Beiträge von TLpz

    zu 1.: Natürlich ist eine Auflösung von Spielgemeinschaften möglich. Warum auch nicht? Da es in der Speilordnung keinen gesonderten Passus zur Auflösung einer Spielgemeinschaft gibt dürfte m.E. die jährliche neue Anmeldung gelten. In den Landesverbänden kann davon natürlich abgewichen werden.

    zu 2.: Warum sollte der Verband das nicht anerkennen? Grundsätzlich melden die Vereine ihre Mannschaften ja für die neue Spielrunde dem Verband, dieser prüft die Ligazugehörigkeit. Wenn sich beide Vereine der Spielgemeinschaft da einig sind sollte es ja kein Problem geben.

    DWenn nun mir der DHB oder IHF eine Szene so dokumentiert dann halte ich mich daran, akzeptiere es erst einmal und pfeife auch danach.

    Du verwechselst etwas: Nicht der DHB oder die IHF haben diese Szene dokumentiert (oder als offizielle Lehrmeinung deklariert). Hier hat ein Journalist einen Artikel unter Verwendung von Aussagen eines IHF- Verantwortlichen geschrieben. Dieser muß inhaltlich und regeltechnisch nicht 100%ig richtig sein wenn der Journalist nicht umfassende Regelkenntnis hat. Er formuliert den Artikel so dass es für ihn stimmig ist, da ist oftmals etwas aus dem Zusammenhang gerissen.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Jürgen Scharoff als einer der beiden obersten IHF-Regelwächter sich durchaus mit seinem Kollegen Hanspeter Knabenhans und den IHF-Justiziaren abspricht, bevor er eine "offizielle" (da medial wirksam und auf Grund seiner Rolle) Meinung vertritt. Damit ist diese Interpretation der Szene meiner Meinung nach de facto zur IHF-Lehrmeinung geworden... Wenn wir dann das noch in Frage stellen, können wir auch gleich über die Regeln selbst diskutieren - und nicht über deren Anwendung. Ich für meinen Teil werde mich bei einer ähnlichen Situation an Scharoffs Aussagen orientieren...

    Oh du heiliger, unfehlbarer IHF- Regelwächter :D

    IHF- Lehrmeinung ist nicht das was ein IHF- Mitglied in einem Interview von sich gibt. Dies kann eben auch durch den Journalisten falsch widergegeben werden, auf die Beiträge hat die IHF schließlich keinen Einfluß. Lehrmeinungen sind natürlich auch nur in offiziell von der IHF freigegebenen Dokumenten zu finden. Im Bericht von handball-world sind auch Ungereimtheiten zu finden. Ca. in der Mitte steht Scharoffs Aussage: „Der Werfer macht, bevor der Wurf ausgeführt ist, mit seinem linken Bein einen Ausfallschritt nach vorn und verstößt damit gegen die Bestimmung der Regel 15:1, Absatz 3, wonach er seine regelgerechte Position bis zur Ausführung beibehalten muss.“

    Das deckt sich auch mit meiner Meinung das es sein könnte, das er einen Schritt macht bevor der Ball die Hand verlassen hat. Anhand des youtube- Videos läßt sich das aber kaum beurteilen, vielleicht hat Scharoff ja anderes Bildmaterial gehabt.

    Weiter unten im Text steht: "Dies war jedoch bei Celica der Fall - der Treffer, der die Entscheidung brachte, hätte nicht zählen dürfen. Das ist auch die Meinung des Regelexperten: „Im vorliegenden Fall hat der Werfer durch seine Bewegung diese regelgerechte Position vorher verlassen“, unterstreicht Scharoff. „Die Schiedsrichter können in diesem Fall das Spiel gemäß Regel 2:4 Abs. 3 sofort durch Pfiff beenden. Sie brauchen das Ergebnis des Wurfes nicht abzuwarten.“ "

    Dies könnte m.E. auch eine Wiedergabe von Scharoffs Einschätzung in einem falschen Kontext sein, die Texte herum sind vom Journalisten.

    Fakt bleibt: Eine Schrittbewegung bei der Ausführung des Freiwurfs ist nicht regelwidrig solange der Ball die Hand vor dem Abheben des 2. Fußes verlassen hat.

    Aber FAKT ist, daß wir uns alle einig sind, daß dieses Tor ungültig war !!!!

    Ähm, nein. Ich bin der Ansicht das dieses Tor regelgerecht war unter der Annahme das die SR eintschieden haben dass der Ball die Hand des Werfers verlassen hat bevor das hintere Bein den Boden verlassen hat. Und ich bin auch der Ansicht dass das Regelwerk diesbezüglich KEINE Lücken hat. Vielmehr deuten viele eben nur etwas in die Regeln hinein was dort nciht steht. Du auch, zum Beispiel mit dem "Nachziehen" des Beines. Ist völliger Humbug, steht auch nicht in den Regeln. Und Lehrwarte (insbesondere in den unteren Ligen) haben die Weisheit auch nicht unbedingt mit Löffeln gefressen. Scheinbar auch Scharoff nicht (oder seine Aussagen wurden fehlerhaft wiedergegeben, soll ja im Journalismus desöfteren vorkommen).

    Viele sind auch nicht in der Lage mehrere Regeln zu "kombinieren". Bei diesem Freiwurf sind das eben die Regel 7 (Spielen des Balles - dort steht was ein Schritt ist), Regel 13 (Freiwurf - dort steht wie die Spieler aufgestellt sein dürfen usw.) und Regel 15 (Ausführung der Würfe - dort steht wie ein Wurf auszuführen ist bzw. wann er als ausgeführt gilt). In keiner dieser 3 Regeln kann ich den Verbot einer Schrittbewegung beim Freiwurf entdecken. Weder in welche Richtung ein Schritt erfolgen darf oder nicht, noch ob die Bewegung schulterbreit oder sonstiges sein darf. Daher war das Tor m.E. korrekt (unter Annahme meiner obigen Aussage). Eine Irregularität des Tores konnte bisher keiner anhand der Regeln nachweisen. Nur anhand von Deutungen und Äpfel-Birnen-Vergleichen...

    Einzig logische Erklärung wäre, wenn der Wurf von der Mittellinie nach den Schlusspfiff die Hand des Werfers verlassen hatte.

    Falsch, wir sind ja nicht beim Basketball. Der Ball müsste beim Ertönen der Schlußsiene bereits im Tor sein damit dieses zählt. Evtl. ist dies nicht so gewesen, da ist es auch unerheblich ob ein Feldspieler (der dort nicht hätte sein dürfen) im Tor stand. Für mich eher unerklärlich warum in einer solchen Situation der 7.Feldspieler noch gegen den eigentlichen Torwart wechselt anstatt selbst ins Tor zu gehen...

    Weshalb sollte das auch für ältere Spieler gelten? Die Spielordnung ist da eigentlich eindeutig. Kannst du deine Aussage bitte begründen?

    Ah sorry, mein Fehler...Für Spieler ab dem Spieljahr nach Vollendeung des 21. Lebensjahres gilt das natürlich nicht, da gelten die Festspielregeln ohne Einschränkung...

    Ja, können tut man das sicher. Aber ob das sinnvoll ist? Für jeden? Die Bestimmungen gibt es nciht ohne Grund. Man kann auch mit 11 Jahren einen FSK 18- Film schauen oder mit 15 Jahren ein Auto bedienen...

    Habe mir das von padi gerade noch einmal durch gelesen und muss da zustimmen.
    Die Regel das sich jemand nur in einer Altersklasse festspielen kann wenn er von der 1.Mannschaft innerhalb von 4 Wochen zweimal in der 2.Mannschaft einegsetzt wird ist ja nicht grundliegend verkehrt, sollte es jedoch um den Jugendschutz gehen, dann sollte es hier auch eine Regel die eine klare Aussage dahingehend trifft, was mit Spielern passiert, die an einem Wochenende z.B. Samstagvormittag in der C spielen und Nachmittags in der B aushelfen müssen.

    Oder?

    Warum? Die gibt es doch! 2 Spiele am Wochenende, dann ist Schluß. Den Einwand von paddi kann ich weder nachvollziehen noch gutheißen. Wer mit so einer Einstellung Trainer ist verheizt Sportler. Bei diesen Regeln geht es auch nicht nur um den Sport alleine. Es soll und muß für Jugendliche auch noch etwas anderes geben als Handball...

    Nein, das ist kein Festspielen. Festspielen gibt es nur bei Mannschaften innerhalb einer Altersklasse. Eine C-Jugendliche kann sich in einer B-Jugend nie festspielen. Hier gelten eher die Jugendschutzbestimmungen. In diesem Fall wäre ein Einatz der Spielerinnen in der wJc rechtmäßig...

    Hi Leute,

    Ich werd aus dem Paragraphen nicht ganz schlau. Wir haben hier bei uns den Fall, dass zwei Mannschaften eines Vereins in einer Seniorenliga spielen. Wie dürfen die Spieler in diesem Fall wechseln, bzw doppelt spielen? Alle Spieler sind über 21...

    Jetzt schonmal Danke ;)

    Hier sind die Regeln zum Festspielen genauso anzuwenden. Als höhere Mannschaft gilt die Mannschaft mit der niedrigeren Nummer.

    @Badener68 und rocksinger

    Bevor ihr weiter irgendwelche Äpfel-Birnen-Vergleiche bringt macht euch doch bitte erstmal damit vertraut was man beim Freiwurf darf und was nicht. Außerdem wäre ich über die Nennung einer Regel erfreut die feststellt dass man sich keinen Vorteil verschaffen kann. Bitte nicht auf den "gesunden Menschenverstand" hinweisen. In nahezu jeder Sportart ist es das Ziel, sich einen Vorteil (gegenüber dem Gegner) zu verschaffen.

    Es hilft auch nichts immer wieder zu behaupten der Spieler hätte gegen Regel XY verstoßen wenn man dies nicht belegt...

    Nein, etwas besonderes bist du sicher nicht :D Aber du pfeifst sicher auch schon ewig. Bei Jungschiedsrichtern sieht es da anders aus. Denen werden keine Fehler und keine Entwicklungsmöglickeit zugestanden.

    Zum Abschluss noch mal der entscheidende Passus:

    „Der Werfer macht, bevor der Wurf ausgeführt ist, mit seinem linken Bein einen Ausfallschritt nach vorn und verstößt damit gegen die Bestimmung der Regel 15:1, Absatz 3, wonach er seine regelgerechte Position bis zur Ausführung beibehalten muss.“



    Deine Aussagen beziehen sich immer auf die Annahme dass die Aussage von Scharoff korrekt ist. Ist sie aber nicht! Darum dreht sich doch die gesamte Diskussion. Regelerläuterungen der IHF sind natürlich kein Quatsch, aber deine Aussagen/Interpretationen schon.

    Beantworte doch mit Hilfe der Regeln einfach folgende Frage: Wie kann ich mich vom Ort des Freiwurfes entfernen wenn ich bis zum Verlassen des Balls von der Hand REGELGERECHT einen Fuß am Boden habe?

    Mann braucht nicht nur "bessere" Lehrwarte sondern auch Schiedsrichter die das mitmachen. Und die werden auch immer weniger. Ist auch kein Wunder bei dem was manchmal in den Hallen abgeht. Anfeindungen und Beleidigungen durch Zuschauer, Trainer und andere Offizielle sind doch an der Tagesordnung. Warum soll sich das ein SR an der Basis antun?

    Weiter geht es dann mit den Ansetzern. Da können die aus dem Kreis nicht mit denen aus dem Bezirk und die nicht mit denen vom Verband. Und dann fährt man als SR Samstag und Sonntag zu einem Verbandsligaspiel statt an einem Samstag 2 Spiele hintereinander leiten zu können...

    Hallo, zusammen.

    Fakt ist, Ausführung bei 7m und direkten Freiwürfen gestattet einen Fuss abzuheben, solange der andere Fuss am Boden bleibt, heißt man darf nicht (ab-)springen. Ich denke, das ist unstrittig.

    Verlässt der nun den Freiwurfort, hm. Also grundsätzlich hat man beim Freiwurf im Bereich der Mittellinie etwa 1,5m Toleranz bei der Ausführung des Frewiurfes. Wo ich mir aber schwer tu, vermutlich würde ich deswegen auch abpfeifen, bei einem direkten Freiwurf verkürzt er damit dann die Distanz zum Tor und verschafft sich aus meiner Sicht dann einen Vorteil.

    Fakt ist dass man auch bei allen anderen Würfen einen Fuß abheben darf. Da der 2. Fuß aber den Boden berühren muss bis der Ball die Hand verlassen hat KANN sich der Spieler garnicht vom Ort des Freiwurfes entfernen. Er verschafft sich damit auch keinen ungerechtfertigten Vorteil! Deswegen ist hier auch keine Toleranz o.ä. zu beachten.

    PS: Bei einem Freiwurf an 9m darf ich auch einen Schritt nach links oder rechts machen um möglicherweise besser an der Abwehr vorbei zu werfen, solange ein Fuß stehen bleibt. Dadurch verschafft sich der Werfer ja auch einen (regelgerechten) Vorteil.

    Ich weiß wirklich nicht, was hier so schwierig ist - Spieler setzt den linken Fuß auf und verlässt damit seine Position nach Anpfiff (wäre der Fuß nur in der Luft nach vorn gegangen wärs okay) - Tor hätte also nicht zählen dürfen.

    Wenn man einen Fuß einen Meter nach vorn setzt ist es nun mal so, dass man seinen Position verlassen hat - und wenn der Fuß in der Luft wäre regeltechnisch eben nicht (und das gilt für die verschiedensten Möglichkeiten, wie bei einem Freiwurf oder 7m ein Fuß vor der Linie und einer in der Luft über der Linie oder aus dem Spiel heraus Kreisläufer ein Fuß vor der Torraumlinie und einen in der Luft über dem Torraum und und und ... - aber ein Aufsetzen des Fußes dreht das Ganze natürlich um) Und die Regeltexte sind ja nun ausführlich (für meine Begriffe schon mehr als ausführlich) erläutert.


    Ähm, das ist kompletter Quatsch!

    Ja, grundsätzlich gibt es eine Pflicht für Jugendliche in ihrer Altersklasse zu spielen. Sie dürfen jedoch auch in der nächsthöheren Altersklasse eingesetzt werden. Genaueres regelt die Spielordnung des DHB §22 Jugendschutzbestimmungen.

    Grundsätzlich sollte aber auch die Frage im Raum stehen ob nicht statt der nächsthöheren Altersklasse eine leistungsmäßig höher spielende Mannschaft der gleichen Altersklasse sinnvoll wäre. Hängt alles vom Einzelfall und von den Altersklassen, um die es hier gehen soll, ab.