Wer will hier wogegen protestieren? VIelleicht gegen den Laufstil, mit dem der SR zum Zeitnehmertisch wackelt? ![]()
Was ist da eigentlich so besonderes zu sehen?
Wer will hier wogegen protestieren? VIelleicht gegen den Laufstil, mit dem der SR zum Zeitnehmertisch wackelt? ![]()
Was ist da eigentlich so besonderes zu sehen?
ZitatDu hast den entscheidenden Unterschied genannt: dort werden Play-offs als "Best of 3/5/5" gespielt und nicht durch Hin- und Rückspiel.
Yup, fände ich sogar noch besser als nur Hin- und Rückspiel.
ZitatDas Problem ist aber doch ein anderes: Gerade weil das Leistungsniveau so unterschiedlich ist, machen playoffs - aus wirtschaftlicher Sicht - keinen Sinn. Die Mannschaften, die eh bereits oben stehen, erschließen sich dadurch zusätzliche Einnahmequellen (volle Arena, Werbewirksamkeit durch Fernsehzeiten etc.) Dadurch wird der Abstand zum Rest des Feldes mittelfristig noch größer.
Nicht ganz. Auch die Mannschaften aus den unteren Regionen spielen ja noch eine RUnde. Und das gegen gleichstarke Gegner, so daß dort auxch interessante Spiele stattfinden (sollten). Aber man muß auf die unterschiedlichen Leistungsniveaus halt auch mit anderen Modi reagieren. Die Belastungen sind natürlich ein Problem.
ZitatNicht umsonst denken sie bei den Männern grad über Alternativen zu den internationalen Wettbewerben nach. Und apropos: Warum kommt wohl keiner bei der Männer-Bundesliga auf die Idee, so einen Modus einzuführen? Oder in der Fußball-Bundesliga?
Weil die Ligen etwas ausgeglichener sind. Auch ein FC Köln hat gegen die Bayern unentschieden gespielt...
ZitatWenn wir uns schon an den Spitzenreitern in diesem Bereich orientieren wollen ...
... dann an denen in unserem Bereich. Also Frauenhandball! Und nicht die Damen- Handballbundesliga mit der Männer- Fußballbundesliga vergleichen!!!
ZitatDie amerikanischen Profiligen sind da ein schlechtes Beispiel. Durch die Größe des Landes werden die meisten ja in mehreren Staffeln gespielt. Dadurch werden playoffs unumgänglich.
Falsch! Ich nehme da mal die NBA bevor die Divisions geändert wurden. Da hat mindestens Jeder gegen Jeden gespielt, Hin- und Rückspiel. Hätte man ja so belassen und denn Sieger ermitteln können. Aber wir brauchen garnicht so weit schauen. In D: Volleyball, Eishockey, Basketball. Und sicher noch einige Sportarten, die mir weniger bekannt sind.
ZitatNichtsdestotrotz finde ich den Reiz eines Endspiels um die Meisterschaft mit brechend voller Halle etc. schon auch geil. Nicht zuletzt wegen der Werbewirksamkeit für unsere Sportart.
Genau, schon deswegen ist der Modus super.
Zitatnatürlich war der modus allen bekannt, trotzdem finde ich dass die meisterschaft nicht durch play-offs entschieden werden sollte!!
weil es einfach unfair ist, wenn man die hauptrunde als tabellenerster abschließt und dann noch die play-offs spielen muss und da - durch großes verletzungspech - dann nur 3. wird...
In Dänemark wird seit Jahren die Meisterschaft im Play- Off- Modus entschieden. Dort erdreistet man sich sogar ein Entscheidungsspiel durchzuführen, wenn die Teams je ein Spiel gewinnen! Vielleicht sollte man sich an den Ligen orientieren, die Spitzenreiter in diesem Bereich sind und nicht immer den ewig gestrigen hinterherhinken.
Ich glaube schon, dass die Play- Offs besonders dieses Jahr interessante und spannende Spiele geboten haben. Das war ja das Ziel. Solange das Leistungsniveau der Liga so unterschiedlich ist muß man auch den Spitzenmannschaften attraktive Spielmöglichkeiten bieten. Das hat die HBVF mit dem Play- Off- Modus versucht.
PS: In vielen großen Ligen (man schaue nur mal nach Amerika) werden Meisterschaften im Play- Off mit einem echten Finalspiel/echter Finalserie entschieden! Dieser Modus bietet attraktive Spiele für die Mannschaften und Zuschauer.
Zitatda wäre eine staffel, in der bestimmte plätze zur ligateilnahme berechtigen und einige im sinne von auf- und abstieg ausgespielt werden (für deine angeführten inselmannschaften) aus meiner sicht eine verbesserung zum status quo.
... und die Chancengleichheit wird gleich ad acta gelegt. Im Jugendbereich kann es niemals Auf- und Abstieg geben. Wer dies vorschlägt, hat keine Ahnung vom Jugendspielbetrieb! Eine Mannschaft würde sich so in der B- Jugend für eine Liga qualifizieren, wechselt dann aber geschlossen in die A- Jugend. Die nachrückenden Spieler könnten leistungsmäßig diesen Platz nicht einnehmen, tun es aber, weil qualifiziert und der Verein es will. Und ein Team, welches vielleicht besser ist, schaut in die Röhre. Oder die Qualifikation aus der B- Jugend mit in die A- Jugend übernehmen? Ist das Planungssicherheit?
Durch die ständig neue Zusammensetzung der Mannschaften im Jugendbereich (diese ändern sich wegen der Altersklassen jedes Jahr) sind die Leistungsstärken sehr oft sehr unterschiedlich. Nur die Leistungszentren schaffen es, kontinuierliche Teams aufzubauen.
Eine Qualifikation um die Ligenzugehörigkeit ist da schon der sinnvollere Weg. Der richtige Modus ist sicher schwer zu finden. Aber auch die verantwortlichen Trainer müssen das Leistungspotential ihrer Teams richtiger einschätzen.
Trotzdem ist deine Argumentation nicht ganz richtig. Die Qualität der 2.Reihe hat ja nix mit dem Modus zu tun. Außerdem stellt der HCL (wie Nürnberg, Trier und Leverkusen) ja auch noch jede Menge Nationalspieler ab, die im Dezember EM oder WM spielen. Das sieht bei kleineren Vereinen anders aus.
ZitatVereine mit weniger finanziellen Mitteln, die versuchen, langfristig etwas aufzubauen, schauen dabei in die Röhre.
Und genau diese Aussage erschließt sich mir nicht 100%ig! Jedes Team darf pro Spiel 14 Spieler einsetzen. Der Kader des HCL war, zieht man mal die Langzeitverletzten ab, auch nicht viel größer. Also haben die anderen Vereine eigentlich keinen Nachteil, es sei denn sie verpflichten absichtlich (aus welchen Gründen auch immer) nur 12 Spieler. Sicher bietet der Modus die Möglichkeit, das ein neuformiertes Team eine gewisse Einspielzeit hat, bevor es ernst wird. Aber ein schon bestehendes Team hat doch auch die Möglichkeit, das Zusammenspiel zu verbessern. Weiterhin kannst du ja mal ein Team nennen, welches zu Saisonbeginn zusammengekauft wurde und dann sofort, mit Hilfe dieses Modus, die Play- Off's erreicht hat und/oder Meister geworden ist. Mir fällt da momentan keins ein...
ZitatJa. Aber das macht ja nichts. Leipzig hat ja praktisch die ganze Runde Zeit um die Mannschaft einzuspielen. Sie müssen ja nur Vierter werden, und dann werden die Karten neu gemischt. Dieser Modus ist echt ein Schlag ins Gesicht für alle Vereine, die langfristig arbeiten und eine echte Mannschaft aufbauen wollen. Nichtsdestotrotz herzliche Glückwünsche nach Leipzig. Letztlich haben sie ja alles richtig gemacht.
Blödsinn! Was hat der Modus mit dem langfristigen Aufbau einer echten Mannschaft zu tun? Der Modus ist so gewählt worden und der HCL hat sich optimal auf diesen Modus vorbereitet. Das hätten andere Teams auch tun können, haben sie aber anscheinend nicht so optimal geschafft. Außerdem war der 4.Platz (und somit das Halbfinale gegen Nürnberg) ein viel größeres Risiko, als es vielleicht Trier oder Leverkusen gewesen wären. Man sollte dabei auch die internationalen Wettbewerbe beachten, die mit schönstern Regelmäßigkeit im Dezember oder Januar (Männer) stattfinden. Da ist es fast logisch, daß die Vereine, die dort Nationalspielerinnen abstellen (in D sind das nunmal weitestgehend die ersten 4 der Tabelle), im Januar Durchhänger haben. Für diese Teams scheint der Modus optimal zu sein.
@KIH MD
ZitatDie Disqualifikation ist bei jedem "taktischen" Foul auszusprechen und nicht nur bei formellen Würfen.
Wie schon gesagt, dann müßtest du auch jedes Foul innerhalb der 9m (quasi ein ganz normales Foul) auch mit einer Disqualifikation bestrafen. Im übrigen wäre dann ja (ACHTUNG! Grundsatzdiskussion!) jedes Foul, egal zu welcher Spielminute und bei welchem Spielstand ein taktisches Foul. Den ein Unterbinden des gegnerischen Spielzuges/der Spielsituation ist immer ein eigenes taktisches Mittel.
Zitatdas ist doch genauso taktisch wie wenn du den Spieler umrennst nur das es damit zu einer Unterbrechung kommt. Wenn so was eingeführt wird dann für alle möglichen Fouls und nicht für das eine So und für das ander wieder anderst.
Natürlich ist das auch ein taktisches Foul. Aber ein Foul aus einer Spielsituation heraus muß natürlich anders bewertet werden als ein Foul bei einem formellen Wurf -> dazu zählen auch Abstandsvergehen bei der schnellen Mitte. Dann muß es auch unterschiedliche Bestrafungen geben dürfen.
Außerdem gibt es für mich als SR kein "taktisches Foul"...
@KIH-MD
Ne, in dem von dir geschilderten Fall dürfte es keine Sperre geben. Normales Foul im laufenden Spiel, vielleicht ne Disqualifikation, wenn es unsportlich war.
ZitatEs ist ja nicht so, dass taktische Fouls nur bei Anwürfen erfolgen...
Dann müßtes es ja, deiner Argmentation folgend, laufend Disqualifikationen mit folgender Sperre geben. Ein taktisches Foul begehe ich auch, wenn ich 3 Sekunden vor Schluß den Angreifer an der 9m "festmache".
Die nachträgliche Sperre soll z.Bsp. für Aktionen wie Verhinderung der Ausführung der schnellen Mitte vergeben werden
Ani,
Punkt a) trifft auf die ersten beiden Saisonspiele zu. Punkt b) gibts nicht, da man immer in mindestens einer Mannschaft spielen darf.
Ansonsten nochmal der Hinweis: Lies die Spielordnung! Es steht alles drin und i.W. ist alles verständlich. Alle hier würden dir auch nur aus der Spielordnung zitieren. Das hier ist kein Ich-wills-nicht-durchlesen-deshalb-frag-ich-mal- Forum , sondern ein Diskussionsforum, in welches sich jeder einbringen sollte. Sicher gibt es unklare Paragrafen und unterschiedliche Regelauslegungen, da kann man gern nachfragen und sich austausche. In deinem Fall aber macht es den Anschein, das wir dir erklären sollen, was in der Spielordnung zu lesen ist. Auch die Links von eisbeer hast du sicher nicht besucht. Dort sind deine Fragen alle schon beantwortet worden.
Den richtigen Paragrafen der Spielordnung hast du doch schon gefunden. Also lies diesen bitte durch, dort stehen alle Antworten auf deine Fragen. Und auch die Vereine der Bundesliga wissen nicht immer alles richtig...
@Todde
Es steht im Regelheft, dass vor einem Spielabbruch alle Möglichkeiten der Spielfortsetzung ausgeschöpft werden. Und eine Möglichkeit der Spielfortsetzung ist doch, dass nach Ablauf der Hinausstellungen die Mannschaft wieder komplettiert wird.
Im vorliegenden Fall wird doch der TW nicht solange alleine auf dem Feld gestanden haben. Waren es 10 Sekunden? Oder 20? Da kann ein Spielabbruch, gerade in der Bundesliga, doch nicht ernsthaft zur Debatte stehen.
@papa
Nicht denken, sondern ins Regelheft schauen. Ein TW auf dem Feld kann sehr wohl spielen. Bei Hinausstellungen ist das ja nur eine begrenzte Zeit. Ein (schwerwiegender) Abbruch kann da nicht zur Debatte stehen. Und an den SR muß das ja nun nicht wirklich liegen...
Mozart
Das Kirchhof und Rostock absteigen, sind sicher erste Auswirkungen. Immerhin bleiben die beiden Aufsteiger der letzten Saison oben.
Bis die Play- Offs eingeführt wurden, gab es mit Trier, Nürnberg und Leipzig keine weiteren Süd- Mannschaften in der 1.Liga. Der NOrden war immer stärker, auch damals noch mit Walle. Und in der 2.Liga war die Südstaffel schon immer stärker als die Nordstaffel.
ZitatBlomberg ist Meister der Liga Nord mit überlegenen Werten will aufsteigen.
Die "überlegenen Werte" bedeuten ja nicht unbedingt, das Blomberg so gut ist. Eher ist der Rest der 2.Liga Nord weniger gut im Gegensatz zu vielen Teams im Süden. Erinner dich an Halle im vergangenen Jahr...
Wenn man sich aber mal die 1.Liga anschaut, konzentriert sich die Spitze dort auf den Norden der Republik. In der 2.Liga Süd tummeln sich jedoch viele starke Mannschaften, die durchaus die 1.Liga bereichern könnten. DIe Play- Off's dienen dazu, die 2 stärksten Teams der gesamten 2.Liga zu finden. Was wiederum besser für die 1.Liga ist. Und ich prophezeie, das auch in diesem Jahr beide Aufsteiger wieder aus der Südstaffel kommen.
Schwachsinn ist jedoch, jemanden in den Play- Off's (=Spiele um den Aufstieg) mitspielen zu lassen, der garnicht aufsteigen möchte. Und wenn dieser gewinnt (=und aufsteigen dürfte), darf (dürfte) zur Belohnung einer mehr oben bleiben.
ZitatUnd wie koennte man deiner Meinung nach den Aufstiegsmodus besser regeln als jetzt?
Vielleicht ist es nicht gerade positiv, das eine Mannschaft, die definitiv nicht aufsteigen will (Weibern) an den Play-Off's teilnehmen muß. Und wenn Weibern seine Runde gewinnt, darf dann nicht einmal das andere Team des Finales aufsteigen, sondern es gäbe einen Absteiger weniger.
Dieser Fall scheint durch den Rückzug von Rostock jetzt zwar ausgeschlossen, zeigt aber das eigentliche Absurdum der HBVF- Regelungen. In der starken Südstaffel (die vielleicht auch in diesem Jahr beide Aufsteiger stellt) hat Nellingen als Fünfter nur wegen dem Torverhältnis die Play-Off-Runde nicht erreicht.
Ansonsten bin ich ein Befürworter der Play-Offs.
Eine Schande für die Schiedsrichter- Zunft, wenn sich das als war heraustellt. Bemerkenswert jedoch, das die Spieler der "bevorteilten" Mannschaft gegen diese Vorgänge ebenfalls intervenierten und dem unterlegenen Team beim Sportgericht beistehen würden.
... es sei denn die Spieler sind unter 23, dann können sie sich in der Bundesliga nicht festspielen...
Nach deinen Aussagen zu schließen, habt ihr als alter Verein einen Fehler gemacht. Einfach "Nein" auf dem Paß ankreuzen und schreiben "fehlende Ausbildungsvergütung" reicht einfach nicht. Lt. §24 (2) der Spielordnung muß nämlich auch der zuständigen Paßstelle rechtzeitig über die Freigabeverweigerung Bescheid gegeben werden. Wahrscheinlich ist dies nicht erfolgt, somit könnte eine Spielberechtigung erteilt worden sein..