langsam wird es hier abenteuerlich. Dem Thema nicht angemessen.
Beiträge von nicnamejue
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ne, das ist Wien
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Ja, fand ich nur zu nett.
Aus 2022 gab es noch eine Meldung auf der HP, dass man zuversichtlich in die Zukunft schaut. So schnell kann sich das Blatt wenden.
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die Aussage ist ja gerade, dass der Leistungsunterschied in dieser Dominanz kaum mit individuellen (natürlichen) Leistungsunterschieden erklärbar ist. Es wäre vermessen, wenn ich mir anmaßen wöllte, das beurteilen zu können.
Ich kann nur sagen, es würde mich freuen, wenn es so wäre, allein, mir fehlt der Glaube.
Aber ich freue mich für dich, wenn du diesen Glauben besitzt und diese beeindruckenden Leistungen einzelner Fahrer in diesem Jahr ganz ohne Beigeschmack bewundern kannst!
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Na ja in den Vereinen hat sich schon etwas getan. Es wird ganz anders umgegangen miteinander in der letzten Zeit. Auch haben die Spielerinnen jetzt direkte Ansprechpartner innerhalb des Vereins , um Sachen gleich auszuräumen. Ich würde auch behaupten man begegnet sich mit gegenseitigem Respekt und nicht " .....Ich bin Trainer und sage was Du machst , weil Du bist Spielerin....."
wie heißt es so schön? "Dein Wort in Gottes Ohr". Vielleicht gilt das für Vereine der 1. Liga, der Amateurbereich ist aber für strukturellen Machtmissbrauch genauso anfällig und ich bezweifle, dass sich da bislang viel organisatorisch geändert hat. Ich befürchte auch, dass Ombutsstellen etc nicht viel verändern werden, aber finde es natürlich gut, wenn den bestehenden Problemen entgegengewirkt wird. Der vielleicht wichtigste Schritt ist, wenn die Handelnden in den Vereinen das Problem anerkennen und sich dafür sensibilisieren, das sowas "auch bei uns" vorkommen kann.
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Liste mir bitte nochmal alle Puzzleteile kurz auf, die bei dir Zweifel auslösen, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht.
Ist das eine rhetorische Frage? Ansonsten lese doch bitte #10.
Dazu auch folgender Ausschnitt aus einem Tagesschauartikel:
"Seit diesem Tag wurden Erklärungen gesucht. Das bessere Material, Aerodynamik, ausgeklügelte Ernährungs- und Trainingspläne, die Verwissenschaftlichung des Radsports, das deutlich höhere Budget der großen Teams wie UAE und Visma-Lease A Bike und die Gene des Slowenen, die ihm eine besondere Regenerationsfähigkeit ermöglichen und ihn am Ende einer Etappe noch stärker werden lassen sollen.
Das alles dürfte ein Teil der Erklärung sein, aber reicht das, um all die Zweifel auszuräumen? Es geht ja weniger um das Brechen der Rekorde als um den Abstand zum Rest des Pelotons. "Der technische Fortschritt betrifft die 150 Fahrer im Rennen, also kann das nicht in Betracht kommen, außer im Vergleich zu Pantani und Armstrong, da hat es Entwicklungen gegeben. Aber solche Abstände?""
Tadej Pogacar: Spektakulär, offensiv, dominant - und angezweifeltTadej Pogacar gewinnt zum dritten Mal die Tour de France. Der Slowene ist eine Ausnahmeerscheinung, der mit seiner offensiven Fahrweise die Fans begeistert.…www.sportschau.de -
Es ist ja nicht ein einzelner Punkt, der einen zweifeln lässt, sondern das Gesamtbild aus vielen kleinen Puzzleteilen.
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Klassischer Apfel-Birnen-Vergleich. Zeiten vergleichen, bei denen 25 Jahre dazwischen liegen.
Als ob sich in 25 Jahren die Technik, das Material, das Training, die Ernährungswissenschaft, der Wettbewerb, die Herangehensweise in ein Rennen, etc. nicht weiterentwickelt haben.
Dieser Tage habe ich in einem Radiointerview einen Experten gehört, der gesagt hat, dass diese Faktoren diese deutlichen Unterschiede nicht erklären können.
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Unter der größten Keule tut's nicht bei dir?
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Freundschaft!
Kennst Du den Spruch "Nulla poena sine lege"?
Ja, aber wo habe ich von Bestrafung gesprochen? Mir geht es um die moralische Verwerflichkeit und wer die abstreiten, der ist eh schon aus der Spur.
Aber ja, wenn es nach mir ginge, sollte man es verbieten, damit auch denjenigen, die versuchen, ihr schlechtes Gewissens mit der Legalität zu beruhigen, dieser Stecker gezogen wird.
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Der gilt auch, wenn es ums Geld geht? Da passt dann eher "legal, illegal, scheißegal".
der wesentliche Grund, warum meine Leidenschaft mehr dem Amateur- als dem Profisport gilt.
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Warum solte er darauf verzichten, wenn es legal ist? Die Frage ist doch, ob er noch schneller ist, wenn alle es einsetzen.
kennst du den Spruch "nicht alles, was legal ist, ist legitim"?
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es ist dein gutes Recht, das so zu sehen. Wenn ich den Sachverhalt richtig verstehe, ist es ja gerade das Problem, dass CO-Zuführung nicht nachgewiesen werden kann. Allenfalls durch "auf frischer Tat ertappen", was, da es Hausfriedensbruch wäre, so einfach nicht möglich ist. Und wenn, wäre es nur die Feststellung eines einmaligen Ereignisses, und nicht, wie du es forderst, der Nachweis einer Regelmäßigkeit.
Fassen wir zusammen:
1. Zu drei Teams ist bekannt, dass sie über ein CO-Gerät verfügen. Zwei davon sind die Teams von Pogacar und Vingegaard.
2. Diese zwei fahren der Konkurrenz um Längen davon. Auch deren Teammitglieder sind überdurchschnittlich leistungsfähig.
3. Es werden Allzeitrekorde gebrochen, teilweise Berge über 3 Minuten schneller hinaufgefahren, als es überführte Doper bisher in Rekordzeit konnten.
4. Auf die Methode unvorbereitet angesprochen, kommt Pogacar ins Stammeln, wirkt unsicher und widerspricht der Teamdarstellung.
5. Radsport gilt als Hochrisikosportart, was Doping anbelangt. Seit Jahrzehnten werden Doper überführt oder gestehen, meist jedoch mit einigen Jahren Verzögerung zu den Taten.
Darf sich jeder einen eigenen Reim drauf machen. Ich halte es für naiv, wenn jemand meint, Radsport wäre plötzlich eine saubere Sportart. Und bei obiger Indizienlage für legitim, anzunehmen, dass der Fisch gerne vom Kopf her stinkt. Ich unterstelle niemandem illegales Doping, obwohl ich annehme, dass es auch das geben wird, aber vom Einsatz von legalem CO-Doping bin ich überzeugt.
Damit zurück zu meinem Ausgangsstatement: ich fände ich einfach extrem spannend, zu sehen, ob ein hochbegabter Fahrer wie Pogacar auch ohne Einsatz eines CO-Gerätes gewinnen würde. Ich bin so romantisch zu glauben, dass er eine Chance hätte.
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und aus dem Sportschau-Artikel:
Schmidts Urteil zu dieser Art der Anwendung von Kohlenmonoxid ist eindeutig: "Für mich und jeden, der in diesem Bereich arbeitet, ist das Doping." Drei Kriterien seien ausschlaggebend dafür, ob ein Mittel oder eine Methode Doping ist. "Es ist leistungssteigernd, es ist gefährlich und es widerspricht den Regeln des Sports", erklärt Schmidt: "Diese Methode erfüllt alle drei Kriterien."
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sag ich ja, technisch Doping, aber legal. Der Spiegel dazu:
Dünne Luft: In den Vortagen hatten Gerüchte um den Einsatz von Kohlenmonoxid bei Pogačars UAE-Team für Aufregung gesorgt. Demnach soll UAE mithilfe der Einnahme geringer Dosen von Kohlenmonoxid die Zahl der roten Blutkörperchen erhöhen – auch Vingegaards Team soll damit experimentieren. Der Slowene antwortete auf entsprechende Nachfragen für seine Verhältnisse ungewöhnlich ausweichend. Klar ist aber auch: Die Kohlenmonoxid-Versuche sind nicht verboten und gelten nicht als Doping. Aber wohl nur deswegen, weil es kaum nachweisbar ist. Pogačar selbst hat seine Dominanz mit der Ernährung begründet: mehr Pfannkuchen statt Pasta. Das wirds sein.
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Nun, die Nutzung von Kohlenmonoxid hat er ja zugegeben. Und wenn CO die Definition von Doping erfüllt, ist es Doping, auch wenn es legales Doping ist.
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Nach nach der Tour de France kommt dann ja auch für die Radfahrer Olympia.
Ich fände es spannend, zu sehen, ob Pogacar auch ohne Doping gewinnen würde, so dominant wie er fährt.
Tadej Pogacar dominiert die Tour de France: Kohlenmonoxid zur Leistungssteigerung?Tadej Pogacar führt in der Tour de France Gesamtwertung und wird nach seinem Erfolgsrezeot gefragt. Nutzt er Kohlenmonoxid?www.sportschau.de -
… greift das bei ggfs. verbeamteten Lehrern?
Wenn er verbeamtet ist, dann kann er ja zurück in sein Lehramt.
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die dürfte für einen Damenhandballtrainer in vorliegender Situation auch nicht zu üppig ausgefallen sein.