Sollte sich Deutschland nicht für die EM qualifizieren, ist Groener sowieso Geschichte. Seit er bei der Nationalmannschaft ist geht es von Turnier zu Turnier bergab. Nach einem guten Start bei der WM 2019 muss man jetzt befürchten, das sich die Nationalmannschaft nicht für die EM qualifiziert.
Beiträge von Bienzle
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Gegenfrage,wer bleibt dann zu Hause? Filter? Eckerle? Und wenn ja ,warum?
Weil Giegerich klar besser ist? Eckerle ist save! Auch wenn mir ihre Leistung bei der WM nicht gefallen hat. Aber jetzt bei den Qualifikationsspielen Wachter und Filter den Vorzug vor Giegerich zu geben, ist ein Witz.
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Warum wird Roch oder Giegerich nicht mehr nominiert? Die spielen in ihren Vereinen doch ganz gut?
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Im letzten NWZ Artikel vom 4. Februar hieß es, dass die Trainerfrage in den nächsten 14 Tagen geklärt sein soll. Dass es hier weiterhin keine Vollzugsmeldung gab und die Personalie nun seit 3 Monaten in der Schwebe ist, lässt nichts Gutes erahnen.
Das ist ungewöhnlich, das ein Trainer im Februar noch keinen Vertrag für die nächste Saison hat. Die Frage ist natürlich, wo er hingehen könnte? Oder hört er als Trainer auf?
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Das sagst du sehr richtig. Ich verstehe die ganze Kritik immer nicht. Sicherlich war die Leistung in der ersten Halbzeit extrem schwach. Die zweite habe ich gar nicht mehr gesehen.
Aber das Team steht mit 10:0 Punkten an der Spitze. Ist sicher im Viertelfinale. Und kann zweifellos auch Teams wie Viborg und Ikast schlagen. Für mich bleiben sie der Topfavorit auf den Titel.
Ja, und sicher würden sie sehr wahrscheinlich gegen Györ verlieren. Aber das trifft aber ja auch 95% der Teams in europäischen Wettbewerben zu.
Du hast recht! Warscheinlich hat man einfach zu große Erwartungen an Bietigheim. Im Prinzip sind das Luxusprobleme. Sie bleiben (in meinen Augen) trotzdem der große Favorit für den Titel. Auch wenn im Final-Four immer alles passieren kann. Vor ein paar Jahren hätte Bietigheim so ein Spiel wie gestern warscheinlich noch verloren. Gestern haben sie es gewonnen. Ist schon ein Fortschritt.
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Mit städtischen Unternehmen kann man erfolgreich in "Randsportarten" sein. Im Frauenhandball oder im Volleyball zum Beispiel. Der Dresdner SC hat fast nur städtische Sponsoren. Nicht ein paar, sondern fast alle sind städtische Unternehmen. Trotzdem hat man ungefähr den gleichen Etat wie Stuttgart, oder sogar noch ein bisschen höher. 2019 war der Etat von Dresden auf jeden Fall bei ca. 1,8 Millionen Euro. Bei Schwerin dürfte es ungefähr genauso sein, mit Sponsorenstruktur usw.
Und um noch etwas zum Thread beizutragen: Ich denke Jorgensen und Naidzinavicius werden nächste Saison nicht mehr bei Bietigheim spielen. Nach dem Spiel gegen Nantes bin ich mir zumindest bei Naidzinavicius ziemlich sicher. Wer bei so einem Spiel 60 Minuten auf der Bank sitzt, hat bei dem Verein keine Zukunft mehr. Und falls Naidzinavicius selber noch irgendwelche Ambitionen haben sollte in ihrer Karriere, kann ihr die aktuelle Situation eigentlich auch nicht wirklich schmecken.
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Ich musste gerade schmunzeln: Berlin-Mainz hatte 31 Zuschauer.
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Naidzinavicius durfte keine Sekunde spielen. Nur einen 7 Meter werfen (den sie verworfen hat). Der Vertrag von ihr wird nicht verlängert, da lege ich mich spätestens heute fest. Schulze, Behrend und Lauenroth haben auch nicht gespielt.
Am Ende hat Bietigheim ohne wirklich zu glänzen, trotzdem noch gewonnen. Für die Champions League müsste trotzdem noch ein wenig am Kader gebastelt werden. Zumindest wenn man mehr Ambitionen hat, als "nur" die Playoffs zum Viertelfinale.
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OffTopic: Ist vielleicht der nächste Schritt den der Frauenhandball in Deutschland gehen muss. Wie im Volleyball oder Basketball Sponsorennamen tragen. Wie sehr es hilft, weiß ich nicht. Aber schaden tut es auch nicht. In Ungarn tragen sie alle Sponsorennnamen.
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Der Unterschied ist derzeit eben extrem (auch weil die anderen so gut sind). Und insbesondere Kim N. war eben lange Zeit das Gesicht des Nationalteams, deswegen ist das so bemerkenswert.
Vorallem ist sie erst 30! Wir reden nicht von einer 35 oder 36 jährigen, die langsam ihre Karriere auslaufen lässt. Ich bin mal gespannt, ob Bietigheim den Vertrag verlängert. Vorallem zu den warscheinlich sehr guten Konditionen. Bei der letzten Verlängerung war sie immerhin noch Kapitänin bei Bietigheim und der Nationalmannschaft, und klare Stammspielerin.
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Bienzle, na ja, Tatsache? Wohl eher eine Vermutung, denn konkrete Zahlen werden da wohl nicht veröffentlicht. Man muß da sicher auch differenzieren. Flächendeckend und für alle Sportarten pauschal, gilt das sicher nicht.
Der Osten hat einfach ein strukturelles Problem. Es gibt keine größeren, finanziell potente Mittelständler. Große Familienunternehmen oder Kapitalgesellschaften haben ihre Firmenzentralen im Westen. Dort fallen die Gewinne an. Der Osten ist oft nur die verlängerte Werkbank. Also bleiben dann z. T. Sparkassen, Stadtwerke, Krankenkassen oder Lottogesellschaften.
Mir persönlich gefällt das auch nicht sonderlich, wenn solche Unternehmen Profisport finanzieren, weil ich das nicht als ihre Aufgabe ansehe. Anscheinend sind das dann aber die einzigen größeren Geldquellen, die man anzapfen kann. Es gibt sicher auch Regionen im Westen, die ähnliche Strukturprobleme haben.
Natürlich. Es gibt kein Schwarz und Weiß. Im Osten sind halt einfach viel weniger wirtschaftsstarke Unternehmen, im Gegensatz zum Westen. Trotzdem wollen die Leute im Osten höherklassigen Sport sehen. Ist doch selbstverständlich.
Aber in Metzingen oder Bietigheim spielen sie auf "Müllhalden" (Die Müllhalde ist in Bietigheim ein bisschen größer), während der THC eine neue schöne Halle in Bad Langensalza bekommen hat. Obwohl man in Nordhausen eine gute Halle hat (dort wurden immer die internationalen Spiele ausgetragen vom THC). Oder in Erfurt die Riethsporthalle. Bei Bietigheim sagen sie "geht nach Ludwigsburg". Bei Metzingen warscheinlich "geht nach Tübingen". Das ist der große Unterschied einfach! Der Sport wird im Osten ganz anders gefördert.
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Also die Sprengers gefällt mir auch gut. Ist ein guter Transfer von Dortmund. Ich glaube sie hat ein großes Potenzial.
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Kommt da noch was?
Die Pausen zwischen den Übertragungen sind irgendwie zu groß.Das ist doch ein Witz. Diese wenigen Übertragungen im Jahr helfen dem Sport überhaupt nicht. Es muss jede Woche konstant ein Spiel übertragen werden. Die Vereine müssen diese Spiele auch planen können. Man sollte die Übertragungen am Anfang der Saison festlegen. Die meisten Vereine müssen sich eine "fernsehtaugliche Halle" auch mieten. Da kann Eurosport nicht zwei Wochen vorher den Vereinen kurzfristig Bescheid geben.
Die Vereine müssen vorallem endlich aus diesem "Turnhallenmief" raus. Sonst wird es nie was.....
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Ist doch Tatsache, das Vereine aus Ostdeutschland deutlich mehr Unterstützung von der Stadt bekommen, als Vereine aus Westdeutschland. Selbst Stuttgart im Volleyball hat das angemerkt, das es in Dresden und Schwerin deutlich mehr Unterstützung gibt. Bei Vereinen aus Ostdeutschland sind städtische Sponsoren überproportional vertreten. Was von meiner Seite kein Vorwurf ist. Aber einfach eine Tatsache.
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wieviel deutsche spieler kennst du denn bei bietigheim unter der ersten 6 !?!
wenn - egal wo - die 2 garde kommt, wird es nun mal etwas weniger.....aber bitte, sportlich objektiv bleiben und nicht auf den ganz hohen ross sitzen.....
Ich verstehe was du damit sagen möchtest. Ist immer noch besseres Niveau als bei vielen anderen Mannschaften. Mir sind gerade nur wieder die vielen technischen Fehler bei Maidhof aufgefallen.
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Meine Güte, ist die Maidhof heute schlecht. Und Naidzinavicius kannst du mittlerweile sowieso immer in der Pfeife rauchen...
Mann kann heute eindeutig sagen, dass die deutschen Spielerinnen das Niveau bei Bietigheim deutlich senken.
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Das Hut an gehört doch Stadt und Bundesland. Typisches Ostsystem. Recht neue Halle und Sponsoring durch Stadt. Und am Schluss geht die Rechnung nach BaWü und Bayern. Gibt schon Gründe warum Bietigheim über Halle und zuwenig Stadtsponsoring jammert. Ich würde tippen, dass wenn Zwickau drin bleibt, ähnliches droht. Mit finanzstarken Aufsteigern von Teamviewer-Göppingen oder Berlin, die nicht gleich absteigen, wird es dann eng für Oldenburg, Buxte und Co..
Und Bietigheim ist eine der reichsten Städte überhaupt! Das muss man sich mal vorstellen. Und spielen in einer der schlechtesten Hallen überhaupt. Eine Baracke!
Für Buxtehude und Oldenburg könnte es tatsächlich bald sehr eng werden. Da gibt es andere Mannschaften die ich zukünfig in der Bundesliga vor ihnen sehe. Die müssen warscheinlich jedes Jahr um den Verbleib in der Bundesliga zittern.
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Wo liest man das?
hamburgerjug hat nur darüber spekuliert in #265
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Snelder verlängert in Bietigheim:
Dann denke ich mal, das man mit Schulze nicht verlängern wird. Die anderen Positionen hat man gleich auf einmal bekanntgegeben.
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Ich schrieb ja: Reduzierung der Liga und Einführung einer "Post-Season" zum Ausgleich der Spiele. Hat m.E. nur Vorteile. Es spielen fast alle um International/Wildcardchance oder Relegation/Abstieg. Beim derzeitigen System geht das sichere Mittelfeld im Prinzip schon bei Leverkusen los und es dürfte 4-5 Teams betreffen. Spannung und besseres Spielniveau zieht auch Zuschauer an. Bensheim hat sich in der PK für den guten Zuschauerzuspruch bedankt. Es waren 180 anstatt 130 wie zuletzt.
Also ich wäre auch wieder für die Einführung von Playoffs. Im Volleyball und Basketball sind sie die Highlights der Saison. Das zieht dann auch ein paar mehr Zuschauer an. Die Frage ist natürlich wie man es macht. Hinspiel und Rückspiel? Oder "best-of-three"? Solche Spiele könnten auch für den TV-Markt ein bisschen attraktiver sein.