ZitatOriginal von Rentner
Muß der VfL Gummersbach deshalb auch "auswärts" spielen?
Eigentlich schon, die EHH ist für heutige Maßstäbe eines solchen Spiels absolut unwürdig.
Und die Kölnarena würde ich mal nicht als "Auswärts" bezeichnen.
ZitatOriginal von Rentner
Muß der VfL Gummersbach deshalb auch "auswärts" spielen?
Eigentlich schon, die EHH ist für heutige Maßstäbe eines solchen Spiels absolut unwürdig.
Und die Kölnarena würde ich mal nicht als "Auswärts" bezeichnen.
ZitatOriginal von Ché Guevara
SPITZENREITER!!
...ist jetzt Gummersbach...
Eintracht Hildesheim - HSV Hamburg
SG Flensburg-Handewitt - TBV Lemgo
HSG Wetzlar - VfL Gummersbach
TV Großwallstadt - SG Kronau/Östringen
GWD Minden - THW Kiel
MT Melsungen - TuS N-Lübbecke
SC Magdeburg - FA Göppingen
Wilhelmshavener HV - HSG Nordhorn
HSG Düsseldorf - HBW Balingen-Weilstetten
VfL Gummersbach - TV Großwallstadt
HSV Hamburg - HSG Düsseldorf
TuS N-Lübbecke - HSG Wetzlar
FA Göppingen - Wilhelmshavener HV
TBV Lemgo - SC Magdeburg
SG Kronau/Östringen - SG Flensburg-Handewitt
HBW Balingen-Weilstetten - GWD Minden
HSG Nordhorn - Eintracht Hildesheim
Stimmt, wie es hier einige Power-Poster schon seit langem machen. ![]()
Fatal ist für den VfL allerdings, das Alex Alvanos sich scon wieder schwerer Verletzt hat. Es ist nicht sicher, das er sich nicht einen Bänderriss zugezogen hat.
Nach dem Zusammenschnitt im TV hat wohl eher Dan Beutler das Spiel gewonnen. Selbst FvB hat von einem zu hoch ausgefallenen Sieg gesprochen. Unterm Strich Hochachtung fur die Dänen!
Beim Kieler Zebra scheint es ja immer noch heftigst zu nagen. Glückwunsch an Flens und Plopp! ![]()
Lasse die DEG aussen vor, der einzige Publikumsmagnet.
Und die anderen Klubs? Welche? Nenne Namen der Klubs und faktische Zahlen der Zuschauer welche im Schnitt kommen...
Objektiv hat Düsseldorf, gemessen an den Leistungen seiner Klubs und dem Einzugsgebiet ihrer Fans, das wohl größte Überangebot an Arenen/Hallen im Land.
Und überwiegend aus der Landeskasse finanziert.
Wenn ja wenigstens ein Zuschauerpotential da wäre, ...
ZitatAlles anzeigen08.09.2006Wiedersehen mit dem "Serienkiller"
München – Topfavorit Kiel schwächelt zu Saisonbeginn. Welche Mannschaft ist in der Lage, das Stolpern des Meisters am besten auszunutzen? Diese Frage könnte am Samstag in Flensburg beantwortet werden.Dann treffen mit Flensburg und Gummersbach zwei der vier noch verlustpunktfreien Mannschaften aufeinander. Der Vize-Meister gegen den "Serienkiller" gewissermaßen.
Am vergangenen Mittwoch gewann der VfL Gummersbach in Kiel und brachte dem Deutschen Meister die erste Heimniederlage seit knapp drei Jahren bei.
In der Vorsaison siegten die Oberbergischen in der Flensburger Campushalle, nachdem die SG dort zuvor 39 Mal in Folge gewonnen hatte.
Einen erneuten Auswärtscoup des VfL will die SG nicht zulassen, daran lässt Thorsten Storm keinen Zweifel: "Wir sind uns unserer eigenen Stärke bewusst, sind verlustpunktfrei und das wollen wir auch nach dem Spiel noch sein", sagte Flensburgs Manager zu Sport1.de.
Täter von damals heute Flensburger
"Die Konstellation war damals sehr ungünstig für uns", erinnert sich SG-Kapitän Sören Stryger. "Nur zwei Tage nach der Partie gegen die SG Kronau-Östringen fehlten uns die Kräfte und einige verletzte Spieler."
Für das Spiel am Samstag glaubt Stryger daher an einen anderen Ausgang: "Mit den Zuschauern auf den Rängen wird uns die Revanche gelingen".
Einer der damals am Sieg der Gummerbacher beteiligt war, läuft Samstag im Trikot der Flensburger auf: Frank von Behren.
Bester Mann im Angriff
Während seines dreijährigen Gastspiels in Gummersbach war es still geworden um den früheren Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.
Zuletzt wurde von Behren beim VfL nur noch in der Abwehr eingesetzt und auch das nicht mehr regelmäßig.
Ein Zustand, der für den 29-Jährigen auf Dauer nicht aktzeptabel war: "Vielleicht gibt es ja einige, denen es mehr Spaß macht zu verteidigen als Tore zu schießen. Mir jedenfalls nicht", so von Behren im Rückblick.
Der Wechsel nach Flensburg war dann die logische Folge. Hier darf von Behren nun auch wieder im Angriff ran - und das erfolgreich.
Nach dem letzten Sieg der Flensburger gegen Lübbecke (34:28) war Storm schon sehr zufrieden mit seiner Angriffsleistung: "Er hat spätestens jetzt bewiesen, dass er kein reiner Abwehrspieler ist. Er hat sehr viele Aktzente im Angriff gesetzt und war dort unser bester Mann."
Fast neues Team beim VFL
Rachegelüste hat von Behren gegen seinen Ex-Klub aber nicht, diese würden nach den vielen Wechseln bei Gummersbach jetzt die falschen Personen treffen. Dessen ist sich auch von Behren bewusst: "Die Akteure, mit denen ich den größeren Kontakt hatte, sind fast alle auch gewechselt."
Auch sein größter "Gegner" in seiner Zeit beim VfL ist nicht mehr bei dem Champions-League-Teilnehmer. Velimir Kljaic räumte freiwillig seinen Trainerstuhl und machte Platz für den Isländer Alfred Gislason.
In Gummersbach ist man nach dem gelungenen Saisonstart optimistisch, dass eine große Mannschaft enstehen kann. Nach dem sensationellen Auswärtssieg in Kiel schwärmten die Beteiligten schon vom neuen Teamgeist:
"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, man spürt, dass etwas zusammenwächst", sagte Gislasson nach dem Erfolg in der Ostseehalle.
Tritt auf die Euphoriebremse
Ein paar Tage später relativierte Gislasson aber schon wieder seine Aussage und trat auf die Euphoriebremse: "Die Freude über den Sieg in Kiel ist verständlich, doch wir haben erst vier Spieltage hinter uns. Es kommen auch wieder andere Zeiten."
Dass diese anderen Zeiten schon in Flensburg kommen könnten, dessen ist sich Gislasson bewusst: "Am Samstag wird es in Flensburg jetzt noch ein Stück schwieriger. Der Gegner ist vorgewarnt und weiß nun, dass wir ordentlichen Handball spielen können. Wir haben keinen Druck. Die Punkte in Kiel sind schon mehr als wir erwarten durften."
Wie sehr beide Seiten auch versuchen, die Bedeutung der Partie herunterzuspielen, die Mannschaft, die am Samstag das Parkett als Sieger verlassen wird, ist für die nächsten Wochen Kandidat Nummer eins für die Kielnachfolge.
Daniel Müksch
ZitatOriginal von Bundesbibo
Wieder was gelernt...
Das du antwortest, war mir klar.
Erkläre doch einfach was der AnRheiner nördlich von LEV mit den ganzen Hallen und Stadien machen möchte.
Vor allem ohne den Menschen in NRW dabei auf die Tasche zu fallen.
Dazu noch einen dilletantisch (wie bis 2000 den VfL) geführten Handballverein auf Top-Niveau zu bringen? ![]()
Was, außer das die HSG/Flatten Geld wollen, ist daran interessant? Eine neue Halle haben sie.
Leistung, auch im Management, müssen sie erst mal bringen.
Nur in D'doof/Handball gibt es kein Management, eher wohl nur Regentschaft. ![]()
ZitatAlles anzeigen
07.09.2006 - Kieler Coup sorgt für Respekt vor Duell in Flensburg
Große Teile der Mannschaft und der Trainer Viggo Sigurdsson von der SG Flensburg-Handewitt waren am Mittwoch in der Kieler Ostseehalle und sahen den glanzvollen Gummersbacher Sieg. In den Kommentaren nach dem Abpfiff wurde das Team des VfL von allen Seiten mit Lob überschüttet. Weder THW-Trainer Noka Serdarusic noch Manager Uwe Schwenker relativierten die Niederlage. Der allgemeine Tenor lautete: Kiel hatte keineswegs einen schwachen Tag, beide Mannschaften boten 10250 Fans ein Superhandballfest und der Sieg der Gummersbacher war verdient. "Das war eines der besten Spiele, die ich je gesehen habe", sagte auch Flensburgs Pressesprecherin Zita Neverla, die ebenfalls Augenzeugin war, "der VfL ist in diesem Jahr wohl extrem stark. Jetzt weiß unsere Mannschaft, was sie erwartet."Im Duell des Zweiten gegen den Dritten der vergangenen Saison treffen am Samstag um 15 Uhr in der Campushalle zwei ungeschlagene Mannschaften aufeinander. Wie beim VfL gab es auch bei den Flensburgern einige nicht unerhebliche personelle Einschnitte. Spielmacher Glenn Solberg und sein Pendant Christian Berge gingen in ihre Heimat zurück, jetzt soll es Joachim Boldsen und die Neuzugänge Ljubomir Vranjes von der HSG Nordhorn und Frank von Behren vom VfL richten. "Glenn Solberg war ein fantastischer Handballer und ein fantastischer Mensch", sagte Zita Newerla, die aber trotz dieses herben Verlustes die neu entfachte Euphorie an der Förde nicht leugnen will. Nach einem Jahr ohne Titel soll in der Saison 2006/2007 mindestens eine Trophäe geholt werden. "Manche sagen bei uns auch, wir seien reif, alles zu gewinnen", so Zita Neverla.
Mit Simon Herold (THSV Eisenach) und Jan-Thomas Lauritzen (TuS N-Lübbecke) hatte sich die SG noch in der vergangenen Saison verstärkt, dazu kamen im Sommer neben dem Duo von Behren/Vranjes als Ergänzungsspieler Torge Johannsson (TSV Bayer Dormagen) und Anders Eggert aus Gudme. Gut verkraftet hat die Mannschaft bislang den Ausfall von Trainer Kent Harry Andersson, der wegen einer Ohroperation bis Ende November vom Isländer Viggo Sigurdsson vertreten wird. Interessant ist noch eine andere Personalie: Co-Trainer in Flensburg ist jetzt Jan Paulsen, der spielte bekanntlich in der Saison 1996 beim VfL. Das Spiel wird im Übrigen live im Dritten Programm des NDR übertragen.
Das Statement von VfL-Trainer Alfred Gislason:
Wir sollten etwas auf die Bremse treten. Die Freude über den Sieg in Kiel ist verständlich, doch wir haben erst vier Spieltage hinter uns. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Dass wir zu diesem Zeitpunkt so gut drauf sind, hat sich die Mannschaft in den letzten Wochen hart erarbeitet. Sie hatte kaum freie Tage, das zahlt sich aus. Ich bin selbst von der Angriffsleistung überrascht. Es ist nicht normal, dass wir in Kiel in dieser Form gewinnen. Ich sage aber: es war auch nur ein Spiel.Am Samstag wird es in Flensburg jetzt noch ein Stück schwieriger. Der Gegner ist vorgewarnt, hat ja alles live selbst erlebt und weiß nun, dass wir ordentlichen Handball spielen können. Wir haben keinen Druck. Die Punkte in Kiel sind schon mehr als wir erwarten durften.
Flensburgs personelle Wechsel auf der Mitte sorgen nicht für eine Änderung des Systems. In der Abwehr ist Frank von Behren neu. Ansonsten ist alles bekannt. Wir haben uns außerdem schon beim Turnier in Sindelfingen beobachten können.
ZitatAlles anzeigenKeine Zeit für rauschhafte Gefühle
VfL-Trainer Gislason fordert nach dem Sensationscoup in Kiel Konzentration auf Flensburg
von ULRICH KLEIN
KIEL. Gestern Morgen um neun war der Rausch verflogen. Die großen Sieger des Vorabends mussten sich die Müdigkeit aus den Knochen laufen. Da kannte Alfred Gislason keine Gnade: „Wir haben eine überragende zweite Halbzeit gespielt und das Tempo wieder bis zum Schluss hoch halten können. Das war der Schlüssel zum Sieg", kommentierte Alfred Gislason den 39:37 (24:20)-Sensationssieg seines VfL Gummersbach beim haushohen Titelfavoriten THW Kiel vielmehr mit gewohnter Unaufgeregtheit. Und selbst die Tatsache, dass der Isländer gestern auch noch seinen 47. Geburtstag feiern durfte, konnte ihn nicht weiter aus der Reserve locken.
„Natürlich waren die zwei Punkte in der Ostseehalle das schönste Geschenk, das mir die Mannschaft machen konnte", zeigte der Trainer zumin-
dest kurzzeitig leichte Ergriffenheit, um dann aber schnellstens aus der Umlaufbahn zurückzukehren. „Samstag in Flensburg spielen wir
beim nach Kiel zweitstärksten Team Deutschlands. Das heißt: Wir müssen sofort wieder auf die Erde kommen und konzentriert weiter arbeiten."
Gislasons Sachlichkeit steht im schrillen Gegensatz zum ICE-Handball seiner Mannschaft. Auch bei den vermeintlichen Überfliegern der
Liga drückte der VfL von der ersten bis zur letzten Sekunde gnadenlos auf die Tube und ließ sich selbst von einem 14:20-Rückstand nicht irritieren. Zudem fand der Handball-Lehrer beim Pausentee exakt die richtigen Worte, und im Tor pumpte sich Goran Stojanovic erneut zum schier unbezwingbaren Giganten auf. Allein im zweiten Spielabschnitt parierte der Serbe unfassbare 16 Bälle. Angesichts dieser Quote verlor auch Gislason einmal kurz die Maske des emotionslosen Dirigenten: „Goran hat einfach überragend gehalten."
Das fanden auch die Kieler, die ihre erste Heimniederlage nach 1023 Tagen verdauen mussten. Uwe Schwenker wollte den schmerzhaften Hieb freilich nicht allein am famosen VfL-Keeper festmachen: „Objektiv gesehen war es ein tolles Handballspiel und kein unverdienter Erfolg für den VfL", lobte der Manager die Sieger: „Wer Gummersbach in diesem Jahr nicht als einen Titelkandidaten auf dem Zettel hatte, der sollte ganz schnell nach einem Kuli kramen."
Quelle: KR/OVZ Sport S.13
Die dummen provokanten D'doofer Sprüche werd ich auch weiterhin unter Niveau kommentieren. ![]()
Mit 8:0 Punkten liegt der VfL bereits 2 über dem Soll.
Das die Mannschaft so schnell zusammen gefunden hat ist atemberaubend.
Die knien sich alle voll rein und endlich hat der VfL auch mal was zwischen den Pfosten, das den Namen Torwart verdient.
Da wird nicht mehr lange lamentiert sondern sofort wieder Gas gegeben.
Der Blick kann nun locker nach vorne gehen, egal wie es Samstag ausgeht. ![]()
ZitatOriginal von Bundesbibo
Ich kann dem Ergebnis genau eine positive Sache abgewinnen: Die Meisterschaft verspricht in dieser Saison endlich wieder spannend zu werden...
Stimmt, für Düsseldoof auch, allerdings in die andere Richtung!
![]()
Finde dich damit ab, der SCM hat verloren. Nicht anderes.
Und ich fahr gern nach Bosau, weil Malente in der nähe ist...