Beiträge von Ellob

    Baden68:
    Hessen spielt bisher im Süden und Osten. Daher kann der Hessische Aufsteiger auch in Süden rutschen. Groß-Bieberau und Groß-Umstadt werden denk ich nicht in Osten verlegt, dass Hessen in West und Ost spielen kann. Die Nordhessen aus der Großregion Kassel haben ja schon letzte Saison im Osten gespielt.
    Die Hessen, sowie die Nordbayern Bad Neustadt und Rimpar werden Wackelkandidaten bleiben.
    Sicherheit wird es da erst Mitte Juni geben, wenn die Abstiegsrelegation (bis 10.06.) durch ist.

    Quelle: Heilbronner Stimme

    Endspiel um die Vizemeisterschaft

    Von unseren Redakteuren Stephan Sonntag und Niklas Frielingsdorf

    Handball - Fast vier Wochen sind seit dem letzten Spiel in der 3. Liga Süd vergangen. Der Tabellenzweite TSB Horkheim hat die freie Zeit genutzt, um zum Einen den Titel im HVW-Pokal zu verteidigen und sich zum Zweiten auf das Spitzenspiel an diesem Sonntag (17 Uhr) in der Stauwehrhalle gegen Verfolger SG Köndringen-Teningen vorzubereiten. "So gut präpariert sind wir schon lange nicht mehr in ein Spiel gegangen. Normalerweise ist während der Saison nicht soviel Zeit, um sich auf die Eigenheiten des Gegners einzustellen", sagt TSB-Trainer Volker Blumenschein.

    Anderes Kaliber

    Die Breisgauer reisen mit breiter Brust ins Unterland. Acht Siege in Folge haben sie vorzuweisen, nur drei Punkte trennen sie vom TSB. "Wir genießen es, dass wir um Platz zwei mitspielen können, wir sind auf alle Deckungsvarianten sehr gut vorbereitet, wissen aber, dass die Horkheimer von anderem Kaliber sind als die Gegner der vergangenen Wochen", sagte SG-Coach Ole Andersen der "Badischen Zeitung". Blumenschein sieht es ähnlich: "Die richtig schweren Gegner kommen erst jetzt auf die SG zu. Wir haben das wesentlich einfachere Restprogramm." Das Hinspiel konnte der TSB knapp mit 31:30 für sich entscheiden, obwohl Köndringen-Teningen noch bis zur 45. Minute mit 23:17 in Führung lag. "Da haben wir 15 Minuten guten Handball gespielt.

    Am Sonntag wollen wir 60 Minuten guten Handball zeigen", lautet Blumenscheins Vorgabe an seine Spieler. Selbst der mit 180 Treffern beste Torschütze der 3. Liga, Rechtsaußen Christian Hefter, flößt dem TSB-Coach wenig Respekt ein. "Soll ein Mann ruhig seine Show abziehen, die Hauptsache ist, dass wir den Rest des Teams im Griff haben."

    Dem womöglich vorentscheidenden Duell im Kampf um die Vizemeisterschaft wohnt noch eine weitere Bedeutung inne. Denn der zweite Rang könnte auch zur Teilnahme an einer möglichen Aufstiegsrelegation berechtigen. "Die Unterlagen unseres Lizenzantrags befinden sich zum Großteil bereits bei Wirtschaftsprüferin Manuela Branz", sagt TSB-Vorsitzender Herwig Jarosch. Bis zum 30. April muss der Antrag bei der Handball-Bundesliga (HBL) eingereicht werden.

    Zwei Strömungen

    Eine Relegation wird es aber nur geben, wenn einer der vier Drittliga-Meister auf den Aufstieg verzichtet. Der Blick geht in dieser Frage in Richtung West-Staffel. Dort wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit der seit 17 Partien ungeschlagene TuS Ferndorf als Meister durchsetzen. Ob der Verein den Aufstieg wahrnehmen wird, steht aber noch in den Sternen. "Es gibt bei uns Strömungen in beide Richtungen. Mannschaft und Trainer wollen gern aufsteigen, aber wir müssen schauen, ob wir das finanziell gestemmt bekommen würden", sagt Harald Münker vom TuS-Vorstand. Derzeit seien die Verantwortlichen dabei, das zu prüfen, und bis zum 30. April sei ja noch ein wenig Zeit.

    Während der aktuelle Zweite im Westen, die Reserve des TBV Lemgo, nicht aufsteigen darf, würde der derzeitige Drittplatzierte, der Leichlinger TV, wohl den direkten Aufstieg und auch die Relegation bestreiten wollen. "Wir haben uns in der Vergangenheit schon zwei Jahre ganz ordentlich in der zweithöchsten Spielklasse verkauft. Und wenn wir tatsächlich die Gelegenheit bekommen, würden wir uns sehr ernst damit beschäftigen", sagt LTV-Trainer Frank Lorenzet. Für den TuS Wermelskirchen, als Tabellenvierter nur noch mit geringen Chancen, noch ernsthaft ins Aufstiegsrennen einzugreifen, ist klar, dass man in der dritten Liga bleiben will: "Für eine Klasse höher reichen die finanziellen Mittel einfach nicht", sagt TuS-Spielertrainer Lars Hepp.

    Naja, ich finde die Diskussion um die Fahrtkosten immer heftig und vorgeschoben. Klar will jeder mehr Geld fürs Ehrenamt, aber wieso???
    Alles redet von hohen Spritpreisen, teuren Versicherungen und Steuern. Wenn ich mal die KFZ-Abnutzung, Versicherung und Steuern rauslasse (die muss ich auch zahlen, wenn ich kein SR bin) dann sieht die Rechnung schon ganz anders aus. 30ct pro gefahrenen Kilometer ist da wirklich nicht zu wenig, oder wer kommt mit 30€ auf 100km nicht mit dem Sprit hin? Bei nem Spritpreis von 1,80€ gerechnet wären das immer noch 16,6 l Sprit. Wer das verfährt ........
    Jeder Verband hat dann auch noch eine andere Rechnung für die Aufwandsentschädigung, in manchen Verbänden würd ich auch nicht pfeifen.
    Vielleicht ist hier mal der Ansatz, dass sich die Verbände innerhalb Deutschlands einigen, welche Spielleitungsentschädigung gezahlt wird. Und das Einheitlich in ALLEN Verbänden!

    Kein Handball ohne SR, solange die Vereine allerdings lieber Strafe zahlen oder gar Punktabzüge in Kauf nehmen wird sich an der Quantität nichts ändern. Doch ist es für die Vereine sehr schwer geeigneten SR-Nachwuchs zu finden. Ich sprech da aus Erfahrung von 15Jahren als SR-Obmann in meinem Verein!
    Die Zustände in den Hallen werden immer schlimmer, ich frag mich Woche für Woche, wieso ich mir das überhaupt noch antue. Beleidigungen und Bedrohungen von Kollegen werden immer mehr, weil die Qualität oft fehlt. Was ich aber beim dritten oder vierten Spiel an einem WE auch verstehen kann. Doch wie soll man da als SR-Verantwortlicher reagieren? Was sollen die Vereine unternehmen, damit die Zuschauer die SR verstehen lernen??

    Wir sollten allerdings Lösungsansätze suchen und sammeln, anstatt immer nur zu Jammern!
    Ähnlich wie im BHV sieht es auch im HVW aus, doch was wird getan: Der Ober prügelt auf den Unter ein.
    Hilft es uns wenn nicht qualifizierte SR Spiele auf Verbandsebene leiten?

    Hat wer konkrete Vorschläge wie die Kreise/Bezirke/Verbände darauf reagieren können?

    Die SR haben geschafft was sie 60min vorhatten: Das Spiel hatte keinen Sieger, dafür einen ganz klaren Verlierer, nämlich sie selbst!
    Zum Glück saß ein Neutralbeobachter auf der Tribüne.
    Wenigstens gibt es in KN den wahrscheinlich ausgeflipptesten DJ aller Zeiten, da macht das Ansehen eines Spieles zumindest Spaß, wenn die SR einen so rabenschwarzen Tag wie gestern erwischen. Schade, dass er nur ausflippt wenn ein Pfiff gegen die HSG ertönt. Den würd ich gern mal auf der Platte als SR sehen!!!

    So nun halt ich besser meinen Mund und such mir nen Boxsack zum abreagieren!

    Horkheimer verspielen Sieg in Konstanz

    Der TSB Horkheim hat den fast sicheren Sieg bei der HSG Konstanz in der Schlussminute verspielt. Nach 60 spannenden Minuten trennten sich die HSG Konstanz und der TSB Horkheim mit 24:24 (12:11). Entsprechend angefressen war TSB-Trainer Volker Blumenschein nach der Partie. "Wir haben heute unnötig einen Punkt verloren, haben zu viele individuelle Fehler gemacht". Dabei war vor allem die Angriffsleistung seiner Männer dem Trainer ein Dorn im Auge.

    Doch den Horkheimern fehlte es auch an der nötigen Fortune. Gleich der erste Wurf von Markus Schumacher klatschte an die Latte, im Gegenzug brachte Stefan Bruderhofer die HSG Konstanz mit 1:0 in Führung. Nach fünf Spielminuten gingen die Horkheimer dann durch Felix Knoll erstmals in Führung, nach 10 Minuten war es erneut Knoll, der den TSB mit 6:4 in Führung brachte. Doch die Gastgeber setzten sofort nach und waren zwei Minuten später wieder mit 7:6 in Front. Die Horkheimer schienen nun im Angriff völlig von der Rolle. Zahlreiche Fehlwürfe, schlechte Anspiele an den Kreis wurden von der HSG Konstanz bestraft, nach 21 Minuten führte die HSG mit 11:08. Volker Blumenschein zog die grüne Karte um seine Jungs noch einmal neu einzustellen. Seine Taktik schien aufzugehen, in der 29. Spielminute verkürzte Markus Schumacher auf 12:11. Sogar der verdiente Ausgleich wäre vor der Pause noch drin gewesen, doch ein Gegenstoß von Stefan Fähnle klatschte ans Aluminium.

    Nach der Pause dann die stärkste Phase des TSB. Zuerst glich Markus Schumacher zum 13:13 aus, ehe Felix Knoll die Horkheimer Führung erzielte. Es wurde immer spannender, ein echter Krimi wurde den Zuschauern geboten. In Überzahl schafften es dien Gastgeber wieder mit zwei Treffern in Führung zu gehen, doch die Horkheimer fanden üb er den Kampf wieder ins Spiel. Wieder war es Felix Knoll, diesmal per Strafwurf, der in der 52. Spielminute den Ausgleich zum 21:21 erzielte. TSB-Keeper Honisch vernagelte nun seinen Kasten. Michael Hau und Markus Schumacher brachten den TSb bis zur 57 Minute mit 23:21 in Front. Die Spannung kannte nun keine Grenzen mehr. Die mitgereisten Horkheimer Zuschauer feierten in der 58 Minute bereits Felix Knoll als Matchwinner, als dieser zum 24:21 einnetzte. Doch die Horkheimer fühlten sich zu sicher und brachten sich in den letzten zwei Minuten selbst um den Sieg. Ein Fehlwurf, ein schlechtes Kreisanspiel und ein Schrittfehler, dazu eine sehr harte Zeitstrafe gegen Markus Schumacher 55 Sekunden vor Schluss. Es kam wie es kommen musste. 15 Sekunden vor dem Ende erzielte Oliver Junker den umjubelten Ausgleichstreffer, ehe er 5 Sekunden später das Feld mit der roten Karte verlassen musste. Die Horkheimer brachten den Ball aufgrund eines schlechten Anspieles nicht mehr im Konstanzer Kasten unter, so dass sich beide Mannschaften 24:24 unentscheiden trennten.

    „Wir haben heute klar einen Punkt verloren, weil wir in den letzten Minuten nicht diszipliniert genug waren. In diesen Situationen fehlt es noch an der nötigen Konstanz“, lautete Blumenscheins Fazit. In der Liga geht es nun in eine vierwöchige Pause, die am 01.April durch das Final4 im Pokal unterbrochen wird.

    HSG Konstanz:
    Glatt, Marques; Mittendorf, Groh (1), Hafner (3/1), Junker (4), Flockerzie (5), Schoch, Schatz (5/2), Babik (2), Gessler, Bruderhofer (4)
    TSB Horkheim:
    Honisch, Hirschmann (n.E.); Weckerle (1), Günthner, Kaupert, Maurer, Knoll (7/4), Kroll (2), Fähnle (1), Schumacher (8), Prasolov (4), Blessing, Hau (1), König
    Strafen:
    HSG 4 (plus DQ Junker)
    TSB 6
    7m:
    HSG 4/3
    TSB 4/4
    SR: Reiser/Weber (Ulm)

    Jojo: Ich bin ab ca. 18Uhr in der Schänzlehalle.

    Vorbericht:

    Junge Flitzer treffen für Horkheim

    Von unserem Redakteur Klaus Apitz

    Handball - In der Mannschaft des TSB Horkheim, die in der 3. Liga Süd Tabellenzweiter ist, spielen die beiden Jüngsten auf den Außenbahnen. Valentin Weckerle ist 21 und setzt die Gegner auf der linken Seite unter Druck. Mit gerade mal 20 sucht Jan König von rechts immer wieder den Abschluss. Das hat zuletzt beim 33:26 gegen die TSG Groß-Bieberau gut geklappt, denn Weckerle kam auf fünf Tore, König auf vier.

    Begehrter Platz

    An diesem Samstag (20 Uhr) hat der TSB ein schwieriges Spiel bei der HSG Konstanz. Das ist ein Club, der sich auch noch Chancen ausrechnet, am Ende Vizemeister zu sein. Ein inzwischen begehrter Platz, denn es könnten Aufstiegsspiele zur 2. Liga winken. "Wir wollen den Platz auf jeden Fall halten, das wäre ein Highlight", sagt König. Und auch für Weckerle wäre es "eine Riesensache, wenn wir das schaffen." Dass es zwei so jungen Handballern gelungen ist, feste Größe in einem Drittligateam zu werden, ist die Ausnahme. Ganz gezielt holt Trainer Volker Blumenschein in Absprache mit der Vorstandschaft immer wieder Rohdiamanten nach Horkheim.

    weiterlesen bei der Heilbronner Stimme

    Jojo: Solang Marco Scheinhof für den Südkurier schreibt, dürfte er gut informiert sein, als Ex-Heilbronner.
    Aber ich erklärs dir morgen nach dem Spiel besser bei nem Bierchen.

    Ich hoffe die Schänzle wird gut voll, die SR-Leistung annähernd so gut wie bei den letzten Partien des TSB!

    In den letzten Jahren haben wir ja in Konstanz sehr gut ausgesehen, abwarten wie es morgen wird. Ich freu mich jedenfalls auf die "KN-Boarder-Mafia"

    Relegationstraum als Zusatzmotivation

    Handball - Acht Spiele vor Saisonende steht der TSB Horkheim felsenfest auf dem zweiten Platz der 3. Liga Süd. Acht Punkte hinter dem voraussichtlichen Meister Leutershausen, fünf Punkte vor der HSG Konstanz. Die dritte Vize-Meisterschaft in Folge ist in greifbarer Nähe. Ein Riesenerfolg für ein Team, dass bei weitem nicht den zweitgrößten Etat der Liga besitzt.

    Doch die Aussicht womöglich am Ende der Saison eine Relegation um den Zweitliga-Aufstieg bestreiten zu dürfen, beflügelt zusätzlich. TSB-Trainer Volker Blumenschein braucht sein Team auch nicht für das Spiel an diesem Samstag (20 Uhr) in der Stauwehrhalle gegen die TSG Groß-Bieberau extra zu motivieren. "Ich kann keinen Spannungsverlust erkennen", sagt er.

    weiterlesen bei der Heilbronner Stimme

    Was ein Spiel ...
    zwei Spitzenmannschaften und auch zwei Spitzen-SR.
    Jeder der nicht dabei war hat wirklich etwas verpasst. Schade aus unserer Sicht, dass Jochen Geppert 8 Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich erzielt, jedoch war das Unentschieden absolut gerechtfertigt. Das Spiel hätte noch Stunden gehen können, auch wenn das mehrere Herzinfarkte auf den Tribünen nach sich gezogen hätte.
    So hat das jedenfalls Spaß gemacht.

    SG Leutershausen - TSB Horkheim 30:30 (15:16)
    SG Leutershausen:
    Hübe, Peribonio; Wetzel 2, Kuch 2, Gunst 4/3, Spilger 2, Ruß 5, Prestel 3, Volk, Geppert 9, Rigterink, Kellendonk 1, Conrad 2
    TSB Horkheim:
    Honisch, Hirschmann; Weckerle, Günthner 4, Kaupert, Maurer, Knoll 4/2, Kroll 6/1, Fähnle 3/1, Schumacher 4, Prasolov 3, Blessing, Hau 3, König 3

    Strafen: SGL 4, TSB 5
    7m: SGL 4/3 TSB 8/4

    Fehlende Cleverness beim TSB

    Der TSB Horkheim hat sein Auswärtsspiel beim TV Hochdorf mit 26:29 (13:12) verloren. Dabei ließen die Horkheimer immer wieder die nötige Cleverness vermissen um in der Fremde punkten zu können. Zwar stand die Horkheimer Deckung etwas besser als in den vergangenen Wochen, doch ist auch hier noch viel Luft nach oben vorhanden. TSB-Trainer Volker Blumenschein war sichtlich angefressen nach der Partie und haderte vor allem mit seiner Deckung und den vielen vergebenen Möglichkeiten. „Mit so vielen dummen Fehlern kannst du einfach nicht gewinnen“, lautete sein Fazit nach den 60 Minuten.

    Dabei hatte es gut angefangen für den TSB, der auf den gesperrten Stefan Fähnle verzichten musste. Blumenschein stellte die Deckung auf die sehr offensive 3:2:1-Variante um, die am vergangenen Dienstag gegen Göppingen gut funktioniert hatte. Dies schmeckte dem TV Hochdorf zu Beginn gar nicht, doch der TSB konnte nur wenig Kapital draus schlagen, führte nach 15 Spielminuten durch einen Strafwurf von Felix Knoll mit 6:4. Nach dem Anschlusstreffer des TV Hochdorf zeigte sich nun die Schwäche des TSB Horkheim an diesem Tage. Ein Fehlpass, ein Schrittfehler und ein Fehlwurf, Hochdorf hatte nach 19 Minuten zum 7:7 ausgeglichen. Volker Blumenschein zog die grüne Karte um seine Mannschaft wachzurütteln. Doch dies wollte zunächst nicht richtig gelingen. Einfache Fehler in Abwehr und Angriff bestraften die Gastgeber gnadenlos. Im Gleichschritt ging es zur bis Halbzeitpause, in die der TSB dank Markus Schumachers Rückraumkracher 1 Sekunde vor Schluss mit einer 13:12 Führung gehen konnte.

    Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Horkheimer Anspiel und so die Chance wieder auf zwei Tore zu enteilen. Doch wieder bremste ein technischer Fehler im Angriff den TSB aus. Bis zur 45 Minute und dem Stand von 20:20 war der TSB noch am Drücker. Doch dann unterlief zunächst Markus Schumacher und kurz darauf Philipp Kroll ein Fehlwurf und Hochdorf zog auf 22:20 davon. Diesem Rückstand liefen die Horkheimer bis zum Schluss hinterher, auch weil das nötige Glück fehlte. TVH-Shooter Andreas Mauer warf einen Treffer über den Innenpfosten, auf der anderen Seite sprang der Ball von Markus Schumacher vom Pfosten wieder ins Feld. In der 53. Minute hatten die Horkheimer dann in doppelter Überzahl die Chance zu verkürzen, doch Evgeni Prasolov scheiterte an Röll, ehe Felix Knoll einen Strafwurf an den Pfosten setzte. Rund 90 Sekunden vor Schluss keimte nach dem Anschlusstreffer von Philipp Kroll noch einmal Hoffnung im Horkheimer Lager auf, doch Daniel Lanninger machte mit seinen Rückraumtreffern den Sack zu, so dass der TV Hochdorf nicht unverdient beide Punkte in der Pfalz behalten konnte.

    Noch lange nach der Partie haderte Volker Blumenschein über die Fehler seiner Mannschaft. „Wir haben heute 18 Fehlwürfe und 10 technische Fehler gemacht. Dazu kamen etliche individuelle Fehler in der Abwehr, so kannst du auswärts nicht gewinnen“, war Blumenschein nur schwer zu beruhigen. Seine Jungs haben derweil bereits am kommenden Dienstag die Möglichkeit Ihren Trainer wieder positiver zu stimmen. Im Viertelfinale des Verbandspokales trifft der TSB in der Stauwehrhalle auf die TSG Söflingen. Anwurf ist im 19.30h

    TV Hochdorf – TSB Horkheim 29:26 (12:13)
    TV Hochdorf: Röll, Doppler, Haller; Beutler 4, Sliwa, Kupijai 1, Ritter, Mauer 9/5, Polifka 4, Lanninger 3, Diehl, Zimmermann 1, Dietz 5, Morio 2
    TSB Horkheim: Hirschmann, Honisch; Weckerle, Kaupert, Maurer, Knoll 4/1, Kroll 2/1, Schumacher 10, Prasolov 2, Blessing 1, Hau 5, König 2
    7m: TVH 5/5 TSB 4/3
    Strafen TVH 5 TSB 5
    SR: Biehler/Discher (Offenburg)