Für den Erfolg hatten die Club-Frauen hart gearbeitet und waren in den vergangenen Wochen bis an die Grenze der körperlichen und psychischen Belastung gegangen. Im Halbfinale gegen den HC Leipzig (42:38) und im Finale mussten sie dann auch noch gegen ungerechte Schiedsrichterentscheidungen kämpfen. „Wir woll’n doch nur spielen - wir tun doch nichts“, sang Stephanie Ofenböck mit der Melodie von Annett Louisans Hit „Das Spiel“. Klar gehen auch die Nürnbergerinnen aggressiv zur Sache, aber das ist nun mal Handball. Leider aber hatte man sowohl im Krimi gegen Leipzig als auch gegen Leverkusen den Eindruck, dass die Unparteiischen eben doch Partei ergreifen.
Ohnehin ist es bedenklich, dass der HCL im nahegelegenen Riesa zwei Heimspiele hatte - mit zahlreichen Fans, und weil auch noch der vereinseigene Hallensprecher moderierte. Wirklich genutzt hat das den konzeptlosen Leipzigern zwar nicht, denn sie verloren sogar das Spiel um Platz drei. Trotzdem wäre es an der Zeit, das Turnier in eine andere Stadt zu verlegen. Das geht aber frühestens in zwei Jahren, denn so lange hat die erdgas-Arena noch Vertrag mit dem DHB.
Das ist jetzt aus der Nürnberger Zeitung von gestern.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Nürnberg sich in den letzten Wochen IMMER über die ungerechten Schiedsrichter beschwert. Irgendwie ist das doch seltsam.
Und das mit dem Heimspiel....naja......ein bisschen weit hergeholt, oder?