Beiträge von Elias

    Sind die Bilder, die man im Fernsehen sieht eigentlich die Bilder, die sich die Schiedsrichter beim Videobeweis angucken?

    Falls ja, finde ich es echt bedenklich, wie lange die brauchen, um das passende Bild zu finden. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Schiedsrichter es aufgeben, das passende Bild zu finden, weil sie dem Druck der Halle nicht mehr standhalten wollen, und dann mit Halbwissen ins Blinde hinein entscheiden. Gerade bei der Szene in der ersten Halbzeit, in der es um die Aktion gegen Arnoldsen ging, konnte man auf den Bildern, die im Fernsehen zu sehen waren, keine vernünftige Entscheidung treffen. Denselben Eindruck hatte ich auch gestern bei der roten Karte gegen den Spieler von Montpellier.

    Die Quoten sind nur ein Teil einer Torhüterleistung. Es kommt auch drauf an, welche Bälle der Torhüter hält (Momentum des Gegners unterbrechen), welche Würfe sich der Schütze (nicht) nimmt, wie sehr der Schütze nachdenkt beim Wurf, wie gut der Torhüter seine Abwehr stellen kann, wie schnell der Torhüter nach dem 7 gegen 6 wieder im Tor steht.

    Letzteres ist mit Humor zu nehmen.

    Landin mit 4/26 im Tor. Da war auch Sagosen dabei und alle waren noch etwas jünger. Da sah der THW genauso hilflos aus. "Rückspiel" hat Kiel dann mit 35:26 gewonnen. Das wird bestimmt nicht noch einmal so gelingen.

    Rein auf die CL betrachtet hat der THW diese Saison bisher auch davon profitiert, dass Bellahcene gegenüber Landin eine Verbesserung war, aber man hat schon den Eindruck, dass die Gegner mittlerweile besser vorbereitet auf ihn sind und dann ist der Vorteil auch weg.

    Entweder du redest von Magnus Landin im Tor oder wir haben unterschiedliche Spieler gesehen. In welcher Welt war Bellahcene eine Verbesserung im Vergleich zu Landin? Alleine die ersten drei Minuten allein von Veszprem gegen Aalborg haben den Unterschied gezeigt. Landin hat den Ball von außen ohne Winkel. Ich kann gar nicht glauben, dass man so eine Aussage tätigt, Landin war und ist der beste Handballtorwart, den ich jemals gesehen hat. Was der gehalten hat, unglaublich. Wenn ich mir gerade so das CL-Spiel anschaue, sehne ich mich zurück. Nicht falsch verstehen, Bellahcene ist ein guter Torwart, aber von Landin ist er echt Meilen entfernt.

    Ich glaube nicht, dass Jicha das Problem ist, denn der Handball, den er seit 5 Jahren spielen lässt, hat die letzten 4 Jahre sehr gut funktioniert und sich seit letztem Jahr nicht in dem Maße verändert, dass man so da steht, wie man es jetzt tut. Ich denke es ist, wie es hier ja auch zur Genüge festgestellt wurde, die Mannschaft die sich verändert hat, gerade die Leistung der Abwehr. In den letzten Bundesligaspielzeiten hat man immer die beste oder zweitbeste Abwehr gestellt, momentan liegt man auf Platz 4, wobei Magdeburg 52 Tore / Melsungen 27 Tore / Flensburg 16 Tore weniger kassiert hat.

    Gestern hat zum allen Überfluss ja auch noch Landin gefehlt, der wahrscheinlich schnellste Abwehrspieler. Auch wenn das Angriffsspiel nicht immer schön anzusehen ist, ist es doch einigermaßen erfolgreich, sowohl in der CL als auch in der HBL. Mit nur 12 Toren weniger als Magdeburg / 17 Toren weniger als Berlin (über 28 Spiele) ist diese Statistik in Ordnung.

    Man konnte sich über die Saison nur streckenweise Momentum aufbauen, vielleicht ist der aktuelle Kader einfach zu lange zusammen und neue, junge Kräfte hätten (gerade in der Abwehr) gutgetan. Duvnjak, Pekeler, Wiencek, Weinhold auf 2-5 ist jedenfalls eingespielt :). Im Angriff hat man auf den Halbpositionen vielleicht zu ähnliche Spielertypen, zumindest auf Halblinks. Der Spielertyp Weinhold wird jedenfalls fehlen, sofern er gehen sollte.

    Jetzt hier aber wieder anzukommen und mit der ganz großen Keule zu schwingen, noch diese Woche jemanden zu entlassen oder generell zu behaupten, dass der THW nicht mehr attraktiv sein soll, finde ich völlig vermessen. Schließlich kann man anscheinend auch in der schlechtesten Saison seit mehreren Jahren, die Top-Mannschaften Europas schlagen (Kielce, Paris, Aalborg, Berlin) und hat sich in der HBL mit wenig cleveren Aktionen Siege wie z.B. gegen Flensburg verbaut. Wenige Vereine haben eine Infrastruktur wie der THW und das ist etwas, was weder nach einer schlechten Saison in die Brüche geht, noch etwas, das in 2-3 guten aufgebaut werden kann. Ich verstehe auch nicht, wie man den THW so dermaßen "schlechtschreiben" kann. Kritik ist ja angemessen, das ist keine gute Spielzeit, aber man muss nicht so tun als würde die Welt untergehen und der Verein gleich mit.

    Das Spiel erinnert mich an das gegen Nantes HB 2022, wo wir auch mit 8 oder 9 Toren untergegangen sind. Das Rückspiel haben wir dann glaube ich mit 5 oder 6 Toren gewonnen, vielleicht macht das Mut. Einfach die damalige Leistung verdoppeln.

    Schlimmer ist doch, dass der Skipper mitgefahren ist, obwohl er Knie hat. Der gehört dann zum Arzt.

    Ich bin ja immer wieder erstaunt, was Du für Einblicke in die Mannschaft hast. Vielleicht könntest du diese nächstes Mal vorab mit uns teilen?

    Ich kenn das ja von mir selbst: Arm gebrochen und die nächsten sechs Wochen hocke ich beim Arzt, damit er beim Verheilen zusieht.

    Im Angriff fand ich es nicht so schlecht, 30 Tore sind schon in Ordnung. Der gegnerische Torwart hat nach meinem Gefühl ne Quote von 35% und mehr, sie haben sich ja auch gute Chancen rausgespielt, machen dann aber zu viele freie Bälle nicht. Das Spiel wurde definitiv in der Abwehr verloren, mit der Manndeckung am Ende wurde es nochmal besser gefühlt. Weinhold war schlechter als in Berlin, trotzdem finde ich, dass seine Leistung in Ordnung war, zumal er fast die volle Spielzeit gegangen ist.

    Ein blutleerer Auftritt: Hinten waren sie zu langsam, beide Torhüter kriegen keinen Finger an den Ball und vorne fehlte uns der Biss. Wirklich plietsch haben sie auch nicht gespielt. Es ist eine Vielzahl an Dingen, die in Summe einfach nicht geht. Skipagøtu hätte deutlich mehr Beweglichkeit reingebracht. Es kann auch einfach nicht sein, dass Lenne am Anfang drei Bälle reinwirft ohne irgendeinen Winkel.

    Fassungslos trifft es ganz gut. Wieder so ein Auftritt wie gegen Aalborg in der Hinrunde, eigentlich unerklärlich. Die Spieler wirkten auf mich müde, ohne den absoluten Willen / die Kraft das Ding hier heute zu holen. Mal sehen, was in der Ostseehalle noch drin ist.

    Mir hat die Auszeit gefallen und ich hatte nicht den Eindruck, dass auch nur ein Spieler nicht verstanden hat worum es ihm ging. Nach der Auszeit war die Körpersprache und Einstellung der Spieler bedeutend besser. Außerdem ist Deutsch nun mal nicht seine Muttersprache, die Kritiker können das ja mal gerne auf Tschechisch probieren.

    Können wir uns vielleicht darauf verständigen, dass wir an diesem Punkt noch nicht sind?

    Ich habe hier auch noch nirgendwo gelesen, dass man für einen bewiesenen, bzw. verurteilten Doper Straffreiheit gefordert hätte.

    Mir wird aber etwas viel vorweg genommen.

    Beides habe ich nicht geschrieben. Weder dass ich glaube, dass Portner schuldig ist, noch dass er unschuldig ist. Ich habe nichts vorweggenommen, sondern lediglich im Generellen gesagt, dass ein Doper ein Betrüger ist. Das wäre selbstredend dann auch für Portner der Fall, wie für jeden anderen. Das ist keine Mutmaßung, die beschriebene Folge (wenn ..., dann ... ) ist Tatsache.

    Was ich gesagt habe ist, dass ich hoffe, dass sich das im Sinne Portners und des Handballs auflöst und kein Schatten auf den Sport an sich fällt.

    Damit habe ich alles gesagt, was ich sagen wollte, ich hoffe, Ihr habt noch einen schönen Tag!

    Halte Dich doch einfach an diesen Deinen eigenen Satz .... davor mutmasst Du genau wie alle anderen!

    Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen. In dem Satz ging es um die Erläuterung, warum ein Dopingvergehen schwerwiegend ist. Ich habe lediglich im Generellen beschrieben, wie ein Dopingverstoß auf Jugendliche wirken kann. Diese Aussage gilt für jeden Dopingsünder. Dabei habe ich keinerlei Äußerung über den Ausgang des Verfahrens im Falle Portner getroffen.

    die von mir zitierte zweite Passage basiert auf Art. 11 Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948. Warum sollen diese allgemeinen Rechte für Doping nicht gelten?

    Wie gerade beschrieben: Ein Verein hat weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten für die Vereinssatzung, die für den Umgang der Mitglieder gelten soll und nur wenige Mindestanforderungen erfüllen muss. Unter die Gestaltungsfreiheit fällt zum Beispiel der Umgang mit Dopingsündern, wie zum Beispiel die Konsequenzen eines Dopingvergehens für die Zugehörigkeit zum Verein, das Strafmaß, der Prozess, et cetera.

    Der Spruch mit der Wahrheit bezog sich auf die "Moralkeule", die ich angeblich herausgeholt hätte. Es ist die Wahrheit, dass jemand, der dopt, ein Betrüger ist.

    Welche Athleten die HBL in ihren Wettbewerben zulässt und welche nicht, kann sie weitgehend selbst bestimmen, d.h. die Regularien und Prozesse - dabei muss sich der Verband nur an "zwingendes Recht" halten. Meine Argumentation bezieht sich auf die Zulassung Portners zum Spielbetrieb. Wenn die HBL nun beschlossen hat, ein Protokoll zu befolgen, das eine Verschiebung der Beweislast vorsieht, dann kann sie das machen. Die HBL ist keine öffentliche Institution.

    Die Zulassung zum Spielbetrieb ist überhaupt nicht mit anderen Verfahren gegen Portner verbunden, die möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen haben und für die andere Gegebenheiten Gültigkeit besitzen, bspw. für das Verfahren nach §29 I Nr. 3 BtMG, also bzgl. des Besitzes von Betäubungsmitteln, gilt natürlich weiterhin die Unschuldsvermutung bis zur rechtskräftigen Verurteilung.

    Mein Gott Walter, hier spielen sich die großen Moralapostel auf.

    Ich dröhne mich auch vor jedem Training zu und bin trotzdem bei meinen Jungs der Größte und Vorbild.

    Hört endlich auf zu diesem Thema irgendwelche Kommentare rauszuballern.

    Ich versteh Dich gut: Die Wahrheit ist eben schwer zu ertragen!

    Du hast es ja selber geschrieben - dies ist ein noch laufendes Verfahren, und ein abschließendes, eventuell auch anfechtbares Urteil ist noch nicht ausgesprochen worden. Die positive A-Probe liefert einen Verdacht, und NUR einen Verdacht. Solang dies der Fall ist, gilt die Unschuldsvermutung und alles andere käme einer Vorverurteilung gleich.

    Am 11. April hat das HBL-Präsidium im Rahmen des sportrechtlichen Ergebnismanagementverfahrens der NADA eine vorläufige Suspendierung beschlossen. Daran anschließend kann (und Portner hat dies offensichtlich getan) ein Disziplinarverfahren beantragt werden, das dann vor Sportgerichten verhandelt wird. Soweit ich weiß, verschiebt sich die Beweislast zu Lasten des Beschuldigten, sobald der Sanktionsbescheid nach Art. 5 SfED eingegangen ist. Wenn jemand Zeit hat, kann er auch gerne das dazu passende Zitat raussuchen, wie gesagt dahingehend kann ich mich irren.

    Generisch die Unschuldsvermutung zu zitieren, ohne Bezug auf Verfahren der dafür zuständigen Organe ist nicht ganz sinnvoll, die Unschuldsvermutung als solches ist mir ein Begriff.

    ´[...] Du kannst ja mal anfragen, wie oft bei Feststellungen von Drogenkonsum im Straßenverkehr Hausdurchsuchungen bei den Deliquenten erfolgten.

    Schwere der Tat - da leg ich mich nieder. [...]

    Aber hier scheint es mir so, dass sich da wieder einige auf Kosten von bekannten Persönlichkeiten profilieren wollen.

    Zur Schwere der Tat: Nicht nur ist die Einnahme ein Verstoß gegen das BtMG - darum geht es mir nicht primär -, sondern vor allem ein Verstoß gegen die Fairness. Angenommen die Vorwürfe bewahrheiten sich: Was ist das für ein Vorbild für Kinder und Jugendliche? Wenn es sportlich nicht ganz reicht, wird man schon Mittel und Wege finden? Wer dopt, ist ein Lügner und Betrüger, solche Leute haben im Sport nichts zu suchen. Damit leistet er auch seiner Mannschaft einen Bärendienst.

    Zum Thema Hausdurchsuchung: Schwerpunkt des Verdachtsfalls ist wie gesagt, eben nicht der Verstoß gegen das BtMG, worauf deine Argumentation aufbaut, sondern der Verstoß gegen geltendes Recht bzgl. Doping. Mit dem AntiDopG soll die Chancengleichheit für Athleten gesichert und die Integrität des Sports gewährleistet werden, der Verstoß dagegen wiegt schwer. Übrigens auch zum Schutz der Gesundheit der Athleten. Das AntiDopG verweist in seinen Konsequenzen auf das StGB, Doping hat strafrechtliche Konsequenzen. Daher ergibt sich die besondere Schwere des Falls im Vergleich zu "herkömmlichen" Drogenkonsumenten.

    Vorwürfe der Profilierung weise ich zurück. Mir geht es um die Fairness im Sport und hier geäußerte völlig abwegige Anschuldigungen Dritter.

    Dass es "grober Unfug" ist, sich in der Kabine des Gegners aufzuhalten, habe ich nie bestritten, aber hier so zu tun als würde ein Bezug zum Fall Portner bestehen oder ein Rechtsverstoß vorliegen, ist vermessen. Bei ihm schließt Du ein Versehen kategorisch aus, bei Portner im selben Atemzug nicht (obwohl es dort einen begründeten Verdacht gibt), das sind zwei sehr unterschiedliche Maßstäbe, denen Du Geltung beimisst.

    Für ihn gilt unmissverständlich erstmal die Unschuldsvermutung!

    Das Rechtsverständnis, das hier im Forum vertreten wird, ist echt bedenklich. Natürlich gilt für Portner momentan nicht die Unschuldsvermutung, denn es gibt den begründeten Anfangsverdacht, die A-Probe, dass er Substanzen in Mengen im Blut hatte, die nicht erlaubt sind. Die Beweislast liegt nun bei ihm, zu beweisen, dass er eben nicht schulhaft gehandelt hat, sei es über die Beantragung der Öffnung der B-Probe oder eine glaubhafte Erklärung, wie die Substanz in seinen Körper gelangt ist.

    Sich über das folgende Prozedere zu beschweren, ist ebenfalls vermessen, denn es handelt sich schlicht und ergreifend um ein Standardprozedere, was der Schwere der Tat angemessen scheint und auch dazu beitragen kann, seine Unschuld zu belegen. Man möge sich nur an den Radsport erinnern. Auf die Konzentration abzustellen halte ich hierbei für nicht zielführend und reine Spekulation, denn diese kann sowohl Indiz für eine unbeabsichtigte Einnahme als auch für einen weiter zurückliegenden Konsum sein.

    Um zur Unschuldsvermutung zurückzukommen: Diese gilt selbstredend für den Herren von den Füchsen. Die Aktion in Köln, die selbstredend nicht in Ordnung ist (unabhängig davon, was schlussendlich wirklich dort passiert ist), mit dem Fall Portner in Verbindung zu bringen, ist deutlich gravierender. Es gibt keinen Zusammenhang mit dem Fall Portner, an besagtem Spieltag war der Herr - sofern ich den Artikel richtig verstanden habe - gar nicht anwesend und selbst wenn, jede Anschuldigung in diese Richtung führt ins Leere.

    Abschließend gilt es natürlich zu hoffen, dass sich dieser Fall im Sinne Portners auflöst und er möglichst bald wieder spielen kann. So wie ich ihn erlebt habe, würde ich ihn nicht als unfairen Spieler einschätzen. Eine Rückkehr würde nicht nur aus sportlicher Sicht eine Bereicherung für die HBL sein, sondern auch den Handballsport eines Generalverdachtes entziehen. Die Reaktion einzelner hier, halte ich für übertrieben und emotional aufgeladen, zumal sie teilweise dazu führt, anderen handelnden Personen anlasslos schuldhaftes Handeln nachzusagen. Wäre es ein Spieler meines Vereins, würde ich wahrscheinlich auch anders denken, aber es gilt momentan, (die B-Probe) abzuwarten und zu hoffen, dass möglichst bald die Unschuld Portners belegt werden kann.

    Ich gehe allerdings mit, dass möglichst schon zur nächsten Saison etwas im Innenblock passieren müsste. Mal ein kleiner Traum: Vielleicht kann man nochmal bei Carlsbogard anklopfen. Vorne reicht es am Kreis noch, es müsste also nicht zwingend ein Innenblock-Spieler sein, der auch am Kreis spielt, hinten ist aufgrund der Beweglichkeit eher das Problem derzeit und da ist der Schwede hervorragend.

    Der ganz andere Ansatz wäre, doch noch einmal zu versuchen, PdV vorzuziehen [...].

    Carlbogard wäre natürlich eine überaus charmante Lösung, auch weil mir Rückraumspieler, die Innenblock decken, grundsätzlich sympathisch sind.

    Momentan fehlt, so gerne ich Bellahcene auch mag, etwas Klasse im Tor. Seit der EM hat die Torhüterleistung merklich nachgelassen und gerade Paraden, um das Momentum des Gegners zu brechen, sind selten geworden. Das ist auch ein Punkt, in dem Landin niemand das Wasser reichen konnte: Immer dann, wenn der Gegner nochmal aufgemuckt hat oder man selbst die Chance hatte, wieder ranzukommen, war Landin (zumindest oft) da, auch wenn ich das hier natürlich nicht an Zahlen festmachen kann. Bei Spielen wie in Flensburg in der Hinrunde oder Freitag gegen Hamburg ist das nochmal deutlich geworden, wo wir kurz vor Schluss mit 4/5 Toren führen und eine Parade den Fluss des Gegners endgültig unterbunden hätte.

    Man hätte mit ihm, wie man es bei Johansson gemacht hat, eine dreijährige Vertragslaufzeit vereinbaren sollen und dann bei Bedarf verlängern können. Dann hätte er im Sommer noch ein Jahr Restvertragslaufzeit gehabt.

    Oder man wollte ihn lange binden, weil viel Ablöse fällig war.

    Was kann der THW? :lol:

    Nimm's mir heute wirklich nicht übel, aber wenn ich mich mental darauf vorbereiten müsste, zum dritten Mal in Folge Handballgroßmächte wie Benidorm oder Cetinje anzusteuern, dann würde ich mich heute nicht ganz so weit aus dem Fenster lehnen ;)

    Bzgl. des planvollen Handels: Vielleicht wusste man nicht, ob Johansson oder Wallinius die Lücke füllen können und hat dann einfach auf beide gesetzt. Keine Ahnung, ob das sinnvoll war, zumal ja noch mehr Halblinke im Kader standen.

    Findet ihr, dass er seine Chance bekommen hat und sie nicht genutzt hat (oder eben gar nicht)? An seiner Stelle hätte ich mich schon länger gefragt, ob Trainer und Verantwortliche mich wirklich im Kader wollen.