Beiträge von TLpz

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    Wieso kann eine Situation nicht spielentscheidend sein? Unsere zweite Mannschaft hat dieses Jahr noch keinen Punkt geholt. Am Wochenende haben sie mit Abstand ihre beste Saisonleistung gebracht und lagen kurz vor Schluss mit einem Tor hinten. Dann geht einer von ihnen zwischen 2 Mann durch, wird in die Zange genommen und was pfeift der Schiri? Statt den klaren 7m zu geben. Pfeift er Stürmerfoul. Somit war die Sache gelaufen und nix wars mit dem ersten Punkt. Wieso soll diese Situation dann nicht spielentscheidend gewesen sein?

    Spielentscheidend vielleicht aber kein Regelverstoß da Tatsachenentscheidung. Deine subjektive Wahrnehmung, die SR haben es halt anders gesehen.

    Bei einem Unentschieden oder Sieg/Niederlage mit einem Tor unterschied ist man theoretisch als SR fein raus. Denn da ist eigentlich jeder Fehler (zuviel) entscheidend.Jeder Pasfehler, jeder Fehlwurf und jede falsche Schiedsrichterentscheidung. Nur leider müssen das die Mannschaften und Zuschauer verstehen. Daran haperts.

    Also Zwetschge, eure 2. Mannschaft hat den Punkt nicht wegen der vermeintlich falschen Entscheidung der SR nucht gewonnen sondern weil sie wie Oberleutnant sagt es in 60min nicht geschafft hat ein Tor mehr zu werfen als der Gegner.

    Allerdings gehe ich nicht konform mit der Meinung von Oberleutnant bezüglich spielentscheidender Regelverstöße vor der 59. min. Die gibt es sehr wohl, man denke z. Bsp. an einen regelwidrigen Ausschluß in der 1. oder am Anfang der 2. Halbzeit...

    Theo

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    TLpz Es wurde ja schon von Bananiel erwähnt das er keinen gültigen Pass hat/haben kann. Dazu ist mir bekannt das die SR bei Fehlerhafter Passkontrolle dafür zur Verantwortung gezogen werden können.

    Hat ja nix mit fehlerhafter Passkontrolle zu tun. Na klar muß ich als SR dann notieren, das er keinen Erwachsenenspielberechtigung hat. Wenn er aber im Protokoll eingetragen ist und dann aufs Feld läuft habe ich keine Handhabe.

    Bananiel

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    Als SR hast du auch die Verantwortung die Spielordnung einzuhalten und durchzusetzen!!! Schließlich stehen da unter anderen für den Jugenbereich auch die Spielberechtigten Jahrgänge der Alterklassen drin.

    Und nach welcher Regel begründest du als SR das? Du darfst die SpO und Durchführungsbestimmungen nicht einfach durchsetzen. Dann könntest du ja auch einen Spieler, der wissentlich trotz Sperre aufläuft, die Teilnahme verweigern. Aber das ist nicht Aufgabe des SR sondern der spielleitenden Stelle.

    DJK

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    Natürlich muss eine entsprechende Spielberechtigung für den Spieler vorliegen. Sonst muss!!! man die Teilnahme verweigern!

    Wie denn? Mal bitte durchlesen wann ein Spieler teilnahmeberechtig (Regel 4:3) ist und was "Spielberechtigung" im Sinne der SpO/Durchführungsbestimmungen bedeutet!

    In den Regeln, und nur nach denen kann ein Schiedsrichter handeln, steht nix von Paß, Altersklasse etc. Wenn ein 12jähriger in einem Männerspiel mitspieln möchte, kann der SR nix dagegen tun. Erst die Spielleitende Stelle kann dann Strafen etc. aussprechen.

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    Bei uns gibt es seit dieser Saison keine Doppelansetzungen mehr im Verband - nur um die SR zu schützen. Es dankt ja keiner einem, dass man sich 2x 60min den Ar... aufreißt, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

    Sehe ich etwas anders. Ich hätte gern mehr Doppelansetzungen, wenn dann auch mal ein paar freie Tage bei rausspringen. Es ist keinem geholfen, wenn man jedes WE Sonnabend und Sonntag in der Halle steht. Denn wenn ich 2 Std. Fahrzeit pro Strecke habe wäre ich froh, vielleicht den einen Tag gleich noch ein 2. Spiel hintendran zu leiten anstatt den nächsten Tag wieder durch die Gegend zu kurven.

    Beobachtungen im 2. SPiel sollten natürlich nicht sein, das verfälscht das Ergebnis.

    Hä? Irgendwas versteh ich nicht. 5:10 hat doch mit dem hier geschilderten Fall überhaupt nichts zu tun, oder?

    Spielfortsetzung ist Abwurf, siehe 6:5. Wie er den Ball aufhebt ist doch herzlichst egal. Wenn der Angreifer bei einem berets entschiedenen Freiwurf den Ball zum Ausführungsort rollt/schießt entscheide ich doch auch nicht auf Fuß.

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    (...) oder März steht noch nicht, dann wäre es für mich Foul mit normaler Progression (Zeitstrafe), aber Strafwurf für Leipzig, da klare Torchance, richtig gewesen.

    Nein. Wenn März nicht steht dann ist's Rot! Das war schon richtig wenn die SR darauf entscheiden haben das sie sich noch bewegt hat.

    Also mal ehrlich: wer in dieser slomo wirklich eindeutig sieht das die Torhüterin gestanden hat ist ein genie. (oder wahnsinnig, beides soll ja eng beieinander liegen).

    Dafür ist der Kameraschwenk eindeutig zu spät. Die gesamte Bewegung der Torfrau ist bis auf den Ausfallschritt nicht zu sehen! Es ist nicht erkennbar, ob sie beim Ausfallschritt noch in der Vorwärtsbewegung war oder schon stand. Rückwärts nimmer, auch wenn man bei der Betrachtung eines einzelnen Standbildes dies hineininterpretieren könnte.

    Damit wären wir wieder bei der Beurteilung der Situation durch die Schiedsrichter, denen die Slomo nicht zur Verfügung steht. Auch wenn nur 2 Personen in weitem Raum beteiligt sind, wird die Entscheidung dadurch nicht leichter. Die Geschwindigkeit in der geasmten Situation, die Umkehrbeewegung des Schiedsrichters und sein Stellungsspiel (das richtig war) spielen da eine Rolle.

    Nur capitano würde alles sehen. Ich tippe mal auf 0 Einsätze als Schiedsrichter... :nein:

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    Ganz einfach: Freiwurf für die gegnerische Mannschaft.

    Wobei das keine Strafe ist sondern die Spielfortsetzung. Strafe (V, H, D, A) gibt es für eine solche Aktion nicht.

    Ich finde die Regelung nicht unglücklich formuliert. Allerdings, so sagt meine Erfahrung, lesen die wenigsten die Spielordnung durch. Vielmehr werden die Fragen in den Raum geworfen (z.Bsp. als Frage hier im Forum) und mit viel Halbwissen garniert.

    90% derer die hier eine Frage zm Festspielen stellen, haben im Vorfeld nciht die SpO durchgelesen. Das läßt sich dann beliebig erweitern...

    Der Vorschlag von ellob ist einfach falsch!

    @all
    Hört auf immer solchen Mist zu erzählen! Nur dadurch kommen die ganzen Verwirrungen zustande. §55 ist eindeutig formuliert, da gibt es kein großes Deuten und Wahrsagen.

    @marli
    Wenn du innerhalb von 4 Wochen 2x in der B1 gespielt hast, dann bist du dort festgespielt. Dann kannst du nicht mehr B2 spielen, es sei denn, du setzt 2 Spiele in der B1 aus. Deine Variante 1 ist korrekt (mit der Voraussetzung das bei deinem 1. Einsatz in der B1 diese schon ihr 3. Punktspiel macht).

    So, und jetzt keine Nachfragen mehr. Die Lösung ist gesagt und kann in §55 Spo nachgelesen werden.

    Eine andere Lösung für euer TW- Problem wird es leider nicht geben. Außer einen neuen TW zu finden vielleicht...


    PS: So langsam frage ich mich trotzdem was ein B- Jugend- Spieler um 4.49 Uhr am Rechner macht... ;)

    Falsch, eisbeer hat's doch oben richtig erläutert:

    Zitat


    Wenn Du zwei Spiele innerhalb von 4 Wochen in der B1 gespielt hast (...), darfst Du erst in der B2 aushelfen, wenn Du 2 Spiele in der B1 ausgesetzt hast.

    Da gibts nix hinzuzufügen.

    [QUOTE]Am besten fragst Du Deinen Trainer oder sonst einen Offiziellen.[QUOTE]

    Das ist der allerbeste Ratschlag. Dein Trainer oder dein Verein solltens chon wissen wie es funktioniert...

    Anton

    Wenn man im Handball die gleichen finanziellen Voraussetzungen hätte wie im Fußball, dann könnte man die gleichen Spielstrukturen schaffen. Da man die aber nicht hat, braucht man andere Lösungen.

    Deine Argumentation bezüglich der "guten" Spieler usw. ist richtig. Du vergißt allerdings, das die Regionalverbände auch für die Jugend zuständig sind. Und wenn im SHV keine Jugend- Regionalliga existiert, weil aufgrund der derzeitigen Strukturen keine vom Aufwand her gesehene sinnvolle Regionalliga existiert, wird man niemals einen vernünftigen Spieleraufbau von unten betreiben können.

    Würden deine Vorstellungen umgesetzt, würde dies bedeuten, das in der 2. Liga nur Vollprofis und in der 3. Liga mindestens Halbprofis spielen müssten. Bei den Männern und Frauen. Never ever!

    Klar kann man sich einfach hinstellen und sagen, dass eben in die 1.-3. Ligen nur die Mannschaften können, die es sich finanziell leisten können. Aber auch das wird dem allgemeinen Handball nicht förderlich sein...

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    Daher klares Votum: Der Torhüter sollte bei gegnerischem Ballbesitz den 6er nicht verlassen dürfen, am besten unter Strafe eines 7ers.

    Nicht durchführbar und nicht sinnvoll. Die Bestrafung ist völliger Quatsch, einen 7m gibts bei Vereiteln einer klaren Torgelegenheit. Man hat ja auch den 7m bei Rückpaß zum TW abgeschafft, weil das mit der Definition der klaren Torgelegenheit nun mal überhaupt nicht im Einklang steht.

    Alle die hier vehemment eine Verbannung des TW in den 6m fordern ignorieren jede Menge Situationen, die damit nicht mehr möglich wären (Wechseln des TW; TW als 7. Feldspieler) oder aber die Tatsache der nicht mööglcihen Überwachbarkeit (soll hier ein 3. Schiedsrichter installiert werden?).

    Außerdem gibt es wesentlich mehr Verletzungen beim direkten Spielerkontakt (1-1, Abwehrarbeit, Schubsen). Da wird doch auch nicht nach einer Regeländerung geschrien (wie z.Bsp. nach der Verletzung von Hens zu Olympia - sah weniger schlimm aus, war in der folge wohl aber schwerwiegender als die Aktion bei Wetzlar-Berlin).

    Und zu Guter letzt: Wenn der TW den 6er nicht mehr verlassen darf, dann darf bitte schön auch kein Spieler mehr in (über) den 6er springen! Und die Tore dann bitte auch auf 1m Höhe reduzieren, damit kein Spieler mehr den Ball in Kopfnähe des TW's werfen muß!

    Die Regeln sind ausreichend, sie müssen nur richtig angewandt werden.