Beiträge von Nr. 3 lebt!

    Moin harmi,

    sehen kann man tatsächlich alles. :)

    Am Besten gefällt mir im Falles des Kreuzens RM-RL:
    RM in schneller Vorwärtsbewegung, Körpertäuschung mit Durchbruchversuch gegen die Wurfhand an VM (Vorfahrt für den Ballführer). Falls nicht erfolgreich, Abspiel an kreuzenden RL mit der linken (gegnerfernen) Hand. Da RM nun den VM mit gezogen hat, sollte RL zwischen VM und HL zum Wurf kommen. RM nimmt zügig die frei gewordene RL-Position ein.

    Gruß :hi:

    Zitat

    Original von härter_schneller

    wenn ein guter trainer mit einer wie auch immer organisierten 6:0 arbeitet, wird sein ergebnis immer noch besser sein, als wenn ein blinder mit 2x 3:3 spielen lässt.

    Sicher. Und wenn ein Blinder eine 6:0 spielen lässt geht das auch in die Hose.

    :D ...Highlander-Deckung... :D

    Ihr schreibt also teilweise auch Regelheftchen für eure Mannschaften. :)

    Mein "Regelheft mit dem Sünder" teilen wir mittlerweile bei allen Minis aus, denn dadurch lernen auch die neuen Eltern die elementaren Regeln. :lol:
    Rolf, kannst du vielleicht mal deine 1:5-Regeln für alle Positionen veröffentlichen (oder mir mal zusenden)? Du tätest damit ein gutes Werk. :hi:

    Zitat

    Original von Det er, som det er!
    In Dänemark ist 6-0 Pflicht bis C-Jugend. Dadurch soll die Spielfähigkeit im Angriff gefördert werden und jedes Kind die Chance erhalten auch mal den Ball zu haben. Vielleicht sind sie auch deshalb im Angriff technisch so gut..........

    Nur weil jedes Kind auch ohne sich zu bewegen vor einer 6:0 gefahrlos angespielt werden kann, heißt das aber noch lange nicht, dass es dadurch technisch besser wird. Dann kannst du tatsächlich lieber 2x3:3 (mit Multiplikator) spielen lassen, denn dann werden nicht nur alle Spieler angespielt, sondern müssen sich auch noch bewegen, sich anbieten und sich selbst durchsetzen.

    Zitat

    Original von Hightower

    ....die restlichen 10 Minuten Kräftigung Bauch / Rücken wolltest du sicherlich schreiben. :D

    War ja auch ne Menge los, mit unserem kleinen Ameisenhaufen! :P

    Hast dich aber tapfer geschlagen, und mit der Zeit kommt da auch Routine rein. Wirst schon sehen, das klappt! :spring:

    :lol: Wie schön, wenn der Chef (?) Korrektur liest! :lol:;)

    Ja, die Mattenübung von ZeeBee hatte ich mir schon rausgeschrieben. :klatschen:
    Wenn ich aber nach den Ferien ganz neu anfangen will, möchte ich schon vorher die Regeln erklären und dazu gehört für mich eben auch die Stellung des einzelnen Abwehrspielers. Außerdem mache ich immer so kleine Regelheftchen mit Strichmännchen für die Mädels, wenn wir was Neues beginnen (Kleines Handball-Regelheft mit dem Sünder, Manndeckung ist keine Hasenjagd). Die sollten dann aber auch gerne richtig sein.

    Wenn ich nach Handball-Handbuch 2 gehe, ist das wurfarmseitenorientierte Raustreten vornehmlich angesagt, wenn der Außenangreifer bereits in Ballbesitz ist. Ohne in ein Buch geschaut zu haben, hätte ich immer "Schrägstellung zum Ball" und "nach dem Gegner tasten" angesagt.

    @ZeeBee: "Die Außen helfen nie aus." ist in der weiblichen D wohl (noch) nicht angesagt. Viele Mannschaften hier laufen mit dem absoluten Schrott auf Außen auf. :lol:
    Deine Graupenaußen-Variante finde ich persönlich lustig und Erfolg versprechend, aber leider nicht im Sinne der Erziehung... :D;)

    harmi: Ich denke schon, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, aber soll man 11-jährigen schon gleich am Anfang die Wahl lassen? Wäre es nicht günstiger, zunächst eine Variante zu vermitteln und nach und nach andere Varianten aufzuzeigen? Die sollen sich ja noch mehr Regeln merken und umsetzen.

    Hallo Ihr, :hi:

    ich möchte mit meiner wD jetzt mit der Einführung der 1:5 Abwehr beginnen und hab deshalb mal ein bisschen nach neuen Anregungen und Methoden gesucht.

    Bei Handball-Praxis (Felix, Nützliche Links für (Jugend-)Trainer :) ) findet sich unter 1:5, Grundspiel 5:5, Aktionsradius Außen die Aussage:
    "Ist der Außenangreifer ohne Ball, verhindern die Außenabwehrspieler durch eine deutliche wurfarmseitenorientierte Grundstellung die Durchbruchmöglichkeit nach Innen."

    Der AR würde also gegen den LA (Rechtshänder) mit dem linken Fuß vorne, Führungshand Links bei Ballbesitz z.B. RL stehen? Ich wäre jetzt von einer grundsätzlichen Schrägstellung mit Blickrichtung Ball (hier also RL) ausgegangen.

    Hab ich das falsch verstanden? ?(

    Hat einer von euch noch weiterführende Ausführungen zum Thema "Einführung der 1:5 Abwehr"? Erfahrungen dazu?

    Gruß Claudia

    Wenn Stoßen auch Lücken -nicht auf den Mann- grundsätzlich verstanden wurde, kann die Entscheidung als erste Regel vom Außen abhängig gemacht werden. Entscheidet sich LA für den Beginn zwischen 0 und 1, kommt RL zwischen 1 und 2, RM zwischen 2 und 3, ... Startet LA dagegen zwischen 1 und 2 , verschiebt sich die Stoßbewegung des RRaums entsprechend.
    Irgendwie scheint es aber das schwierigste zu sein, zunächst NICHT AUF DEN MANN ZU STOßEN.

    Sponsoring:

    Mein Mann veranstaltet seit 10 Jahren jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr ein Skatturnier für alle, die irgendetwas mit Handball zu tun haben. Da finden sich zwischen 30 und 40 Teilnehmer, die alle 10,- € Teilnahmegebühr zahlen. Dafür gibt es dann Schinkenbrot, Knabberzeug, Getränke und als Preise ein paar eingekaufte Dinge, vor Allem aber auch massig Werbemittelspenden. Gegen Ende geht dann ein Hut herum, in den die Teilnehmer eine Spende, bzw. den Betrag, den sie meinen vertrunken zu haben, rein legen sollen. Die Skatspieler haben eine Menge Spass bei der Sache und es bleibt ein recht hoher Betrag über, den mein Mann dann für Sonderaktionen der Handballjugend spendet. In 2005 war das dann der Zuschuss zu den Trikots für meine Mädels.

    RL, RM, RR einfach besetzen, zwei Hütchentore bei 9m, eines für RL, eines für RR. Ein Abwehrspieler ebenfalls bei 9m. Ziel ist, dass RL oder RM durch eines der Tore abschließen, was aber nur erlaubt ist, wenn der Abwehrspieler es nicht schafft, rechtzeitig einen Fuß auf die gedachte Linie zwischen den 2 Hütchen eines der Tore zu platzieren. Die Rückraumspieler spielen sich den Ball in die Vorwärtsbewegung zu. Kommen sie nicht zum Durchbruch, weil ihr Tor besetzt ist, müssen sie rückwärts je ein tiefer im Raum stehendes Hütchen umrunden. Rückpässe und der Pass RL-RR sind erlaubt. Je weiter die Hütchentore voneinander entfernt, desto leichter die Aufgabe.
    Schön anstrengend, erfordert hohe Aufmerksamkeit.

    @ harmi: Ja, auch das wäre zwar nicht schön, aber immer noch besser, als nicht zu spielen. Von mir aus gerne mal verlieren, aber dafür auch mal fighten.

    Was mir aber eigentlich an der ganzen Sache auf den Keks geht, ist diese unendliche Inkonsequenz! Das Land sagt uns, dass gewinnen doof ist (bis einschließlich C) und besonders schädlich für die Kiddies, da ja dann die bösen Trainer nur Einzelne fördern und überhaupt die kleinen Seelchen Schaden nehmen könnten, wenn sie ein Wettspiel betreiben mussen. Folgerichtig wird in der E kein Bezirksmeister ausgespielt. O.K., wenn man davon ausgeht, dass die Kinder, die ja immerhin inzwischen weiterführende Schulen besuchen und vielleicht ein Zeugnis voller 5er haben, sich wegen eines verlorenen Handballspiels aufhängen werden. Aber warum dann in Mini und D diese Linie verlassen??????????????

    Ich betone nochmals, dass die Kinder sich auf dem Schulhof und in der Freizeit andauernd freiwillig und im Unterricht gezwungender Maßen messen. Warum dann nicht beim Handball. Sobald die Kinder auf das Tor werfen, messen sie sich mit dem Keeper. Tor = gewonnen, Gehalten = verloren! Es widerspricht m. E. dem Sinn unseres Sportes, ein Sich-Messen verhindern zu wollen. Und Meisterschften abzuschaffen (und dann noch im Jahrgang mittendrin) finde ich insgesamt schwachsinnig.

    Ich hab das jetzt einfach Wahrnehmungsstörung genannt, ohne zu wissen, ob sich rein fachlich um eine solche handelt. In der Klasse meines Sohnes sind 3 (!) Jungen, die wegen Wahrnehmungsstörungen therapiert werden und die betreffenden Eltern sprechen auch darüber und geben auch Auskunft, daher ja auch die Idee, "mein" Mädel anzufassen. Leider werden diese Kinder tw. auch als blöd angesehen, so dass nicht alle Eltern bereit sind, über dieses Thema zu reden, sondern einfach ihr Kind nur als leicht ablenkbar sehen wollen.

    Ist es denn so, dass damals :D derartige Störungen nicht existierten, das heißt, dass sie ein Produkt unserer Zeit sind? Oder handelt es sich um eine Modeerscheinung, unaufmerksame Kinder als krank anzusehen?

    Ich finde es ja schön, wenn unser Sport kleine Wunder vollbringen kann, aber ich fühle mich auch leicht überfordert, wenn ich bei 19 Kiddies eines immer am Arm brühren und die Übung nochmals exakt für dieses alleine erklären soll. Zumal die Eltern bisher kein Wort dazu verloren haben und überhaupt nicht für mich erreichbar sind. Vielleicht gibt es ja noch eine andere Möglichkeit, Kontakt zu dem Mädel herzustellen? Nach dem obigen Link müsste ja wohl erst mal festgestellt werden, was für eine Störung überhaupt vorliegt...

    Wahrnehmungsstörung - so heißt das jetzt wohl.

    In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass bei den Kleinen immer mehr Kinder zu finden sind, die nicht bei der Sache sind. Damit meine ich nicht, dass sie anderen Spaß haben, als die geforderten Übungen durchzuführen ;), sondern dass diese Kinder einfach abwesend rumstehen, bzw sich besonders wild aufführen (Sie rollen z.B. über den Boden, um sich selbst richtig zu fühlen).

    In meiner Mannschaft habe ich eine neue Spielerin, die auch dann nicht immer reagiert, wenn sie direkt mit Namen angesprochen wird, sondern erst so richtig "wach" wird, wenn ich sie gleichzeitig auch noch anfasse.

    Ich weiss, dass bei einigen dieser Kindern eine Therapie durchgeführt wird, die ihnen helfen soll, sich selbst in ihrer Umgebung richtig wahrzunehmen, kenne aber kein Kind, das als "geheilt" gilt.

    Wie kommt man an so ein Kind ran? Ich kann mich nicht erinnern, dass es früher auch diese Störung gegeben hätte.

    Zitat

    Original von Zickenbändiger
    Schon aus Mitleid hätte ich beiden Mannschaften eine Bezirksmeisterschaft gegönnt, damit die Langeweile nicht so groß ausfällt. Man stelle sich vor, bei 24 Mannschaften auf Kreisebene ist für beide Teams 22x Kanonenfutter dabei. Vorherzusehen war das nur bedingt, letzte Saison war das Niveau höher. Es sind schon etliche Kunstgriffe im Spiel notwendig, um eine solche Saison nicht völlig den Spaß zu verlieren (meine wE gehörte übrigens zum Kanonenfutter, jedenfalls diese Saison :devil: ).

    Genau so ist das.

    Man kann ja wohl auch kaum jedes Punktspiel in mehrfacher Unterzahl austragen, wenn man eine Mannschaft mit 15 oder mehr Spielerinnen hat, damit man nicht zu hoch gewinnt, bzw. noch ein Lerneffekt für das eigene Team da ist (mal abgesehen vom Tempospiel ohne prellen).

    Gestern rief mich der Trainer des Spitzenreiters aus Lübeck an, der noch nichts von den geplanten "Final Four" gehört hatte und bat um ein Trainingsspiel, damit seine Mädels mal wieder auf einen Gegner treffen. Dieses Trainingsspiel (das wir natürlich gerne austragen) tut den Tabellenletzten in OH und HL genau so wenig weh, als wenn wir uns zu Bezirksmeisterschaften treffen würden...

    Gummer: Hier werfen alle Kinder Tore. Aufgrund der Multiplikator-Regel könnte eine Mannschaft mit nur wenigen Torschützen nur schwerlich 1. werden.