben fehlender Routine im Umgang mit Internationaler Härte auch zwei, drei neue Dinge an die Hand bekomme auf die in diesem Turnier besonders zu achten sind, kann schnell Verunsicherung entstehen.
Gutes Beispiel sind, wie ich finde, immer diese "Vorteilssituationen" direkt nach Fehlentscheidungen.
Da kann man fast die Uhr nach stellen. 
Die wissen selbst schon ganz gut, dass sie heute ziemlich oft, ziemliche shyce gepfiffen haben. Das unterstelle ich ihnen einfach mal.
Davon vollkommen abgesehen, das mit den nicht gegebenen Toren ist für mich bei einem Großevent mit 47 Kameraperspektiven ein Unding. Da gehört für mich ein weiterer Schiedsrichter hin, der notfalls fünf Zeitlupen schaut und die Situation aufklärt. Klar sollten die beiden Unparteiischen immer letzte Instanz sein, ansonsten wirds zerfahren und verändert den Handball grundlegend, gerade bei Strafentscheidungen. Aber klare Tore sollte man schon geben, egal wer vom Schiedsgericht letztendlich entscheidet. Bei Wechselfehlern wird schließlich auch vom Kampfgericht unterbrochen. Und wie oft kommen solche Phantomtore bzw. nicht gegebene Tore vo!? Doch vielleicht vier, fünf Mal im ganzen Turnier. Aber auch die haben das Recht fair und korrekt entschieden zu werden.